DE2026457A1 - Paper machine protective covering - Google Patents

Paper machine protective covering

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    • D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48—Suction apparatus
    • D21F1/483—Drainage foils and bars

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  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Platte oder Streifen und Verfahren zu deren Herstellung ES ist bekannt, dass viele Vorgänge in der Technik ausschlaggebend von den hiebei verwendeten Medien oder Stoffen beeinflusst werden. Insbesondere sind die Reibungsvorgänge davon abhängig, dass die miteinander in Berührung kommenden Materialien so aufeinander abgestimmt sind, dass nioht einer der beiden aufeinander gleitenden Stoffe einer vorzeitigen AbnUtzung gegenUber dem anderen unterworfen ist, es sei denn, dies ist in einem speziellen Palle ausdrUcklioh gewUnseht. Selbstverständlich spielt auch noch ein allenfalls vorhandenes Oleit- oder Schmiermittel eine ausschlaggebende Rolle, insbesondere dann, wenn noch die Gefahr besteht, dass Verunreni6'ungen oder Fremdteile, oder sonstige, vielleicht in einem Arbeitsprozess ausgeschiedene Partikel zwischen die sich reibenden Flächen gelangen.
  • Die vorliegende Erfindung befasst sich nun mit einem speziellen Problem - dem Belag fUr Siebtische, StUtztische, Deflektoren, Rohrsauger, Flachsauger, Foils, Naßsauger, Rundsiebe, Deck- und Seitenleisten u.dgl. an Papiermaschinen. Bisher ist man den Weg gegangen, die Werkstoffe ftir die Saugerelemente weichr zu halten als das Siebmaterial, in der Erkenntnis, dass das Sieb kostspieliger ist und umsändlicher im Ausbau bei Beschädigung als der weichere Belag. Nun ist diese Ansicht zwar nicht falsch, aber es hat sich gezeigt, dass der umgekehrte Weg, nämlich das Sieb weicher zu halten wie den Belag, unter allen Umständen weit grössere Vorteile bringt. Allerdings ist es nicht möglich, beliebige Materialkombinationen vorzunehmen.
  • Erstmals wurde dieser Weg in der österreichischen Patentanmeldung A 2251/64 (Hans Reinmüller - bekanntgemacht 15.1.1969) aufgezeigt, wo bereits genau beschrieben wurde, dass der Belag eine höhere Härte aufweist als das Sieb.
  • In konsequenter Fortsetzung dieser Massnahme ergab sich als Folge die weitere Anreicherung der Belagoberflächen mit harten Stofren. Dazu zwingen letzten Endes auch die immer höher werdenden Siebgeschwindigkeiten, da diese bei weichen Belagstoffen die vorzeitige Kantenabnutzung erhöhen, und damit die Saugwirkung beträchtlich herabsetzen. An sich bringt eine Anreicherung des Kunststoffbasismaterials mit etwa einem 60 % Silikat- oder Metalloxidzustz in amorpher Form bereits eine enorme Erhöhung der Standzeit der Beläge Mine weitere Steigerung auf das Vielfache kann zur --er reicht werden, wenn diese Oxide in kompakter, gesinterter Form direkt an der Oberfläche des Belages liegen. Zweckmässigerweise werden Oxide, insbesondere die Metalloxide des Aluminiums, Berilliums, Zirkoniums, titans, siliziums und anderer, allein oder miteinander vermischt, verwendet, wobei durch die Erhöhung der Reinheit der Verbindungen die Eigenschaften in bekannter Weise verbessert werden. Diese, an sich als Oxidkeramik bekannten Teile, wenden in Platten oder Streifen form, mit oder ohne Durchbrüche (Köcher oder Schlitze), mit oder ohne Ansätze (zwecks besserer Befestigung) zumindest über einen Teil der Trägrwerkstoffe aus Kunststoff oder anderen Materialien erteilt, sodass sich eine glatte, Jedoch gegebenenfalls auch von anderen Materialien unterbrochene Oberfläche ergibt. Als Träger für diese Oxidkeramik dient als" die Saugerleiste selbst, wobei der Werkstoff des Trägers r.. Holz sein kann, aber vorzugsweise aus Kunststoffen, wie z.B. Niederdruckpolyäthylen aller Arten, PVC, Polyani(i, Gummi, Hypalon, Polyester oder Epoxyharze oder andere, mit Verstärkungseinlagen versehen oder auch nicht, besto1t. Auch rostfreier Stahl kann genommen werden oder Zement, beton, Kunststein, Magnesit, oder auch Gemenge oder Gemische auch mit Kunststoffen. Die in den fig. 1 -dargestellten Ausführungsbeispiele stellen nur einige wenige Varianten dar, denen allen gemeinsam ist, dass es sich um Saugerbeläge handelt, die dadurch gekennzeichnet sind, dass zumindest eine Oberfläche ganz oder teilweise mit Oxidkeramik, vorzugsweise gesintert, bedeckt ist. Um im praktischen Betrieb an den hier auftretenden Temperaturschwankungen keine Spannungen zwischen der Hartbelagschichte und dem Trägherwerkstoff zu bekommen, werden vorzugsweise Trägerwerkstoffe verwendet, welche den gleichen oder einen ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten besitzen wie der Hartbelag an der Oberfläche. Um dies zu erreichen, kann z.B.
