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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
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Gattungsgemäße Gargeräte zum Regenerieren
von Gargut sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie umfassen
einen Regenerierungsraum bzw. Garraum, in den auf unterschiedlichen
Ebenen Einschübe
mit Gargut eingebracht werden können. Solche
unterschiedlichen Ebenen können
beispielsweise durch ein Hordengestell oder dergleichen gebildet
werden. Das Gargut wird in dem Garraum regeneriert, z.B. erwärmt.
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Die
DE 43 24 015 C1 beschreibt
ein gattungsgemäßes Gargerät in Form
eines Großküchengargeräts mit einer
Vielzahl von mit zu garenden Speisen beladbaren Einschüben, bei
dem jedem Einschub jeweils zumindest ein beim Beladen automatisch
betätigbarer
Schalter sowie ein mit dem zumindest einen Schalter verbundener,
auf die gewünschte Garzeit
einstellbarer Zeitzähler
zugeordnet ist. Zudem ist eine Beladungsanzeige vorgesehen, welche für jeden
Einschub mit Hilfe der Schalter und der Zeitzähler anzeigt, ob der Einschub
beladen und ob die im Einschub befindliche Speise fertig gegart
ist. Bei diesem Großküchengargerät ist jeder
Einschub mit einer Sensorik versehen, die ein Signal auslöst, wenn ein
Einschub beladen wird, bspw. wenn ein in den Einschub eingeschobener
Behälter
einen an dem Einschub angeordneten Schalter kontaktiert. Kann ein
solcher Kontakt aus beliebigen Gründen nicht erfolgen, erfolgt
keine Signalgebung der entsprechenden Sensorik. Vor dem Einschieben
des Behälters wird
bei den bekannten Gargeräten
die Regenerierungsdauer bzw. Garzeit der eingeschobenen Speise über einen
Drehknopf zum Einstellen des Zeitzählers eingegeben.
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Die
DE 33 16 221 A1 beschreibt
einen Umluft-Backofen, in den mehrere Backroste eingeschoben werden
können.
Dieser Umluft-Backofen umfaßt eine
Heizeinrichtung, die ihrerseits wiederum je einen an einem von mehreren
in den Backofen einschiebbaren Backrosten angebauten Strahlungsheizkörper umfaßt, welcher
in der eingeschobenen Lage des Backrosts mit einer Schalt- und Steuereinrichtung
des Backofens elektrisch verbunden ist, wobei die Schalt- und Steuereinrichtung
dazu ausgebildet ist, wahlweise einen einem Umluftgebläse zugeordneten
Heizkörper
und/oder die Heizkörper
der Bratroste mit Strom zu speisen.
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Aus
der
DE 90 07 085 U1 ist
eine Vorrichtung zum Erhitzen von Nahrungsmitteln bekannt, deren Garraum
in mindestens zwei voneinander abteilbare Zonen aufgeteilt ist,
wobei in diesen Zonen unterschiedliche Behandlungstemperaturen,
insbesondere zum Übererhitzen
eines Dampfes in einer kleineren Zone des Garraums, herrschen. Unterschiedliche Regenerierungszeiten
sind nicht einstellbar.
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Die
DD 229 588 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Kühlen, Erwärmen und Garen von Speisen, wobei
zunächst
zubereitete Speisen in einen Kühlteil eingeschoben
und dann an einem Bedienungstableau ein Kühlprozeß und der Zeitpunkt der Überführung sämtlicher
Speisen in einen Erhitzungsteil sowie die Temperaturhöhe und Zeitdauer
der Erwärmung im
Erhitzungsteil eingestellt werden können. Möglich ist auch, daß lediglich
Speisen bestimmter Registerfächer
aus dem Kühlteil
in den Erhitzungsteil überführt werden,
um die Anzahl benötigter
Speisen je nach Bedarf anpassen zu können.
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Aus
der
EP 0 313 768 B2 ist
ein parametergesteuertes System in einem Ofen zum Erhitzen eines
Nahrungsmittels bekannt. Als Parameter kommen dabei die Temperatur,
der volumetrische Durchsatz, die Feuchtigkeit und die Zirkulation
eines Wärmemediums
in Betracht. Das System umfaßt
ferner einen hörbaren
Alarm, wenn eine vorgegebene Erhitzungszeit abgelaufen beziehungsweise
eine entsprechende Kochkurve durchlaufen worden ist, ohne Individualisierung
nach Ebenen im Garraum.
