DE20302152U1 - Luftreinigungsgebläse - Google Patents
LuftreinigungsgebläseInfo
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Description
MAUCHER, BÖRJES & KOLLEGEN
PATENT- UND RECHTSANWALTSSOZIETÄT
Patentanwalt Dipl.-Ing. W. Maucher · Patent- und Rechtsanwalt H. Börjes-Pestalozza Q
Staubfresser GmbH Dreikönigstraße 13 g
Robert-Bosch-Straße 31 - 33 D-79102 Freiburg i. Br.
6854 2 Heddesheim Telefon (07 61) 79174 0 "
Telefax (07 61)79 174 30
Unsere Akte - Bitte stets angeben
G 03 022 B
Pö/be
Die Erfindung bezieht sich auf ein Luftreinigungsgebläse zum Entfernen von Staub, Schmutzpartikeln oder dergleichen Verunreinigungen aus der Raumluft, das einen ersten Schacht mit einer Lufteinlass-Öffnung für die zu reinigende Luft und einen zweiten Schacht mit einer Luftausblas-Öffnung für die gereinigte Luft aufweist, die an einem Übergangsbereich miteinander in Durchgangsverbindung stehen, sowie mit einem Gebläse zur Erzeugung eines Luftstroms zwischen der Lufteinlass-Öffnung des ersten Schachts und der Luftausblas-Öffnung des zweiten Schachts, einer Vorrichtung zum Befeuchten des Luftstroms und/oder zum Abscheiden der Verunreinigungen aus dem Luftstrom mittels eines Flüssigmediums sowie einem Reservoir für das mit Verunreinigungen kontaminierte Flüssigmedium.
In Arbeitsbereichen, in denen eine starke Staub- oder Schmutzbildung auftritt, beispielsweise bei Baumaßnahmen in Innenräumen, ist es häufig erforderlich, die Luft zu filtern beziehungsweise zu reinigen. Hierzu werden Ventilatoren eingesetzt, die die Raumluft ansaugen und den darin enthaltenen Staub oder dergleichen Verunreinigungen in Filtermatten
Q:\TEXTE\ANM\be00050.doc
zurückhalten. Diese Filtermatten müssen jedoch häufig gereinigt
O oder ausgewechselt werden. Zudem kann Feinstaub zumeist in
solchen Filtermatten nicht zurückgehalten werden. Nachteilig
ist zudem, dass für eine effiziente Luftreinigung sehr große &J Filtermatten benötigt werden, so dass das Luftreinigungsgebläse sehr groß und schwer ist. Zudem ist eine hohe Ventilatoren-Leistung erforderlich, um die Luft durch die Filtermatten durchzublasen.
Andere Systeme sehen vor, die kontaminierte Luft aus dem Innenraum nach außen auszublasen. Je nach Arbeitsumgebung ist eine solche Führung des Luftstromes nicht immer möglich.
Aus der DE 199 51 184 C2 sowie der DE 299 18 704 U1 ist ein Luftreinigungsgebläse der eingangs erwähnten Art bekannt, bei 5 dem über Düsen Flüssigmedium in den ersten Schacht eingespritzt wird, das die Verunreinigungen in der angesaugten Luft bindet, die anschließend in einem Auffangbehälter gesammelt werden. Die von den Verunreinigungen weitgehend befreite Luft wird durch den zweiten Schacht wieder in die Raumluft abgeleitet. Das Ansaugen der Raumluft erfolgt dabei saugseitig an einem Ableitstutzen des zweiten Schachtes. Das Gebläse zum Ansaugen der Luft muss daher sehr leistungsstark und somit entsprechend groß sein, um an der Lufteinlass-Öffnung des ersten Schachtes einen ausreichenden Ansaugdruck zu erzeugen. Ein solches großes Gebläse hat zudem ein hohes Eigengewicht und ist teuer. Da das vorbekannte Luftreinigungsgebläse die mit Wassertröpfchen beladene Luft ansaugt, ist im zweiten Schacht wenigstens ein Tröpfchenabscheider vorgesehen, der die bis in den zweiten Schacht angesaugten Tröpfchen im Gerät zurückhält. Für den beziehungsweise die Tröpfchenabscheider wird ebenfalls viel Platz benötigt.
Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, ein Luftreinigungs-
gebläse der eingangs genannten Art zu schaffen, das einen ge-
ringen Platzbedarf hat und das leicht und kostengünstig sowohl
in der Anschaffung als auch im Betrieb ist. _
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass das Gebläse im Ansaugbereich des ersten Schachts angeordnet ist und dass die Vorrichtung zur Erzeugung eines Flüssigkeitsschleiers an dem Übergangsbereich zwischen dem ersten Schacht und dem zweiten Schacht ausgebildet ist.
Das Gebläse dient als Verdichter im Ansaugbereich, der einen atmosphärischen Überdruck erzeugt. Dieser muss lediglich so stark sein, damit die Luft durch den Flüssigkeitsschleier hindurchgedrückt wird. Somit ist ein Gebläse mit vergleichsweise geringer Leistung ausreichend, welches in der Folge entsprechend klein, leicht und kostengünstig ist.
Die in der angesaugten Luft enthaltenen Verunreinigungen werden beim Durchdringen des Flussigkeitsschleiers von dem Flüssigmedium mitgenommen und in das Reservoir gespült. Die Luft, die den Flüssigkeitsschleier durchdrungen hat und so von den Verunreinigungen befreit ist, gelangt durch die Luftausblas-Öffnung des zweiten Schachts wieder in die Raumluft. Eventuell in der ausgeblasenen Luft verbliebene Flüssigkeits-Tröpfchen binden weitere in der Raumluft enthaltene Feinpartikel und bremsen so die Beweglichkeit der Raumluft beziehungsweise der Feinpartikel, wodurch die Wirksamkeit des Luftreinigungsgebläses zusätzlich unterstützt wird.
Es ist zweckmäßig, wenn die Vorrichtung zum Befeuchten des Luftstroms mit Flüssigmedium ein am oberen Rand des Übergangsbereichs zwischen ersten und zweitem Schacht angeordnetes Rohr aufweist, welches an seiner nach unten gerichteten Längsseite eine oder mehrere nebeneinander angeordnete Austrittsöffnung (en) für das Flüssigmedium aufweist. Die Vorrichtung zum
Befeuchten des Luftstroms mit Flüssigmedium kann so auf einfa-
ehe Weise kostengünstig und platzsparend realisiert werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht dabei vor, dass die Aus- 1^
trittsöffnung des Rohres als Längsschlitz ausgebildet ist. Dadurch ergibt sich ein dichter Flüssigkeitsschleier, der ein besonders gründliches Auswaschen der Verunreinigungen aus der durch den Flüssigkeitsschleier hindurchgeleiteten Luft ermöglicht.
Es ist vorteilhaft, wenn eine Pumpe zum Ansaugen von Flüssigmedium aus dem Reservoir und zum Zuführen an die Vorrichtung zum Befeuchten des Luftstroms vorgesehen ist, und wenn die Pumpe vorzugsweise im Reservoir für das Flüssigmedium angeordnet ist.
5 Dadurch ergibt sich ein geschlossener Kreislauf für das Flüssigmedium, so dass dem Luftreinigungsgebläse nur zu Beginn eines Reinigungsvorganges eine bestimmte Menge Flüssigmedium zugeführt werden muss. Eine permanente Versorgung mit Flüssigmedium während der Luftreinigung, beispielsweise durch Anschließen über einen Schlauch an einen Wasserhahn ist nicht erforderlich. Ebenso ist kein Abflusssystem für verbrauchtes Flüssigmedium erforderlich. Dadurch kann das Luftreinigungsgebläse flexibel auch an Orten ohne Abflussmöglichkeit eingesetzt werden. Zudem ist ein wirtschaftlicher und ressourcenschonender Betrieb möglich.
Durch Anordnung der Pumpe innerhalb des Reservoirs kann das Luftreinigungsgebläse besonders kompakt ausgebildet werden. Darüber hinaus kann bezüglich der Flüssigmedium-Umwälzung ein hoher Wirkungsgrad erzielt werden, da keine unnötigen Verluste durch lange Zuleitungen entstehen, so dass auch eine niedrige Pumpenleistung und infolge dessen eine Pumpe kleiner Baugröße zum Betrieb des Luftreinigungsgebläses ausreicht.
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Um das in dem Reservoir aufgefangene Flüssigmedium von den Ver-
O unreinigungen zu säubern ist es zweckmäßig, wenn in dem Reser-
voir ein Filtersystem zur Reinigung des mit Verunreinigungen
to kontaminierten Flüssigmediums vorgesehen ist. Dadurch ist ei- *°
nerseits vermieden, dass kontaminiertes Flüssigmedium wieder von der Pumpe angesaugt und so bereits ausgefilterte Verunreinigungen in den Flüssigkeitsschleier zurückgebracht werden. Andererseits können nach Beendigung des Reinigungsvorgangs das Flüssigmedium und die herausgefilterten Verunreinigungen umweltgerecht separat entsorgt werden.
Es ist weiter vorteilhaft, wenn das Reservoir lösbar an dem Luftreinigungs-Gebläse gehalten und/oder wannenartig ausgebildet ist. Durch eine lösbare Anordnung des Reservoirs an dem Luftreinigungsgebläse kann das Reservoir nach dem Luftreinigungsvorgang zum Entsorgen des Flüssigmediums und der Verunreinigungen einfach vom Korpus des Luftreinigungsgebläses gelöst und zur Entsorgungsstelle transportiert werden. Die lösbare Anordnung kann besonders einfach realisiert werden, wenn das Reservoir wannenartig ausgebildet ist. Der Korpus des Luftreinigungsgebläses kann dann einfach in dieses wannenartige Reservoir eingesetzt und zum Entleeren des Reservoirs von diesem abgenommen werden.
Eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Luftreinigungsgebläses sieht vor, dass ein Luftleit-Element zum insbesondere lösbaren Verbinden mit dem der Luftausblas-Öffnung zugewandten Ende des zweiten Schachts vorgesehen ist. Dadurch kann die gereinigte Luft gezielt in einen bestimmten Bereich oder eine bestimmte Richtung des Raums abgeleitet werden.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass im Bereich der Lufteinlass-Öffnung des ersten Schachts ein Anschluss für ein Luft-
leit-Element, insbesondere für einen Schlauch, vorgesehen ist.
O Das Luftleit-Element kann beispielsweise ein Schlauch mit einer
&ohgr; Saugdüse sein, um eine punktuelle Luftreinigung zu ermöglichen.
Die Saugdüse kann dann manuell von einer Bedienperson an einen 1^
Bereich, an dem starke Verunreinigungen auftreten, beispielsweise eine Säge oder dergleichen Baumaschine, geführt werden, so dass der Staub oder sonstige Verunreinigungen bereits am Ort ihres Entstehens beseitigt werden können, bevor sie große Bereiche der Raumluft kontaminieren.
Es kann zweckmäßig sein, wenn das Luftreinigungsgeblase ein Fahrgestell oder dergleichen Verfahreinrichtung aufweist. Im einfachsten Fall kann das Luftreinigungsgebläse an seiner Unterseite mehrere Rollen, gegebenenfalls Lenkrollen, aufweisen. Das Luftreinigungsgebläse kann dann einfach innerhalb der Arbeitsumgebung oder beim Transport von oder zu einer Arbeitsumgebung bewegt werden und ist so besonders flexibel einsetzbar.
