DE2103189A1 - Schaltungsanordnung zum Zünden und Überwachen einer Flamme - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Zünden und Überwachen einer FlammeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23Q1/00—Mechanical igniters
- F23Q1/02—Mechanical igniters using friction or shock effects
- F23Q1/06—Portable igniters
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Description
FAG Patentgesellschaft AG, 8035 Zürich
(Schweiz)
Schaltungsanordnung zum Zünden und Ueberwachen einer Flamme
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Zünden einer Flamme und zum Ueberwachen derselben nach dem Ionisationsprinzip, f|
mit einem Zündtransformator und einem Flammenwächter.
Bekannte Brenner für Gas- oder Feststoffe enthalten eina Zündelektrode
zum Zünden des Brennstoffes sowie einen von der Zündelektrode getrennten Flammenstab zur Ueberwachung der Flamme
nach dem Ionisationsprinzip. Jeder Brenner ist also mit zwei verschiedenen und voneinander getrennten Elektroden ausgerüstet.
Diese Anordnungen sind mühsam zu installieren und umständlich zu warten. ^
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung zum Zünden und Ueberwachen einer Flamme anzugeben, welche eine
einfache Installation und einfache Wartungsarbeiten am Brenner und an der Zünd- und Ueberwachungsvorrichtung zulässt. Diese
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aufgäbe wird für eine eingangs zitierte Schaltungsanordnung erfindungsgemäss
dadurch gelöst, dass sowohl der Zündtransformator als auch der Flammenwächter mit einer gemeinsamen, im Bereich der
Flamme angeordneten ZUnd- und Ueberwachungselektrode verbunden sind
und dass zwischen dem Zündtransformator und der Elektrode ein Ueberspannungsableiter angeordnet ist.
Durch diese Massnahme wird eine wesentliche bauliche Vereinfachung
sowie eine leichtere Installation einer solchen Vorrichtung erzielt.
Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens
sind in dem den Flammenwächter mit der Zünd- und Ueberwachungselektrode verbindenden Stromkreis Schaltmittel, zum Schutz des ·
Flammenwächters vor Ueberspannungen angeordnet, welche während des Zündvorganges an der Elektrode anliegen. Dadurch wird eine
weitere Erhöhung der Betriebssicherheit erreicht. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist es vorteilhaft, wenn dem
Eingang des Flammenwächters ein Ueberspannungsableiter parallel geschaltet ist. Auch durch diese Massnahme wird die Betriebssicherheit
erhöht.
Schliesslich ist es besonders vorteilhaft, wenn erfindungsgemäss
in dem den Flammenwächter mit der Zünd- und Ueberwachungselektrode verbindenden Stromkreis ein Widerstand angeordnet ist.
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Dadurch wird während des Zündvorganges der Flammenwächter vor unzulässig
hohen Spannungen geschützt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen
Schaltungsanordnung ist darin zu sehen, dass der bzw. die Ueberspannungsableiter als Funkenstrecke ausgebildet ist.
Dadurch ist eine einfache, preiswerte und sichere Konstruktion gewährleistet. Derselbe Vorteil ergibt sich gemäss einem anderen
erfindungsgemässen Ausführungsbeispiel, wenn mindestens einer der Ueberspannungsableiter als gasgefüllter Ueberspannungsableiter ausgebildet
ist.
Im folgenden wird ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung anhand '
der Zeichnung näher erläutert.
Die Figur zeigt das Blockschaltbild des beschriebenen Ausführungsbeispiels.
Gemäss dieser Figur ist eine ZUnd- und Ueberwachungselektrode 1
im Mündungsbereich eines Brenners 2 angeordnet. Der Abstand der Elektrode vom Mund des Brenners beträgt im gezeigten Beispiel
einige Millimeter.
Ueber einen manuell oder automatisch betätigbaren Schalter 3 ist
die Primärseite eines Zündtransformators 4 an ein Weehselspannungsnetz
l6 angeschlossen. Die Phase Ph des Spannungsnetzes 16 ist mit
dem Schalter ;5 verbunden, während der Null-Leiter O gemeinsam mit
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dem einen Ende der Sekundärwicklung an Erde 12 sowie an den Mantel des Brenners 2 angeschlossen ist. Das zweite Ende der Sekundärwicklung
des Transformators 4 ist über eine Funkenstrecke 5 mit der Elektrode 1 verbunden.
Die Phasenleitung Ph des Netzes 16 ist über Anschlussklemmen l4 und 15i einen Messwiderstand 6 und eine diesem parallel liegende
zweite Funkenstrecke 9 mit einem Widerstand 8 und schliesslich mit der Zünd- und Ueberwaohungselektrode 1 verbunden.
Dem zu dem Flammenwächter 7 gehörenden Messwiderstand 6 ist der Eingang eines Verstärkers 15 parallel geschaltet, dem die Erregerwicklung
eines Relais 14 nachgeschaltet ist. Die Sclaltkontakte
des Relais 14 sind an Ausgangsklemmen 18 des Flammenwächters 7 angeschlossen.
Zur Zündung des durch den Brenner 2 fliessenden Brennstoffes wird der Schalter J5 geschlossen, wodurch die Primärseite des Zündtransformators
4 an die Netzspannung von beispielsweise 220 Volt gelegt wird. Dadurch wird eine hohe Spannung in der Sekundärwicklung
des Transformators 4 induziert, welche über die Funkenstrecke 5, die Elektrode l,dem Brenner 2 und zurück zum Transformator
4 fliesst. Die Leerlaufspannung des Transformators 4 beträgt einige Tausend Volt. Die Sahaltungsanordnung ist so dimensioniert,
dass sowohl bei der Funkenstrecke 5 als auch bei der
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engsten Stelle zwischen der Elektrode 1 und dem Brenner 2 bei eingeschaltetem
Zündtransformator ein Ueberschlag auftritt. Dieser
Ueberschlag muss genügend leistungsstark sein, um den Brennstoff
zu einer Flamme 11 zu entzünden.
Nach dem Zünden der Flamme wird der Schalter 3>
manuell oder automatisch geöffnet. Bei korrekt brennender Flamme ergibt sich die
im folgenden zu beschreibende Ueberwachungsphase. Durch die elektrisch
leitende Flamme 11 wird ein Ionisationsstrom verursacht, der von der Klemme Ph des Netzes l6 über die Anschlussklemme 15* den Messwiderstand
6, die Anschlussklemme 14, den Widerstand 8 und die Elektrode 1 durch die Flamme 11, über den Brenner 2, die Erde 12
zurück zur Klemme O des Netzes 16 fliesst. Da die meisten Wechselspannungsnetze
zentral geerdet sind, kann die im Schaltbild angedeutete Verbindung zwischen der Primär- und der Sekundärwicklung
des Transformators 4 fortgelassen werden. Am Messwiderstand 6 entsteht ein vom Ionisationsstrom verursachter Spannungsabfall, der als
Steuerspannung dem Eingang des Verstärkers Γ5 zugeführt wird. Die
Kontakte des nachgeschalteten Relais 14, welche an die Ausgangsklemmen l8 angeschlossen sind, dienen der Steuerung der Feuerungsanlage
.
Die zwischen den Zündtransformator 4 und die Elektrode 1 geschaltete
Funkenstrecke 5 hat die Aufgabe, dem Ionisationsstrom den Weg über den Zündtransformator 4 nach der Erde 12 zu sperren. Die
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Durchschlagspannung der Funkenstrecke 5 ist so gewählt, dass die
während der Ueberwachungsphase in dem zum Flammenwächter 7 führenden Stromkreis auftretende Spannung von dem Zündtransformator
4 ferngehalten wird und nicht über diesen abfliesst. Fällt die Flamme aus, wird der Ionisationsstrom unterbrochen . Folglich
tritt am Widerstand 6 kein Spannungsabfall auf, wodurch das Relais 14 abfällt und über die Ausgangsklemmen 18 eine in der Figur nicht
dargestellte Vorrichtung zum Sperren der Brennstoffzufuhr steuert.
Während des Zündvorganges schützen der Widerstand 8 und die Funkenstrecke
9 den Flammenwächter 7 vor unzulässig hohen Spannungen. Die Funkenstrecke 9 bildet nach Ueberschreiten der Durchschlagspannung
einen Kurzschluss für den Messwiderstand 6, während der Widerstand 8 nur einen geringen Teil der vom Zündtransformator
4 abgegebenen Zündspannung passieren lässt.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit sind in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
die Funkenstrecken5 und 9 durch gasgefüllte Ueberspannungsableiter ersetzt, bei denen sich die Durchschlagspannung
im Laufe des Betriebes nicht ändert und welche ausserdem einen hohen Isolationswiderstand zwischen den Anschlusspunkten
aufweisen.
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Claims (6)
- Patentansprüche(l.y Schaltungsanordnung zum Zünden einer Flamme und zum Ueberwachen derselben nach dem Ionisationsprinzip, mit einem Zündtransformator und einem Flammenwächter, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Zündtransformator (4) als auch der Flammenwächter (7) mit einer gemeinsamen, im Bereich der Flamme (11) angeordnetenZünd- und Ueberwachungselektrode (l) verbunden sind und dass ^zwischen dem Zündtransformator (4) und der Elektrode (l) ein U ^spannungsableiter (5) angeordnet ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Flammenwächter (7) mit der Zünd- und Ueber^ wachungselektrode (l) verbindenden Stromkreis Schaltmittel (8,9) zum Schutz des Flammenwächters vor Ueberspannungen angeordnet sind, welche während des ZUndvorganges an der Elektrode (l) anliegen.
- J5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Eingang des Flammenwächters (7) ein Ueberspannungsableiter (9) parallel geschaltet ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,- 7 -109843/1CK1dass in dem den Flammenwächter (7) mit der Zünd- und Ueberwachungselektrode (1; verbindenden Stromkreis ein Widerstand (8) angeordnet ist.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder J5* dadurch gekennzeichnet, dass der bzw, die Ueberspannungsableiter als Funkenstrecke ausgebildet ist, bzw. sind.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet; dass der bzw. die Ueberspannungsableiter als gasgefüllte Ueberspannungsableiter ausgebildet ist bzw. sind.10 9 8 /« 3 / 1 (H 1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH339770A CH520898A (de) | 1970-03-09 | 1970-03-09 | Schaltungsanordnung zum Zünden und Überwachen einer Flamme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2103189A1 true DE2103189A1 (de) | 1971-10-21 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712103189 Pending DE2103189A1 (de) | 1970-03-09 | 1971-01-23 | Schaltungsanordnung zum Zünden und Überwachen einer Flamme |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH520898A (de) |
| DE (1) | DE2103189A1 (de) |
| FR (1) | FR2083920A5 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0088412A1 (de) * | 1982-03-10 | 1983-09-14 | Karl Dungs GmbH & Co. | Gas-Feuerungsautomat |
| CN111486473A (zh) * | 2019-01-29 | 2020-08-04 | 威能有限公司 | 加热器、控制加热器中燃烧的方法、和执行该方法的计算机程序产品 |
| EP3767174A1 (de) * | 2019-07-16 | 2021-01-20 | Vaillant GmbH | Verfahren und vorrichtung zur nachkalibrierung eines messsystems zur regelung eines brenngas-luft-gemisches in einem heizgerät |
-
1970
- 1970-03-09 CH CH339770A patent/CH520898A/de not_active IP Right Cessation
-
1971
- 1971-01-23 DE DE19712103189 patent/DE2103189A1/de active Pending
- 1971-02-15 FR FR7104938A patent/FR2083920A5/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0088412A1 (de) * | 1982-03-10 | 1983-09-14 | Karl Dungs GmbH & Co. | Gas-Feuerungsautomat |
| CN111486473A (zh) * | 2019-01-29 | 2020-08-04 | 威能有限公司 | 加热器、控制加热器中燃烧的方法、和执行该方法的计算机程序产品 |
| CN111486473B (zh) * | 2019-01-29 | 2024-10-29 | 威能有限公司 | 加热器、控制加热器中燃烧的方法和计算机程序产品 |
| EP3767174A1 (de) * | 2019-07-16 | 2021-01-20 | Vaillant GmbH | Verfahren und vorrichtung zur nachkalibrierung eines messsystems zur regelung eines brenngas-luft-gemisches in einem heizgerät |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH520898A (de) | 1972-03-31 |
| FR2083920A5 (de) | 1971-12-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |