DE2029085C - Bezugselektrode - Google Patents

Bezugselektrode

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DE2029085C
DE2029085C DE19702029085 DE2029085A DE2029085C DE 2029085 C DE2029085 C DE 2029085C DE 19702029085 DE19702029085 DE 19702029085 DE 2029085 A DE2029085 A DE 2029085A DE 2029085 C DE2029085 C DE 2029085C
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reference electrode
silver
electrode
ribs
plate
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DE19702029085
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DE2029085B2 (de
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Edward P Livingston NJ Anderson (VStA)
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Engelhard Minerals and Chemicals Corp
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Engelhard Minerals and Chemicals Corp
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Description

. deren Oberfläche aus einer auf Silber aufliegen- die Rippen überdeckt.
den Silberchloridschicht besteht, ge kenn- Die erfindungsgemäße Bezugszelle ist so ausgebilze ich net durch eine Metallplatte (11) aus io det, d; L ein ,cichlicher Vorrat an Chlorid-Ionen geTitan, Tantal oder Niob als Träger mit einer rau- währleistet ist und di'.mit ein stabiles elektrisches Pohers Oberseite, die Rippen (15) und Vertiefungen tentia! für lange Zeit. Jume geliefert wird.
(Ϊ6) aufweist und bei der die Silherchloridschicht Die Vertiefungen wirken als Vorm'sräume fur SiI-auf der Silberauflage die Vertiefungen (16) aus- berchlorid für den Fall, daß das die Rippen bedtkfüllt und die Rippen (15) überdeckt. 15 kende Silberchlorid nach längerer Zeit infolge von
2. Bezugselektrode nach Anspruch 1 mit rau- Abtragung von den Rippen oder Beschädigung merkher, silber! schichteter Oberseite, gekennzeichnet lieh vermindert wird. Die Verwendung, der spezieller, durch einander schneidende Vertiefungen (16) in Basismetülle ist wirtschaftlicher und vorteilhafter al, der Oberseite die Verwendung einer Massivsilberbasis und hat be-
20 sondere Bedeutung, weil das Metall, wenn es infolpt
des Abriebs dem Elektrolyten gegenüber freigelegt
ist, sich schnell mit einem isolierenden Oxydfilm überzieht, der das Entstehen von vagabundierenden Strömen, die sonst den stabilen Potentialwer: aus
Die Erfindung betrifft eine Bezugselektrode für 35 dem Gleichgewicht bringen wurden, verhindert,
den kathodischen Korrosionsschutz in Gestalt einer Fig. 1 giot als Seitenansicht, teilweise im Schnitt
Kreisscheibe, deren umlaufender Randteil nach unten eine erfindungsgemäße Bezugselektrode wieder;
auf eine plattet, "ormige Kvnststoffunterlage gerichtet F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Bezugselektrode
ist und deren Oberfläche aus e:ier auf Silber auflie- aus Richtung der Linie 2-2 in Fig. 1 mit einer durch
genden Silberchloridschicht besteht. 30 Bossieren aufgerauhten Oberseite des Basis-net alls.
Ein derartiger Elektrociena-.i^au ist bei einer und
Anode für eine kathodische Schutzeinrichtung aus F i g. 3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Details
der l'SA.-Patentschrift 3 129 161 bekannt. aus Richtung der Linie 3-3 in F i g. I
Der kathodische Korrosionsschutz beruht auf der Die Bezugselektrode 1 besteht nach rig. I aus Zuführungeines elektrischen Stroms zu einer in einen 35 einer Kreisscheibe, deren umlaufender Randteil 2 Elektrolyten getauchten Anode und der als Kathode nach unten gerichtet ist und ei: en Flansch bildet, der geschalteten zu schützenden Fläche, wodurch die in eine plattenförrnige Kunstharzisolierung 3 einOberfläche Kathodenpotential bezüglich des Elek- greift, während der größere Teil der Elektrodenfiiiche trolyten erhält und Korrosion dieser Oberfläche ver- einem Elektrolyten ausgesetzt ist. An der Isolierplatte hindert wird. Bei gestrichenen Metallflächen, etwa 40 ist ein Hohlschaft 4 angebracht, der von der Unterbei Schiffsrümpfen, wird der Anstrichfilm geschädigt, seile 5 nach außen zeigt. Ein Flanschende 6 des wenn die zugeführte Stromdichte einen bestimmten Hohlschafts ist in die Kunstharzplatte eingeschlossen. Wert übersteigt, während eine nicht ausreichende Ein isolierter elektrischer Leiter 7 mit Leiterdräh-Stromdichte nur einen unzureichenden Schutz gegen ten 8 durchzieht den Hohlschaft 4, der auf seiner Korrosion bietet. Es gibt also einen Optimalwert, und 45 Außenseite ein Gewinde 9 aufweist, an dem er nach es sind bereits Systeme für den kathodischen Korro- dem Durchstecken durch den Schiffsiumpf mit einer sionsschutz angegeben, bei denen das an der metalli- (nicht gezeichneten) Haltemrttei befestigt werden sehen Kathodenfläche schwankende Potential fort- kann. Das Ei.de des durch den Schaft und an die laufend registriert und dementsprechend die Lei- ElektrodenunUrseite geführten isolierten elektrischen stungsabgabe an die Anode von Hand oder selbsttätig 50 Leiteis ist mit seinen Leiterdrähten β an die untere eingestellt wird. Klektrodeniläche bei 10 geschweißt oder gelötet.
