DE20313356U1 - Stützvorrichtung einer Anhängerdeichsel eines Pkw-Anhängers - Google Patents
Stützvorrichtung einer Anhängerdeichsel eines Pkw-AnhängersInfo
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Description
2003.0655
Beschreibung
Stützvorrichtung einer Anhängerdeichsel eines PKW-Anhängers
Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung einer Anhängerdeichsel eines PKW-Anhängers bestehend aus einem Außenrohr, das ein erstes Stützlager aufweist, einem, im Außenrohr beweglichen, Innenrohr, das ein zweites Stützlager und ein drittes Stützlager aufweist, einer Spindelstange, die das erste Stützlager mit einem zweiten Stützlager, bezüglich des Abstandes zwischen den Stützlagern verstellbar, verbindet, einem Federelement, welches sich einerseits am dritten Stützlager und andererseits am vierten Stützlager abstützt und einem Stützrad, welches mit dem vierten Stützlager verbunden und durch das Federelement federnd gelagert ist.
Aus der Offenlegungsschrift 28 33 930 ist eine ähnliche Stützvorrichtung für Anhänger bekannt, die es ermöglicht die Auflagelast zu bestimmen. Sie besteht aus einer Stützvorrichtung mit einer, durch eine Spindelstange gegenüber einer mit dem Anhänger verbundenen, höhenverstellbaren Radgabel, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement über eine Spindelstange am Außenrohr abgestützt und eine dem Federelement zugeordnete Ablesevorrichtung beziehungsweise Markierung gegenüber einer Bezugslinie am Außenrohr so angeordnet ist, dass bei zulässiger Belastung des Stützrades Markierung und Bezugslinie gleich hoch sind. Dabei wird der Federweg des starr mit der Radgabel verbundenen Stützrades nach oben und nach unten durch Anschläge begrenzt, das Außenrohr greift konzentrisch über das Federelement, welches von einem Innenrohr, dessen Durchmesser nur wenig kleiner ist als der des Außenrohres, umgeben ist, und ist nach unten offen. Das Problem dieser Stützvorrichtung besteht darin, dass die Auflage-
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kräfte auf das Rad mit einem Hebelarm auf das Innen- und Außenrohr wirken und somit ein Drehmoment entsteht.
Des weiteren wird in der französischen Patentanmeldung FR 2 318 764 eine Stützvorrichtung zum Ermitteln der Stützlast bei Wohnwagen beschrieben. Die dort verwendeten Bezugszeichen sind in Klammern angegeben. Diese Stützvorrichtung besteht gemäß der dort gezeigten Figuren 2 bis 4 aus einem Außenrohr (6), welches mit einem ersten Stützlager (12, 15, 16) verbunden ist, und einem Innenrohr (8), welches über eine Spindel (10) mit einem zweiten Stützlager (9) verbunden ist, wobei das Außenrohr (6) konzentrisch und längsbeweglich über das Innenrohr (8) greift. Das Stützrad (18) ist über einen Schwenkarm (17), der das Stützrad um die Längsachse der Stützvorrichtung schwenken kann, mit einem Tragrohr (22) verbunden. Außerdem ist dieses Tragrohr (22) durch eine Spiralfeder (20) gegenüber dem Innenrohr (8) abgefedert. Entsprechend der auf der Stützvorrichtung und damit auch auf der Deichsel anliegenden Stützlast wird die Spiralfeder (20) weitgehend proportional gestaucht und taucht das Tragrohr (22) in das Innenrohr (8) ein. Über eine, am Tragrohr (22) angebrachte Skala kann die anliegende Stützlast abgelesen werden. Auch hier ergibt sich aus der starren exzentrischen Verbindung von Stützrad und Tragrohr, das im Innenrohr längsbeweglich angeordnet ist, bei Belastung eine Verkantung von Innenrohr und Tragrohr und somit eine verfälschte Anzeige der Belastung. Ein weiterer Nachteil dieser Erfindung ist der aufwändige Aufbau, da hier insgesamt drei Rohrkörper benötigt werden, und die unkomfortable Anbringung der Skala im unteren Bereich der Stützvorrichtung.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung die Genauigkeit der Stützlastanzeige zu verbessern.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Schutzansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand untergeordneter Ansprüche. 5
Der Erfinder hat erkannt, dass es möglich ist, die ungenaue Anzeige einer gattungsgemäßen Stützvorrichtung zu verbessern, indem durch entsprechende konstruktive Ausgestaltung ein Verkanten des federbeweglichen Teils der Stützvorrichtung verhindert wird.
