DE2103061A1 - Vorrichtung zum Ruckfuhren von Gasen aus dem Motorgehäuse eines Brennkraft motors in dessen Gaseinführsystem - Google Patents

Vorrichtung zum Ruckfuhren von Gasen aus dem Motorgehäuse eines Brennkraft motors in dessen Gaseinführsystem

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DE2103061A1 DE19712103061 DE2103061A DE2103061A1 DE 2103061 A1 DE2103061 A1 DE 2103061A1 DE 19712103061 DE19712103061 DE 19712103061 DE 2103061 A DE2103061 A DE 2103061A DE 2103061 A1 DE2103061 A1 DE 2103061A1
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Giuho Giuseppe Modena Alfieri (Italien) M
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Description

Patentanwälte DIpl.-lnrj. -π. Fr --: r: T- Z sen. DFpI-In;-. Ι', ί Λ' : "r.ZZCHT
Dr.-lng. TZ. Εϊ :.: ij r ζ Jr.
8 Münchens 2, Sieinsdorfstr. 10
5O4-16.5O9P(16.51OH) 22.1.1971
OPFICINE ALPIERI MASERATI, M ο d e η a (Italien)
Vorrichtung zum Rückführen von Gasen aus dem Motorgehäuse eines Brennkraftmotors in dessen Gaseinrührsystem
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Rückführen von Gasen aus dem Motorgehäuse eines Brennkraftmotors in dessen Gaseinführsystem über eine Blendenkammer, va»«£lercn seitlichen Öffnungen die eine mit dem ™
Motorgehäuse oberhalb des Schmiermittelspiegels und die andere mit einer Abführleitung verbunden ist, die an das Gaseinführsystem des Motors angeschlossen ist und in ihrem unteren Teil mit dem Motorgehäuse über eine Rückflußleitung in Vorbindung steht, deren freies Ende in das Schmiermittel eintaucht.
Hei dem Betrieb von Brennkraftmotoren dringen geringe Uenp;un tier Verbrennungsgas ο allmählich zwischen den Kolben-
5Oh_(h95h)L-r (7) BAD ORIGINAL
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ringen und den Wänden der Zylinder hindurch und gelangen so in das Innere des Motorgehäuses.
Um zu verhindern, daß im Inneren des Motorgehäuses Drücke entstehen, die auf das Arbeiten des Hotors nachteilig einwirken und auch den Zusammenhang des Motoraufbaues gefährden könnten, muß man das Motorgehäuse ra±t Gasabführlei tungen ausstatten.
Vorrichtungen zum Rückführen von Gasen aus deni Ilotorgehäuse macheu es unnötig, diese an giftigen Bestandteilen und unverbranntem Kraftstoff reichen Gase in die Umgebungsluft abzublasen.
Bei einer Vorrichtung der eingangs genannten JLrt ist es aber erforderlich, das Mitreißen von Schmierniittelteilchen, insbesondere öltröpfchen, mit den rJckjeführten Gasen zu vermeider·..
Y;s ist bereits bekannt, beispielsweise durch die kanadische Patentschrift 5&0 352, eine Zentrifugalwirkung anzuwenden, um die schweren Partikel und Tröpfchen aus den Gasen des Kurbelgehäuses abzuscheiden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Abscheiden von schwereren Partikeln, insbesondere Schmiermitteltröpfchen, zu verbessern und hierfür eine Vorrichtung zu schaffen, die sich einfach und raumsparend in die Konstruktion einer Brennkraftmaschine einfügt.
