DE20306483U1 - Alternativer Sämaschinenanbau - Google Patents

Alternativer Sämaschinenanbau

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/005Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Beschreibung
Sinn und Zweck dieser Lösung
Folgende Vorteile:
1. Da die Säorgane in der Berührung mit dem Boden vom Fahrersitz aus ständig beobachtet werden können, weil sie links und rechts neben der Maschine herlaufen, können sie ständig im Blick auf Funktionsgenauigkeit kontrolliert und nach Bedarf hauptsächlich bei oftmaligen Wechsel der Bodenbeschaffenheit durch sofortige Fernbedienung während der Fahrt angepasst werden. Bei sämtlichen herkömmlichen Sämaschinen, die bei solch großer Arbeitsbreite alle nach hinten angehängt oder angebaut sind ist die Sicht erstens durch davor liegende Maschinenteile verbaut und zweitens müsste sich der Fahrer unentwegt nach hinten drehen, um überhaupi etwas sehen zu können.
2. Da diese um den Schlepper herumgebaute Sämaschine eher geschoben als gezogen wird, kommen die Radeindrücke in den Boden erst nach erfolgter Saat, so class die Schwierigkeit, die Saat in der festgefahrenen Spur in den Boden zu bringen, wegfällt. Bei den herkömmlichen Maschinen ist diese Schwierigkeit oft sehr ärgerlich. Auch die Möglichkeit des Freilassens von Säorganen fur die Schleppcrspur ist diese Lösung viel leichter, weil der Schlepper unmittelbar hinter der Saat folg!. Bei herkömmlichen Sämaschinen ist vor allem am Hang ein Zusammentreffen der Radspur mit der freigelassenen Gasse nicht erreichbar, weil der Abstand von Rad zur Säreihe viel zu weit ist und die Maschine seitlich nach unten driftet.
3. Der nächste Vorteil liegt in der außerordentlichen großen Arbeitsbreite ( doppelt so weit wie üblich ). Das. erlaubt, wenn nötig auch eine geringere Fahrgeschwindigkeit, was schon immer ein Vorteil für gute Säqualität war, und trotzdem ist die Flächenleistung enorm. Die große Arbeitsbreite von z.B. 15 Meter und bei besonders ebenen Feldern eventuell noch mehr, ist bei dieser Bauanordnung deshalb möglich, weil ein Zusammenfalten der Maschinenelemente für'die Straßenfahrt nicht nötig ist, so wie es bei allen herkömmlichen größeren Arbeitsbreiten nicht anders gehl. Das seitliche Anlegen der Anbaurahmen an den Schlepper für die Straßenfahrt auf 3 Meter Breite ist deshalb möglich , weil die Säorgane mit einer drehbaren Anbringung an den Rahmenbalken versehen sind und sich daher an den Balken anlegen köniier. Diese drehbare Verbindung der Säkörper ist übrigens notwendig, weil die Maschine bei schiebender Fortbewegung nicht gesteuert werden könnte. Nebenher hat die drehbare Verbindung auch den Vorteil , dass sie leichter , z.B. bei Steinen, ausweichen kann.
4. Ein weiterer großer Vorteil ist die Kostengünstigkeit in der Herstellung dieser Maschine . Wegen einer gewissen Leichtbauweise sind die Materialaufwendingen sehr gering . Schweißarbeiten sind kaum vonnöten , weil so ziemlich alles auf dom Klemmprinzip zusammengeschraubt wird. Auch die Anwendung der sog. Bandsaat erspart die Hälfte der sonst notwendigen Anzahl von Säkörpern. Die Schrägslei lung der Rahmenbalken auf 45 Grad vermindert auch die Biegekräfte auf denselben beträchtlich. Vor allem der mögliche Verzicht auf das Zusammenfalten itir die Straßenfahrt ist besonders baukostensenkend.
5. Ein m.E. wichtiger Aspekt für dieses Säverfahren ist die Ausführung der Säorgane in bezug auf die Tiefenführung. Schon wegen der großen Arbeitsbreite wäre die herkömmliche Anwendung nicht zielführend. Dabei ist nämlich eine wichtige Voraussetzung für gute Tiefenführung ein möglichst eben hergerichtetes Saatbeet notwendig. Diese Notwendigkeit ist aber erstens kostenaufwendig und zweitens gar nicht bodenschonend. Deshalb gehört zu diesem Verfahren besonders auch die Ausführung des Säkörpers ,die bei einer Parallelaufhängung kurz vor dem Säschar angebrachten verstellbaren Tragerad beinhaltet. Damit wird auf der Linie des Saatbandes jegliche Unebenheit nach oben oder unten mitgegangen und somit die Saatablage zur Bodenoberfläche immer gleich tief gewährleistet. Das Tragerad ist ein luftgefüllter Reifen, dessen Luftdruck so einzustellen ist wie er der durchschnittlichen Bodenbeschaffenheit entspricht. Bei Bodenbeschaffenheitswechsel zwischen leicht und schwer, kann nach Beobachtung vom Schleppersitz aus durch Anheben oder Absenken des Rahmenbalkens der Einzug aus oder in den Boden dadurch verstärkt oder vermindert werden als dann die Parallelverbindüngen nach oben oder nach unten ziehen. Besonders revolutionär gegenüber der herkömmlichen Säweise (mit Rollscharen bzw. Särillenscharen ) ist die Bandsämethode , wobei mit einem 18 cm Gänsefußschar ein 16cm breiter Samenablegehorizont hergestellt wird. Dieser wird glatt gestrichen und dabei in sich verfestigt, so dass die Kapillarität von unten verbessert wird und die nötige Keimungsfeuchtigkeit leichter erreicht und erhalten wird. Dieses funktioniert viel besser als die herkömmliche Bodenschlussherstellung mit Druckrollen oder Walzen von oben, da die aufliegende Erde den Druck auffängt, aber unter dem Samenkorn bleibt es lose und Kapillaritätswasser kommt nach oben nicht durch. Der andere große Vorteil der Bandsaat liegt im Standraum verhältnis. Während bei der Schlitzsaat die Saatkörner zum Teil aneinander oder sogar übereinander zu liegen kommen, ist die Ablage der Körner durch Zerstreuung auf den 16cm breiten absolut ebenen Horizont in möglichst großem Abstand zueinander gewährleistet. Dieses kann eventuell eine Verringerung der Saatstärke erlauben , weil gegenseitige Konkurrenz vermindert wird;
6. Das Einzige was dieses Säverfahren an Mehraufwand erfordert ist eine Fronthydraulik an der Zugmaschine mittels derer die Anhebung und Absenkung der vorderen Hälfte der Maschine erst möglich wird. Aber eine Fronthydraulik ist ja dann auch für andere entsprechende Geräte verwendbar und muss nicht allein dem Kostenaufwand der Säarbeit zugerechnet werden. Die hintere Hydraulik wird benötigt für die Aufnahme des Saatguttanks und für die Straßenfahrt zur Anhebung und Auflage der hereingeschwenkten Rahmenbalken. Der Saatguttransport von SätanJc zum Säkörper erfolgt nach dem bekannten System über Schläuche in einem Gebläseluftstrom.
Die aufgeführten Vorteile dieses beschriebenen Säsystems stellen insgesamt eine wesentliche Verbesserung gegenüber der herkömmlichen Sätechnik dar, was die Handhabung, die Bodenschonung, die Sägenauigkeit, die günstigen Auflaufbedingungen mit einer erbesserung der Standraumverhältnisse im nachfolgenden Getreidebestand durch die Bandsaatablage betrifft. Dazu kommt eine sehr kostengünstiger Herstellungsaufwand der Maschine.

Claims (3)

1. Der alternative Sämaschinenanbau ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anbringung der Säkörper an einem einzigen Trägerbalken durch die Schrägstellung des selben auf 30-45 Grad zur Fahrtrichtung in Arbeitsstellung möglich wird. (Fig. 1/1)
2. Die angeführte Alternative ist dadurch gekennzeichnet, dass wegen des geringen Platzbedarfs ein Hereinschwenken des Balkens an das Fahrzeug für die Straßenfahrt auf 3 Meter möglich wird. (Fig. 1/2 und Fig. 2)
3. Der geringe Platzbedarf (Fig. 4/1) ist dadurch gekennzeichnet, dass die Säkörper als Parallelogrammkörper (Fig. 5/1) und mit Tiefenführungsrad vor dem Säschar (Fig. 5/2) ausgeführt sind und mit schwenkbarer Befestigung (Fig. 3/1) versehen sind und mit schwenkbarer Befestigung (Fig. 3/1) versehen sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007062433A1 (de) 2007-12-20 2009-06-25 Claas Selbstfahrende Erntemaschinen Gmbh Selbstfahrendes Trägerfahrzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102007062433A1 (de) 2007-12-20 2009-06-25 Claas Selbstfahrende Erntemaschinen Gmbh Selbstfahrendes Trägerfahrzeug

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