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Nach
einem vergleichbaren Prinzip arbeitet der in der
DE 100 27 072 A1 offenbarte
Regenerationsofen für
eine Bordküche.
Der Regenerationsofen umfasst ein kastenförmiges Erwärmungsmodul, in das in Überführungsschienen
tablettartige Einschübe,
die mindestens ein Heizelement enthalten, eingesetzt werden können. Das
Erwärmungsmodul
kann über
eine Schnittstelle mit einem Steuerungsmodul, das Bedienelemente
für die
Heizelemente umfasst, verbunden werden. Dieser Aufbau der Bordküche ermöglicht die
Reduzierung von Rüstzeiten
eines Flugzeugs am Boden, da lediglich das bereits mit den Speisen
beschickte Erwärmungsmodul
mit dem Steuerungsmodul verbunden werden muß.
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Die
EP 0 737 423 B1 betrifft
eine Einrichtung zur automatischen Behandlung von Kühlgut, Gargut und
Backwaren sowie ein dazu geeignetes Verfahren. In der Einrichtung
können gleichzeitig
mehrere Gar- und/oder Backvorgänge
stattfinden. Ein Garvorgang wird beispielsweise beendet, wenn ein
Kerntemperaturmesser innerhalb eines Garguts die erforderliche Temperatur
gemessen hat.
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Die
EP 1 275 333 A1 beschreibt
ein Dampfgargerät
mit mehreren Garebenen in einem Garraum, wobei jeweils separate
Temperaturmesseinrichtungen in mindestens zwei Garebenen angeordnet
sind. Mit diesem Dampfgargerät
ist es möglich, eine
steuerbare Temperaturverteilung in allen horizontal angeordneten
Garebenen zu erreichen. Je nach Wunsch können dabei gezielt entweder
eine gleichmäßige Temperaturverteilung
im gesamten Garraum oder unterschiedliche Temperaturen in den einzelnen
Garebenen eingestellt werden, wodurch ein gleichzeitiger Beginn
und ein gemeinsames Ende beim Garen von Gargut mit unterschiedlichen
Garzeiten ermöglicht
wird.
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Die
WO 99/55212 offenbart ein Verfahren, eine Vorrichtung und ein Behältnis zur
Erwärmung vorgefertigter
Speisen, wobei die Speisen mit Induktionsheizspulen und Heißdampf in
abgschlossenen Räumen
gleichzeitig und einheitlich erwärmt
werden.
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Darüber hinaus
sind aus dem Stand der Technik Vorrichtungen zur Steuerung mehrerer
Backofenmuffeln bzw. mehrerer Gargeräte bekannt.
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So
ist es aus der
DE
200 02 948 U1 bekannt, zwei getrennt voneinander ausgeführte Ofenmuffeln eines
Doppelbackofens über
eine Bedienblende zu steuern. Mittels eines Drehgebers kann eine
Betriebsart eingestellt werden, die dann über eine Displayanzeige für die einzelnen
Backofenmuffeln angezeigt wird. Ferner kann über den Drehgeber die jeweilige
Temperatur für
die einzelnen Backofenmuffeln eingestellt werden, wobei bei der
Auswahl mittels des Drehgebers über
eine Anzeige die Temperatur angezeigt wird.
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Darüber hinaus
ist aus der
DE 202
03 117 U1 eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von Lebensmitteln
bekannt. Dabei umfasst die Vorrichtung mehrere Ofenmodule, wobei
es sich um Kombidämpfer, Gärschränke bzw.
Gärschränke mit
einer Kühlfunktion
handeln kann. Die Ofenmodule sind über einen Datenbus miteinander
vernetzt und können über einzelne
programmierbare Bedienteile gesteuert werden. Dabei ist zur Vereinfachung
der Bedienung vorgesehen, dass für
jedes Ofenmodul eine gleiche Menüstruktur
in dem Bedienteil genutzt wird.
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Aus
der
EP 1 253 381 A1 ist
ferner ein Ofen für
Nahrungsmittel bekannt. Dieser Ofen umfasst einen Garraum mit einer
Vielzahl von Garfächern,
die durch mehrere Garböden
gebildet werden. Auf den Ober- und Unterseiten der Garböden sind
Heizmittel und innerhalb der Garfächer sind Temperaturmeßeinrichtungen
angeordnet. Mittels einer Kontrolleinrichtung können die Heizelemente der jeweiligen
Fächer
von einem Bediener, insbesondere in Abhängigkeit von den Messwerten
der Temperaturmesseinrichtung, gesteuert werden.
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Schließlich zielen
die Mikrowellenöfen
der
US 4,390,965 darauf
ab, ein gleichzeitiges Ende unterschiedlicher Regenerierungs- oder
Garverfahren in mehrere Mikrowellenöfen herbeizuführen. Zu
diesem Zweck wird ein elektronisches System vorgeschlagen zum Regenerieren
einer Vielzahl von Gargutportionen in einer gleichen Anzahl von
Mikrowellenöfen.
Ausgehend von der längsten
Zeitdauer, die zum Regenerieren von Gargut in einem bestimmten Mikrowellenofen
eingegeben worden ist, läuft
die eingestellte Regenerierungszeit ab, so daß schließlich alle Mikrowellenöfen gleichzeitig
ihr Gargut regeneriert beziehungsweise gegart haben.
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Nachteilig
bei den Gargeräten
aus dem Stand der Technik ist es, daß diese nicht einfach und flexibel
gehandhabt werden können,
um eine Vielzahl von Gargütern
zu unterschiedlichen Zeiten in das Gargerät einzustellen und nach einem
individuell gewünschten
Zeitablauf einzeln aus dem Gargerät entnehmen zu können. Vielmehr
ist der Einsatz einer aufwendigen Sensorik in Wirkverbindung mit
jedem einzelnen Einschub einer Vielzahl von Einschüben für eine Individualisierung
erforderlich, was kostenintensiv ist. Ferner ist es mit den gattungsgemäßen Gargeräten lediglich
möglich,
Gargut zu unterschiedlichen Zeiten auf Einschüben einzuführen und zufriedenstellend
fertiggestellt zu entnehmen, die einen Kontakt mit einem Schalter
an dem entsprechenden Einschub auslösen. Auch die individuelle
Einführung und
Entnahme von einzelnen Tellern auf vorhandenen Einschüben kann
mit den gattungsgemäßen Gargeräten zeitlich
nur sehr aufwendig überwacht werden.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Gargerät derart
weiterzuentwickeln, dass es die Nachteile des Stands der Technik überwindet,
insbesondere ein einfaches, flexibles und übersichtliches Regenerieren
von Gargütern
mit unterschiedlichen Einbringungs- und Entnahmezeiten ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Mit
den Unteransprüchen
2 bis 8 werden vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung beansprucht.
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Der
Erfindung liegt die überraschende
Erkenntnis zugrunde, daß durch
die Bereitstellung eines Bedienelements freie oder mit Gargut beschickte Regenerierungsebenen
sowie Restregenerierungsdauern der beschickten Regenerierungsebenen nach
Initiieren der Uhren der jeweils beschickten Regenerierungsebenen
auf einfache, flexible und übersichtliche
An und Weise angezeigt werden können. Eine
aufwendige Sensorik, die überprüft, ob bspw. ein
Behälter
in einen Einschub eingeschoben worden ist, ist gemäß der vorliegenden
Erfindung nicht erforderlich, was somit Kosten spart. Ferner ermöglicht es die
Verwendung besagten Bedienelements, bevorzugt in Form eines Touchscreens,
auch die Beschickung von Einschüben
mit Tellern zeitlich zu überwachen.
Solche Teller werden gewöhnlicherweise
auf eine bereits in dem Gargerät
befindliche Einschubplatte gestellt, wobei die Teller kein Signal
bei Kontakt mit der Einschubplatte oder einem Schalter auslösen müssen. Die
Beschickung der Einschübe
ist auf einer normalen Displayanzeige des Gargeräts auf einfache und übersichtliche
Weise anzeigbar.
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Ist
in einer bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Gargeräts für eine bestimmten
Gargutart, wie Geflügel,
Pizza oder dergleichen, ein Regenerierungsprogramm fest in dem Gargerät gespeichert,
so kann die Regenerierung einer Vielzahl von Gargütern einer
Gargutart nach einmaligem Auswählen
der Gargutart und nach individuellem Anordnen in einer Regenerierungsebene
einfach durch einmaliges Berühren
der zu besagter Regenerierungsebene gehörigen Taste initiiert werden,
was zusätzliche
Bedienschritte einspart, da die Regenerierungsdauer nicht über Schalter
oder Drehknöpfe
wiederholt für
jedes zu regenerierende Gargut besagter Gargutart eingestellt werden
muß.
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Ferner
ist durch den erfindungsgemäßen Einsatz
jeweils einer Uhr für
jeden einzelnen Einschub, die bei Ablauf einer bestimmten Regenerierungsdauer
einen Alarm auslöst,
eine individuellere Nutzung des Gargeräts insofern möglich, als
daß unterschiedliche
Gargüter
individuell in dem Gargerät, unabhängig von
anderen zu regenerierenden Gargütern,
regeneriert werden können.
Dies führt
zu einer besseren Auslastung des Gargeräts und zudem zu einer Zeitersparnis,
da nicht gewartet werden muß, bis
ein Regenerierungszyklus von Gargut innerhalb des Gargeräts abgeschlossen
ist, bis neues Gargut in das Gargerät eingeführt werden kann. Vielmehr ist es
mit dem Gargerät
der vorliegenden Erfindung möglich,
weiteres Gargut auf einem Einschub in dem Gargerät anzuordnen und zu regenerieren,
während bereits
ein Regenerierungsverfahren von anderem Gargut innerhalb des Gargeräts läuft. Die
Regenerierungsdauern unterschiedlicher Gargüter können bei dem erfindungsgemäßen Gargerät auch individuell eingestellt
werden.
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Der
Ablauf einer Regenerierungsdauer wird dem Benutzer durch einen Alarm
bei einem erfindungsgemäßen Gargerät mitgeteilt.
Dieser Alarm kann ein visueller und/oder akustischer Alarm sein, wobei
bevorzugt vorgesehen sein kann, daß der akustische Alarm ausstellbar
ist.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Gargeräts ist weiterhin
vorgesehen, daß zumindest
ein Regenerierungsparameter, wie die Temperatur und/oder die Feuchte,
innerhalb des gesamten Regenerierungsraums einheitlich ist. Für einen
Fach mann auf diesem Gebiet ist es jedoch ohne weiteres ersichtlich,
daß innerhalb
des Regenerierungsraums auch unterschiedliche Regenerierungsparameter
lokal eingestellt werden können,
in Abhängigkeit
von dem zu regenerierenden Gargut.
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Eine
Regelung von Regenerierungsparametern ist beispielsweise in Abhängigkeit
von Ausgabewerten eines Garprozessfühlers möglich, wie er in der
DE 199 45 021.8 beschrieben
ist.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung unter
Bezugnahme auf die aus einer einzigen Figur bestehenden Zeichnung.
Dabei zeigt die Figur einen Ausschnitt eines Bedienelements für ein erfindungsgemäßes Gargerät.
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Die
Figur zeigt einen Ausschnitt eines Bedienelements 1 für ein erfindungsgemäßes Gargerät (nicht
gezeigt), das zehn Einschübe
in unterschiedlichen Höhen
in seinem Garraum aufnehmen kann, bspw. über ein Hodengestell. Bevorzugt
ist das Bedienelement 1 ein Touchscreen. Innerhalb des
Bedienelements 1 sind Tastenfelder 2 angeordnet,
wobei für
jeden Einschub ein Tastenfeld vorgesehen ist. Neben den Tastenfeldern 2 kann
das Bedienelement 1 selbstverständlich weitere Elemente umfassen,
die zum Betrieb des Gargeräts
und zur Programmierung und Einstellung der Tastenfelder 2 notwendig
sind.
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Gemäß der Figur
sind zehn Tastenfelder, eines für
jeden der zehn Einschüben
(nicht gezeigt), vorgesehen. Sobald ein Einschub mit zu regenerierendem
Gargut (nicht gezeigt) beschickt wird, kann derselbe über das
Tastenfeld 2 ausgewählt
werden. Beispielhaft sind in der Figur die Einschübe 1 und 8 als
mit Gargut beschickt bzw. belegt gekennzeichnet. Eine solche Belegung
kann durch ein Symbol dargestellt werden, wobei in der Figur eine
abstrakte Darstellung eines Einschubs gewählt worden ist. Zusätzlich zu
diesem Symbol kann eine weitere visuelle Anzeige, beispielsweise
durch ein Blinken der Taste oder der Tastenumrandung, vorliegen.
Für die
belegten Einschübe,
hier die Einschübe 1 und 8,
wird zudem die Restregenerierungsdauer angezeigt. Hierzu kann an
dem Bedienelement 1 auf eine für einen Fachmann bekannte Art
und Weise zuvor eine gewünschte
Regnerierungsdauer, hier 8 Minuten, beispielsweise über ein
Drehrad oder entsprechende Zahlentasten oder dergleichen, für sämtliche
der zehn Einschübe
eingestellt werden. Die Art und Weise einer solchen Zeiteinstellung
ist für
einen Fachmann ohne weiters vorstellbar. Die eingestellte Regenerierungsdauer
kann beispielsweise durch eine OK-Taste (nicht gezeigt) bestätigt werden.
Zum Starten des Regenerierungsverfahrens für einen Einschub kann dann
einfach die jeweilige Einschubtaste betätigt werden, so daß die Regenerierungsdauer
für jeden
Einschub individuell gestartet werden kann. In der Figur wurde die
Uhr für
den Einschub 1 vor vier Minuten gestartet, so dass sich
eine Restregenerierungsdauer von vier Minuten ergibt, während beim Einschub 8 die
Restregenerierungsdauer noch sechs Minuten und 23 Sekunden beträgt, also
die entsprechende Uhr vor 1 Minute und 36 Sekunden gestartet worden
ist.
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Während des
Betriebs des erfindungsgemäßen Gargeräts kann
die Regenerierungsdauer für
die Einschübe
individuell oder gemeinsam geändert
werden. Dies kann beispielsweise erforderlich sein, wenn eine Gargutart
gewechselt oder die Temperatur innerhalb des Gargeräts verändert werden
soll.
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Der
Ablauf eines bestimmten Regenerierungsverfahrens für einen
Einschub wird durch ein visuelles und/oder akustisches Signal angezeigt.
Das akustische Signal kann beispielsweise ein Summer sein, der für eine bestimmte
Zeitdauer, beispielsweise zwei Sekunden, summt. Ein visuelles Signal
kann dadurch bereitgestellt werden, daß beispielsweise bei Beendigung
des Regenerierungsverfahrens die zugehörige Einschubtaste blinkt.
Auch können
weitere, insbesondere visuelle, Signale vorgesehen sein, beispielsweise
während
des Betriebs eines Regenerierungsverfahrens für einen bestimmten Einschub, als
Aufforderung zum Überprüfen oder
Einstellen der Regenerierungsdauern oder dergleichen.
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Ebenfalls
ist es vorstellbar, daß für zumindest
einen bestimmten Einschub ein Regenerierungsprogramm fest in dem
Gargerät
gespeichert wird, um beispielsweise immer Gargut ein und derselben
Gargutart auf einem bestimmten Einschub zu regenerieren, so daß das Einstel len
der entsprechenden Uhr nicht stets erneut vorgenommen werden muß, sondern
lediglich durch, beispielsweise, eine bestimmte Tastenkombination
auf dem Bedienelement das Regenerierungsverfahren gestartet werden kann.
So kann für
jeden Einschub ein gargutartspezifischer Regenerierungsprogramm
gespeichert sein.
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Schließlich ist
es auch vorstellbar, daß ein Regenerierungsverfahren
für einen
bestimmten Einschub ohne weiteres vorzeitig beendet werden kann (gegebenenfalls
durch Drücken
einer entsprechenden Taste). Auch kann es vorkommen, daß alle Regenerierungsverfahren,
die gerade innerhalb des Gargeräts
betrieben werden, verzögert
oder beschleunigt durchgeführt
werden sollen. Daher kann auch eine Tastenkombination vorgesehen
werden, mit der die Regenerierungsdauer für alle Ebenen gleichzeitig
veränderbar
ist.
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Die
in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den
Ansprüchen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch
in jeder beliebigen Kombination zur Verwirklichung der Erfindung
in ihren verschiedenen Ausführungsformen
wesentlich sein.