DE2029085C - Bezugselektrode - Google Patents
BezugselektrodeInfo
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Description
. deren Oberfläche aus einer auf Silber aufliegen- die Rippen überdeckt.
den Silberchloridschicht besteht, ge kenn- Die erfindungsgemäße Bezugszelle ist so ausgebilze
ich net durch eine Metallplatte (11) aus io det, d; L ein ,cichlicher Vorrat an Chlorid-Ionen geTitan,
Tantal oder Niob als Träger mit einer rau- währleistet ist und di'.mit ein stabiles elektrisches Pohers
Oberseite, die Rippen (15) und Vertiefungen tentia! für lange Zeit. Jume geliefert wird.
(Ϊ6) aufweist und bei der die Silherchloridschicht Die Vertiefungen wirken als Vorm'sräume fur SiI-auf der Silberauflage die Vertiefungen (16) aus- berchlorid für den Fall, daß das die Rippen bedtkfüllt und die Rippen (15) überdeckt. 15 kende Silberchlorid nach längerer Zeit infolge von
(Ϊ6) aufweist und bei der die Silherchloridschicht Die Vertiefungen wirken als Vorm'sräume fur SiI-auf der Silberauflage die Vertiefungen (16) aus- berchlorid für den Fall, daß das die Rippen bedtkfüllt und die Rippen (15) überdeckt. 15 kende Silberchlorid nach längerer Zeit infolge von
2. Bezugselektrode nach Anspruch 1 mit rau- Abtragung von den Rippen oder Beschädigung merkher,
silber! schichteter Oberseite, gekennzeichnet lieh vermindert wird. Die Verwendung, der spezieller,
durch einander schneidende Vertiefungen (16) in Basismetülle ist wirtschaftlicher und vorteilhafter al,
der Oberseite die Verwendung einer Massivsilberbasis und hat be-
20 sondere Bedeutung, weil das Metall, wenn es infolpt
des Abriebs dem Elektrolyten gegenüber freigelegt
ist, sich schnell mit einem isolierenden Oxydfilm überzieht, der das Entstehen von vagabundierenden
Strömen, die sonst den stabilen Potentialwer: aus
Die Erfindung betrifft eine Bezugselektrode für 35 dem Gleichgewicht bringen wurden, verhindert,
den kathodischen Korrosionsschutz in Gestalt einer Fig. 1 giot als Seitenansicht, teilweise im Schnitt
Kreisscheibe, deren umlaufender Randteil nach unten eine erfindungsgemäße Bezugselektrode wieder;
auf eine plattet, "ormige Kvnststoffunterlage gerichtet F i g. 2 ist eine Draufsicht auf die Bezugselektrode
ist und deren Oberfläche aus e:ier auf Silber auflie- aus Richtung der Linie 2-2 in Fig. 1 mit einer durch
genden Silberchloridschicht besteht. 30 Bossieren aufgerauhten Oberseite des Basis-net alls.
Ein derartiger Elektrociena-.i^au ist bei einer und
Anode für eine kathodische Schutzeinrichtung aus F i g. 3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Details
der l'SA.-Patentschrift 3 129 161 bekannt. aus Richtung der Linie 3-3 in F i g. I
Der kathodische Korrosionsschutz beruht auf der Die Bezugselektrode 1 besteht nach rig. I aus
Zuführungeines elektrischen Stroms zu einer in einen 35 einer Kreisscheibe, deren umlaufender Randteil 2
Elektrolyten getauchten Anode und der als Kathode nach unten gerichtet ist und ei: en Flansch bildet, der
geschalteten zu schützenden Fläche, wodurch die in eine plattenförrnige Kunstharzisolierung 3 einOberfläche
Kathodenpotential bezüglich des Elek- greift, während der größere Teil der Elektrodenfiiiche
trolyten erhält und Korrosion dieser Oberfläche ver- einem Elektrolyten ausgesetzt ist. An der Isolierplatte
hindert wird. Bei gestrichenen Metallflächen, etwa 40 ist ein Hohlschaft 4 angebracht, der von der Unterbei
Schiffsrümpfen, wird der Anstrichfilm geschädigt, seile 5 nach außen zeigt. Ein Flanschende 6 des
wenn die zugeführte Stromdichte einen bestimmten Hohlschafts ist in die Kunstharzplatte eingeschlossen.
Wert übersteigt, während eine nicht ausreichende Ein isolierter elektrischer Leiter 7 mit Leiterdräh-Stromdichte
nur einen unzureichenden Schutz gegen ten 8 durchzieht den Hohlschaft 4, der auf seiner
Korrosion bietet. Es gibt also einen Optimalwert, und 45 Außenseite ein Gewinde 9 aufweist, an dem er nach
es sind bereits Systeme für den kathodischen Korro- dem Durchstecken durch den Schiffsiumpf mit einer
sionsschutz angegeben, bei denen das an der metalli- (nicht gezeichneten) Haltemrttei befestigt werden
sehen Kathodenfläche schwankende Potential fort- kann. Das Ei.de des durch den Schaft und an die
laufend registriert und dementsprechend die Lei- ElektrodenunUrseite geführten isolierten elektrischen
stungsabgabe an die Anode von Hand oder selbsttätig 50 Leiteis ist mit seinen Leiterdrähten β an die untere
eingestellt wird. Klektrodeniläche bei 10 geschweißt oder gelötet.
Um das Potential an der Metallfläche zu registrie- Die in F i g. 1 gezeichnete Elektrodenscheibe beren,
werden in den Elektrolyten getauchte Bezugs- steh' aus einer Metallplatte 11 aus Titan, Tantal oder
elektroden oder Halbzellen verwendet, die in Verbin- Niob, deren Oberseite 12 rauh ausgeführt ist und
dung mit der Metallfläche eine galvanische Zelle bil- 55 Kanten und Vertiefungen besitzt, z. B. eine Oberden
und ein Potential liefern, das eine Angabe über fläche aufweist, die durch sich kreuzende Nuten gedie
elektrochemischen Verhältnisse der Metallober- bildet ist oder anderweitig bossiert wurde, wie gefläche
liefert. Zu diesem Zweck werden im allge.mei- nauer aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist. Die
nen Bezugselektroden vom Typ der Silber-Silberchlo- iiduhe Oberseite 12 ist mit einer Außenschicht 13 aus
rid-Elektrode verwendet. Einige dieser Elektroden 60 Silberchlorid bedeckt, die beispielsweise durch Einsind
als Silber-Knopfelektroden ausgeführt, die mit tauchen der rauhen Oberseite in schmelzflüssiges SiI-Silberchlorid
beschichtet sind. Derartige Elektroden berchlorid erzeugt wird oder durch Aufstreuen von
unterliegen auf jeden Fall dem Verschleiß, entweder Silbevehloridpulver auf die Oberseite und anschliewegen
zu geringer mechanischer Festigkeit des Silber- ßendes so starkes Erhitzen, daß das Silberchlorid
knopfs oder weil das Silberchlorid zu schnell infolge 65 schmilzt und an der rauhen Oberseite haftet.
Abriebs verschwindet; diese vermögen jedenfalls ein Die F i g. 2 und 3 geben eine abgeänderte und beßezugselektrodcn-Potential nicht aber längere Zeit vorzugte Form der Erfindung wieder, nach der die stabil zu halten. . Metallplatte 11 aus Titan, Tantal oder Niob, deren
Abriebs verschwindet; diese vermögen jedenfalls ein Die F i g. 2 und 3 geben eine abgeänderte und beßezugselektrodcn-Potential nicht aber längere Zeit vorzugte Form der Erfindung wieder, nach der die stabil zu halten. . Metallplatte 11 aus Titan, Tantal oder Niob, deren
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Oberseite etwa durch Bossieren aufgerauht wurde, durch galvanisches Abscheiden oder auf andere
Weise mit einer Zwischenschicht 14 aus Silber bedeckt ist, auf die eine Außenschicht 13 aus Silbcrchlorid
aufgebracht ist. Die rauhe Oberseite der Metallplatte Il zeichnet sich durch Rippen 15 und Verliefungen
16 aus, und die der ungleichmäßigen Oberfläche folgende Zwischenschicht 14 läßt die Vertiefungen
16 als Vorratsräume 17 für überschüssiges Silberchlorid für den Fall erscheinen, daß die Schichlen
13 und 14 von den vorstehenden Teilen oder Rippen der Metallplatte abgetragen sind; auf diese
Weise verbleibt eine ausreichende Menge Silberchlorid auf der Elektrode, um einen reichlichen Vorrat an
Chlorid-Ionen zu gewährleisten.
Die platlenförmige Kunstharzisolierung 3 weist eine an die Innenseite der Randteile der Platte anstoßende
Ringnut 18 auf, die den nach unten gerichteten Randteil 2 der Bezugselektrode I aufnimmt, und der
hohe Mittelteil 19 der Isolierplatte ist etwas zurückgenommen,
so daß die Elektrode nach Stärke und Gestalt glatt eingepaßt werden kann und die Elekirodenoberseite
nicht über den Rücken 20 des Randteils der Isolierplatte hinausragt. Nach dem Aufsetzen der
Elektrode auf die plattenförmige Kunstharzisolierung 3 mit in die Ringnut 18 gelegten Randteil 2 wird
der oberhalb des Randteils 2 verbliebene Raum der Ringnut 18 mit einem isolierenden Kunstharz, z. B.
mit einem Epoxydharz 21, ausgefüllt, so daß die Oberseite der Elektrode und die Randteile der plattenförmigen
Kunstharzisolierung in einer und derselben Ebene liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Bezugselektrode für den kathodischen Kor- Metallplatte aus Titan, Tantal oder Niob als Trager
rosionsschutz in Gestalt einer Kreisscheibe, deren 5 mit einer rauhen Oberseite, die Rippen und Vertieumlaufender
Randteil nach unten auf eine plat- hingen aufweist und bei der die Silberchloncischich;
tenförmige Kunststoffunterlagr, gerichtet ist und auf der Silberauflage die Vertiefungen ausfüllt und
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US83309769A | 1969-06-13 | 1969-06-13 | |
| US83309769 | 1969-06-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2029085A1 DE2029085A1 (de) | 1970-12-23 |
| DE2029085B2 DE2029085B2 (de) | 1972-08-17 |
| DE2029085C true DE2029085C (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=
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