Das wesentliche Kennzeichen der erfinduiigsgeniäLien Vorrichtung zum Rückführen von Gasen aus dem Motorgehäuse eines Brermkraftinotors über eine Blendenkammer in dessen Gas-
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einführsystem besteht im wesentlichen darin» daß die Blenderikamraer seitlich jait dem - Motorgehäuse über ein zylin- ** drisches Loch in der Wand des Verteilergehäuses verbunden ist, in. dem sich ein abgedichtet angeordneter zylindrischer, von der Kurbelwelle des Motors angetriebene Körper mit mclireren Axialbohrungen befindet, der freitragend innerhalb der BlenJenkammer Bauelemente zum Ausüben einer zusätzlichen Zentrifugal wirkung auf die aus de^i Kurbelgehäuse kommenden Gase trägt, die bereits in den Bohrungen des sich drehenden zylindrischen Körpers zentrifugiert warden,
Nach einem weiteren Merkmal der erfindungsgeniäßen Vorrichtung bildet der zylindrische Körper die zentrale Scheibe des Zahnrades einer Umlaufpumpe mit Innenverzahnung für den Schmiermittelumlauf des Motors·
Noch ein anderes Merkmal der erfindungsgemäßen Rückffahrvorrichtung· ist eine Unterteilung der Blendenkanaaier in zwei Teilkaimaern, von denen die erste mit den Motorgehäuse seitlich über die Bohrungen des zylindrischen Körpers und , auf der Unterseite über die Rückflußleitung verbunden ist, während die zweite Teilkammer seitlich mit der Abführleitung für die Gase in Verbindung steht, wobei die beiden Karamerteile miteinander über einen koaxial zu dem zylindrischen Körper angeordneten Rohrkörper in Verbindung stehen, der freitragend von einer Trennwand getragen wird, die quer ie Inneren der zweiten Kammer liegt und in das Innere der ersten Kararaer hineinragt oder vorspringt.
Die Bauelemente zum Ausüben einer zusätzlichen Zentrifugalwirkung auf die aus dem Motorgehäuse kommenden
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Gase bestehen vorzugsweise aus einem zylindrischen Element zur Bildung eines Napfes, der derart gestaltet ist, daß er mit einem reichlichen Spiel den freien Endteil des Rohrkörpers umgibt, wobei dieses zylindrische Element koaxial zu dem zylindrischen Körper angeordnet und starr oder fest mit diesem über einen zentralen Ansatz verbunden isto
Auf jeden Fall ist es möglich, eine doppelte Zentrifugierwirkung der aus dem Motorgehäuse kommenden Gase zu erzielen und dem Gaseinführungssystem nur solche Gase zuzuführen, die vollkommen frei von suspendiertem Schmiermittel sind, indem man relativ geringe Änderungen an bestehenden Konstruktionsteilen vornimmt. So ist die Zentrifugierunfe der Gase aus dem Motorgehäuse vor allem in den axialen Bohrungen der Radscheibe eines zentralen Zahnrades der Ölpumpe möglich, deren Verwendung zu diesem Zweck das hauptsächlichste konstruktive Merkmal der Rückführvorrichtung gemäß der Erfindung darstellt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels ergeben, das in der einzigen Figur der Zeichnun^; veranschaulicht ist; die Zeichnung stellt einen Axialschnitt durch eine ausgewählte Ausführungsform der Rückführvorrichtung dar.
Der insgesamt mit 1 bezeichnete Brennkraftmotor hat eine Kurbelwelle 2, die in den Lagern 3 eines Motorgehäuses 4 drehbar gelagert ist.
Die Kurbelwelle 2 ragt mit ihrem vorderen Stirnende aus dem Motorgehäuse 4 heraus und bildet dementsprechend
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mit ihrem vorderen Abschnitt einen zylindrischen Stirnzapfen 5f der außerhalb des Motorgehäuses ht aber innerhalb eines Verteilergehäuses 6 liegto
Innerhalb des Verteilergehäuses 6 ist an einer Außenwand 6a dieses Gehäuses über mehrere Schraubenbolzen 7 das Gehäuse S einer Zahnrad-UmIaufpumpe 9 mit Innenverzahnung befestigt.
Die Pumpe 9 liegt koaxial zur Kurbelwelle 25 entsprechend einer Anordnung, wie sie in der Parallelanmeldung A "Schmiermittel-Umlaufsys tem für Brennkraftmotoren" vom selben Tag der Anmelderin beschrieben ists die das gleiche Ursprungsdatum wie die vorliegende Anmeldunghat.
Das Pumpengehäuse 8 hat eine im wesentlichen zylindrische Form und enthält im Inneren einen zylindrischen Lagersitz 10 mit einer vorderen Ringschulter 11, der zur Aufnahme eines innenverzahnten Zahnkranzes 12 bestimmt ist und dessen Drehung gestattet.
