DE207844C - - Google Patents

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DE207844C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L11/00Fire-lighters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAiSERUCHlK
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von runden oder radförmigen · Feueranzündern. Diese werden dadurch hergestellt, daß eine Anzahl von Leisten von gewünschter Form zu einem Bündel vereinigt werden, welches mit einer ringförmigen Nut in jedem später einen Feueranzünder darstellenden Abschnitt versehen wird. Die Leisten werden in den Nuten umschnürt, dann wird das Leistenbündel in die einzelnen, die Feueranzünder bildenden Teile zerschnitten. Die neue Maschine besteht aus Greifvorrichtungen, in welche das Leistenbündel eingebracht wird und selbsttätig zu der Einkerbvorrichtung geführt wird. Die Greifvorrichtungen bestehen aus drei Teilen, von welchen die erste und die dritte feststehen, während die mittlere sich hin und her bewegen kann und die Leisten vorwärts führt. Die einzelnen Greifvorrichtungen sind derart unter sich verbunden, daß sie nacheinander in Wirkung treten. Die Einkerbvorrichtung besteht aus einer Säge, die in einem Schlitz in einem Rade gehalten wird und von einem Hebel gegen das Arbeitsstück hin- und von ihm abbewegt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht. Fig. ι ist eine Seitenansicht der neuen Maschine, Fig. 3 die Hinteransicht.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1. Fig. 3 a zeigt eine Einzelheit der Fig. 3, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1 und Fig. 5 die Vorderansicht der Maschine.
An dem Gestell A der Maschine ist eine Daumenwelle B gelagert, die die Arbeitsweise der einzelnen Teile der Maschine regelt. Auf dem Gestell A befindet sich hinten eine Greifvorrichtung i, in die das Holzbündel eingeführt wird und die den Greifer C trägt. Vor dieser Greifvorrichtung 1 liegt die Greifvorrichtung 2, die Greifer D, D1 trägt. Schließlich liegt vor dieser Vorrichtung noch eine dritte Greifvorrichtung 3, welche mit Greifern E, E1 versehen ist. Diese Vorrichtung trägt die Einkerbsäge F und die Schnurspule H.
Bei der Arbeitsweise der neuen Maschine werden eine Anzahl von Leisten, die vorher in erforderlichen Abmessungen geschnitten sind, zu einem Bündel von gewünschtem Querschnitt zusammengelegt und vorteilhaft durch in den Zeichnungen nicht dargestellte Tragscheiben hindurch z. B. von Hand in die Greifvorrichtung 1 eingeführt. Diese Greifvorrichtung ist fest angebracht und hat Greifer C, welche aus einer Anzahl Gehäuse c bestehen, die rings um die Achse der Greifvorrichtung angeordnet sind und doppelte Schnurscheiben c1 aufnehmen, welche ähnlich wie
die Schnurscheiben der nachher beschriebenen Greifer D angeordnet sind. In den Rillen dieser Schnurscheiben c1 läuft ein Drahtseil c2, das sich zweimal um die Vorrichtung C herumschlingt. Das Drahtseil geht ferner über eine Schnurrolle c3, die auf einem Handhebel c4 sitzt. Dieser Hebel arbeitet mit einem Einstellring c5 zusammen, der eine Anzahl von Löchern c6 hat, so daß der Handhebel c4 gemaß der Spannung des Drahtseiles festgelegt werden kann. Ein federnder Bolzen c7 wird durch die Löcher c6 hindurchgesteckt und hält den Handhebel c4 in der gewünschten Stellung fest. Die Enden des Drahtseiles c2 werden über Scheiben c8 geführt und sind an einem Spännhebel c9 (Fig. 2) befestigt, welcher von der Daumenwelle B vermittels eines Hebels b, der bei b1 drehbar gelagert ist und an seinem freien Ende einen Daumen b2 hat, bewegt wird. Der Daumen δ2 liegt gegen eine Rolle c10 an, die an dem kürzeren Arm c11 des Spannhebels c9 befestigt ist, welch letzterer bei c12 drehbar ruht. Die Einrichtung ist so getroffen, daß die Daumenwelle B den Spannhebel c9 in die Stellung bringt, in welcher er das Drahtseil c2 spannt. Dadurch werden die Greifklötze der Greifvorrichtung C gegen das Holzbündel zu passenden Zeiten angepreßt, d. h. das Holzbündel wird von der Greifvorrichtung 1 beim Hineinstecken sofort ergriffen und ebenso später bei seiner Weiterführung gehalten.
Die zweite Greifvorrichtung 2 ist wenig vor der Greifvorrichtung 1 gelagert und hat zwei Greifer D, D1. Diese sind ähnlich denen der Greifvorrichtung. C. Sie haben Gehäuse d, in welchen die Schnurscheiben d1 angebracht sind, über welchen das Seil d2 läuft. Die Schnurscheiben sind in Trägern auf den äußeren Enden der Greifklötze d3 gelagert, die an ihren inneren Enden vergrößerte Flanschen tragen, wie Fig. 3 zeigt, und werden durch Federn dl ständig nach außen gepreßt, d. h. von dem eingeschobenen Holzbündel fort. Die Greifvorrichtung 2 kann in gewissen Grenzen zwischen den Greifvorrichtungen 1 und 3 gleiten, und zwar wird dies vermittels der Arme d5 bewirkt, welche an einer Schwingwelle de angebracht sind und vermittels Glieder d? mit Ansätzen ds der Greifvorrichtung 2 in Verbindung stehen. Die Greifvorrichtung 2 ist mit seitlichen Ansätzen d9 versehen, die öffnungen haben, durch welche Führungsstangen d10 hindurchgehen, die an den feststehenden Greifvorrichtungen 1 und 3, wie in Fig. 1 gezeigt, befestigt sind.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die Greifvorrichtungen doppelt angebracht sind, um ein wirkungsvolles Lager für die Leisten zu schaffen, nachdem sie von der ersten Greifvorrichtung losgelassen sind. Ferner sind, wie aus Fig. 3 a hervorgeht, doppelte Paare von Leitschnurrollen d11 vorgesehen, die in dem gegabelten Ende eines Spannhebels dxi angebracht sind, der von einem Hebel b3 bewegt wird. Der Hebel b3 wird zu geeigneten Zeiten von der Daumen welle B in ähnlicher Weise, wie vorhin mit Rücksicht auf die entsprechenden Teile c8 und c9 und Hebel b beschrieben wurde, bewegt. In der Zeit, in welcher die zweite Greifvorrichtung 2 gegen die erste geführt wird, eine Bewegung welche schnell vor sich geht, wird das Holzbündel von dieser ersten Greifvorrichtung festgehalten, so daß ein Herausstoßen des Holzbündeis nach hinten durch die Greifvorrichtung 2 verhindert ist. Hat jedoch die Greifvorrichtung 2 die Vorrichtung 1 erreicht, so daß sie das vorstehende Ende des Bündels richtig erfassen kann, so treten die mechanisehen Lösevorrichtungen bei der Greifvorrichtung ι in Tätigkeit, so daß die Greifvorrichtung 2 nun zurückgehen kann, d. h. sie bewegt sich vorwärts und nimmt dabei das Bündel durch eine entsprechende Entfernung mit. Diese Bewegung der Greifvorrichtung 2 wird langsamer als die erste Bewegung ausgeführt und entspricht in ihrer Größe der Breite eines scheibenförmigen Feueranzünders.
Die Vorwärtsbewegung der Greifvorrichtung 2 bringt das vordere Ende des Bündels in die dritte Greifvorrichtung 3. Diese hat Greifer E, E1, die vor ihrem vorderen Ende angebracht sind, so daß das Bündel, ehe es von diesen Greifern erfaßt wird, in den Weg einer Einkerbsäge F kommt. Die Vorrichtung 3 hat an ihrem hinteren Ende einen Hohlzylinder, auf welchem unter Zwischenfügung einer entsprechenden Nabe g Stirnräder g1, g2 und eine Riemscheibe g3 gelagert sind. Das Stirnrad g1 wird von einem entsprechenden Getriebe von der Hauptwelle der Maschine aus gedreht und ist mit einem radialen Schlitz g4 (Fig. 4) versehen, in welchem die Welle / der Säge F geführt wird. Diese WeIIe-/ ist in dem Schlitz g4 verschiebbar und wird vermittels einer Schraube und Unterlagsscheibe /* lose an den Schlitz außen angedrückt. An der anderen Seite des Stirnrades g1 trägt die Welle/ einen Zahntrieb g6, der in das Stirnrad g2 über ein loses Rad g6 eingreift, das seinerseits zwischen Kugellagern (die in der Zeichnung nicht dargestellt sind) an einer Welle/2 gelagert ist, die von dem Stirnrade g1 getragen wird (Fig. 4). Wenn sich das Rad g1 dreht, so wird damit die Säge F mit ihm herumgeschwungen und zu gleicher Zeit um ihre eigene Achse gedreht, so daß sie eine Ringnut in dem vorstehenden Teile des Holzbündels einschneidet.
Die Säge wird vermittels einer Feder f3, die auf einen Hebel /4 wirkt, gegen das Ar-
beitsstück gepreßt. Der Hebel kann sich frei auf der Welle f1 drehen und ist mit einem Arm mit der Welle f der Säge verbunden, während der . andere Arm in den Weg von Rollen f5 kommt, die an den Armen eines Sternradesy6 gelagert sind, das ebenfalls von dem Rade g1 getragen wird. Wie in Fig. 4 gezeigt, besitzt das Sternrad sechs Arme, von welchen nur drei zur gleichen Zeit in Anwendung treten. Diese Arme sind mit den schon genannten Rollen fr" versehen und haben eine Reihe von Löchern /7, /8, /9, die in verschiedenen Abständen von dem Mittelpunkte angebracht sind. In Fig. 4 sind in dem einen Arm zwei Löcher gezeichnet, während ein ferneres Loch in dem gegenüberliegenden Arm angeordnet ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß, wenn die Säge F nach unten schwingt, die Rollen so eingestellt werden können, um dem Hebel fi den erforderlichen Ausschlag zu erteilen. Das Sternrad /e wird seinerseits absatzweise von einem Hebel f10 gedreht, der absatzweise unter Zwischenfügung einer unter Federwirkung stehenden Stange δ4 von einem Daumen δ5 auf der Daumenwelle B angestoßen wird. Jede Niederwärtsbewegung der Stange δ4 bewirkt eine Drehung des Sternrades f6 um den zwischen je zwei Armen liegenden Winkel, wodurch der Hebel fi entgegengesetzt der Wirkung der Feder /3 geschwungen wird, so daß sich die Säge jedesmal von dem Arbeitsstück abhebt. Darauf wird der Hebel blockiert. Der Hebel wird dann wieder losgelassen, so daß während aufeinander folgender Drehungen des Rades g1 die Säge F in und außer Arbeitsstellung gebracht wird. Nach jeder Hindurchführung des Bündels durch den Zylinder E2 wird der Hebel fl von dem Sternrade f6 losgelassen, wodurch die Säge F in Wirkung gebracht wird. Nachdem die Säge die Nut fertig gebildet hat, wird sie in ihre Ruhestellung, so daß sie nicht mehr mit dem Bündel in Berührung ' steht, zurückgeführt. Nun wird eine Schnur von einer ebenfalls von dem Rade g1 getragenen Spule H über in der Zeichnung nicht dargestellte Führungen beliebiger Art mehrmals fest um das Bündel herumgelegt, und zwar nachdem die Säge ihre Arbeit vollendet hat. Die von der Säge ausgeschnittene Ntit ist von solcher Gestalt, daß die Schnur durch Reibung in ihr festgehalten wird, nachdem sie in sie hineingepreßt ist, so daß ein Zusammenbinden der Schnur nicht mehr notwendig ist.
Nach dieser Umschnürung wird das Bündel in die Greif vorrichtungen E, E1 geführt, von welchen es gehalten wird, während eine Säge beliebiger Art, deren Stellung in der Fig. 1 durch die Linie / angedeutet ist, das Bündel durchsägt. Die Säge kann beliebig von einem schwingenden Arm, der in der Zeichnung nicht dargestellt ist, getragen werden. Der durch diese Säge abgeschnittene Teil entspricht der Länge eines Feueranzünders. Die verschiedenen scheibenförmigen Feueranzünder können dann in einen Behälter geführt werden, in welchem sie in die Tränkungsflüssigkeit eingetaucht werden.
Die Greifer E, E1 sind ähnlich wie die der Greifvorrichtungen C und D und bestehen aus Gehäusen e, Scheiben e1 und unter Federwirkung stehenden Greifblöcken ea, ei. Die Schnurscheiben werden vermittels eines Seilese2, das über Rollen es läuft, in der oben beschriebenen Weise gedreht. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zur Herstellung von Feueranzündern, bei welcher ein Leistenbündel, von Greifvorrichtungen gehalten, einer Säge- und Umschnürvorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenbündel von einer Anzahl unter Federdruck stehender und von einem Seil umschlungener Greifblöcke beim Zusammenziehen des Seiles durch die von der Hauptwelle aus selbsttätig erfolgende Bewegung eines die Seilenden tragenden Hebels ergriffen und von einem in einem Schlitz eines Rades geführten und mit diesem Rade herumschwingenden Schneidwerkzeug eingekerbt wird, ' das von einem Hebel, der in einer Richtung von einer Feder und in der anderen Richtung von einem absatzweise gedrehten Sternrade geschwungen wird, gegen das Werkstück hin und von ihm zurück bewegt wird.·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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