Demgemäß schlägt der Erfinder vor, die bekannte Stützvorrichtung einer Anhängerdeichsel eines PKW-Anhängers, mindestens bestehend aus:
- einem Außenrohr, das ein erstes Stützlager aufweist,
- einem Außenrohr, das ein erstes Stützlager aufweist,
- einem, im Außenrohr beweglichen, Innenrohr, das ein zweites Stützlager und ein drittes Stützlager aufweist,
- einer Spindelstange, die das erste Stützlager mit einem zweiten Stützlager, bezüglich des Abstandes zwischen den Stützlagern verstellbar, verbindet,
- einem Federelement, welches sich einerseits am dritten Stützlager und andererseits an einem vierten Stützlager abstützt,
- einem Stützrad, welches mit dem vierten Stützlager verbunden und durch das Federelement federnd gelagert ist, und
- einer Anzeigevorrichtung, die den Federweg des Federelementes anzeigt,
dahingehend zu verbessern, dass das Stützrad über einen Schwingarm exzentrisch zum Innenrohr gelagert ist. 30
Vorteilhaft kann das Innenrohr ausschließlich durch die Spindelstange gegenüber dem Außenrohr beweglich ausgeführt sein. In einer besonderen Ausführung kann dann im eingedrehten Zu-
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stand, also in Transportstellung, der Schwingarm sich am Außenrohr abstützen und wird leicht aus seiner Ausgangsposition gebracht. Dadurch wird die Feder etwas zusammengedrückt und die Spindelstange auch in Transportstellung immer auf Zug beansprucht, wodurch wiederum eine Losdrehsicherung erzeugt wird.
Weiterhin kann zur Bedienung der Spindel eine Handkurbel verwendet werden. Grundsätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, die Spindel durch einen anderen Antrieb, zum Beispiel einen hydraulischen oder elektrischen, zu ersetzen.
Das erste Stützlager kann vorteilhaft oben mit dem Außenrohr und das zweite Stützlager oben mit dem Innenrohr verbunden werden, während das dritte Stützlager unten mit dem Innenrohr verbunden ist und als Auflage für das Federelement dient. Vorzugsweise können die Stützlager mit den jeweiligen Rohren verklemmt oder verschweißt werden.
Die Stützvorrichtung kann vorteilhafterweise eine Anzeigevorrichtung aufweisen, die mit dem vierten Stützlager durch einen Messstab verbundenen ist, welcher nach oben durch geführt wird und ein komfortables Ablesen der Stützlast ermöglicht.
Des weiteren kann es vorteilhaft sein, wenn das Innenrohr einen Schwenkarm, vorzugsweise eine Gabel, aufweist, an dem der Schwingarm für das Stützrad um eine Achse im Schwenkarm gelagert ist. Wobei durch die gelenkige Lagerung des Stützrades eine Federung erreicht wird, bei der seitliche Kräfte, die zum Verkanten führen können, ausschließlich vom Innenrohr aufgenommen werden und der Federmechanismus von Verkantungen, die dessen Bewegung behindern, frei bleibt.
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Die auf den Schwingarm wirkenden Stützkräfte können über einen axial bewegbar angebrachten Stößel, der mit dem vierten Stützlager verbunden ist, auf das Federelement übertragen werden. Der Schwingarm ist am Stößellager mit einem Langloch versehen, da dieser Lagerpunkt beim Einfedern eigentlich eine Kreisbahn erzeugt und erst über dieses Langloch eine Bewegung in Querrichtung ermöglicht wird.
Ist die Lagerung des Schwenkarmes zwischen Radlager und Angriffspunkt des Stößels angeordnet, so bewirkt eine Stützlast ein Absenken des Stößels. Liegt der Angriffspunkt des Stößels zwischen Radlager und Schwenkarmlager, so kehrt sich seine Kinematik um. Entsprechend müssen die Stützlager in ihrer Reihenfolge und das Federelement als Druck- oder Zugfeder ausgeführt werden.
Hierbei kann die Lagerung des Stößels aus einem Langloch im Schwingarm und einem, durch dieses Langloch gesteckten Bolzen, bestehen, so dass der Stößel axial am Schwingarm gelagert ist.
Vorteilhaft kann der Stößel auch durch die Spiralfeder und das dritte Stützlager hindurchgeführt werden, da die Stützvorrichtung mit dieser Anordnung ohne großen Platzaufwand am Anhänger anzubringen ist.
Für das problemlose Ablesen der Anzeigevorrichtung kann es vorteilhaft sein, wenn das Außenrohr einen Ausschnitt zum Ablesen der Anzeigevorrichtung aufweist, welcher als Schmutzschutz für die Rohrinnenseite über ein durchsichtiges Fenster verfügen kann. Zusätzlich kann eine Abdeckvorrichtung für den Ausschnitt, vorzugsweise eine Kunststoffmanschette, vorgesehen werden. Dadurch kann eine Verschmutzung des Sichtfensters
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und auch ein Eindringen von Schmutz in das Außenrohr verhindert werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung kann die Anzeigevorrichtung kalibrierbar ausgeführt werden. Hierdurch kann bei einer Erstbenutzung der Lastanzeige die Stützlast am Kugelkopf mit einer Waage gemessen und die Anzeigevorrichtung justiert werden. Die Justierung erfolgt entsprechend der Deichsellänge beziehungsweise entsprechend der Position des Stützrades, der Achse und der Anhängerkupplung, die von Anhänger zu Anhänger in unterschiedlichen Verhältnissen angeordnet sein können. Eine Kalibrierung der Anzeigevorrichtung und die daraus resultierende genaue Kenntnis der Stützlast ermöglicht das Überprüfen der Verkehrssicherheit des Gespanns, da die zulässige Stützlast vom verwendeten Zugfahrzeug abhängig ist.
Solch eine Justierung kann beispielsweise dadurch ausgeführt werden, dass der Messstab in seiner Länge verändert wird oder eine höhenverstellbare Markierung auf dem Messstab angebracht wird.
Vorteilhafterweise kann an der Anzeigevorrichtung eine Messskala angebracht werden, welche ein genaues und einfaches Ablesen der Stützlast ermöglicht. Diese Messskala kann ebenfalls höhenverschiebbar ausgeführt werden, so dass eine Kalibrierung durch eine Verschiebung möglich ist.
Des weiteren kann als alternative Anzeigevorrichtung eine Art Uhrenanzeige angebracht werden. Diese kann einerseits durch ein mit dem Messstab verbundenes Zahnrad, in dessen Mitte ein Zeiger angebracht wird, betrieben werden. Andererseits kann man auch das äußere Ende eines auf einer beweglich gelagerten
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Spule aufgewickelten Drahtes, oder Ähnliches, mit dem Messstab oder direkt mit dem dritten Stützlager verbinden. Durch die Auf- und Abbewegung des Messstabes wird über den Draht eine Rotationsbewegung der Spule erzeugt, die wiederum einen an einem Ende in der Mitte angebrachten Zeiger bewegt. Bei beiden Alternativen kann der Zeiger auch nicht unmittelbar am Zahnrad beziehungsweise an der Spule angebracht werden, sondern über eine Verbindungsstange, die durch ein Loch im Außenrohr nach außen führt, angebracht werden. Zwischen Zeiger und Außenrohr kann eine runde uhrenartige Messskala befestigt werden, durch deren Zentrum die Verbindungsstange geht und die vorteilhaft von einem durchsichtigen Deckel vor Umwelteinflüssen geschützt wird. Ein möglicher Vorteil dieser Ausführungen ist das Wegfallen der ansonsten vorteilhaften Abdeckvorrichtung und der Markierung auf dem Messstab.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles mit Hilfe der Figuren näher beschrieben. Es zeigen im Einzelnen:
Figur 1: Anhängerdeichsel mit Stützvorrichtung von der
Figur 2: Anhängerdeichsel mit Stützvorrichtung von oben Figur 3: Stützvorrichtung ohne Stützlast Figur 4: Stützvorrichtung mit Stützlast Figur 5: Stützvorrichtung mit vergrößert hervorgehobene
Anzeigevorrichtung
In den Figuren 1 und 2 wird schematisch die Anordnung eines Anhängerchassis von einem Wohnwagen, einem Pferdeanhänger et cetera, von der Seite und von oben, gezeigt. Das Anhängerchassis besteht aus Anhängerkupplung 26, einer Deichsel 22,
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dem Anhängerrad 23 und einer Anhängerachse 24, mit der im Bereich der Deichsel 22 angebrachten Stützvorrichtung 1. Je nach Beladungssituation eines solchen, meist einachsigen, Anhängers ergeben sich an der Anhängerkupplung 26 unterschiedliehe Stützlasten F. Im Betrieb ist es notwendig, diese Stützlast F in einem bestimmten Bereich, der meist durch das ziehende Fahrzeug definiert wird, einzustellen. Hierzu ist es vorteilhaft eine direkte Anzeigevorrichtung 12 an der Stützvorrichtung 1 zu haben.
Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Stützvorrichtung ohne Stützlast. Zu sehen ist das Außenrohr 9 mit einem ersten Stützlager 3 und das, im Außenrohr 9 bewegliche, Innenrohr mit einem zweiten Stützlager 4 und einem dritten Stützlager
6. Hierbei sind das erste Stützlager 3 und das zweite Stützlager 4 über eine, bezüglich des Abstandes a zwischen den Stützlagern verstellbare, Spindelstange 18 verbunden. Das Federelement 11 wird zwischen dem dritten Stützlager 6 und dem vierten Stützlager 5 eingespannt. Das Stützrad 7, welches über einen Schwingarm 8 exzentrisch zum Innenrohr 10 gelagert ist, ist mit dem vierten Stützlager 5 verbunden und durch eine Spiralfeder 11 federnd gelagert. Das vierte Stützlager 5 ist wiederum durch einen Messstab 14 mit einer Anzeigevorrichtung 12, die den Federweg d des Federelementes 11 anzeigt, verbunden. An der Spindelstange 18, die sich am Außenrohr 9 abstützt, ist die Handkurbel 2 befestigt. Durch das Federelement 11 und das dritte Stützlager 6 verläuft der Stößel 16, der am unteren Ende über das Stößellager 17 mit dem Schwingarm 8, welcher durch den Schwenkarm 15 hindurchgeht, welcher über das Radlager 19 mit dem Stützrad 7, verbunden ist. Die Verbindungen zwischen Stößel 16 und Schwingarm 8 und zwischen Schwingarm 8 und Radlager 19 beziehungsweise Rad 7 sind beweglich ausgeführt und befinden sich, da keine Stütz-
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last F vorhanden ist, in einer Ausgangsposition. Im Außenrohr 9 befindet sich der Ausschnitt 20 für die Anzeigevorrichtung 12 mit der Messskala 21, die sich hinter einem durchsichtigen Fenster befindet und welche sich durch eine Abdeckvorrichtung abdecken lässt.