Der Zahnkranz 12 wird in dem zylindrischen Lagersitz
10 durch eine Platte 13 festgehalten, die nach dem Einbau >
des Zahnkranzes an dem Gehäuse 8 der Pumpe befestigt wird ^ und senkrocht zur Achse der Kurbelwelle 2 liegt.
Die !'latte 13 hat eine Bohrung 14 koaxial zur Kurbel-
Das Pumpengehäuse 8 enthält im Inneren einen hohlen Vorsprung 15i der im wesentlichen koaxial zur Kurbelwelle 2 ist und eine zylindrische Bohrung 16 aufweist, die koaxial
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— ο
zur Bohrung 14 ist und die gleichen Abmessungen wie diese
In den Bohrungen 14 und 16 ist drehbar ein zylindrischer Körper 17 gelagert, der radnabenförraig ausgebildet ist und im wesentlichen im Bereich seiner Mitten-C.uerebene eine Außen-Verzahnung 18 trägt, welche in die Verzahnung des innenverzahnten Zahnkranzes 12 eingreift.v
Der zylindrische, nabenartige Körper 17 und seine Verzahnung 18 bilden ein zentrales Zahnrad 19 der Zahnradpumpe 9·
Der zylindrische Körper 17 hat einen zylindrischen Ansatz 20 an seinem vorderseitigen Stirnende, der koaxial zu dem zylindrischen Körper 17 ist. Der zylindrische einsatz 20 trägt an seinem Ende freitragend einen Hohlzylinder 21 zur Bildung eines Napfes, der innerhalb des äußeren Randes des zentralen hohlen Vorsprungs 15 des Gehäuses β der Zahnradpumpe 9 angeordnet ist.
Im Inneren des zentralen Zahnrades 9 ist eine Durchgangsbahrung 22 vorgesehen, die koaxial zum zylindrischen Körper 17 verläuft und einen Läng;snutprofil-Abschnitt23 aufweist, der dem zylindrischen Ansatz 20 entspricht. In dem Längsnut-Abschnitt 23 soll sich das Längskeilprofil-Ende eines elastischen Stabes 2k einfügen, der in der Bohrung 22 angeordnet ist. Der Stab Zh ist mit seinem anderen Ende in eine Nutenprofil-Bohrunt; 25 eingefügt, die in einer Wand des Bodens 26 eines zylindrischen, als Kettenradnaüe dienenden Körpers 27 in Form eines Mapfes vorgesehen lot.
Die Schmiermittelpumpe 9 hat in ihrem unteren Teil
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einen rolirfonni^eii Ansatz 29, der nach unten gerichtet ist und an seinem unteren Teil Diit einem Rohr JG verbunden ist. Dieses Rohr 3O führt in das Innere der Motorwanne 31 hinein und ist mit seinem freien Ende an einen Ansaugtopf 32 angeschlossen, der mit einem Filter 33 versehen ist»
Das Gehäuse 8 der Pumpe 9 steht in seinem oberen Teil mit einer Leitung 3** für das ¥eiterleiten der Schmierflüssi^keit in Verbindung.
Das Verteilergehäuse des Motors hat in seiner Wand 6a g ein Loch 35» das den zylindrischen Körper 17 koaxial gegenüberliegt. Das Loch 35 hat eine kegeistumpfartige Form und ist von einem fest bzw. einstückig mit der inneren Seite der Yand 6a verbundenen Teil 36 begrenzt. Der Teil 36 ist mit seiner freien Stirn-Ringfläche dicht mit dem hohlen zentralen Vorsprung 15 in dem Gehäuse 8 der Pumpe 9 verbunden. Der Teil 3& umgibt außen den Hohlzylinder 21, der sich innerhalb des Loches 35 befindet.
Der Teil 36 hat eine mit seinem unteren Bereich einstückig verbundene vertikale Leitung 37» die in der Wand 6a des Verteilergehäuses 6 liegt und an ihrem unteren Ende ein Innengewinde trägt. In dieses Gewinde ist das mit \
Außengewinde versehene Rückflußrohr 38 eingeschraubt, das in die Motorwanne 31 hineinragt und mit seinem unteren offenen Ende auf einem Höhenniveau unterhalb des Schmtiiermittelflüssigkeitsspiegels innerhalb der Motorvranne 3I liegt.
ilit dem Verteilergehäuse 6 ist an dessen Teil 36 und außerhalb dieses Teiles fest ein im wesentlichen zylin-
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drisch gestalteter Hauben-Bauteil 39 verbunden, der an seinem oberen Teil einen zylindrischen Anschlußstutzen trägt. Auf diesen zylindrischen Anschlußstutzen ist das Ende einer Abführleitung 41 aufgeschoben, deren anderes Ende mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Gaseinführsystem des Motors 1 verbunden ist.
Der Bauteil 39 und der Verteilergehäuse-Teil 36 begrenzen eine "Blendenkammer", deren Innenraum in zwei Teilkammern aufgeteilt oder unterteilt ist. Die Teilung der Blendenkammer ist durch eine vertikale Zwischenwand 42 gegeben, die innerhalb des Bauteils 39 liegt. Die Zwischenwand 42 trägt einen mit seinem rückwärtigen Ende an ihr befestigten Rohrkörper 43·
Der Rohrkörper 43 wird ffreitragend von der Zwischenwand 42 gehalten und ragt quer in das Innere der ersten Teilkammer 44 hinein, die durch den Rohrkörper 43 und die Trennwand 42 von einer zweiten Teilkammer 45 getrennt ist.
Die Verbindung zwischen der ersten Teilkammer 44 und der zweiten Teilkammer 45 erfolgt durch den Rohrköerper 43· Der Rohrkörper 43 ist innerhalb des zylindrischen Elements 21 angeordnet μηα zwischen seiner Außenwand ,und der Innenwand des Hohlzylinders 21 ist ein freier Spalt vorhanden»
Die erste Teilkammer 44 ist an der Rückseite durch den zentralen hohlen Vorsprung 15» den Teil 36 und einen Bereich des Hauben-Bauteils 39 begrenzt, der die äußere Wand des Rohrkörpers 43 und den größten Teil der Trennwand 42 umfaßt. Die zweite Teilkammer 45 ist im Gegensatz dazu durch den inneren Teil des Rohrkörpers 43» die Trenn-
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wand 42 und durch einen Teil der äußeren Wand des Bauteils 39 begrenzt.
Der Bauteil 39 hat eine nach unten geneigte untere Wand 46 und bildet den unteren Teil der zweiten Teilkammer 45·
Im Anschluß an die Wand 46 an der niedrigsten Stelle der zweiten Teilkammer 45 ist ein durch die Wand des Bauteils 39 hindurchgehendes Loch 47 vorgesehen, das auch durch die Wand 6a des Verteilergehäuses 6 führt und das die zwei- j te Teilkammer 45 mit der vertikalen Leitung 37 in Verbindung bringt.
Die zweite Teilkammer 45 ist an ihrer oberen Seite mit dem Gaseinführsystem des Motors 1 über den zylindrisc hen Anschlußstutzen 4o verbunden.
Die erste Teilkammer 44 steht andererseits an ihrem raotorseitigen Teil mit dem inneren Raum des Verteilergehäuses 6 und auch mit dem unteren Teil des Motorgehäuses über mehrere axiale Bohrungen 48 in Verbindung, welche den zylindrischen bzw. nabenartigen Körper 17 von einem bis ,
zum anderen Ende durchsetzen und gleichmäßig längs einer ^
gedachten, zum zylindrischen Körper 17 koaxialen inneren Zylinderfläche verteilt sind.
Der Hohlzylinder 21 sitzt an einem Axial-Flansch 49 des Ansatzes 20, der gegenüber den vorderen Öffnungen der axialen Bohrungen 48 angeordnet ist, und die Abmessungen des Hohlzylinders 21 sind derart gewählt, dai3 der Axial-Flansch 4y den gleichen Halbmesser wie der um die axialen
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Bohrungen ^S außen umschriebene Zylinder hat.
In dem bereits beschriebenen Teil der erfindungsgemäßen RUckführvorrichtung für die Gase steigen die in dem Motorgehäuse befindlichen oder in die Motorvmnne gelangten Gase in dem Verteilergehäuse 6' auf unu erreichen diejenige Zone in diesem Gehäuse, in der sich die" zylindrischen Körper 5 und 27 drehen« Durch die Wirkung dieser sich drehenden Körper werden die Gase innerhalb des Verteilergehäuses 6 in eine solche Wirbels tr öinung versetzt, daß die schwersten in ihnen auspendierten Teilchen in Richtung auf den Umfanga des Wirbels gegen die Vände des Vei-teilergehäuses 6 geschleudert werden.
Infolgedessen gelangen die kleinen ültröpfchen des Schmiermittels, die in den Gasen des Motorgehäuses suspendiert sind, zum großen Teil an die Wand; sie sind durch Zentrifugalwirkung aus dem Gas ab£- schieden, bevor dieses Gas zu den axialen Bohrungen 48 gelangt und in die Blendenkammer eintritt. Eines der wesentlichsten Merkmale der erfindungsgemäßen Rückführvorrichtung liegt tatsächlich darin, daß man das Entnehmen der Gase aus dem Motorgehäuse an einer Stelle des Verteilergehäuses 6 vornimmt, in dem der Schmierölanteil in diesen Gasen bereits besonders niedrig geworden ist3
Im Inneren der axialen Bohrungen k8 erleiden die Gase pus dem Motorgehäuse eine starke Zentrifugaleinwirkung; infolgedessen scheidet sich hier ein weiterer Teil des von ihnen als Suspension mitgeführten Schmiermittels ab und sammelt sich auf den Boden der ersten Teilkammer hk. Von dort fließt das Schmiermittel durch die Leitung 37 und das Rückflubrohr H· in dar- i.l der Motorwaime ;}1 zurück.
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Die aus den axialen Bohrungen 28 ausgetretenen Gase, die bereits weitgehend gereinigt worden sind, erfahren nun eine zweite Zentrifugaleimvirkung durch den Hohlzylinder 31. Dieser wirft das noch in den Gasen suspendierte Schmiermittel gegen die Wände der ersten Teilkammer 44, von denen es dann wieder durch die vertikale Leitung 37 und die Rückleitung; 3S in die Ölwanne des Motors abfließt.
Die durch den Hohlzylinder nochmals zentrifügierten Gase aus dem Motorgehäuse dringen als Gaswirbel durch den Rohrkörper 43 in die zweite Teilkammer 44 ein, in der die d
noch vorhandene Wirbelströmung dazu beiträgt, evtl. noch in den Gasen enthaltene feinste Schmiermitteltröpfchen gegen die Trennwand 42 und gegen die Wände der zweiten Teilkammer 45 zu schleudern, bevor die Gase über den zylindrischen Anschlußstutzen 40 in die Abführleitung 4i strömen, um dann zum Gaseinfuhrsystem des Motors zu gelangen.
Das Schmiermittel, das in der zweiten Teilkammer 45 abgeschieden wird, fließt durch das Loch 47 in die vertikale Leitung 37 und dann in die Ölwanne des Motorgehäuses durch das Rückflußrohr 38.
Auf diese Weise wird in der Rückführvorrichtung gemäß ™
der Erfindung den aus dem Motorgehäuse kommenden Gasen, die mehrfachen aufeinanderfolgenden Zentrifugaleinwirkung en ausgesetzt werden, zuerst im Inneren der axialen Bohrungen 48, dann innerhalb der ersten Teilkammer 44 infolge der Wirkung des Hohlzylinders 21 und schließlich innerhalb der zweiten Teilkammer 45, das in ihnen suspendierte Schmiermittel entzogen, so daß sie dann in das Gaseinführsystem des Motors zurückgeführt werden können und kein Aus-
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strömen der schädlichen Gase in die Umgebungsluft erfolgt« Es ist ferner noch darauf hinzuweisen, daß die Benutzung
des zentralen Zahnrades 19 der Schmiermittelpumpe 9 für
das Zentrifugieren der Gase, die aus dem Motorgehäuse kommen, eine wirksame Reinigung dieser Gase in einfacher und wirtschaftlicher Weise möglich macht, ohne daß zusatzliche Bauteile hierfür eingesetzt werden müssen,
Selbstverständlich können die Einzelheiten des soeben beschriebenen Ausführungsbeispiels im Rahmen der grundsätzlichen Erfindung· abgewandelt werden, ohne dadurch den Bereich der Erfindung zu verlassen.
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Claims (8)

  1. Patentansprüche
    f1./Vorrichtung zum Rückführen von Gasen aus dem Motorgehäuse eines Brennkraftmotors in dessen Gaseinführsystem über eine Blendenkammer, von deren seitlichen Öffnungen die eine mit dem Motorgehäuse oberhalb des SchMiermittelspiegels und die andere mit einer Gasabführleitung verbunden istr die zum Gaseinfuhrsystem des Motors führt und in ihrem unteren Teil mit dem Gehäuse über eine Rückflußleitung in Verbindung steht, deren freies Ende in das Schmiermittel j
    eintaucht, dadurch gekennzeichnet , daß ™
    die Blendenkammer seitlich mit dem Motorgehäuse (4) über ein zylindrisches Loch (Bohrungen 14, i6) in der Verteilergehäusewand (6a) verbunden ist, in dem sich ein abgedichtet angeordneter zylindrischer, von der Kurbelwelle (2)
    des Motors (i) angetriebener Körper (27) mit mehreren
    Axialbohrungen (48) befindet, der freitragend innerhalb
    der Blendenkammer (44) Bauelemente (21, 49) zum Ausüben einer zusätzlichen Zentrifugaleinwirkung auf die aus dem Kurbelgehäuse (Motorwanne 31 ) kommenden Gase trägt, die
    bereits in den Bohrungen des sich drehenden zylindrischen Körpers zentrifugiert wurden. ■,
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenkammer in zwei Teilkammern (44 und 45) geteilt ist, von denen die erste (44)mit dem Motorgehäuse (Motorwanne 31) über die Bohrungen (48) des zylindrischen Körpers (27) und nach unten über die Rückflußleitung (38) verbunden ist, während die zweite (45) seitlich mit der
    Gasabführleitung (4i) in Verbindung steht, und daß die
    beiden Kammern miteinander über einen Rohrkörper (43) ver-
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    bunden sind, der koaxial zum zylindrischen Förper liegt
    und freitragend von einer Trennwand (42) getragen wird,
    die teilweise quer innerhalb der zweiten Teilkammer verläuft und in das Innere der ersten Teilkammer vorspringt.
  3. 3» Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Teilkammer (45) eine untere, nach abwärts geneigte Wand (46) und ein Loch (47) aufweist, das
    an der Stelle des tiefsten Punktes der zweiten Teilkammer liegt und diese Kammer mit dem Rückflußrohr (38) verbindet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente zum Ausüben einer zusätzlichen
    Zentrifugaleinwirkung auf die aus dem Motorgehäuse kommenden Gase aus einem Hohlzylinder (21) zur Bildung eines
    Napfes (21, 49) bestehen, der mit einem reichlichen Spiel den Endteil des Rohrkörpers (43)· überdeckt, ciaü dieser
    Hohlzylinder koaxial zu dem zylindrischen Körper (2/) liegt und fest mit diesem über einen zentralen Ansatz (20) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Bohrungen (4S) des zylindrischen Körpers (27) mit den Achsen gleichmäßig auf der Oberfläche
    einer gedachten Zylinderfläche liegen, die koaxial zu dem zylindrischen Körper liegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (21) zur Bildung eines Napfes eine Kreisgrundfläche aufweist, die senkrecht zur Achse des zylindrischen Körpers (27) und diesem gegenüber liegt
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    und deren Radxus gleich dem eines gedachten Zylinders ist9 Ύ der um die axiaXen Bohruniren (kB) des zylindrischen Körpers umschrieben ist. ,
  7. 7· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper (27) koaxial zur Motor-Kurbelisrelle (2) angeordnet und mit dieser durch einen elastischen, am Ende der Kurbelwelle an diese angesetzten Stab (2*f) verbunden ist·
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper (27) die zentrale Radscheibe oder Nabe des Zahnrades (19) einer Innenverzahnungs-Zahnradpumpe (9) für den Schmiermittelumlaufdes Motors (l) ist.
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    BAD ORIGINAL
    Leerseite
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