DE2029559A1 - Sicherheitsvorrichtung gegen Strahlungsverluste bei Mikrowellenge raten - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung gegen Strahlungsverluste bei Mikrowellenge raten

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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/6414Aspects relating to the door of the microwave heating apparatus
    • H05B6/6417Door interlocks of the microwave heating apparatus and related circuits

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
W.-IMG- ΗΟΏΕΠ DIPL-ING. STCLLKECHTM.Sc.
DiPL-PHYS.DIl.GR5ESS3ACH DIPL-PHYS.HAECKER £ STUTTGART-I1 UHLANDSTR.16 '
Firma INDUSTRIE A.ZANUSSI S.p.A.
Via Montereale 8
Pordenone / Italien
Siherheitsvorrichtung gegen Strahlungsverluste bei Mikrowellengeräten.
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung gegen Strahlungsverluste, die sich bei Mikrowellengeräten, insbesondere Oefen, besonders an den Zugangstüren zum Behandlungsraum ergeben können. "
Bekanntlich müssen Mikrowellengerste mit geeigneten Schutzvorrichtungen versehen werden, welche den Austritt von Strahlungen aus dem Behandlungsraum verhindern. Als besonders schwierig hat sich die Verwirklichung von Vorrichtungen erwiesen,die in der Lage sind, den Austritt von Strahlungen an den Stellen der Abdichtung zwischen der Tür und der entsprechenden Geratewand zu verhindern, da sich di· üblicherweise vorgesehenen elastischen
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Dichtungen mit der Zeit verändern und die ihnen übertragenen Aufgaben schließlich nicht mehr in geeigneter Weise erfüllen. Eine zweifellose Verbesserung wurde diesbezüglich dadurch erreicht, daß um die Tür herum Hohlleiter angeordnet wurden, welche auf den Austritt von Strahlungen durch diese Stellen empfindlich sind und an einen Kristalldetektor angeschlossen sind, der sofort die Speisung des Mikrowellengeneratars unterbricht, wenn die austretenden Strahlungen ein vorbestinuntes Sicherheitsniveau überschreiten« Dieses System ist jedoch in dem Fall ungeeignet, in welchem die Tür nicht aus Metall, sondern aus Schutzschirmglas hergestellt ist, um den Einblick in das Gerät zu gestatten. Das Glas kann nämlich brechen und einen starken Strahlungsaustritt durch den Körper der Tür verursachen, auf welchen die Hohlleiter und somit der Detektor nicht ansprechen. Gleichen Schwierigkeiten begegnet man in dem Fall, in welchem man eine beliebige andere Gerätewand aus Schutzschirmglas herstellen will bzw« in welchem begründete Bedenken bestehen, daß sich Strahlungsaustritte an Schweiß— bzw. anderen Verbindungsstellen einstellen können.
Diese Mängel werden durch die erfindungsgemäße Vorrichtung be-
ist
seit igt, die dadurch gekennzeichnet/, daß sie mindestens eine auf Mikrowellen ansprechende Gasrohre in der Nähe der Stelle etwaiger Strahlungeaustritte, beispielsweise in der Nähe der Tür, aufweist, welche Gasrohre elektrisch in den Steuerstromkreis einer gesteuerten Diode eingeschaltet ist, die ihrerseits im Speisestromkreis eines Relais liegt, dessen Erregung das Oeffnen des elektrischen Speisestromkreises des Mikrowellengenerators
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verursacht.
Auf diese Weise werden beliebige Strahlungsaustritte durch die Gasröhre bzw. Röhren wahrgenommen, wobei eine Verringerung des Widerstandes derselben hervorgerufen wird, die ihrerseits die UeberfUhrung der gesteuerten Diode in den leitenden Zustand und somit die Erregung des Relais und folglich die Unterbrechung der Speisung des Mikrowellengenerators verursacht.
Die Kennzeichen und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf ein Ausfuhrungsbeispiel der an der Stelle der Tür eines Mikrowellenofens angebrachten Vorrichtung nSher erläutert. Der Ofen selbst wird rein beispielsweise beschrieben und ist auf der Zeichnung nur schematisch dargestellt«
Fig.1 zeigt den Ofen in Vorderansicht,
Fig.2 ist eine Seitenansicht des Ofens teilweise im Schnitt mit halbgeöffneter Tür und
Fig.3 zeigt das elektrische Schaltschema der an dem Ofen angebrachten Sicherheitsvorrichtung gegen Strahlungsaustritte.
Der auf den Fig.l und 2 dargestellte Mikrowellenofen besteht aus einem im wesentlichen prismatischen Gehäuse 1, innerhalb dem sich der Brat— bzw. Kochraum 2 befindet, in den die Sendeantenne 3 ei— .nes Mikrowellengenerators 4 hineinragt. Der Zutritt zu dem Bratraum 2 ist durch eine Oeffnung 5 ermöglicht, die von vier umgebogenen elastischen Lamellen 6 umgeben und mit einer Tür 7 ver-
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BAD ORIGINAL
sehen ist, welche an der Vorderseite des Ofens um ein Scharnier 8 zwischen zwei extremen Lagen (vollständige Oeffnungs- und vollständige Schliesslage) schwenkbar ist. Diese Endlagen werden durch den Eingriff zweier Rollen 9 (von denen nur eine sichtbar ist) mit der einen oder der anderen zweier Rasten 10 und 11 festgelegt, welche an zwei Hebeln 12 vorgesehen sind (von denen nur einer sichtbar ist), die an den Seiten der Tür angelenkt und durch Federn 13 (von denen nur eine sichtbar ist) gegen die Rollen 9 gedrückt gehalten sind. Die Tür 7 weist ferner einen Handgriff 14 auf und sie besitzt einen mittleren durchsichtigen Teil 15, der aus einem Glas besteht, das geeignet ist als Abschirmung für die seitens des Generators 4 abgegebenen Mikrowellen zu dienen. Die notwendige Abdichtung zwischen der Tür und der Vorderwand des Ofens wird durch die vier elastischen Lamellen 6 erreicht, welche seitens der Tür gegen die Ofenwand gedrückt werden, wenn die Tür in die geschlossene Lage gedrückt ist (in Fig.2 strichpunktiert dargestellt).
Der beschriebene Ofen ist mit einer Vorrichtung versehen, durch welche der Betrieb des Mikrowellengeneratnrs sowohl beim Oeffnen der Tür, als auch dann unterbrochen wird, wenn zufolge schlechter Abdichtung seitens der elastischen Lamellen 6 oder zufolge eines Bruches des Schutzschirmglases 15 der Tür ein übermäßiger Strahlungsaustritt hervorgerufen wird. Diese Schutzvorrichtung umfasst eine Gasrohre l6, die oberhalb der TUr in einer Ausnehmung 17 untergebracht ist, welche durch eine für die Mikrowellen durchlassige Wand 18 ahgedeckt ist. Die Gasröhre 16 ist elektrisch mit der Wicklung eines ersten bei niedrigem Strom ansprechenden Relais 19, mit einem Widerstand 20 und mit einem Potentiometer 21 in Reihe in den Steuerstroekreis einer gest-euerten
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Halbleiterdiode 22 eingeschaltet, deren Speisestromkreis eine nicht dargestellte Wechselstromquelle, einen normalerweise geschlossenen Druckknopfschalter 23» einen Vollwellengleichrichter 24 und die Wicklung eines zweiten Relais 25 umfasst. Die beiden Relais 19 und 25 betätigen bewegliche Kontakte 26 bzw. 27 (der Kontakt 26 ist ein Arbeitskontakt, während der Kontakt 27 ein Ruhekontakt ist), die in den elektrischen Speisestrom— kreis des Mikrowellengenerators 4 eingeschaltet sind.
