DE2026844B2 - Mess- und steuereinrichtung fuer eine rundschleifmaschine - Google Patents
Mess- und steuereinrichtung fuer eine rundschleifmaschineInfo
- Publication number
- DE2026844B2 DE2026844B2 DE19702026844 DE2026844A DE2026844B2 DE 2026844 B2 DE2026844 B2 DE 2026844B2 DE 19702026844 DE19702026844 DE 19702026844 DE 2026844 A DE2026844 A DE 2026844A DE 2026844 B2 DE2026844 B2 DE 2026844B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- measuring
- workpiece
- gauge
- grinding wheel
- contact
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B49/00—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
- B24B49/02—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent
- B24B49/04—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent involving measurement of the workpiece at the place of grinding during grinding operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Meß- und Steuereinrichtung
für eine Rundschleifmaschine mit einer Zustelleinrichtung für eine am Werkstück angreifende
Meßlehre, die einen elektrischen Meßwertgeber aufweist, der über elektrische Einrichtungen mit einer
Steuerung für den Schleifscheibenzustellantrieb verbunden ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung handelt es sich um eine Meß- und Steuereinrichtung für eine
Rundschleifmaschine mit einer Zustelleinrichtung für die Schleifscheibe, bei der der zu schleifende Werkstückdurchmesser
des Werkstückes vor dem Schleifen und während des Schleifvorganges mittels einer
Meßlehre abgetastet wird, vgl. die Zeitschrift »technica«, 1967, Nr. 2, S. 119 ff. Wie in dieser Zeitschrift
beschrieben ist, erfolgt das Abtasten des Werkstückrohdurchmessers deshalb, um bei unterschiedlichen
Werkstückaufmaßen über eine Kompensationsvorrichtung den Umschaltpunkt des Schleifscheiben-Schlittens
vom Eilgang auf das Schruppen als Funktion des jeweiligen Werkstückaufmaßes zu verlegen.
Durch den selbsttätigen Ausgleich des Leerweges der Schleifscheibe werden unproduktive Maschinenzeiten
so klein wie möglich gehalten.
Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zuerunde, eine Meß- und Steuereinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß zeitraubende
Leerwege in der Schleifscheibenzustellung vermieden werden und eine teure Kompensationseinrichtung für
den Leerweg, wie sie z. B. aus der Zeitschrift »technica« Nr. 2, 1967, S. 119ff., bekannt ist, nicht erfor-
derlich ist.
wird dadurch gelöst, daß der Meßwertgeber der
Werkstückrohdurchmessers entsprechendes Sig.tal
aussendende Programmiereinrichtung andererseits mit
einer der eingehenden Ist- und Sollwertsignale ver-
gleichenden Summierschaltung verbunden sind, deren
Hierdurch wird erreicht, daß die Zustellung des
Schleifscheibenschlittens nur dann in Gang gesetzt wird, wenn der Werkstückrohdurchmesser innerhalb
eines bestimmten, vorgegebenen Toleranzbandes liegt.
Die Schleifscheibenzustellung bleibt hingegen abge-
schaltet, wenn der Rohdurchmesser größer als die Toleranzbreite ist. Das Werkstück v.ird dann aus der
Maschine entfernt und durch ein neues zu bearbeitendes Werkstück ersetzt.
Es sollen somit insbesondere in der Massenanfer-
tigung von Serieäwerkstücken nur solche Werkstücke geschliffen werden, die von vornherein mit ihren
Rohmaßen innerhalb einer »Brauchbarkeitstoleranz« liegen.
Sofern der Rohdurchmesser kleiner als die ToIeranzbreite
ist, besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung darin, daß der Grobbereich-Meßeinrichtung
eine ebenfalls ein Steuersigna! erzeugende Feinbereich-Meßeinrichtung in ^eihe nachgeschaltet
ist, das seinerseits mit der Steuerung des Schleifscheibenzustellantriebes
in Verbindung steht.
Vorteilhaft ist ferner vorgesehen, daß die Meßlehre in an sich bekannter Weise parallel zur Achse
*° des Werkstückes verschiebbar angeordnet ist und
daß unter Federdruck stehende Luftventile vorgesehen sind, die die Längsverstellung der Meßlehre
begrenzen.
Nachstehend ist die Erfindung beispielsweise an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Schleifmaschine mit einer Meßlehre,
F i g. 2 eine Rückansicht der Schleifmaschine nach Fig. 1,
F i g. 3 eine teilweise Draufsicht auf eine Stelleinrichtung für die Meßlehre mit einem Schalterpaar
zur Betätigung der Meßlehre,
F i g. 4 eine schematische Vorderansicht der Meßlehre mit einer Übersicht der hiermit verbundenen
hydraulischen Steuerglieder,
Fig. 5 ein schematisches elektronisches Schaubild
der mit der Meßlehre verbundenen Steuereinrichtungen und
F i g. 6 ein elektrisches Schaltbild der Steuereinrichtung der Maschine.
Gemäß den F i g. 1 und 2 ist ein Werkstück W,
das mit Abschnitten A bis E verschiedenen Durchmessers
versehen ist, zwischen einem Spindelstock 13 und einem Reitstock 14 einer automatischen
Schleifmaschine 10 üblicher Bauart gehalten.
Auf dem Maschinenbett ist ein längsverschiebbarer Werkstücksupport 12 angeordnet. Der Spindelstock
13 ist am einen Ende des Werkstücksupports
12 befestigt und besitzt einen geeigneten Drehantrieb Druck aus der Leitung 95 durch das Ventil 90 und
für das Werkstück W. Der Reitstock 14 ist, wie durch eine Leitung 98 sowie durch ein Drosselventil
Fig. 1 zeigt, am gegenüberliegenden Ende des 100 zum Kopfende des Zylinders 51.
Werkstücksupports 12 angeordnet. Das Werkstück W Der Kolben 50 wird nach rechts bewegt, um eine wird vom Spindelstock 13 um eine vorbestimmte 5 Bewegung der Grundplatte 21 und der Meßlehre 20 Achse gedreht und mit Hilfe des Werkstücksupports in der gleichen Richtung so lange zu bewirken, bis 12 in Längsrichtung verschoben. Aus Gründen der der Druckschalter 4PS (Fig. 3 und 6) durch verminleichteren Darstellung ist zur Durchführung der derten Druck geschlossen wird, wenn das Luftventil Längsverschiebung des Werkstücksupports 12 ein 55 geöffnet wird.
Handrad 15in Fig. 1 eingetragen. io Der Zustellhebel 19 (Fig. 1) wird in die vorge-
Werkstücksupports 12 angeordnet. Das Werkstück W Der Kolben 50 wird nach rechts bewegt, um eine wird vom Spindelstock 13 um eine vorbestimmte 5 Bewegung der Grundplatte 21 und der Meßlehre 20 Achse gedreht und mit Hilfe des Werkstücksupports in der gleichen Richtung so lange zu bewirken, bis 12 in Längsrichtung verschoben. Aus Gründen der der Druckschalter 4PS (Fig. 3 und 6) durch verminleichteren Darstellung ist zur Durchführung der derten Druck geschlossen wird, wenn das Luftventil Längsverschiebung des Werkstücksupports 12 ein 55 geöffnet wird.
Handrad 15in Fig. 1 eingetragen. io Der Zustellhebel 19 (Fig. 1) wird in die vorge-
£ine nicht dargestellte Lochkarte, die in einem schobene Stellung bewegt, um den Schleifscheibenüblichen Kartenleser 16 (Fig. 5) untergebracht ist, schlitten 29, der die Schleifscheibe 17 trägt, in die
bewirkt ein Signal, um einen bestimmten Abschnitt Lage zu versetzen, während des Schleifvorganges
des Werkstückes W, der geschliffen werden soll, in eine Zustellbewegung auszufünrtn, nachdem der zu
die Arbeitsstellung zu bringen. Wenn jedoch der 15 schleifende Durchmesser festgelegt ist.
