DE211230C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE211230C DE211230C DENDAT211230D DE211230DA DE211230C DE 211230 C DE211230 C DE 211230C DE NDAT211230 D DENDAT211230 D DE NDAT211230D DE 211230D A DE211230D A DE 211230DA DE 211230 C DE211230 C DE 211230C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ball
- spring
- hammer
- column
- thrown
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/22—Accessories; Details
- A63F7/36—Constructional details not covered by groups A63F7/24 - A63F7/34, e.g. frames, game boards, guide tracks
- A63F7/3622—Specially shaped rolling boards for the balls, e.g. ball tracks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 211230 KLASSE 77 c. GRUPPE
CARL DIETZ in OHRDRUF i.Th.
Kugelspiel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kugelspiel, bei dem eine in einer senkrechten Röhre oder
Säule hochgeschleuderte Kugel durch eine seitliche Öffnung austritt und auf eine mit
Gewinnlöchern versehene Fläche rollt. Neu ist hierbei, daß zum Hochschleudern der
Kugel ein unter Einwirkung einer Feder stehender, in an sich bekannter Weise beweglich
gelagerter Hammer, benutzt wird und
ίο der Austritt der Kugel aus der seitlichen Öffnung
erst nach Überwindung einer Feder stattfinden kann.
' 'Auf der Zeichnung ist ein derartiges Spiel
in Fig. ι in einem Längsschnitt und in Fig. 2 in einer Ansicht von oben, mit der Säule im
Querschnitt, dargestellt.
α ist eine mit Füßen versehene Grundplatte, in welcher der nach der Mitte hin abschüssig
gestaltete Hohlraum s ausgespart ist.
Dieser wird von einer passend geformten Platte b überdeckt, welche mit α durch Schrauben
c verbunden ist und in der Mitte die hohle Säule d trägt. Der Hohlraum/ dieser
Säule ist oben durch das Verschlußstück h abgeschlossen, und unter diesem befindet sich
ein die Wand der Säule durchbrechendes Loch r, unter dem eine aus den Drähten k und * gebildete
oder auch beliebig andersgestaltete Spirale befestigt ist, welche sich in mehrfachen
parallelen Windungen um die Säule herumzieht und nahe über der Platte b endigt.
Auf der Unterseite der Platte α ist in einem Bügel t der Hammer I drehbar gelagert, dessen
vorderer Hebelarm über den Rand der Platte hervorragt, während das den Hammerkopf
bildende verdickte andere Ende ν durch eine Feder m gegen eine zentrale trichterförmige
Öffnung der Platte α gepreßt wird, in der eine Kugel e von solcher Größe liegt, daß sie
aus der Öffnung unten etwas hervorragt, aber beim Abheben des Hammers nicht herausfällt.
Die Säule und Spirale . sind durch die Glasglocke -p überdeckt.
Beim Spiel wird die Feder m durch Anheben des Hammerstieles I gespannt und nach
Loslassen des Stieles der Kopf υ gegen die Kugel e geschleudert. Dadurch schnellt diese,
wenn sie richtig und mit der nötigen Kraft getroffen war, im Innern der Säule empor, drückt
die beliebig gestaltete, mit dem Verschlußstück h der Bohrung der Säule verbundene Feder g
zur Seite und wird dadurch nach dem Loch r abgelenkt, durch das sie auf die Spirale i, k
übertritt, auf dieser abwärts rollt und durch eines der in der Platte b ausgesparten Gewinnlöcher
η wieder nach dem Hohlraum s und in ihre Ruhelage in dem trichterförmigen Loch
der Platte α gelangt.
Der Hammer I ist in dem Bügel t nur lose
geführt, so daß er aus der Mittellage ausweichen und die Kugel auch seitlich treffen
kann, wobei die letztere entweder gar nicht in den Hohlraum f gelangt oder infolge der
Reibung an den Wänden nicht mehr Kraft genug hat, die Feder g zur Seite zu biegen,
und wieder zurückfällt.
Das gleiche tritt ein, wenn der Schlag des Hammers nicht stark genug ist, während bei
zu starkem Schlage die Kugel von der Feder g durch das Loch r so kräftig getrieben wird,
daß sie trotz etwa vorhandener, beliebig anzuordnender Ablenker oder Aufhalter 0 über
die Spirale hinweggeschleudert wird.
Der Spieler hat daher sowohl das richtige Maß der Spannung der Feder wie auch die
richtige Lage des Hammerkopfes nach Gefühl und Übung abzuwägen, um die Kugel ordnungsmäßig
auf die Spirale und zum gleichmäßigen Ablauf auf derselben zu bringen.
Claims (1)
- , Patent-Anspruch:Kugelspiel, bei dem eine in einer senkrechten Röhre hochgeschleuderte Kugel durch eine seitliche öffnung austritt und auf eine mit Gewinnlöchern versehene Fläche rollt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel mittels eines Hammers (v), der in an sich bekannter Weise derart gelagert ist, daß er die am Fuße der Rohre (f) ruhende Kugel an verschiedenen Stellen treffen kann, emporgeschleudert wird und erst nach Überwindung einer Feder (g) durch das seitliche Loch (r) austreten kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211230C true DE211230C (de) |
Family
ID=473060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211230D Active DE211230C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211230C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915672C (de) * | 1951-08-17 | 1954-07-26 | Guenter Hellweg Dipl Ing | Kugelspielgeraet mit in einem senkrechten Rohr hochschnellbarer, aus einer seitlichen Rohroeffnung austretender, ueber eine mit Gewinnmarkierungen versehene Grundplatte in ihre Bereitschaftsstellung zuruecklaufender Kugel |
| DE959806C (de) * | 1953-05-20 | 1957-03-14 | Georg Neubert | Kugelspielgeraet mit einer in einem lotrechten Rohr hochschleuderbaren, von einem Ablenkungskoerper einer Trefferanzeigevorrichtung zugeleiteten Kugel |
-
0
- DE DENDAT211230D patent/DE211230C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915672C (de) * | 1951-08-17 | 1954-07-26 | Guenter Hellweg Dipl Ing | Kugelspielgeraet mit in einem senkrechten Rohr hochschnellbarer, aus einer seitlichen Rohroeffnung austretender, ueber eine mit Gewinnmarkierungen versehene Grundplatte in ihre Bereitschaftsstellung zuruecklaufender Kugel |
| DE959806C (de) * | 1953-05-20 | 1957-03-14 | Georg Neubert | Kugelspielgeraet mit einer in einem lotrechten Rohr hochschleuderbaren, von einem Ablenkungskoerper einer Trefferanzeigevorrichtung zugeleiteten Kugel |
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