Solange während des Betriebes die TUr 7 geschlossen bleibt, die elastischen Lamellen 6 eine wirksame Abdichtung sicherstellen und das Glas 15 der Tür 7 sich in perfektem Zustand befindet, treten keine Strahlungsaustritte auf, so daß der Widerstand der Gasröhre 16 groß ist, die gesteuerte Halbleiterdiode 22 gesperrt ist, das Relais 25 nicht erregt und der Kontakt 27 geschlossen ist. Der geringe, durch die Rühre 16 fliessende Strom reicht jedoch aus, um das Relais 19 erregt zu halten und gestattet somit die Speisung des Generators 4 (Kontakt 26 geschlossen wie in Fig.3)„
Wenn jedoch zufolge des Oeffnens cder Tür 7 oder einer schlechten Abdichtung seitens der elastischen Lamellen 6 oder eines Bruches des Glases 15 ein Strahlungsfluß aus dem Bratraum austritt und auf die Gaslampe 16 trifft, dann verringert sich deren Widerstand und die vom Potentiometer 21 abgenommene Spannung steigt soweit an, daß die gesteuerte Halbleiterdiode 22 leitend wird. Das Relais 25 wird folglich erregt und der Kontakt 27 wird geöffnet, so daß die Speisung des Mikrowellengenerators 4 unter-
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brechen wird.
Um die Speisung des Generators wieder aufzunehmen muß der Druckknopfschalter 23 betätigt werden, um die gesteuerte Halbleiterdiode 22 zu löschen, nachdem natürlich die Ursache des Strahlungsaustrittes beseitigt wurde. Der Druckknopf 23 kann auch mit dem Iruckknopf zur Inbetriebsetzung des Mikrowellengenerators zusammengefasst sein.
™ Aufgabe des Relais 19 ist es, die Speisung des Mikrowellengenerators zu unterbrechen, wenn die Gasröhre l6 gestört ist.
Bei der beschriebenen Vorrichtung handelt es sich offenbar nur um ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung. Im Rahmen der Erfindting sind natürlich verschiedene Varianten und Abänderungen möglich. So könnte beispielsweise die in Fig.1 dargestellte Röhre 16 durch mehrere in einer Linie angeordnete und parallel geschaltete Röhren ersetzt werden, wobei natürlich die Werte der Widerstände des Stromkreises nach Fig.3 entsprechend einzuregeln _ sind. Ferner könnte die Gasröhre 16 durch eine beliebige andere Gasröhre, beispielsweise eine Gasdiode, ersetzt werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch außer an der Tür an einer beliebigen anderen Stelle des Ofens angebracht werden, an welcher ein Austritt von Mikrowellenstrahlungen vorkommen kann, wie beispielsweise an Schweißstellen, an anderen Glaswänden usw. Es versteht sich, daß die Gasrohren überall dort am Ofen anzuordnen sind,·wo die Gefahr eines Austrittes von Strahlungen betsteht· Schließlich ist die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht nur an Mikrowellenofen, sondern an beliebigen anderen Mikrowellenger Xt en, wie beispielsweise an mit Mikrowellervarbeitenden
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Trockengeräten, anbringbar.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    1,, Sicherheitsvorrichtung gegen den Austritt von Strahlungen aus Mikrowellengeraten, gekennzeichnet durch mindestens eine auf Mikrowellen ansprechende Gasrohre (l6), die in der Nähe der Zone eines möglichen Strahlungsaustrittes ange~ ordnet und elektrisch in den Steuerstromkreis einer gesteuer— ten Halbleiterdiode (22) eingeschaltet ist, welche ihrerseits im Speisestromkreis eines Relais (25) liegt, dessen Enegung das Oeffnen des elektrischen Speisestromkreises des Mikrowellengenerators (4) hervorruft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zur Gasrohre (l6) die Wicklung eines Relais (19) liegt, dessen Erregung das Oeffnen des elektrischen Speisestromkreises des Mikrowellengenerators (4) hervorruft.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprachen J und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasröhre aus einer Gaslampe besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-3* dadurch gekennzeichnet, daß sie an einem Mikrowellenofen angebracht ist und daß die Gasröhre (l6) in der Nahe der Zutrittstür (7) des Bratraumes (2) des Ofens angeordnet ist.
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    Lee rs e i t e
DE2029559A 1970-01-17 1970-06-16 Sicherheitsvorrichtung gegen den Austritt von Strahlungen aus Mikrowellengeräten Expired DE2029559C3 (de)

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