Werkstücksupport 12 längs verschoben wird, gibt ein Ein Grenzschalter 4 LS wird durch die Bewegung vom Werkstücksupport 12 angetriebener Meßwert- des Zustellhebels 19 geschlossen, um ein auf d'.e Eingeber 18 ein Signal, wenn der betreffende Abschnitt Stellung der Schleifscheibe nwirkendes Relais28CA' des Werkstückes W sien in der richtigen Länusstel- (Fig. 6) zu erregen, das ein Schließen des Kontaktes lung \or der Schleifscheibe 17 befindet. Wie die 20 28CK 1 bewirkt, wodurch ein Haltekreis für das Re-F ig. 1 und 2 zeigen, befindet sich der Abschnitt/« Iais28C/? über den Kontakt 35CR 1 gebildet wird, des Werkstückes W in Fiuehtstellung zur Schleif- der geschlossen wird, wenn der Schleifscheibenschütscheibe 17 und zu einer Meßlehre 20. '-in 29 in seiner zurückgezogenen Stellung ist.
Werkstücksupport 12 längs verschoben wird, gibt ein Ein Grenzschalter 4 LS wird durch die Bewegung vom Werkstücksupport 12 angetriebener Meßwert- des Zustellhebels 19 geschlossen, um ein auf d'.e Eingeber 18 ein Signal, wenn der betreffende Abschnitt Stellung der Schleifscheibe nwirkendes Relais28CA' des Werkstückes W sien in der richtigen Länusstel- (Fig. 6) zu erregen, das ein Schließen des Kontaktes lung \or der Schleifscheibe 17 befindet. Wie die 20 28CK 1 bewirkt, wodurch ein Haltekreis für das Re-F ig. 1 und 2 zeigen, befindet sich der Abschnitt/« Iais28C/? über den Kontakt 35CR 1 gebildet wird, des Werkstückes W in Fiuehtstellung zur Schleif- der geschlossen wird, wenn der Schleifscheibenschütscheibe 17 und zu einer Meßlehre 20. '-in 29 in seiner zurückgezogenen Stellung ist.
Wenn das Werkstück W in der Maschine einge- Ein Kontakt 28CT? 2 schließt sich, um ein den
spannt ist und ein WählschalterSS3 (Fi g. 6) in seine 25 Schleifvorgang auslösendes Relais 29C/? über den
geschlossene automatische Stellung gebracht ist, Druckschalter 3PS oder den Druckschalter 4PS za
bringt der Werkstücksupport 12 automatisch den lin- erregen. Einer dieser beiden Druckschalter war durch
ken Abschnitt A des Werkstückes W vur die Schleif- verminderten Druck geschlossen worden, ak die
scheibe 17 und wird die Meßeinrichtung 20 en^pre- Grundplatte 2i und die Meßlehre 20 längs eingestellt
chend einer Lochkarte im Lochkartenleser 16 längs 30 worden waren, wie oben bereits beschrieben wurde,
verschoben. Der Kontakt 29CT? 1 schließt den Stromkreis mit
Die Meßeinrichtung 20 wird mittels eines nicht eiern Zustellrelais 30CR.
dargestellten Rückstellknopfes nach links oder rechts Der Kontakt 29CT?2 schließt sich, um ein die
so eingestellt, daß die Meßlehre 20 mit derjenigen Auf- und Abbewegung der Meßlehre steuerndes ReSeite
der Schleifscheibe 17 fluchtet, die gegenüber 35 lais40CT? zu erregen, wodurch die Meßbacken 26
der Schulter eines Abschnittes des Werkstückes W der Meßlehre 20 mechanisch abgesenkt werden. Dei
mit gröiierem Durchmesser liegt. Dies ist ein Teil Kontakt 40CT? 1 erregt die Magnetspule 18.SO/., die
der Einstellarbeit. das Ventil 102 (Fig. 4) nach links verschiebt, wo-
Die Meßeinrichtung 20 wird nach links eingestellt, durch von der Pumpe 92 an dieses Ventil 102 durch
wenn nicht der Kontakt K6Y vom Lochkartenleser 40 die Leitungen 91, 93 und 103 mit Druck beauf-16
nicht geschlossen ist und w^nn ein Relais 7CT? schlagt wird. Eine Leitung 104 leitet den Druck vom
für dio Linkfbewegung der Meßlehre durch den Ventil 102 durch ein Drosselventil 105 und eine Lei-Wahlschalter
553 und die normalerweise geschosse- tunglO6 zum kolbenstangenseituien Ende eines hynen
Kontakte 8CT? 1 und 30CT?5 erregt ist. Nach draulischen Motors31. dessen Kolbenstange30 nach
der Erregung des Relais 7CT? schließt sich der Kon- 45 rechts bewegt wird (F i g. 4), um den Arm 33 im Uhrtakt
7CT? 1, um eine Magnetspule 45OL (Fig. 4 zeigersinn /ι· verschwenken. Der Meßarm 27 wird in
und 6) zu erregen, die ein Ventil 90 (Fig. 4) nach gleicher Weise im Uhrzeigersinn nach unten verlinks
verschiebt. Nun wird hydraulischer Druck aus schwenkt, wenn sich die Kolbenstange30 nach rechts
einem Behälter 91 mittels *:inci Pumpe 92 auf das bewegt. Hierdurch wird die Meßlehre20 in eine in
Ventil 90 durch Leitungen 93, 94, 95 ausgeübt. Die 5" F i g. 4 allgemein gestrichelt dargestellte Stellung geDruckleitung
96 leitet den Druck vom Ventil 90 bracht, werngleich sie noch mit Abstand nach links
durch ein Drosselventil 97 zum kolbenstangenseitigen vom Werkstück IV verbleibt.
Ende eines hydraulischen Motors 51 (Fig. 3 und 4), Hydraulisches Druckmittel wird vom Kopfende
dessen Kolben 50 nach MnKs bewegt wird, wodurch des Zylinders 31 durch eine Leitung 87, ein Drosseldie
Grundplatte 21 und die Meßlehre 20 in einer 55 ventil 88, eine Leitung 89, das Ventil 102 und eine
Linie mit der linken Kante der Schleifscheibe 17 aus- RücKlaufleitung 109 zum Vorratsbehälter 91 zurückgerichtet
werden. An dieser Stelle wird der Druck- geführt. Ein die Meßeinrichtung betätigender Schalschalter
3PS (Fig. 3 und 6) durch verminderten ter 10LS wird geschlossen, wenn die Meßlehre 20 so
Druck geschlossen, wenn das Luftventil 54 in der weit abgesenkt ist, daß sie ein die Meßlehre abschalobenerwähnton
Weise geöffnet wird. Die Meßlehre 6° tendes Relab 41CT? erregt.
20 wird nach rechts bewegt, wenn das für die Rechts- Nach der Erregung des Relais 41CT? wird der
bewegung zuständ:",e Relais 8CT? durch den Wähl- Kontakt 41CT? 1 geschlossen und ein Stromkreis zur
schalter553 erregt wird, sobald der Kontakt K6Y Erregung des auf die Meßeinrichtung einwirkenden
vom Lochkartenieser 16 und dem normalerweise ge- Relais 46CT? durch den Kontakt 35CT?2 gebildet,
schlossenen Kontak: 30CT? 6 geschlossen wird. 65 der bei der Rücksiellbewegung des Schleifscheiben-
Der Kontakt 8 CT? 2 schließt sich, um eine Magnet- supports 29 geschlossen worden war.
spule 55OL zu erregen und verschiebt das Ventil 90 Der Kontakt 46CT? 1 schließt sich und bildet über
(Fig. 4) nach rechts. Nun gelangt hydraulischer den Kontakt35CT?2 einen Haltekreis für das Relais
46CR. Ein Kontakt 46CR 2 schließt sich, um einen
Haltekreis mit dem Relais 46 CA über den normalerweise
geschlossenen Kontakt 39 CR 2 und den Kontakt 30C/? 4 zu schließen, der sich beim Schnellvorschub
des Schleifscheibenschlittens schließt.
Ein Kontakt 46 Ci? 3 schließt sich, ;;m eine Magnetspule
205OL zu erregen, die ein Ventil 107 nach links bewegt, wie F i g. 4 zeigt.
Von der Pumpe 92 wird hydraulischer Druck zum Ventil 107 durch Leitungen 93 und 108 geführt, und
eine Leitung 110 leitet den Druck zum Kopfende des hydraulischen Motors 38, der eine Kolbenstange 37,
wie F i g. 4 zeigt, nach rechts bewegt, die ihrerseits die Meßlehre gegen das Werkstück W in etwa
waagerechter Richtung entsprechend der Schwenkbewegung der Arme 35, 36 vorschiebt. Ein Fühlglied
86 der Meßlehre 20 wird auf diese Weise mit seiner Mittellinie in Berührung mit dem Werkstück W gebracht,
wobei die Mittellinie des Fühlgliedes 86 durch oder beinahe durch die Achse des Werkstückes
W geht, unabhängig davon, welchen besonderen Durchmesser das Werkstück besitzt. Zu diesem
Zeitpunkt befindet sich die Meßlehre 20 in einer Stellung, in der sie eine »Bewertungsfunktion« zur
Bestimmung des ungeschliffenen Werkstückdurchmessers im Vergleich zu dem von der Lochkarte
im Lochkartenleser 16 vorbestimmten Durchmessergröße ausführt.