Das erfindungsgemäße Luftreinigungsgebläse zeichnet sich durch eine kompakte Bauform sowie ein geringes Gewicht aus. Dadurch ist es leicht zu transportieren und flexibel auch in Arbeitsumgebungen mit beengten Platzverhältnissen einsetzbar. Das Luftreinigungsgebläse ist kostengünstig herstellbar, einfach in der Handhabung und schnell einsatzfähig, da keine aufwändigen Aufbauarbeiten erforderlich sind. Es besitzt einen hohen Wirkungsgrad und ist auch zur Filterung feinster Partikel aus der Raumluft geeignet. Dabei ist ein ressourcenschonender und umweltfreundlicher Betrieb bei geringen Betriebskosten möglich.
Als Flüssigmedium kann Wasser verwendet werden. Denkbar ist jedoch auch die Verwendung anderer Flüssigmedien, beispielsweise von sauren oder basischen Flüssigmedien zur Ausfilterung chemischer Schadstoffe.
Als Flüssigmedium kann Wasser verwendet werden. Denkbar ist jedoch auch die Verwendung anderer Flüssigmedien, beispielsweise von sauren oder basischen Flüssigmedien zur Ausfilterung chemischer Schadstoffe.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Luftreinigungsgebläses anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt ein erfindungsgemäßes Luftreinigungsgebläse in perspektivischer Ansicht.
Ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Luftreinigungsgebläse zum Entfernen von Staub, Schmutzpartikeln oder dergleichen Verunreinigungen aus der Raumluft weist einen ersten Schacht 2 mit einer
Lufteinlass-Öffnung 3 für die zu reinigende Luft und einen >
zweiten Schacht 4 mit einer Luftausblas-Öffnung 5 für die gereinigte Luft auf. Der erste Schacht 2 und der zweite Schacht 4 stehen an einem Übergangsbereich 8 in Durchgangsverbindung. Auf dem zweiten Schacht 4 ist ein Luftleit-Element 6 mit einer Luftausblas-Öffnung 5a aufgesetzt.
In dem ersten Schacht 2 ist ein strichliniert angedeutetes Gebläse 7 angeordnet, das Luft durch die Lufteinlass-Öffnung 3 ansaugt und durch den Übergangsbereich 8 in den zweiten Schacht 4 bläst, von wo sie durch die Luftausblas-Öffnung 5 beziehungsweise 5a in die Raumluft zurück entweichen kann.
Dem Luftreinigungsgebläse 1 ist ein wannenartiges Reservoir 9 zugeordnet, in das der untere Endbereich 10 des Luftreinigungsgebläses 1 lösbar eingesetzt werden kann. Der besseren Übersieht wegen sind in der Figur das Reservoir 9 und das Luftreinigungsgebläse 1 nebeneinander angeordnet dargestellt. Das Reservoir 9 wird vor der Benutzung des Luftreinigungsgebläses 1 mit Flüssigmedium, beispielsweise Wasser, gefüllt. Mit einer in Betriebsposition im Reservoir 9 angeordneten Pumpe 11 wird das Flüssigmedium aus dem Reservoir 9 zu einer Vorrichtung 12 zum Befeuchten, des Luftstroms gepumpt. Diese Vorrichtung 12 ist am oberen Rand des Übergangsbereichs 8 zwischen erstem Schacht 2 und zweitem Schacht 4 angeordnet und besteht im wesentlichen
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aus einem in der Figur nur angedeutet dargestellten Rohr 13,
&OHgr; welches an seiner nach unten gerichteten Längsseite eine als
Längsschlitz ausgebildete Austrittsöffnung für das Flüssigme-
to dium aufweist. ^*
Bei eingeschalteter Pumpe 11 wird das Flüssigmedium somit aus dem Reservoir 9 über eine Zuleitung 14 in das Rohr 13 gepumpt, wo es aus der längsgeschlitzten Austrittsöffnung austritt und in dem Übergangsbereich 8 zwischen den beiden Schächten 2, 4 einen Flüssigkeitsschleier bildet.