Eine Situation mit relativ hoher Stützlast ist in Figur 4 gezeigt. Das System Stützrad - Schwingarm - Stößel 7, 8, 16 befindet sich einer Lastposition, das heißt der Stößel 16 wurde aufgrund der Stützlast F, proportional zu dieser, durch das Federelement 11 hindurch nach unten geschoben. Hierdurch ist der mit dem Stößel 16 verbundene Messstab 14, um den Federweg d, welcher an der Anzeigevorrichtung 12 abgelesen werden kann, nach unten gezogen worden.
In der Figur 5 sieht man die Stützvorrichtung 1 mit einer vergrößerten Ansicht der Anzeigevorrichtung 12. Die Anzeigevorrichtung 12 besteht aus einem Ausschnitt 20 im Außenrohr 9, in dem sich die Messskala 21 hinter einem durchsichtigen Fenster befindet. Zusätzlich kann dieser von einer nicht dargestellten Abdeckvorrichtung geschützt werden. Ohne vorhandene Stützlast F zeigt die Markierung 13 auf der Messskala 21 das „Nullgewicht" an und die Verbindung zwischen Stützrad 7 und Stößel 16, bestehend aus Schwingarm 8, befindet sich in der Ausgangsposition. Wird eine Last auf den Anhänger geladen und es entsteht somit eine positive Stützlast F, so bewegt sich das System Stützrad - Schwingarm - Stößel 7, 8, 16 in die Lastposition. Auf der Messskala 21 kann nun die bestehende Stützlast F abgelesen werden. Die Anzeigevorrichtung 12 ist kalibrierbar ausgeführt, das heißt bei einer Erstbenutzung der Lastanzeige kann die Stützlast F an der Deichsel 22 mit einer Waage gemessen werden, so dass dann das entsprechende Gewicht an der Anzeigevorrichtung 12 entweder durch
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ein Verschieben der Markierung 13, Längsverstellen des Messstabes 14 oder Verschieben der Messskala 21 selbst eingestellt werden kann.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Insgesamt wird mit der Erfindung vorgeschlagen eine schon bekannte Stützvorrichtung einer Anhängerdeichsel eines PKW-Anhängers bei der es, aufgrund der bisher verwendeten starren Verbindung von Stützrad zum Stößel, bei angelegter Stützlast durch die Übertragung von seitlichen Kräften zu einem Verkanten von Innen- und Außenrohr kam, was eine Verfälschung der angezeigten Stützlast mit sich führte, zu erweitern, um das Problem der Verkantung zu lösen. Die Erfinder sehen die Lösung dieses Problems in einer beweglichen Verbindung des Stützrades mit dem Stößel, so dass keine seitlichen Kräfte mehr, die zur Verkantung führen, übertragen werden können.
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Bezugszeichenliste
1 Stützvorrichtung
2 Kurbel
3 erstes Stützlager
4 zweites Stützlager
5 viertes Stützlager
6 drittes Stützlager
7 Rad
8 Schwingarm
9 Außenrohr
10 Innenrohr
11 Feder
12 Anzeigevorrichtung 13 Markierung
14 Messstab
15 Schwenkarm
16 Stößel
17 Stößellager 18 Spindelstange
19 Radlager
20 Ausschnitt
21 Messskala
22 Deichsel
23 Anhängerrad
24 Anhängerachse
25 Schwenkarmlager
2 6 Anhängerkupplung
a Abstand des ersten zum zweiten Stützlager
b Abstand des zweiten zum vierten Stützlager
d Federweg
F Stützlast
Claims (28)
1. Stützvorrichtung einer Anhängerdeichsel eines PKW- Anhängers, mindestens bestehend aus: dadurch gekennzeichnet, dass
1. 1.1. einem Außenrohr (9), das ein erstes Stützlager (3) aufweist,
2. 1.2. einem, im Außenrohr (9) beweglichen, Innenrohr (10), das ein zweites Stützlager (4) und ein drittes Stützlager (6) aufweist,
3. 1.3. einer Höheneinstellvorrichtung, die das erste Stützlager (3) mit einem zweiten Stützlager (4), bezüglich des Abstandes (a) zwischen den Stützlagern verstellbar, verbindet,
4. 1.4. einem Federelement (11), welches sich einerseits am dritten Stützlager (6) und andererseits an einem vierten Stützlager (5) abstützt,
5. 1.5. einem Stützrad (7), welches mit dem vierten Stützlager (5) verbunden und durch das Federelement (11) federnd gelagert ist, und
6. 1.6. einer Anzeigevorrichtung (12), die den Federweg (d) des Federelementes (11) anzeigt,
1. 1.7. das Stützrad (7) über einen Schwingarm (8) exzentrisch zum Innenrohr (10) gelagert ist.
2. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (10) ausschließlich durch die Höheneinstellvorrichtung gegenüber dem Außenrohr (9) beweglich ausgeführt ist.
3. Stützvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstelleinrichtung eine Spindelstange (18) aufweist.
4. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höheneinstellvorrichtung einen Hydraulikzylinder aufweist.
5. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelstange (18) mit einer Handkurbel (2) verbunden ist.
6. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Stützlager (3) oben mit dem Außenrohr (9) und das zweite Stützlager (4) oben mit dem Innenrohr (10) verbunden, vorzugsweise verschweißt oder verklemmt, ist.
7. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Stützlager (5) unten mit dem Innenrohr (10) verbunden ist und als Auflage für das Federelement (11) dient.
8. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (12) einen, mit dem vierten Stützlager (5) verbundenen, Messstab (14) aufweist.
9. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (10) einen Schwenkarm (15), vorzugsweise eine Gabel, aufweist, an dem der Schwingarm (8) für das Stützrad (7) gelagert ist.
10. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingarm (8) über einen Stößel(16) mit dem dritten Stützlager (6) verbunden ist.
11. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (16) über ein Stößellager (17), bestehend aus einem Langloch im Schwingarm (8) und einem, durch dieses Langloch gesteckten Bolzen, beweglich am Schwingarm (8) gelagert ist.
12. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (11) eine Spiralfeder ist.
13. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (16) durch die Spiralfeder (11) und das dritte Stützlager (6) hindurch geführt ist.
14. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (9) einen Ausschnitt (20) zum Ablesen der Anzeigevorrichtung (12) aufweist.
15. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschnitt (20) über ein durchsichtiges Fenster verfügt.
16. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdeckvorrichtung für die Anzeigevorrichtung (12), vorzugsweise eine Kunststoffmanschette, vorgesehen ist.
17. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (12) entsprechend der Abstandsverhältnisse von Anhängerkupplung und Stützrad zur Achse kalibrierbar ausgeführt ist.
18. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Messstab (14) zur Kalibrierung relativ zum vierten Stützlager (5) einstellbar ausgeführt ist.
19. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 17 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kalibrierung eine Markierung (13) relativ zum Messstab (14) einstellbar angebracht ist.
20. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anzeigevorrichtung (12) eine Messskala (21) angebracht ist.
21. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kalibrierung die Messskala (21) verschiebbar ausgeführt ist.
22. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (12) eine uhrenartige Messskala mit Zeiger aufweist.
23. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger durch einen Zahnradmechanismus mit dem Messstab (14) verbunden ist und angetrieben wird.
24. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger über einen auf einer Spule aufgerollten Draht, oder ähnliches, verbunden ist und angetrieben wird.
25. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (12) mit uhrenartiger Messskala kalibrierbar ausgeführt ist.
26. Stützvorrichtung gemäß dem voranstehenden Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kalibrierung die uhrenartige Messskala verschiebbar angebracht ist.
27. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (12) sich im oberen Drittel der Stützvorrichtung (1) befindet.
28. Stützvorrichtung gemäß einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtung (1) derart ausgebildet ist, dass in der Transportstellung eine Vorspannung des Federelementes (11) auf der Spindel (18) liegt und eine Losdrehsicherung bewirkt.
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Legal Events
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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| R071 | Expiry of right | ||
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