  • Gemenge vershiedener Materialien so aufeinander abgestimmt werden, dass der Ausdehnungskoeffizient dem Belagmaterial gleich wird, so z.B. dadurch Verwendung von bohrigem Beton, oder etwa durch die Auswahl verschiedener Trägerstoffe, deren Ausdehnungskoeffizient durch Verwendung von chemisch gebundenem Oxidkeramikmaterial, dem Belagwerkstoff in der Ausdehnung gleich wird. Eine weitere Variationsmöglichkeit ist die, zwischen dem harten Belag an der Oberfläche und dem Trägerwerkstoff eine elastische Ausgleichsschichte zwecks Aufnahme der verschiedenen Dehnungen. vorzusehen. Dies kann z.B. auch in der Form geschehen, dass eine Klebstoffschichte genügender Stärke dafür herangezogen wird (z.B. Fig. 13).
  • Die ausserordentlich hohe Harte des Materials der Oxidkeramik, die gleich nach dem Diamanten kommt, bringt es mit sich, dass der Verschleiß sowohl der Sauger als auch der Siebe auf ein kum noch erwartbares Mindestmass herabgesetzt wird. Insbesondere durch die gleichbleibend schafen Kanten wird ein konstantes Siebniveau und gleichbleibende Strömungsverhältnt8se erreicht, und auf den spiegelglatten Oxidkeramikplatten oder Streifen kann sich z.B. auch kein angeschwemmtes Kaolinteilchen harten.
  • Nun hat sich aber auch gezeigt, dass gewisse Ungenauigkeiten der mechanischen Teile der Saugerauflagen oder ungenügende Siebspannungen bewirken, dass der Auflaufwinkel des Siebas zur Saugerbelagkante unbeabsichtigt geändert wird und dadurch erhöhter Siebverschleiss eintritt. Mit einer grossen Zahl variierte Ausführungsbeispiele, wie in den Zeichnungen angedeutet, wird dieser Fehler behoben.
  • Anstelle die Oxidkeramikplatte bis an den Rand des Saugerbelages treten zu lassen, wird die Platte hinter einen davorgesetzten Streifen z.B. aus Kunststoff, vorzugsweise hochmolekulares Niederdruckpolyäthylen, gelegt. Wenn nun dieser Kunststoffstreifen noch zusätzlich Gleitmittel, wie z.B. Molybdändisulfid oder andere enthält, werden die Gleiteigenschaften auf ein Maximum gesteigert. Selbstverständlich ist es möglich, die Oxidkeramikteile auch ganz in die Kunststoffmasse einzubetten, die Kunststoffmasse durch Locher durchtreten zu lassen usw. Sntscheidend ist, dass durch diese Kombination - Oxidkeramik als Einstoffsystem und Kunststoff als hochmolekularer Baustoff - eine weitere Verbesserung erzielt wird, in der Weise, dass zu der hohen Härte und Glätte des Oxides die Weichheit und Schmierfähigkeit des Kunststoffes des Trägerwerkstoffes hinzutritt. Die physikalischen Werte der verwendeten Oxidkeramikteile können etwa wie folgt genannt werden: Wasseraufnahme 0 %, nicht elektrisch leitend, Druckfestigkeit bis 500 kp/mm2 und mehr, Biegefestigkeit bis 30 kp/mm2 und mehr, Vickershärte bis 2300 kp/mm2 und mehr.
  • Damit ist manifestiert, dass die Härte des Saugerbelages eindeutig sehr wesentlich über derjenigen der Sieb--materialien liegt.
  • Der Vorgang der Verbindung zwischen den Kunststoffträgermaterialien bzw. sonstigen Trägerstoffen und den Oxidkeramikplatten oder Streifen erfolgt durch chemische, physikalische oder mechanische Methoden oder kombinierte Maßnahmen, z.B. durch Kleben, Verschweissen, Vulkanisieren, od.dgl. Die Platten an sich werden entweder fugenlos dicht aneinandergefügt oder gegebenenfalls mit Verbindungsmitteln, wie Klebstoffen, z.B. auf Kunststoffbasis gegeneinander abgedichtet. Für die Haftung zur Unterlage, also auf dem Trägerstoff, können im Bedarfsfalle auch rein mbechanische Hilfsmittel zusätzlich verwendet werden, z.B.
  • Fortsätze, die in die Trägermasse eindringen, oder Löcher, in die die Trägermasse hineinragt. Mit den AusfUhrungen sind selbstverständlich andere Varianten nicht ausges¢hlossen.
  • In der Zeichnung zeigt: Fig. dicht nebenZinOnbr liegende Oxidkeramikplatten 1 und 2 verbandförmig angeordnet.
  • Fig. 2: Die Oxidkeramikplatten 3 und 5 werden durch die Kunststoffstreifen 4 und 6 voneinander getrennt. Jedoch liegen alle Teile dicht aneinander und sind z.B. verklebt oder unter Druck und Wärme verschweisst, verpresst oder vulkanisiert Fig. 5: Hier wird eine ähnliche Anordnung wie in Fig. 2 gezeigt. Jedoch wird- zusätzlich noch ein Randstreifen vorgesehen. 8 und 9 sind die Oxidkeramikplatten, 7 die Kunst stoffstreifen.
  • Fig. 4: Es wird eine Anordnung mit verschieden grossen Oxidkeramikplatten dargestellt. 10 sind grössere, 11 kleinere Platten. Selbstverständlich sind auch beliebige andere Kombinationen möglich.
  • Fig. 5: Die Keramikplatten 13 werden von den Kunststoffstreifen 12 in der Gesamtheit umschlossen. 14 sind Löcher, durch die der Kunststoff hindurchdringt.
  • Fig. 60 Die Oxidkeramikteile 15 bestehen aus dicht aneinandergefügten Streifen, 16 sind Schlitze zur Entwässerung.
  • Fig 70 Eine Lochplatte mit schräg versetzten Löchern von oben» 17 Sieblaufrichtung» Fig. 8: Querschnitt durch mehrere Oxidkeramikplatten Mann an Wann versetzt mit oder ohne Klebstoffzwischenschichte, hier ohne Trägerwerkstoff.
  • Fig 90 Wie Fig. 82 Jedoch Oxidkeramikplatten 18 mit Fortsätzen zum Verbessern der Verbindung mit dem Trägerwerkstoff.
  • Fig. 10: Wie Fig. 8 und 9, jedoch die Fortsätze 19 schwalbenschwanzförmig.
  • Fig. 11: Wie Fig. 8, jedoch die Platten mit schrägem Winkel an der Siebauflaufkante; Platte 20 schräg» Platten 21 normaler Kantenwinkel.
  • Fig. 12: Wie Fig. 11, jedoch Auflaufkante und Ablaufkante 22 schräg.
  • Fig. 13: Zeigt Xlebstoffschichte 24 zwischen Platten aus Oxidkeramik 3 und Trägerstoff 25.
  • Fig. 14: Wie Fig. 13, 3edoch Oxidkeramik mit schwalbenschwanzförmiger Befestigungsform.
  • Fig. 15: Die Oxidkeramikplatten 26 werden durch Fäden oder Gewebe 27 zusammengehalten.
  • t'sjg. 16: Kunststoffmasse dringt zwischen die Oxidkeramikplatten.
  • Fig. 17: Die Oxidkeramikplatten sind durchbohrgt oder durchbrochen, um die Platten 28 mittels Kunststoff inniger miteinander zu verbinden.
  • Fig. 18, Fig. 19 und Fig. 20: Verschiedene Varianten in der Ausbildung der Trägermaterialien.
  • Fig. 21: Beispiel eines Oxidkeramikbelages mit Trägerstoff, bei welehem der Träger ein VerstärkungsgerUst aus einem Drahtkorb oder Korb aus glasfaserverstärkten Polyesterstäben besitzt.
  • Fig. 2 Saugerleiste mit Oxidkeramikbelag, welcher auf einem Kunststoffträger 30 aufgebracht ist. Der Oxidkeramikbelag ist nicht eben, sondern abgewinkelt aufgebracht.
  • Fig. 63: Die Saugerpiatte 34 auSl Kunststoff besitzt einen Gleitbelag 31 aus Oxidkeramik, sowie die mit Oxidkeramik verstärkten bzw. belegten Seitenkanten 32 und 33.
  • Fig. 24: Wie Fig. 23, jedoch andere Form.
  • Fig. 25: Wie Fig. 23, Jedoch andere Form.
  • Mit diesen gezeigten Darstellungen sind keinesfalls alle Möglichkeiten nach der Beschreibung ausgeschöpft. Insbesondere ist auch keineswegs die Anzahl der notwendigen Platten und Streifen zeichnungsmässig begrenzt, sondern richtet sich nach den Dimensionen der Sauger. So können in manchen Fällen einzelne Platten oder Streifen Verwendung finden, wie in anderen eine Vielzahl.
  • Aus all dem Vorgesagten ist nun erkenntlich, dass die Kombination der Oxidkeramikstoffe mit ihrer ausserordentlichen Härte und Glätte mit der relativen Weichheit, Abriebfestigkeit und Quellfestigkeit der Trägerstoffe ein ideales Mittel zur Herstellung von Saugerbelägen aller Art darstellen. Die Oxide sind härter als das Sieb, die Träger der Oxide weicher als das Sieb. Damit erreicht man die höchste Verschleißfestigkeit insbesondere bei Anwendung gesinterten nahezu reinen PC-Alumlniumoxides.
  • Ausschlaggebend ist in erster Linie auch, dass die Ritzfestigkeit nicht nur über einen kurzen Zeitraum erhalten bleibt, sondern noch nach monatelangem Betrieb keinerlei Abnützungserscheinungen am Hartbelag, durch den natürlichen Betriebsablauf hervorgerufen, festgestellt werden können. Dies wird verständlich, wenn man betrachtet, dass die Härte des Belages gleich nach der des Diamanten kommt. Dabei ist es unwesentlich, dass die Trägerwerkstoffe gegebenenfalls auch an die Gleitoberfläche herantreten, da der,Hartbelag allein ausreicht, die Ritzfestigkeit gegenüber dem darübergleitenden Siebmaterial zu bewahren. Infolge dieser faktischen Unverletzlichkeit der Oberfläche wird der Reibungskoeffizient der aufeinander gleitenden Materialien (Sieb auf Belag) um o,o8 und darunter liegen.
  • Sin weiterer Vorteil der beschriebenen Beläge liegt darin, dass sie elektrisch nicht leitend sind, Eine Aufladung der oxidkeramischen Platten und Streifen findet nicht statt.
  • Daher treten insbesondere bei der Verwendung von Kunststoffsieben keine der sonst gefürchteten elektrischen Erscheinungen auf. line zusätzliche Sicherung kann z.B. auch die Zugabe elektrischer Leiter zu den alleflfalls verwendeten Trägermaterialien sein (z.B. Rußbeigaben u.dgl.), oder auch Vernutzung.
  • Die hohe Festigkeit, insbesondere die Biege- und Druckfestigkeit der cxidkeramiachen Platten und Streifen gibt konstruktiv die Möglichkeit, durch z.B. dicht aneinandergelegte Elemente, die'sioh nicht verformen, das Kräftespiel so wirken zu lassen, dass ein z.B. nicht ganz aufliegender Belag nur geringe Durohbiegung hat.
  • Die Herstellung des Belages geht in einfachster Weise vor sich, indem das Trägermaterial in an sich bekannter Weise hergestellt wird und dann auf die vorbeschriebene Art mit den Platten und Streifen aus Oxidkeramik verbunden wird. Anders ist aber die Fertigung der Oxidkeramikteile.
  • Die zur Sinterung vorgesehenen Oxide bedürfen, Je nach ihrer Zusammensetzung und Vermengung miteinander, bzw.
  • ausgesuchter Reinheit einer besonderen Temperaturführung, um auch tatsächlich die erwünschter Härte zu erreichen.
  • Die sonst üblichen Sintertemperaturen von etwa 900°C sind tUr diesen Arbeitsprozess des zeitlichen Ablaufes wegen nicht interessant und werden dtsr weit Ubersohritten, sodass etwa das Doppelte bis zum Vielfachen der genannten Temperatur praktisch angewendet wird, gegebenenfalls im Vakuum, oder in inerter Atmosphäre.
  • Trägermaterialien aus Thermoplasten, wie z.B. Polyolefine aller Arten und andere Xunatitcrf. werden durch Vernetzung für höhere Temperaturen anwendbar und weniger spannungskorrosionsempfindlich gemacht. Die Vernetzung erfolgt durch z.B. chemische Mittel wie Peroxide und/oder durch Strahlungsvernetzung mittels Ultraviolett-, Elektronen- oder Gammastrahlen, oder sonstiger energiereicher Strahlen.
  • Ein auf diese Weise hergestellter Belag erreicht höchate Wirtschaftlichkeit.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Platten-und Streifenbelag für Flachsauger, Naßsauger, Rohrsauger, Siebtische, Reflektor und Stütztische und Foils od.dgl. an Papiermaschinen und ähnlichen Einrichtungen, bei welchen ein Vlies aus breiigem oder breiartigem Stoff oder Faserstoff längs einer Bahn z.B. eines Siebes, einer Trommel od.dgl. bewegt wird, einzeln oder In Gruppen angeorunet, dadurch gekennzeichnet, das wenigstens ein wesentlicher Bestandteil des Belages eine höhere Härte aufweist als das darübergleitende Sieb, 2. Platten-und Streifenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die harten Bestandteile des Belages auch glatt sind.
    3. Platten und Streifenbelag nach, Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die harten Bestandteile aus Oxiden bestehen, wie z.B. Aluminiumoxid (Al2O3) und/oder Zirkoniumoxid, Berriliumoxid, Titanoxid, Eisenoxiden u.dgl., reln oder in Gemischen.
    4. Platten- und Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxide ges intert sind.
    5. Platten- und Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugerplatte oder .4eiste selbst der Träger der Oxidkeramik ist.
    6. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Oberfläche ganz oder teilweise mit Oxidkeramik bedeckt ist.
    7. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxidkeramikplatten dicht Mann an Mann liegen, ohne an sich miteinander verbunden zu seln.
    8. Platten- oder 8treifenbelag nach den vorhergehenden AnprUciien, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxidkeramikplatten miteinander verklebt, verschweisst, vulkanisiert oder mittels Druck und/oder Wärme und Kunststorfen verbunden sind, bzw. in eine Verbindungsmasse, die giessfähig ist, zwecks Verbindung eingelegt werden.
    9. Platten- und Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stosskanten eier Oxidlceramikplatten vorzugsweise nicht parallel zur Sieb laufrlchtung liegen.
    1C. Platten- und/oder Streifenbelag nach den vorhergehenden AnsprUchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxidkeramikplatten durch Kunststoffstreifen voneinander getrennt sind.
    11. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffstreifen, welche die Oxidkeramikplatten voneinander trennen, vorzugsweise z.B. aus hochmolekularem Niederdruckpolyäthylen, gegebenenfalls mit Gleitzusätzen aus Molybdändisulfid oder anderen aleitmitteln bestehen.
    12. Platten oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass Xunststoffstreifen rund um den Hartbelag aus Oxidkeramik laufen, gleichzeitig als Abdichtungselemente verwendet werden, und das darüberlaufende Sieb vor der scharfen Kante des Rsrtbelages aus Oxidkeramik schützen.
    13. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprücen, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägermaterialien der Oxidkeramikplatten weicher sind als die Oxidkeramik.
    14. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägermaterialien, z.B. aus Kunststoff, ddr Oxidkeramikplatten weicher sind als das Siebmaterial.
    15. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehen den Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Verbindung der Oxidkeramikplatten, oder Hartplatten mit den Trägerwerkstoffen konstruktive Hilfsmittel, wie die Ausbildung von Fortsätzen, Schwalbenschwänzen, Durchtrits-Öffnungen, Fäden oder Gewebezwischenlagen, Nieten, Schrauben u.dgl., allein, gleichzeitig oder neben Klebstoffen oder anderen physikalisch-chemischen Verbindungsmitteln angewendet werden.
    16. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser gegeund/ benenfalls Löcher/ oder Schlitze zur Wasserabsaugung hat.
    17. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebauflaufkante bei Verwendung eines harten, z.B. Metallsiebes, gegebenenfalls mit einem relativ weicheren Kunststoff versehen wird, während bei Verwendung eines relativ weicheren Siebes, z.B. eines Kunststoffsiebes, eine harte Kante des Belages zum Einsatz gelangt.
    18. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwerkstoffe des Belages gegebenenfalls Verstärkungselemente, wie z.B. Drahtkörbe oder glasfaserverstärkte Polyesterstabgerüste besitzen, um die Festigkeit, insbesondere die Steifigkeit, gegen Durchbiegen zu erhöhen.
    19. Platten- oder streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser nicht nur eben, sondern auch abgewinkelt, oder gegebenenfalls in anderen Formen, die konstruktionsbedingt sind, ausgebildet wird, 20. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag quellfest und wasserabweisend ist.
    21. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die harten Oxidkeramikbestandteile des Belages ritzfest sind, d.h. durch das darübergleitende Sieb nicht angekratzt werden.
    22. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe gegen die Stoffmedien, welche durch das Sieb dringen, ehemisoh widerstandsfähig ist, auch bei höherer Temperatur.
    23. Platten oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Reibungskoeffizient der aufeinander gleitenden Materialien (Sieb auf Belag), vor allem auch auf den harten Oxiden um 0,08 und noch wesentlich darunter liegt.
    24. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Beläge nicht elektrisch leitend sind.
    25. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Belag, insbesondere die sinterkeramischen Bestandteile nicht elektrisch aufladen, gegebenenfalls durch Zusatz von Leitern, wie z.B. Ruß, oder durch Vernetzung.
    26. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass durch zweckmässiges Aneinanderlegen der Oxidkeramikplatten die Durch biegung des Belages auf ein Mindestmaß reduziert wird, wenn der Belag nicht ganz aufliegt.
    27. Verfahren zur Herstellung eines Platten- oder Streifenbelages nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Grenze der Sintertemperaturen der Oxidkeramikplatten um etwa 900 °C liegt, jedoch vorzugsweise erheblich darüber und bis zum Mehrfachen davon reichen kann und der Arbeitsvorgang gegebenenfalls im Vakuum, oder in inerter Atmosphäre vor sich geht.
    28. Verfahren zur Herstellung eines Platten- oder Streifenbelages nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass Trägermaterialien aus thermoplastischen Kunststoffen, wie zB. Polyolefine aller Arten, durch Vernetzung weniger spannungskorrosionsempfindlicher werden.
    29. Verfahren zur Herstellung eines Platten oder Streifenbelages nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass Trägermaterialien aus Thermoplasten, wie z.Bl Polyolefine aller Arten, durch Vernetzung für höhere Temperaturen anwendbar werden.
    30. Verrahren zur Herstellung eines Platten- oder Streifenbelages nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vernetzung z.B. durch chemische Mittel, wie z.B. Peroxide, und/oder Strahlung mittels Ultraviolett-Elektronen- oder Gammastrahlen, oder sonstiger energiereicher Strahlen erfolgt.
    31. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial den gleichen oder einen ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten wie die harte Auflage besitzt.
    32. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausdehnungskoeffizient des harten Belagteiles etwa um 6,7 . 10 6 oder ähnlich beträgt.
    33. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial einen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, der etwa zwischen 2 . lo6 - 30 . 10-6 beträgt.
    34. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial aus einzelnen Abschnitten besteht, deren Ausdehnungskoeffizientenuntereinander verschieden sind, in der Gesamtheit aber dem Ausdehnungskoeffizienten des Belag materials ähnlich kommen.
    35. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Träger material saugfähig ist und die Poren z.3. mit Ausguasmassen, z.B. auch aus Kunststoff, zumindest tei1wise ausgtUllt werden.
    3(3. Platten- oder Streifenbelag nach den vorheriehenden AnsprUchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial mit dem harten Belagswerkstoff durch mechanische Hilfsmittel, z.B. Zapfen, verbunden ist.
    57. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Aiisprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die mecilanischen Haltezapfen z.B. durch Einschieben in Nuten des Belagswerkstoffes fixiert werden.
    58. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Belagswerkstoff mit dem Trägermaterial mechanisch so verbunden ist, dass Nuten im harten Belagswerkstofr und Ausnehmungen im Tragerwerkstorr durch Kunststoff, gegebenenfalls in verstärkter Ausführung (z.B. Glasfaserverstärkung), ausgegossen werden.
    59. Platten- oder Streifenbelag nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Belagwerkstoff aus Oxidkeramik einen Reinheitsgrad von mindestens 97 % Al2O3 aufweist.
    L e e r s e i t e
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