Um das Potential an der Metallfläche zu registrie- Die in F i g. 1 gezeichnete Elektrodenscheibe beren, werden in den Elektrolyten getauchte Bezugs- steh' aus einer Metallplatte 11 aus Titan, Tantal oder elektroden oder Halbzellen verwendet, die in Verbin- Niob, deren Oberseite 12 rauh ausgeführt ist und dung mit der Metallfläche eine galvanische Zelle bil- 55 Kanten und Vertiefungen besitzt, z. B. eine Oberden und ein Potential liefern, das eine Angabe über fläche aufweist, die durch sich kreuzende Nuten gedie elektrochemischen Verhältnisse der Metallober- bildet ist oder anderweitig bossiert wurde, wie gefläche liefert. Zu diesem Zweck werden im allge.mei- nauer aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist. Die nen Bezugselektroden vom Typ der Silber-Silberchlo- iiduhe Oberseite 12 ist mit einer Außenschicht 13 aus rid-Elektrode verwendet. Einige dieser Elektroden 60 Silberchlorid bedeckt, die beispielsweise durch Einsind als Silber-Knopfelektroden ausgeführt, die mit tauchen der rauhen Oberseite in schmelzflüssiges SiI-Silberchlorid beschichtet sind. Derartige Elektroden berchlorid erzeugt wird oder durch Aufstreuen von unterliegen auf jeden Fall dem Verschleiß, entweder Silbevehloridpulver auf die Oberseite und anschliewegen zu geringer mechanischer Festigkeit des Silber- ßendes so starkes Erhitzen, daß das Silberchlorid knopfs oder weil das Silberchlorid zu schnell infolge 65 schmilzt und an der rauhen Oberseite haftet.
Abriebs verschwindet; diese vermögen jedenfalls ein Die F i g. 2 und 3 geben eine abgeänderte und beßezugselektrodcn-Potential nicht aber längere Zeit vorzugte Form der Erfindung wieder, nach der die stabil zu halten. . Metallplatte 11 aus Titan, Tantal oder Niob, deren
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Oberseite etwa durch Bossieren aufgerauht wurde, durch galvanisches Abscheiden oder auf andere Weise mit einer Zwischenschicht 14 aus Silber bedeckt ist, auf die eine Außenschicht 13 aus Silbcrchlorid aufgebracht ist. Die rauhe Oberseite der Metallplatte Il zeichnet sich durch Rippen 15 und Verliefungen 16 aus, und die der ungleichmäßigen Oberfläche folgende Zwischenschicht 14 läßt die Vertiefungen 16 als Vorratsräume 17 für überschüssiges Silberchlorid für den Fall erscheinen, daß die Schichlen 13 und 14 von den vorstehenden Teilen oder Rippen der Metallplatte abgetragen sind; auf diese Weise verbleibt eine ausreichende Menge Silberchlorid auf der Elektrode, um einen reichlichen Vorrat an Chlorid-Ionen zu gewährleisten.
Die platlenförmige Kunstharzisolierung 3 weist eine an die Innenseite der Randteile der Platte anstoßende Ringnut 18 auf, die den nach unten gerichteten Randteil 2 der Bezugselektrode I aufnimmt, und der hohe Mittelteil 19 der Isolierplatte ist etwas zurückgenommen, so daß die Elektrode nach Stärke und Gestalt glatt eingepaßt werden kann und die Elekirodenoberseite nicht über den Rücken 20 des Randteils der Isolierplatte hinausragt. Nach dem Aufsetzen der Elektrode auf die plattenförmige Kunstharzisolierung 3 mit in die Ringnut 18 gelegten Randteil 2 wird der oberhalb des Randteils 2 verbliebene Raum der Ringnut 18 mit einem isolierenden Kunstharz, z. B. mit einem Epoxydharz 21, ausgefüllt, so daß die Oberseite der Elektrode und die Randteile der plattenförmigen Kunstharzisolierung in einer und derselben Ebene liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2 Durch die vorliegende Erfindung wird die GePatentansprüche: brauchsdauer der Bezugselektrode verbessert. Diss wird erfindungsgemäß e-reicht durch eine
1. Bezugselektrode für den kathodischen Kor- Metallplatte aus Titan, Tantal oder Niob als Trager rosionsschutz in Gestalt einer Kreisscheibe, deren 5 mit einer rauhen Oberseite, die Rippen und Vertieumlaufender Randteil nach unten auf eine plat- hingen aufweist und bei der die Silberchloncischich; tenförmige Kunststoffunterlagr, gerichtet ist und auf der Silberauflage die Vertiefungen ausfüllt und
DE19702029085 1969-06-13 1970-06-12 Bezugselektrode Expired DE2029085C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US83309769A 1969-06-13 1969-06-13
US83309769 1969-06-13

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2029085A1 DE2029085A1 (de) 1970-12-23
DE2029085B2 DE2029085B2 (de) 1972-08-17
DE2029085C true DE2029085C (de) 1973-03-15

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