DE2125799A1 - Verfahren zur Herstellung von Flikken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Flikken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE2125799A1 DE19712125799 DE2125799A DE2125799A1 DE 2125799 A1 DE2125799 A1 DE 2125799A1 DE 19712125799 DE19712125799 DE 19712125799 DE 2125799 A DE2125799 A DE 2125799A DE 2125799 A1 DE2125799 A1 DE 2125799A1
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Paul Matzendorf Bieli (Schweiz)
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Oertli & Co, Bülach, Zürich (Schweiz)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G1/00Machines or devices for removing knots or other irregularities or for filling-up holes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

  • Verfahren zur erstellun von Flicken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ---o0o-Die wrfinaung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Flicken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken, sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bis anhin hat man z.B. Harzgallenflicke von Hand hergestellt, und zwar indem man die Harzgalle von Hand herausgestochen und in die so erhaltene Vertiefung ein einigermassen passendes Iolzstückchen eiiigeleimt hat. Die Herstellung einer grösseren Zahl solcher Flicke ist recht zeitraubend. Der Erfinauny liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine @i@@ichtung zu schaffen, mit denen die Herstellung dieser Ilicke rationell und rasch durchgeführt werden kann.
  • Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem Formfräser, den man ohne Längsvorschub bis in eine durch Anschlag vorbestimmte Tiefe vorschiebt, die schadhaften Stellen, z.B. auch Kantenbeschädigungen aus dem Holzstück herausfräst und in die Ausfräsungen, die ungefähr dreieckförmigenQquerschnitt aufweisen, vorfabrizierte Flickstücke einleirat.
  • Hierbei kann beim Herstellen der Flickstücke zum Machbilden des Längsprofiles der Ausfräsungen ein Kehlfräser an einer kreisrunden Schablone entlang geführt werden, wobei diese Schablone durch eine zum Kehlfräser stets koaxiale Tastfläche abgegriffen wird.
  • Die Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass der mit einem Formfräser bestückten Fräservorrichtung eine Vorrichtung zur serienmässigen Herstellung der Flickstücke zugeordnet ist.
  • Die Vorrichtung zur serienmässigen Herstellung der Flickstücke kann beispielsweise einen heb- und senkbaren Kehlfräser aufweisen, der an einer kreisrunden Schablone entlang führbar ist, deren Durchmesser demjenigen des Formfräsers entspricht, wobei eine zum Abgreifen der Schablone bestimmte, zum Kehlfräser stets koaxiale Tastfläche vorgesehen ist, deren Durchmesser gleich gross ist wie der Grunddurchmesser des Kehlfräsers. Dabei ist die Schablone zweckmässigerweise an einem Führunyskanal angeordnet, der zur Aufnahme eines Stabes aus Querholz oder eines geeigneten Kunststoffes dient, und der mit einem Wagen in Verbindung steht, welcher quer zu der Hub- und Senkrichtung des Kehlmessers hin und herbeweglich geführt ist.
  • Anhand beiliegender Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert, und zwar zeigen: Die Fig. 1,2 und 3 einen Aufriss, einen Seitenriss und eine Draufsicht des Flickstückes; die Fic;. 4 und 5 einen Aufriss und einen Seitenriss, die zeigen, wie z.B. eine Harzgalle aus einem Holzstück herausgefräst wird; die Fig. 6 und 7 einen Längs- und einen Querschnitt, die zeigen, wie das Flickstück nach den Fig. 1 bis 3 in die nach den Fig. 5 und 4 erhaltene Ausfräsung eingeleimt ist; die Fig. 8 und 9 einen Teilaufriss und einen zugehörigen Teilquerschnitt einer beispielsweisen Einrichtung zur Herstellung der Flickstücke, mit einem Kehlfräser und mit Mitteln zu seiner Steuerung bei der Bearbeitung des unteren Endes eines Kunststoffstabes bzw. einer QuerholzZiste.
  • Zur Herstellung eines Harzgallenflickes wird nach den Fig.
  • 4 und 5 die Harzgalle mittels eines Formfräsers 1 aus dem Holzstück 2 herausgefräst, und zwar ohne Längsvorschub bis in eine durch einen (nichtgezeigten) Anschlag bestimmte Tiefe.
  • In diese so erhaltene Ausfräsung leimt man ein passendes Flickstück 3 aus Holz oder aus einem geeigneten Kunststoff ein.
  • Solche Flickstücke 3 werden zweckmässigerweise serienmässig vorfabriziert.
  • Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen die wichtigsten Vorgänge einer Flickstückfertigung. ES werden z.B. von einem Brett zunächst Querholzleisten 4 abgeschnitten, deren Querschnittlänge a geringfügig grösser ist als die Länge der herzustellenden Flickstücke 3, und deren Querschnittsbreite b etwas grösser ist als ein ganzzahliges Mehrfaches der grössten Breite dieser Flickstücke. Bin Ende dieser Querholzleiste 4 wird nun nit einem Kehlfräser 5 formgefräst.
  • Dieser letztere ist in bekannter Weise aus mehreren Fräserscheiben zusammengesetzt, wobei an jedem Paar voneinander benachbarten Fräserscheiben die Fräserzähne um eine halbe Teilung gegenübereinander versetzt sind. Die Fraserzänne 5a haben derart profilierte Flanken, dass sie - ie in Fig. 9 gezeigt - das Querprofil einer Mehrzahl von Flickstücken 3 an deren Längsmitte erzeuyen. Das Längsprofil der Flickstücke wird erhalten durch Verwendung einer Schaolonenrolle 6, deren Durchmesser D gleich gross ist wie der Durchmesser Dl des Formfräsers 1 (in Fig. 4 und 5) und deren Achse in der Mitte der Querschnittslänge a gelegen ist. ttährend des seitlichen Vorschubes der Holzleiste 4 in Richtung des Pfeiles p in Fig. 8 wird die Schablonenrolle 6 unter der Wirkung einer Feder 20 von einem Tastring 7 abgegriffen, der auf einer am Lager 8 der Kehlspindel 9 befestigen Hülse 10 drehbar gelagert ist. Dieser Tastriny 7 ist zum Kehlfräser 5 koaxial und sein Aussendurchmesser d ist gleich gross wie der Grunddurchmesser dl des Kehlfräsers 5. mit 14 ist ein Wagen bezeichnet, der in der horizontalen Vorschubrichtung p (Fig. 8) beweglich geführt ist, wobei die Hin- und Herbewegung des Wagens 14 durch ein Kurbelgetriebe bewirkt werden kann. Der Wagen 14 weist einen hohen Führungskanal 18 auf für die Aufnahme der Querholzleiste 4 und trägt auch die Schablonenrolle G in der rnit Bezua auf Fig. 8 erwähnten Anordnung. Das Lager 8 der Kehlfräserwelle 9 ist am freien Ende eines Schwenkarmes 19 befestigt. Somit entstehen beim Bewegen des Wagens 14 in Richtung des in Fig. 8 eingezeichneten Pfeiles p am unteren Ende der Querholzleiste 4 Rippen 4a. Diese Rippen 4a werden beim weiteren Vorschub der Querholzleiste 4 im Sinne des Pfeiles p an ihrer Basis von dieser Leiste getrennt, und zwar mittels eines horizontalen Ixreissägeblattes 11. Es entstehen so Flickstücke von schiffchenförmiger Gestalt, die genau in die Ausfräsungen passen, die mittels des Fonnfräsers 1 im holzstück 2 erzeugt worden sind.
  • Was die Abmessungen des Formfräsers 1 betrifft, so haben sich ein Aussandurchmesser D1 von 90-110 m/m und, bei bombierten Flanken ein Flankenradius R von 27-33 m/m bei einer Breite B von 6-10 m/m als zweckmässig erwiesen. Das Flickstück selbst weist dabei vorteilhaft eine Länge L von 65-80 m/m, eine grösste Breite s von 6-10 r.l/m und eine Höhe H von 10-17 mm auf. Wenn das Flickstück mit bombierten Flanken versehen werden soll, so hat sich ein Flankenradius R vom 27-33 m/m als zweckmässig erwiesen.

Claims (10)

  1. P A T E N T A N S P R U E C H E :
    Verfahren zur Herstellung von Flicken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken, dadurch gekennzeichnet, dass man mit einem Formfräser, den man ohne Längsvorschub bis in eine'durch Anschlag vorbestimmte Tiefe vorschiebt, die schadhaften Stellen aus dem Holzstück herausfräst und in die Ausfräsungen, die ungefähr-dreieckförmigen Querschnitt aufweisen, passende, vorfabrizierte Flickstücke einleimt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Herstellen der Flickstücke zum Nachbilden des Längsprofiles der Ausfräsungen einen Kehlfräser (5) an einer kreisrunden Schablone (6) entlangführt, wobei diese Schablone durch eine zum Kehlfräser stets koaxiale Tastfläche (7) abgegriffen wird.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Formfräser bestückten Fräservorrichtung eine Vorrichtung zur serienmässigen Herstellung der Flickstücke zugeordnet ist-.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur setiennässigen Herstellung der Flickstücke einen heb- und senkbaren Kehlfräser (5) aufweist, der an einer kreisrunden Schablone (6) entlang führbar ist, deren Durchmesser D) demjenigen (Dl) des Formfräsers (1) entspricht, und das sa zum Abgreifen der Schablone (6) bestimmte, zum Kehlfräser (5) stets koaxiale Tastfläche (7) vorgesehen ist, deren Durchmesser (d) gleich gross ist wie der Grunddurchmeseer (dl) des Kehlfräsers (5).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone (6) an einem Führungskanal (18) angeordnet ist, der zur Aufnahme einer Querholzleiste (4) dient, und der mit einem Wagen (14) in Verbindung steht, welcher quer zu der Hub- und Senkrichtung des Rehlmessers (5) hin- und herbeweglich geführt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfläche (7) ständig unter Druck in Anlage an der Schablone (6) gehalten ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 2 @ dadurch gekennzeichnet, dass der Formfräser (1) zum Ausfräsen der Harzgallen einen Aussendurchmesser (D1) von 90-110 r;m aufweist, und dass seine Breite (B) 6-10 mm beträgt.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Formfräser (1) einen Flankenradius CR) von 27-33 m/m besitzt.
  9. 9. Flickstück, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es bei einem wenigstens angenähert dreieckigen Querschnitt eine Länge (L) von 65-80 m/m, eine grösste Breite (B) von 6-10 m/m und eine Höhe (H) von 10-17 m/m aufweist.
  10. 10. Flickstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass es eine bombierte Flanke mit einen. Plankenradius (1') von 27-33 m/m besitzt.
DE19712125799 1970-06-05 1971-05-25 Flickstück zum Ausbessern von fehlerhaften Stellen im Holz sowie Vorrichtung zur Herstellung desselben Expired DE2125799C3 (de)

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