Die durch den ersten Schacht 2 angesaugte, mit Verunreinigungen kontaminierte Luft wird von dem Gebläse 7 durch den Flüssigkeitsschleier gedrückt, wodurch die in der Luft befindlichen Verunreinigungen von dem Flüssigmedium aufgenommen und aus der Luft ausgefiltert werden. Die so gereinigte Luft wird durch den zweiten Schacht 4, das Luftleit-Element 6 und die Luftausblas-Öffnung 5a wieder in die Raumluft zurückgeblasen.
Das mit den Verunreinigungen angereicherte Flüssigmedium wird über ein Ablaufblech 1 5 in das Reservoir abgeleitet und dort gesammelt. Die Verunreinigungen, beispielsweise Staub- oder Schmutzpartikel, können sich dann in dem Reservoir absetzen. Ein Trennblech 16 zwischen dem Bereich des Reservoirs 9, in den das Ablaufblech 15 mündet und dem Bereich, in dem die Pumpe 11 angeordnet ist, verhindert, dass die ausgefilterten Verunreinigungen wieder von der Pumpe 1 1 angesaugt und erneut dem Flüssigkeitskreislauf zugeführt werden, da sich die Verunreinigungen am Boden des Reservoirs 9 absetzen und nur das über die Oberkante des Trennblechs 16 überlaufende Flüssigmedium in den Bereich der Pumpe 11 zurückfließen kann.
Durch die wannenartige Ausgestaltung des Reservoirs 9 kann dieses nach Gebrauch des Luftreinigungsgebläses 1 einfach von dem übrigen Gerät gelöst werden, um das Flüssigmedium und die aus-
gefilterten Verunreinigungen zu entsorgen.
Das Luftleit-Element 6 ermöglicht ein gezieltes Ausblasen der gereinigten Luft an eine bestimmte Stelle oder in eine gewünschte Richtung, so dass ein ungewolltes Vermengen der bereits gereinigten Luft mit der noch zu reinigenden Luft durch zu nahe räumliche Benachbarung von Lufteinlass-Öffnung 3 und Luftausblas-Öffnung 5 beziehungsweise 5a vermieden ist.
Da das Luftleit-Element 6 lösbar an dem zweiten Schacht 4 angeordnet ist, kann dieses einfach demontiert werden, beispielsweise zum Transport des Luftreinigungsgebläses 1.
Da das Luftleit-Element 6 lösbar an dem zweiten Schacht 4 angeordnet ist, kann dieses einfach demontiert werden, beispielsweise zum Transport des Luftreinigungsgebläses 1.
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An der Lufteinlass-Öffnung 3 ist noch ein Filtergitter 17 vorgesehen, um ein Ansaugen von zu großen Schmutzteilen, die das Gebläse 7 verstopfen oder beschädigen könnten, zu verhindern.
In der gereinigten, ausgeblasenen Luft können noch kleine Flüssigkeitsteilchen gelöst sein. Diese wirken sich positiv auf die verschmutzte Raumluft aus, da durch diese Flüssigkeitspartikel die verunreinigte Raumluft in ihrer Beweglichkeit gebremst wird.
/ Ansprüche
Claims (10)
1. Luftreinigungsgebläse (1) zum Entfernen von Staub, Schmutzpartikeln oder dergleichen Verunreinigungen aus der Raumluft, das einen ersten Schacht (2) mit einer Lufteinlass-Öffnung (3) für die zu reinigende Luft und einen zweiten Schacht (4) mit einer Luftausblas-Öffnung (5) für die gereinigte Luft aufweist, die an einem Übergangsbereich (8) miteinander in Durchgangsverbindung stehen, sowie mit einem Gebläse (7) zur Erzeugung eines Luftstroms zwischen der Lufteinlass-Öffnung (3) des ersten Schachts (2) und der Luftausblas-Öffnung (5) des zweiten Schachts (4), einer Vorrichtung (12) zum Befeuchten des Luftstroms und/oder zum Abscheiden der Verunreinigungen aus dem Luftstrom mittels eines Flüssigmediums sowie einem Reservoir (9) für das mit Verunreinigungen kontaminierte Flüssigmedium, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (7) im Ansaugbereich des ersten Schachts (2) angeordnet ist und dass die Vorrichtung (12) zur Erzeugung eines Flüssigkeitsschleiers an dem Übergangsbereich (8) zwischen dem ersten Schacht (2) und dem zweiten Schacht (4) ausgebildet ist.
2. Luftreinigungsgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (12) zum Befeuchten des Luftstroms mit Flüssigmedium ein am oberen Rand des Übergangsbereichs (8) zwischen ersten und zweitem Schacht (2, 4) angeordnetes Rohr (13) aufweist, welches an seiner nach unten gerichteten Längskante eine oder mehrere nebeneinander angeordnete Austrittsöffnung(en) für das Flüssigmedium aufweist.
3. Luftreinigungsgebläse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung des Rohres (13) als Längsschlitz ausgebildet ist.
4. Luftreinigungsgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pumpe (11) zum Ansaugen von Flüssigmedium aus dem Reservoir (9) und zum Zuführen an die Vorrichtung (12) zum Befeuchten des Luftstroms vorgesehen ist, und dass die Pumpe (11) vorzugsweise im Reservoir (9) für das Flüssigmedium angeordnet ist.
5. Luftreinigungsgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Reservoir (9) ein Filtersystem zur Reinigung des mit Verunreinigungen kontaminierten Flüssigmediums vorgesehen ist.
6. Luftreinigungsgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugstelle der Pumpe (11) in einem Sammelbereich für gereinigtes Flüssigmedium des Reservoirs (9) angeordnet ist.
7. Luftreinigungsgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Reservoir (9) lösbar an dem Luftreinigungsgebläse (1) gehalten und/oder wannenartig ausgebildet ist.
8. Luftreinigungsgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftleit-Element (6) zum insbesondere lösbaren Verbinden mit dem der Luftausblas- Öffnung (5) zugewandten Ende des zweiten Schachts (4) vorgesehen ist.
9. Luftreinigungsgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Lufteinlassöffnung (3) des ersten Schachts (2) ein Anschluss für ein Luftleit-Element, insbesondere für einen Schlauch, vorgesehen ist.
10. Luftreinigungsgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftreinigungsgebläse (1) ein Fahrgestell oder dergleichen Verfahreinrichtung aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20302152U DE20302152U1 (de) | 2003-02-10 | 2003-02-10 | Luftreinigungsgebläse |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20302152U DE20302152U1 (de) | 2003-02-10 | 2003-02-10 | Luftreinigungsgebläse |
Publications (1)
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| DE20302152U1 true DE20302152U1 (de) | 2003-05-08 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE20302152U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1506805A1 (de) | 2003-08-13 | 2005-02-16 | Klaus Kowalewski | Luft-Reinigungsvorrichtung |
| DE202007009113U1 (de) | 2007-06-28 | 2008-11-13 | Airclean Europe Ltd. | Luft-Reinigungsvorrichtung |
| CN107335673A (zh) * | 2017-08-22 | 2017-11-10 | 金华万里扬机械制造有限公司 | 吸风罩组件及吸风箱 |
-
2003
- 2003-02-10 DE DE20302152U patent/DE20302152U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1506805A1 (de) | 2003-08-13 | 2005-02-16 | Klaus Kowalewski | Luft-Reinigungsvorrichtung |
| DE202007009113U1 (de) | 2007-06-28 | 2008-11-13 | Airclean Europe Ltd. | Luft-Reinigungsvorrichtung |
| EP2065082A1 (de) | 2007-06-28 | 2009-06-03 | Airclean Europe Limited | Luft-Reinigungsvorrichtung |
| CN107335673A (zh) * | 2017-08-22 | 2017-11-10 | 金华万里扬机械制造有限公司 | 吸风罩组件及吸风箱 |
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Effective date: 20090325 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20110316 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |