DE2109642B - Höhenverstellbare Haltevorrichtung für eine Handbrause - Google Patents
Höhenverstellbare Haltevorrichtung für eine HandbrauseInfo
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Description
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht einer Brausehaltevorricbtung gemäß der Erfindung,
F i g. 2 die Vorderansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 1 bei abgenommener Brause,
F i g. 3 die Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels.
Die Haltevorrichtung gemäß Fig. J und2 enthält
im wesentlichen ein bewegbares, mit einem Ansatz 2 (Kugelkappe) ausgestattetes Basisteil 1, in dem ein
Permanentmagnet 3 zur Befestigung des Basisteils 1 an einer Platte 4 oder einem anderen korrosionsfesten
Element aus magnetisierbarem Metall, das beispielsweise an der Wand 5 eines typischen Badezimmers
befestigt ist, untergebracht ist. Die Platte 4 oder ein gleichwertiges Element könnte auch in die
Wand 5 eingelassen und — damit es ganz unsichtbar ist — eventuell verkleidet sein. »o
Auf dem Ansatz 2 des Basisteils 1 ist ein schwenkbarer Brausehalter 6 für die Brause 7 installiert,
die mit Hilfe eines Schlauchs8 mit einem herkömmlichen
Zulauf für kaltes und warmes Wasser (in der Zeichnung nicht dargestellt) in Verbindung steht.
Der schwenkbare Brausehalter 6 besitzt eine der Oberflächenform der Kugelkappe (Ansatz 2) entsprechende
konkave Grundfläche, so daß das auf diese Weise gebildete Kugelgelenk ein Verdrehen und
Ausrichten des Brausehalters 6 und damit der Brause 7 in jede gewünschte Stellung erlaubt. Der so
bewegbare Brausehalter 6 ist magnetisch auf dem Ansatz 2 befestigt, und zwar entweder mit Hilfe des
obengenannten Permanentmagneten 3 oder unter Verwendung eines zweiten Permanentmagneten 9,
der in dem verschwenkbaren Brausehalter 6 untergebracht ist. Dieser zweite Permanentmagnet 9 muß
derart gepolt sein, daß er dem ersten Permanentmagneten 3 nicht entgegenwirkt. Weiter weist der verschwenkbare
Brausehalter 6 einen geeigneten Sitz 10 auf, der zur abnehmbaren Halterung der Brause 7
vorgesehen ist and damit aucii eine Handbenutzung der Brause ermöglicht. Die Kugelkappe und die entsprechende
kugelige Ausnehmung könnten auch umgekehrt, wie oben beschrieben, angeordnet sein.
Die Brausehaltevorrichtung gemäß F i g. 3 enthält ein Basisteil 11, das im wesentlichen aus einem ersten
Hohlkörper besteht, in dessen Innerem ein Permanentmagnet 12 untergebracht ist, der aus einer
Mehrzahl parrlleler magnetischer Elemente mit zwisehen
diesen angeordneten Abstandselemeoten besteht. Die magnetischen Elemente dienen der Befestigung
der Vorrichtung an einer Platte 13, die in geeigneter Weise an der Wand eines Badezimmers
od. dgl., wie bereits erwähnt, angebracht ist.
Ein zweites Teil, der eigentliche Brausehalter 14. sitzt fest am Basisteil 11 und ist an seinem freien
Ende mit einer Gabel oder einem Sitz IS ausgestattet, in den der Griff einer Brause 16 eingesetzt werden
kann. Ein Schlauch 17 verbindet die Brause mit einem Zulauf für kaltes und warmes Wasser.
Wie in Fig.3 dargestellt, ist das Basisteil 1
ferner mit einem Griff oder einem seitlichen Ansatz 18 ausgestattet, der parallel und in einem Abstand
von der Platte 13 verläuft und mit einem zur Platte 13 gerichteten Abschnitt 19 abschließt. Dieser Abschnitt 19 endet in einem bestimmten Abstand von
der Platte 13, so daß, wenn 1er Griff oder seitliche Ansatz 18 mit einer Hand ergriffen und gegen die
Platte 13 gedrückt wird, ein Verschwenken um einen mit 20 bezeichneten Punkt zwischen dem Basisteil 11
und der Platte 13 vollzogen werden kann, das das A^ßer-Eingriff-kommen der Teile erleichtert. Auf
diese Weise erlaubt die Vorrichtung nach F i g. 3, abweichend von der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung,
ein müheloses und sehr einfaches Lösen des Brausehalters von der Metallplatte, da der Hebelarm,
an dem die Hand angreift, mehr als die doppelte Länge des Hebelarms aufweist, ar dem der Permanentmagnet
12 angreift.
Der Griff oder seitliche Ansatz 18 ist im wesentlichen nach außen hohl ausgebildet, so daß der
Schlauch 17 in diese Rinne eingelegt und dort vertikal geführt werden kann.
Die vorstehend beschriebene Rraus^haltevorrichtung
erweist sich als sehr praktisch im Gebrauch und erlaubt eine Ausrichtung der Brause in jede gewünschte
Richtung, beispielsweise durch geeignetes Verschwenken des Brausehalters 6 auf der Kugelkappe,
sowie eine Befestigung der brause in beliebiger Höhe durch Verschieben des bewegbaren Basisteils
1 entlang der Platte 4. Selbstverständlich können das Basisteil 1 und der verschwenkbare Brausehalter
6 ebensogut eine flache oder irgendwie anders geformte Berührungsfläche aufweisen. Endlich kann
in dem Basisteil und/oder dem schwenkbaren Brausehalter eine Mehrzahl von Permanentmagneten vorgesehen
sein, und die verschiedenen Bestandteile des Brausehalters können verschiedene Form aufweisen,
ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Hönenverstellbare Haltevorrichtung für eine lung der Neigung der Brause, ohne daß deren Höhe
Handbrause mit einem Brausehalter an einem 5 und Lage verändert werden kann.
BasisteU, dadurch gekennzeichnet, Ferner ist eine Haltevorrichtung fur erne Hand-
daß in der Haltevorrichtung eine Magnetanord- brause bekannt (deutsches Gebrauchsmuster
nung zur Befestigung des Basisteils (1, 11) an 1 886 195), die einen an einem Basisteil Defestigten
einer Platte (4, 13) aus magnetisierbarem Mate- Brausehalter aufweist. Diese Haltevorrichtung gestatrial
untergebracht ist. " *e» eine Änderung der Höhe der Brause sowie eine
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch Einstellung der Neigung der Brause, und zwar in vergekennzeichnet,
daß der Brausehalter (6) magne- tikaler wie auch in horizontaler Richtung. Zur Ertisch
am Basisteil (1) befestigt ist raöglichung der Höhenverstellbarkeit ist bei dieser
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch Haltevorrichtung jedoch eine feste Führung in Form
gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Kugelge- 15 einer vertikalen Führungsstange vorgesehen, an der
lenkes zum beliebigen Ausrichten der Brause (7) das in Form einer Schelle ausgebildete Ende eines
das Basisteil (1) einen kugeikappenförmigen An- Basisteils kraftschlüssig angreift. Um eine Höhenversaiz
(2) und der Brausehalter (6) eine entspre- stellung vornehmen zu können, muß hier eine die
chend konkave Ausnehmung aufweisen. Schelle zusammenpressende Überwurfmutter gelöst
4. Haltevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch 20 und nach Verschiebung der Schelle auf dem Rolir
gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Kugelpe- wieder festgeschraubt werden. Diese Realisierung der
lenkes zum beliebigen Ausrichten der Brause (7) Höhenverstellbarkeit ist einerseits kompliziert und
der Brausehalter (6) einen kugeikappenförmigen aufwendig im Aufbau und andererseits umständlich
Ansatz und das Basisteil (1> eine entsprechend in der Handhabung.
konkave Ausnehmung besitzen. 25 Die Verstellbarkeit der Neigung in vertikaler wi.
5. Haltevorrichtung nach einem der vorherge- in horizontaler Richtung wird bei der erwähnten behenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß kannten Haltevorrichtung durch ein Kugelgelenk erdie
Magnetarordnung mindestens einen im Basis- möglicht. Bei einem derartigen Kugelgelenk besteht
teil (1) untergebrachteil Permanentmagneten (3) die Gefahr, daß nach einer Vielzahl wiederholter
aufweist. 30 Neigungsverstellungen die Reibungsschlußkraft zwi-
6. Haltevorrichtung nach einem der An- sehen Kugel und Gelenkschale nicht mehr ausreicht,
Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brausehalter in der eingestellten Winkellage zu
Magnetanordnung aus mindestens einem im Ba- halten, dieser wird vielmehr durch das Gewicht der
sisteil (1) untergebrachten ersten Permanentma- Brause in eine Stellung stabilen Gleichgewichtes gegneten
(3) und mindestens einem im Brausehalter 35 z< gen. Auch eine in ihrer Wirkung gerade entgegea-(6)
untergebrachten zweiten Permanentmagneten gesetzte Betriebsstörung ist bc' derartigen Kugelgc-(9)
besteht. lenken nicht auszuschließen, die darin besieht, daß
7. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch infolge von Kalkablagerungeu zwischen Gelenkkopf
gekennzeichnet, daß das zur Befestigung der Vor- und Gelenkschale das Gelenk nicht mehr oder nur
richtung an der Platte (13) eines magnetisierba- 40 mit sehr großem Kraftaufwand bewegt werden kann,
ren Materials mit einem Permanentmagneten (12) Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zuausgestattete
Basisteil (11) zusammen mit dem gründe, eine höhenversteübare Haltevorrichtung für
Brausehalter (14) einstückig ausgebildet ist und eine Handbrause mit einem Brausehalter an einem
der Brausehalter (14) an seinem freien Ende Basisteil anzugeben, bei der unter Verzicht auf koneinen
Sitz (15) zur Aufnahme eines Griffes der 45 ventionelle mechanische Elemente, deren Feststel-Brause
(16) aufweist. lung auf dem Vorhandensein von Klemmschluß- und
8. Haltevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch Reibschlußkräften zustandegebracht wird, eine Högekennzeichnet,
daß das Basisteil (11) mit einem hen- und Lagenverstellung der Handbrause möglich
Griff oder seitlichen Ansatz (18) versehen ist, der ist, und die infolge ihres einfachen Aufbaus eine koparallel
und auf Abstand von der Platte (13) des 50 stensparende Herstellung gestattet. Diese Aufgabe
magnetisierbaren Metalls verläuft. wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der
9. Haltevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch Haltevorrichtung eine Magnetanordnung zur Befestigekennzeichnet,
daß der seitliche Griff (18) zur gung des Basisteils an einer Platte aus magnetisierba-Unterstützung
und Führung des Schlauches (17) rem Material untergebracht ist.
für die Wasserzuleitung zur Brause (16) nach 55 Auf Grund dieser erfindungsgemäßen Gestaltung
außen hohl ausgebildet ist. des Basisteils ist für die Durchführung der Höhen-
10. Haltevorrichtung nach einem der vorherge- verstellung an der Wand, an der die Brause verhenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß schiebbar befestigt werden soll, lediglich eine Metallals
Platte (4; 13) aus magnetisierbarem Material schi^*. aus magnetisierbarem Material erforderlich,
die Außenfläche einer Metallplatte vorgesehen 60 die ihch in die Wand eingelassen und sogar verdeckt
ist, die an einer Wand zum Tragen der Vorrich- angebracht werden kann. Der Basisteil des Brausetung
befestigt ist. halters kann mechanisch sehr einfach gestaltet sein.
Die Herstellung der Haltevorrichtung erfordert daher
relativ geringen Kostenaufwand. Außerdem sind zur
65 Höhenverstellung der Brause außer der Auf- und
Abbewegung keine weiteren Handgriffe nötig.
Die Erfindung bezieht sich auf eine höhenverstell- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin-
bare Haltevorrichtung für eine Handbrause. dung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
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