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Schiebeschachtel Die Neuerung betrifft eine aus einseitig bedruckbaren,
flach stapelbaren sowie teilweise vorgeklebten Zuschnitten aus faltbarem Material,
z. B.
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Karton, bestehende Schiebeschachtel, die der Verpackung von Gegenständen,
vorzugsweise Konfekt dient.
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Bekannte Schiebewchachteln bestehen aus zwei Zusshnitten, von denen
der eine die die zu verpackenden Gegenstände aufnehmende Schachtel und der andere
eine die Schachtel in ihrer gesamten Länge umgebende Hülse bildet.
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Schiebeschachteln, die insbesondere zur Verpackung von Nahrungsmitteln,
wie Kekse oder Eonîekt, dienen, sind zusätzlich in eine klarsichtige Cellophanfolie
eingewickelt, um den Inhalt über längere Zeit haltbar zu machen und die Hülse kann
ein Klarsichtfenster aufweisen für die ständige Erkennung des Inhalt es.
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Um dem Verbraucher ohne Sichtfenster deutlich zu machen, welcher
Art der Inhalt ist, muß neben der Beschriftung eine farbige bildliche Darstellung
der verpackten Gegenstände auf der Schiebeschachtel vorgesehen sein. Ein nur zeitweises,
de h. von Hand zu steuerndes Begutachten des Inhalts dieser Schiebeschachtel ist
nur möglich, indem die Cellophanfolie zu diesem Zweck zerstört und die Hülse von
der Schachtel geschoben wird, so daß der Inhalt betrachtet werden kann. Damit ist
diese Packung aber unverkäuflich geworden, Außerdem liegt bei zurickgeschobener
Hülse die Ware ungeschützt vor dem Käufer und kann durch Staub od. dgl. verdorben
werden.
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Es ist der Zweck der Neuerung, eine Schiebeschachtel aus einseitig
bedruckbaren, flach stapel baren und teilweise vorgeklebten Zuschnitten zu schaffen,
die vorzugsweise zur Verpackung von Nahrungemitteln dient und die deren hygienischea
zeitweises
SuNchaustellen des Inhalts ermöglicht und ein Verderben
der Ware infolge Einwirkung von Staub verhindert.
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Dies wird dadurch erreicht, daß die Schiebeschachtel aus drei einzelnen
Zuschnitten besteht, von denen ein Zuschnitt eine oben offene, kastenförmige Schachtel
für die Ware und die beiden anderen Zuschnitte je eine Hülse bilden, die von den
entgegengesetzten Enden über die Schachtel schiebbar sind und sich im geschlossenen
Zustand im mittleren Bereich der Schachtel teilweise so überlappen, daß im Bereich
der Überlappung die eingeschobene Hülse in ihrem die Schachtelöffnung abdeckenden
Wandteil ein Fenster aufweist, durch welches bei teilweise aufgezogener Hülse der
Inhalt der Schachtel zeitweise sichtbar und beim Einschieben diese Hülse verschlossen
wird.
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In weiterer Ausbildung der Neuerung ist eine sich über die gesamte
Länge der geschlossenen Schiebeschachtel erstreckende Klarsichthülse vorgesehen,
die die übergeschobene Hülse so umgibt, daß bei ausgezogener innerer Hülse mit Fenster
diese Fensteröffnung abgedeckt ist.
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Bei einer so gestalteten Schiebeschachtel kann
eine
der Hülsen so weit von der Schachtel zurückgeschoben werden, bis das Fenster freiliegt
und der Inhalt der Schachtel sichtbar wird. In dieser Xage sind die Hülsen immer
noch ineinander geschoben, so daß der geschlossene Zustand der Schachtel erhalten
bleibt. Ist die Schiebeschachtel von einer Klarsiohthülse umgeben, so liegt das
aufgeschobene Fenster unter derselben und insbesondere bei einem VerkauSsgespräch
oder bei einer Dekorationsauslage in einem Schaufenster ist der Inhalt der Schachtel
vor verderblichen Einflüssen, wie Staub od. dgl. geschützt und trotzdem für den
Käufer sichtbar verpackt. Perner kann auf eine teure und mehrfarbige Abbildung des
Schachtelinhalts auf der bedruckbaren Oberfläche der Hülsen verzichtet werden.
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Im einzelnen ist die Ausbildung der Schiebeschachtel so getroffen,
daß die beiden Hülsen die gleiche Höhe aufweisen, die übergreifende Hülse'jedoch
um etwa zwei Wanddicken breiter ist als die eingeschobene Hülse mit Fenster. Auf
diese Weise wird eine gewisse Reibung zwischen den Hülsen und der Schachtel erreicht,
so daß sie sich nicht ungewollt gegeneinander verschieben können. Das Einschieben
der einen Hülse teilweise in die andere wird durch einen an der im Bereich der Schachtelöffnung
liegendenStirnkante der eingeschobenen Hülse angeschnitten und schräg nach
innen
gerichteten Anlauflappen erleichtert.
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Um die Hülsen bequem auseinanderziehen zu können, ist am äußeren
Ende tier Hülse ein Griff vorgesehen Dieser ist zweckmäßigerweise an der von gegebenenfalls
vorgesehenen Verschlußlaschen bzw.
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Deckellaschen freien Hülsenwand angeschnitten.
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Damit die verpackten Gegenstände in bestimmter Ordnung in der Schachtel
liegen und bei teilweise entnommenen Gegenständen die in der Schachtel verbleibenden
nicht durcheinander fallen, können an einer Seitenwand der Schachtel auf- und umfaltbare
Ansätze zur Bildung einer oder mehrerer Zwischenwände angeschnitten sein, die den
Innenraum z. B. in nebeneinander liegende Kammern aufteilen und über die sich gegebenenfalls
das Fenster in der Hülse längs oder quer erstrecken kann.
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Werner karan in der Schachtel eine Einlage zur lagesicheren Verpackung
der Gegenstände, wie beispielsweise Konfektstücke, eingelegt sein. An dieser Einlage
können gegebenenfalls als Zwischenwände dienende Rippen ausgefaltet sein.
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Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
wird die Neuerung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 den Zuschnitt der
Schachtel Fig. 2 den Zuschnitt der übergreifenden Hülse, Fig. 3 den Zuschnitt der
teilweise in die Hülse nach Fig. 2 eingeschobenen Hülse mit Fenster Fig. 4 die drei
einzelnen vorgeklebten Teile der Schiebeschachtel nach den Fig. 1 bis 3 in fertig
gefaltetem Zustand aufgefaltet in schaubildlicher Darstellung, Fig. 5 die Schiebeschachtel
gemäß Fig. 4 in teilweise geöffnetem Zustand mit freiliegendem Fenster und angedeuteter
Elarsichthülse, Fig. 6 die Schiebeschadhtel gemäß Fig. 4 in völlig geschlossenem
Zustand mit angedeuteier KlarsichthülseR Fig. 7 einen Querschnitt durch die geschlossene
Schiebeschachtel im Bereich des Fensters und dnrnb - - - Siii'b - -. - - - -Fig.
8 einen Querschnitt
~wie Schachtel mit einer Zwischenwände bildenden Einlage.
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Von dem in Fig. 1 gezeigten Zuschnitt der Schachtel 11 ist nur das
eine Ende gezeichnet. Das andere Ende ist identisch ausgebildeta Dieser Zuschnitt
besteht aus einem Boden 12, an dem zwei gleich große Abschnitte 13 und 14 angeschnitten
sind, deren
Größe dem Querschnitt der fertig gefalteten Schachtel
entspricht. Mm äußeren Abschnitt 14 sind an einem Lappen 15 und zum anderen an jeder
Seite eine dreieckförmige Lasche 16 angeschnitten. Der mit dem Boden 12 verbundene
Abschnitt 13 steht über $einen laschen 17 mit den Seitenwänden 18 in Verbindung,
an die jeweils eine weitere Lasche 19 angeschnitten ist. Diese wird später mit der
entsprechenden Seitenwand 18 verklebt und dient zur Verstärkung. Die schmalen Stirnkanten
20 der Laschen 19 sind entsprechend dem Winkel, den die dreieckförmigen Laschen
16 mit dem Abschnitt 14 bilden, abgeschrägt.
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Im fertig gefalteten Zustand CFig. 4) bilden die Abschnitte 13 und
14 eine doppelwandige Stirnwand der Schachtel 11, während sich der Lappen 15 kniehebelartig
am Boden 12 der Schachtel 11 abstützt.
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Zusätzlich liegen die dreieckförmigen Laschen 16 hinter den schrägen
Kanten 20 der an den Seitenwänden 18 angeklebten Laschen 19 und halten die Stirnwand
in ihrer gefalteten Lage.
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Die Pig. 2 zeigt den Zuschnitt einer ersten Hülse 21, die aus einer
Vorderwand 22 besteht, an die seitlich je eine Seitenwand 23 angeschnitten ist.
An der Längskante einer Seitenwand ist eine Rückwand 24 mit einem Lappen 25 angeschnitten,
der später mit der
freien Seitenwand zur Bildung der Hülse verklebt
wird. Am äußeren Ende des Zuschnittes sind an den Seitenwänden 23 Decklaschen 26,
an der Rückwand 24 eine Verschlußlasche 27 mit einem Einstecklappen 28 und an der
Vorde-rwand 22 ein Griff 29 angeschnitten.
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Am ineren Ende der Hülse 21 sind die Stirnkanten der Vorderwand 22
und der Seitenwände 23 dekorativ gestaltet. Dieser Zuschnitt wird vorgeklebt und
flach gestapelt dem Verbraucher angeliefert. Durch maschinelles 2SSstellen der Seitenwände
23 und Schließen der Decklaschen 26 und der Verschlußlasche 27 wird die Hülse 21
fertiggestellt (Fig. 4).
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Die Fig. 3 zeigt den Zuschnitt der zweiten Hülse 30, die im wesentlichen
den gleichen Aufbau hat, wie die Hülse 21. Lediglich in der Vorderwand 22' ist neben
dem am äußeren Ende des Zuschnittes angeschnittenen Griffes 29' im Bereich des inneren
Endes ein Fenster 31 vorgesehen. An der inneren Stirnkante der Vorderwand 22' ist
ein Anlauflappen 36 angeschnitten, der bei der fertig gefalteten Hülse 30 leicht
nach innen gerichtet ist (Fig. 4). Dieser erleichtert das Einschieben der Hülse
30 in die Hülse 21.
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Die übrigen Bezugs zeichen sind entsprechend den in der Fig. 2 angegebenen
verwendet.
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Die Fig. 4 zeigt die Schachtel 11 und die beiden
Hülsen
21 und 30 in fertig gefaltetem Zustand und in der richtigen Lage zueinander, in
der sie später zusammengeschoben werden. Das Fenster 31 der Hülse 30 liegt dabei
über der Öffnung der Schachtel 11.
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Wie in der Fig. 7 angedeutet,haben die beiden Hülsen 21 und 30 gleiche
Höhe. In der Breite ist jedoch die iibergeschobene Hülse 21 um etwa zwei Wanddicken
größer als die eingeschobene Hülse. Auf diese Weise wird eine gewisse Reibung zwischen
den Hülsen 21 und 30 und der Schachtel 11 erzeugt.
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Aus den Fig. 5 und 6 ist der eigentliche Zweck der neuen Schiebeschachtel
zu erkennen. Die Fig. 6 zeigt die Schiebeschachtel in geschlossenem Zustand.
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Dabei können die Griffe 29 und 29' während des Transports noch flach
an die Stirnwände der Hülsen 21 und 30 umgelegt werden. Ferner kann die Schiebeschachtel
von einer sich über ihre gesamte Länge erstreckende Kiarsichthülse 32 umgeben sein,
die eng an der übergreifenden Hülse 21 anliegt. Die Hülse 30 ist so weit in die
Hülse 21 eingeschoben, daß das Fenster 31 vollständig von dem überlappenden Wandteil
der übergreifenden Hülse 21 verdeckt wird.
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Zum Zwecke des Zurschaustellens des Inhalts
der
Schiebeschachtel beispielsweise Konfektstückes in einem Schaufenster oder während
eines Verkaufsgespräches, kann durch ziehen an dem Griff 29' die hülse 30 so weit
zurückgezogen werden, daß das Fenster 31 völlig freiliegt und der Inhalt der Schiebeschachtel
sichtbar wird. Dabei ist die packung immer noch geschlossen und das Penster liegt
unter der den Inhalt der Packung schützenden IZarsichthülse 32.
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Zugleich wird mit der~durch das Auseinanderziehen der flülsen vergrößerten
Schiebeschachtel ein erhöhter Werbeeffekt erzielt.
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In den Fig. 7 und 8 ist ferner eine in die Schachtel 11 eingelegte
Einlage 33 dargestellt, durch ae eine lagesichere Anordnung des Inhalts der Schiebeschachtel
erreicht werden sollo sn der in der Fig. 8 gezeigten Einlage 339 sind zum Unterschied
zu der Einlage 73 in der Fig. 7 mehrere als Zwischenwände 34 dienende Rippen ausgefaltet.
Diese teilen den Inneraum der Schachtel 11 in drei nebeneinanderliegende Kammern
35, so daß eine größere Menge von beispielsweise Konfektstücken in der Schiebeschachtel
verpackt werden kann, ohne daß die einzelnen Stücke durcheinanderfallen und beschädigt
werden.
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Schutz ansprüche: