DE209406C - - Google Patents

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DE209406C
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DE
Germany
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handle
lock
pusher
pin
door
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Expired
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DENDAT209406D
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Application granted granted Critical
Publication of DE209406C publication Critical patent/DE209406C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
- JVi 209406 KLASSE 68«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft derartige Schlösser, insbesondere Eisenbahnwagenschlösser, deren einer Handgriff oder Drücker durch Verschieben in und außer Verbindung mit dem quer durch das Schloß geführten drehbaren Drückerstifte gebracht werden kann. Bei einem bekannten Schloß dieser Art ragt der Drückerstift, auf dem sich der eine Drücker verschieben kann, bei der Ruhelage
ίο des letzteren aus der Drückerhülse heraus, und behufs Vermeidung von Handverletzungen ist bei jenem bekannten Schloß das Vorderende des Drückerstiftes durch eine Schutzhülse abgedeckt," die auch zum Abdecken der die Drehung des Drückers verhindernden Klauen dient. Infolge dieser Anordnung muß bei jenem bekannten Schloß der Drückergriff in einem Schlitz der Hülse geführt sein, so daß an dieser Stelle eine Verletzung der Hand möglich ist. Bei dem Schloß, welches Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, ist dieser Übelstand dadurch vermieden, daß das Kupplungsglied des drehbaren Drückerstiftes sowohl in als auch außer der Kupplungslage in einer Aussparung im verschiebbaren Drücker vollständig versenkt angeordnet ist, so daß nur der hintere Teil des Drückerschaftes, welcher mit denjenigen Teilen bzw. Einrichtungen versehen ist, die dazu dienen sollen, das Drehen des Drückers zur Unzeit zu verhindern und beim Verschieben des Drückers in oder außer Eingriff mit anderen- fest angeordneten Einrichtungen u. dgl. gebracht werden, von einer Kapsel eingeschlossen zu werden braucht, welche verhindert, daß die Hand von den oben erwähnten Teilen bzw. Einrichtungen durch Klemmung usw. verletzt werden kann.
" Um nun ferner zu verhüten, daß der verschiebbare Drücker mit dem Drückerstift in einer nicht gewollten Lage des Griffes gekuppelt werden kann, ist am festen Beschlag eine die entsprechende Drehung des verschiebbaren Drückers verhindernde Rippe vorgesehen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Türschloß mit Falle und Vorreiber; die eine Wand des Schloßgehäuses ist weggenommen dargestellt,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch das Schloß und die Tür,
Fig. 3 ein Schnitt nach der lAmt-A-A der Fig. 2,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 2,
Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 2:
Bei dem in Fig. ι dargestellten Schloß bezeichnet α das Gehäuse, b die zwischen Führungen c verschiebbare Falle mit Feder d, deren Hub nach außen von einem Anschlag / begrenzt wird, g ist der Vorreiber, welcher an dem quer durch das Schloß und die Tür geführten Drücker stift h angebracht und mit zwei Anschlagflächen k und m versehen ist. Diese Flächen bilden miteinander einen Win-
kel von 900, und durch eine jeweils auf eine derselben einwirkende Feder η wird der Riegel g in eine der beiden Stellungen eingestellt und in dieser gehalten. Der Riegel g ist ferner mit der bekannten Anschlagfläche p versehen, die gegen einen an der Falle £> sitzenden Arm q wirkt und die Falle zurückschiebt, wenn man zwecks Öffnens der Tür den Riegel g in der Pfeilrichtung dreht. In Fig. 1 ist mit strichpunktierten Linien der Riegel in derjenigen Lage dargestellt, in welcher derselbe anfängt, auf den Arm q zu wirken.
Der Handgriff oder Drücker r, welcher sich an der Außenseite der Tür befindet, wenn es sich um Türen für Eisenbahmvagen o. dgl. handelt, ist auf dem Drückerstift h befestigt. Das auf der Innenseite der Tür befindliche Ende des Drückerstiftes h ist zu einem kolbenförmigen Körper mit abgerundeter Stirnfläche t und einem prismatischen, beispielsweise viereckigen, hinteren Ansatz u ausgebildet. Der Stift h ist frei durch den Schaft 3/ des an der Innenseite der Tür angeordneten Handgriffes oder Drückers ν geführt, in dessen vorderem Teil des Durchlasses für den Stift h die runde Aussparung w vorgesehen ist, in der sich der Vierkantansatz u frei drehen kann. Die Aussparung w nimmt den Vierkantansatz vollständig in sich auf, und letzterer bleibt auch bei der Ruhelage des Drückers ν stets in der Aussparung w versenkt.
Hinter der Aussparung w befindet sich in
dem Schaft i des Drückers ν eine vierkantige, über den Vierkantansatz u passende zweite Aussparung x. Im Schaft y des Handgriffes ν ist eine Feder ζ angeordnet, die sich mit ihrem einen Ende innen gegen den Drehzapfen 1 des Drückerschaftes y und mit dem anderen Ende gegen den Vierkantansatz u stützt.
Außen am Schaft y sitzt ein Ringansatz oder Bund 2, welcher mit zwei diametral angeordneten Vorsprüngen 3 versehen ist. Der Bund 2 wird umschlossen von einer ringför-.45 migen Rippe 5, welche mittels ihrer Platte 4 an der Tür befestigt ist und zwei Ausschnitte 6 besitzt, in welche die \^orsprünge 3 (Fig. 6) eingreifen.
Wenn die Vorsprünge 3 sich in den Ausschnitten 6 befinden, ist der Drücker ν festgestellt; gleichzeitig befindet sich aber der Vierkantansatz u in der Aussparung w. Der Stift h kann daher gedreht und das Schloß mittels des auf der Außenseite der Tür befindlichen Handgriffes r geöffnet oder geschlossen werden. Will man den Stift h mittels des anderen Handgriffes oder .Drückers ν drehen, so zieht man diesen zunächst nach innen, so daß die Vorsprünge 3 aus den Ausschnitten 6 heraustreten und etwa in gleiche Höhe mit der Vorderkante der Rippe 5 zu liegen kommen. Der Vierkantansatz u ist dabei in die vierkantige Aussparung' χ hineingetreten, und der Stift h ist nun derart mit dem Drücker ν gekuppelt, daß das Schloß mittels dieses Drückers geöffnet oder geschlossen werden kann.
Die Spannung der Feder 2 ist derart bemessen, daß eine größere Kraft als die, welche z. B. ein Kind anwenden kann, erforderlich ist, um das Verschieben des Drückers ν zu bewirken. Wenn dieser in die frühere Lage zurückgedreht wird, so daß die Vorsprünge 3 genau vor die Ausschnitte 6 zu liegen kommen, gleiten die Vorsprünge infolge der Wirkung der Feder ζ in dieselben hinein. Der Drücker ν ist nun wieder außer Verbindung mit dem Stift h und wird gleichzeitig an einer weiteren Drehung gehindert.
An der Tür s ist die die Rippe 5 und den Bund 2 einschließende Kapsel 7 befestigt, welche, damit sie um den Schaft 3; des Drückers ν angebracht werden kann, aus zwei Hälften besteht (Fig. 6). Die Kapsel 7 verhindert demnach, daß beim Drehen der Ansätze 3 des Bundes 2 auf der Rippe 5 und beim Einspringen der Ansätze 3 in die Rasten b die Hand zwischen diese Teile geraten und daher verletzt werden kann. Der Drücker ν ist leicht und bequem herauszuziehen, indem man den Daumen auf die gewölbte Stirnfläche t setzt und mit den anderen Fingern den Drücker erfaßt. Um bei der in Fig. 1 punktierten Lage zu verhindern, daß man, nachdem der Drücker ν angezogen worden ist, denselben nach der unrichtigen Seite dreht, ist an der ringförmigen Rippe 5 ein Vorsprung 8 (Fig. 6) angebracht, welcher dazu dient, das Drehen des Handgriffes ν zu verhindern, wenn das Schloß mittels des Handgriffes r geöffnet worden ist. Wenn in diesem Falle der Handgriff ν im Sinne des Schließens gedreht werden könnte, würde derselbe bei geschlossener Tür nach oben stehen und bei Wiedterholung dieses Spieles sogar über den Türpfosten hinausragen und ein Öffnen der Tür von außen her verhindern.
Allerdings kann der Vorreiber bei dem vorliegenden Schloß infolge der zu dem erwähnten Zweck notwendigen Anordnung des Vorsprunges 8 mittels des Drückers ν nicht geschlossen werden, falls er mittels des Drückers r in die Offenlage gebracht wurde.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schloß, dessen einer Drücker durch Verschieben in und außer Verbindung mit dem Drückerstift gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Drückerstift (h) angeordnete Kupplungskörper (u) nach der Loskupplung in einer Aussparung (w) im Drücker (v) vollstän-
    --
    dig versenkt angeordnet bleibt, und daß nur der hintere Teil des D rücker schaftes (y) und die die Drehung des entkuppelten Drückers (v) verhindernden Mittel (Bund 2, Rippe 5 usw.) von einer Kapsel (7) umschlossen sind, um eine Verletzung der Finger der den Drücker erfassenden Person durch Klemmen oder Quetschen zu verhindern.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Vorsprunges (8) an der festen Rippe (5), welche verhindert, daß der Drücker (v) im schließenden Sinne gedreht werden und dadurch eine falsche Stellung einnehmen kann, wenn der Vorreiber mittels des anderen Handgriffes geöffnet wurde.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT209406D Expired DE209406C (de)

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DE209406C true DE209406C (de) 1900-01-01

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