Eine übliche Summiereinrichtung 111 (Fig. 5)
empfängt vom Fühlglied 86 der Meßlehre 20 und vom Lochkartenleser 16 je ein Meßwertsignal, die
mittels eines üblichen Wandlers 112 aus der digitalen Form in eine analoge Form umgewandelt werden.
Das Ergebnis der Summiereinrichtung wird in eine Grobbereich-Meßeinrichtung 113 eingespeist,
die ein Signal bewirkt, das anzeigt, ob der zu schleifende Abschnitt sich innerhalb der Grobtoleranz
eines bestimmten Durchmessers des zu schleifenden Werkstückes W befindet oder nicht. Wenn der zu
schleifende Durchmesser sich innerhalb des von der Lochkarte im Lochkartenleser 16 vorgeschriebenen
Bereiches befindet, ist der Durchmesser »qualifiziert« oder angenommen, und ein Signal zur Maschinensteuerung schließt den normalerweise offenen Kontakt
QR (Fig. 6), um ein Relais 48CR durch den
normalerweise geschlossenen Kontakt 41CR 2 zu erregen.
Der Kontakt 48CR1 schließt sich, um das Zustellrelais 30CR durch den normalerweise geschlossenen,
die Schleifscheibe abschaltenden Grenzschalter 6 LS, den Kontakt 29 CRt und den normalerweise
geschlossenen Kontakt 50 CRl zu erregen.
Nun wird der Kontakt 30CRl geschlossen, um
einen Haltekreis mit dem Zustellrelais 30CR zu bilden. Der Kontakt 30 CR 2 wird geschlossen, um die
Magnetspule 14 SOL zu erregen, die den Schleifscheibensupport
29 und die hiervon getragene Schleifscheibe 17 gegen das Werkstück W bewegen
und den Schleifvorgang einleitet.
Die normalerweise geschlossenen Kontakte 30 CR 5 und 30CR 6 öffnen sich, um das Relais 7CR oder
8CR zu entlasten, und die Magnetspulen ASOL oder 55OL werden entlastet und bewegen das Ventil 90
(Fig. 4) in eine reutraie oder mittlere Stellung. Der
auf den Zylinder 51 wirkende hydraulische Druck wird aufgehoben, und das Luftventil 54 oder 55
wird durch die Federn 60 oder 61 zurückgestellt, um das besagte Ventil zurückzustellen und die Meßlehre
20 so einzustellen, daß zwischen der Seite der Werkstückschulter und der Seite der hieran angrenzenden
Meßlehre 20 ein geringer Abstand entsteht. Die Zustellbewegung des Schleifscheibenschlittens
29 öffnet einen Grenzschalter 8L5, der geschlossen worden ist, als der Schleifscheibenschlitten 29 mittels
hydraulischem Druck gegen einen festen Anschlag zurückgezogen worden ist.
Nach Erreichen des Werkstückfertigmaßes wird das Relais 35CR, das die Rückstellbewegung des
ίο Schleifscheibenschlittens 29 bewirkt, entlastet, und
der Schleifscheibenschlitten 29 wird nicht weiter vorgeschoben.
Der Kontakt 35 CR 3 wird geöffnet und entlastet das Relais 39CR, wodurch die Meßlehre 20 vom
Werkstück W zurückgezogen wird.
Wenn die Abmessungen des zu schleifenden Abschnittes des Werkstückes W zu groß sind und sich
außerhalb des qualifizierten Bereiches, der von der Schaltung gemäß Fig. 5 angezeigt wird, befindet,
ao wird der Kontakt QR nicht geschlossen und wird auch das Relais 48CR nicht erregt. Der Schleifscheibenschlitten
29 wird daher nicht vorbewegt, da der Kontakt 48 CRl des Zustellkreises offenbleibt.
Wenn 1ie Abmessungen des ungeschliffenen Abschnittes des zu schleifenden Werkstückes W zu klein
sind, erzeugt die Meßlehre 20 ein Signal, das in der oben beschriebenen Weise mit einem Signal aus dem
Lochkartenleser 16 kombiniert wird. Dieses Vergleichssignal wird von einer Feinbereich-Meßeinrichtung
125 (F i g. 5) empfangen, die wiederum ein Meßwertsignal erzeugt, um einen Kontakt SR zu
schließen, der seinerseits ein Relais 50CR erregt.
Hierauf wird der normalerweise geschlossene Kontakt 50CR1 geöffnet, um zu verhindern, daß
das Zustellrelais 30CR erregt wird.
Wenn das ungeschliffene Werkstück das Sollmaß besitzt oder ein Untermaß aufweist, wird der Schleifscheibenschlitten
29 nicht vorbewegt, da das Relais 48CR überhaupt nicht erregt wird. Aus diesem Grunde wird auch der Kontakt 48CR1 nicht geschlossen,
um das Relais 30CR zu erregen, es sei denn durch Schließen des Kontaktes QR in der oben
beschriebenen Weise.
Während des Schleifvorganges sendet das Fühlglied 86 ein ständig wechselndes Signal entsprechend der Veränderung der Abmessungen am Werksuick W zur Summiereinrichtung 111.
Während des Schleifvorganges sendet das Fühlglied 86 ein ständig wechselndes Signal entsprechend der Veränderung der Abmessungen am Werksuick W zur Summiereinrichtung 111.
Die Summiereinrichtung empfängt außerdem ein Signal vom Lochkartenleser 16 oder von Nummern-
schaltern 127, die dem Endmaß des betreffenden Werkstückabschnittes, der geschliffen werden soll,
entsprechen.
Der Fortschritt der Schleifbewegung wird auf den Grob- und Feinbereich-Meßeinrichtungen 113, 125
dargestellt, die in Serie geschaltet sind, um visuell anzuzeigen, wann der Durchmesser sein Endmaß
erreicht hat.
Kurz vor Erreichen des durch die Meßlehre 20 abgetasteten und von der Feinbereich-Meßeinrichtung
gemessenen Endmaßes wird durch ein Signal von dei Meßlehre 20 der Kontakt NSR geschlossen, um ein
Relais 49 CR zu erregen. Ein normalerweise geschlossener Kontakt des Relais 49 CR öffnet sich, um JeT
Feinvorschub abzuschalten, woran sich das Ausfeuern anschließt, bis ein Kontakt SR von deT Meßlehre 20 geschlossen wird, um das Relais 50CR zi
erregen.
Der normalerweise geschlossene Kontakt 50CR1
Der normalerweise geschlossene Kontakt 50CR1
wird geöffnet und erregt das Relais 30 CR, um die
Schleifscheibe 17 durch eine Rückwärtsbewegung des Schleifscheibenschlittens 29 zurückzuziehen.
Jer Bearbeimngsvorgang der Schleifmaschine 10
und der hiermit verbundenen Meßlehre 20 wird kontinuierlich in der vorbeschriebenen Weise wiederholt,
bis jeder Werkstückabschnitt A bis E auf sein End
maß geschliffen ist oder bis zu dem Zeitpunkt, wo vor dem Schleifen eines der Abschnitte kein Qualifikationssignal
erhalten wird und der Schleifvorgang dadurch beendet wird, daß der Schleifscheibenschlitten
29 nicht vorgeschoben wird. Das Werkstück wire dann aus der Maschine entfernt und durch ein neue;
zu bearbeitendes Werkstück ersetzt.
209
Claims (3)
1. Meß- und Steuereinrichtung für eine Rundschleifmaschine mit einer Zustelleinrichtung für
eine am Werkstück angreifende Meßlehre, die einen elektrischen Meßwertgeber aufweist, der
über elektrische Einrichtungen mit eine/ Steuerung für den Schleifscheibenzustellantrieb verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Meßwertgeber (18) der Meßlehre (20) einerseits und eine ein dem Sollwert des Werk-
stückrohdurchmessers entsprechendes Signal aussendende Programmiereinrichtung (16) andererseits
mit einer die eingehenden 1st- und Sollwertsignale vcrp ichenden Sumnierxhaltung (111)
verbunden sind, deren Ausgang über jine ein Einschaltsignal erzeugende Grobbereich-Meßeinrichtung
(113) mit der Steuerung des Schleifscheibenzustellantriebs verbunden ist.
2. Meß-und Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daC der Grobbereich-Meßeinrichtung
(113) eine ebenfalls ein Steuersignal erzeugende Feinbereich-Meßeinrichtung
(125) in Reihe nachgeschaltet ist, das seinerseits mit der Stei>erung des Schleifscheibenzustellantriebs
in Verbindung steht.
3. Meß- und Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßlehre
(20) in an sich bekannter A'eise pa.allel zur Achse des Werkstückes (WO verschiebbar angeordnet
ist und daß unter Federdruck stehende Luftventile (54, 55) vorgesehen sind, die die
Längsverstellung der Meßlehre (20) begrenzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US83193769A | 1969-06-10 | 1969-06-10 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2026844A1 DE2026844A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE2026844B2 true DE2026844B2 (de) | 1972-12-28 |
Family
ID=25260238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702026844 Pending DE2026844B2 (de) | 1969-06-10 | 1970-06-02 | Mess- und steuereinrichtung fuer eine rundschleifmaschine |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3603044A (de) |
| CA (1) | CA919804A (de) |
| DE (1) | DE2026844B2 (de) |
| FR (1) | FR2050140A5 (de) |
| GB (1) | GB1316635A (de) |
Families Citing this family (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3916576A (en) * | 1973-06-11 | 1975-11-04 | Cincinnati Milacron Heald | Grinding machine |
| DE3019680A1 (de) * | 1980-05-23 | 1981-12-03 | Heyligenstaedt & Co, Werkzeugmaschinenfabrik Gmbh, 6300 Giessen | Verfahren zum genauigkeitsdrehen sowie vorrichtung zu seiner durchfuehrung |
| US4456516A (en) * | 1983-05-12 | 1984-06-26 | Westinghouse Electric Corp. | Shaft rounding apparatus |
| IT1191690B (it) * | 1986-03-20 | 1988-03-23 | Giustina International Spa | Apparato di misura indipendente per macchine rettificatrici per cilindri e simili con organi di controllo strutturale e superficiale |
| IT1191688B (it) * | 1986-03-20 | 1988-03-23 | Giustina International Spa | Macchina rettificatrice per cilindri con organi di rilievo e controllo dimensionale e superficiale |
| FR2665526A1 (fr) * | 1990-08-02 | 1992-02-07 | Meseltron Sa | Dispositif pour la mesure de diametres de pieces cylindriques en cours d'usinage. |
| JP3517984B2 (ja) * | 1994-10-11 | 2004-04-12 | 豊田工機株式会社 | 数値制御研削盤 |
| IT1279641B1 (it) * | 1995-10-03 | 1997-12-16 | Marposs Spa | Apparecchio per il controllo del diametro di perni di biella in moto orbitale |
| US6159074A (en) * | 1999-01-07 | 2000-12-12 | Kube; Samuel C. | Caliper assembly for a grinding machine |
| JP4487387B2 (ja) * | 1999-06-25 | 2010-06-23 | 株式会社ジェイテクト | 真円度測定装置 |
| ITBO20010268A1 (it) * | 2001-05-07 | 2002-11-07 | Marposs Spa | Apparecchiatura per il controllo del diametro di porzioni eccentrichedi un pezzo meccanico durante la lavorazione su una rettificatrice |
| JP4923549B2 (ja) * | 2005-12-08 | 2012-04-25 | 株式会社ジェイテクト | 定寸装置の取付構造 |
| DE102009032353A1 (de) | 2009-07-08 | 2011-09-08 | Hommel-Etamic Gmbh | Verfahren zur Ermittlung der Form eines Werkstücks |
| DE102009042252B4 (de) | 2009-09-22 | 2014-03-06 | Jenoptik Industrial Metrology Germany Gmbh | Meßvorrichtung |
| DE102010013069B4 (de) * | 2010-03-26 | 2012-12-06 | Hommel-Etamic Gmbh | Meßvorrichtung |
| DE102010035147B4 (de) | 2010-08-23 | 2016-07-28 | Jenoptik Industrial Metrology Germany Gmbh | Meßvorrichtung |
| DE102012018580B4 (de) | 2012-09-20 | 2015-06-11 | Jenoptik Industrial Metrology Germany Gmbh | Messvorrichtung und Messverfahren zur Inprozess-Messung an Prüflingen während eines Bearbeitungsvorganges an einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere einer Schleifmaschine |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1005430A (fr) * | 1947-07-18 | 1952-04-10 | Gendron Freres Ets | Dispositif d'auto-calibrage pour machine-outil et en particulier pour rectifieuses en plongée |
| US3271908A (en) * | 1963-11-15 | 1966-09-13 | Landis Tool Co | Dresser control for abrasive wheels |
| US3466976A (en) * | 1966-09-16 | 1969-09-16 | Land Tool Co | Feed mechanism for grinding machine |
-
1969
- 1969-06-10 US US831937A patent/US3603044A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-06-02 DE DE19702026844 patent/DE2026844B2/de active Pending
- 1970-06-02 CA CA084362A patent/CA919804A/en not_active Expired
- 1970-06-09 GB GB2773570A patent/GB1316635A/en not_active Expired
- 1970-06-09 FR FR7021106A patent/FR2050140A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA919804A (en) | 1973-01-23 |
| US3603044A (en) | 1971-09-07 |
| DE2026844A1 (de) | 1970-12-17 |
| GB1316635A (en) | 1973-05-09 |
| FR2050140A5 (de) | 1971-03-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2026844B2 (de) | Mess- und steuereinrichtung fuer eine rundschleifmaschine | |
| DE3039467C2 (de) | ||
| DE2759083A1 (de) | Profilstahlbearbeitungsanlage | |
| DE2346796A1 (de) | Automatisches richtverfahren und richtmaschine dafuer mit mehreren richtstellen | |
| DE2146360A1 (de) | Werkzeugmaschine zur programmierten Bearbeitung eines Werkstückes | |
| DE1502477B1 (de) | Mess- und Steuereinrichtung an einer Schleifmaschine | |
| DE3211489A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur korrektur von sollform-abweichungen platisch verformbarer gegenstaende | |
| DE2135473C3 (de) | Rundschleifmaschine | |
| DE2246253A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur automatischen steuerung der nachschleiffrequenz von schleifscheiben in schleifmaschinen | |
| DE2711862C2 (de) | ||
| DE2031840B2 (de) | MeB- und Zustell-Steuereinrichtung an einer Rundschleifmaschine | |
| DE2038842C3 (de) | Bearbeitungszentrum mit einer um eine horizontale Achse rotierbaren Speichertrommel | |
| EP0074518B1 (de) | Präzisionsschleifmaschine, insbesondere Projektions- Formenschleifmaschine | |
| DE19743139A1 (de) | Vorrichtung zum Durchführen eines Schleifvorganges und Verfahren dazu | |
| DE2645426C2 (de) | Einrichtung zur maßgesteuerten Bearbeitung von Werkstücken auf Honmaschinen | |
| DE2030851B2 (de) | Maschine zum Schleifen von mit einer Planschulter versehenen zylindrischen Werkstückbohrungen | |
| DE102005006242A1 (de) | Schleifmaschine und Verfahren zum Einrichten eines Werkstückträgers an einer Schleifmaschine | |
| DE903521C (de) | Maschine zum Bearbeiten beliebig gewoelbter Flaechen | |
| DE3827892C2 (de) | ||
| DE960404C (de) | Mehrschnitteinrichtung fuer Kopierdrehbaenke | |
| DE3637758A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum tiefschleifen | |
| DE2006889A1 (de) | Werkzeugmaschine mit kombinierter Werkstückmeßlehre und Werkstückstelleinrichtung | |
| DE2701733C2 (de) | Steuerungsvorrichtung für die Tiefenvorschubbewegungen eines Werkzeugschlittens an Wälzfräsmaschinen | |
| DE3007965A1 (de) | Maschine zum schaerfen von raeumnadeln | |
| DE1477460C3 (de) | Mehrschnitt-Kopiereinrichtung für Drehmaschinen |