DE215977C - - Google Patents

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DE215977C
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Germany
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door
rollers
bracket
hooks
eccentric
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D13/00Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
    • E05D13/04Fasteners specially adapted for holding sliding wings open
    • E05D13/06Fasteners specially adapted for holding sliding wings open with notches for vertically sliding wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 c. GRUPPE
Schiebetür für Eisenbahngüterwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5.JuIi 1908 ab.
Die Erfindung bezieht, sich auf solche Schiebetüren für Eisenbahngüterwagen, die unter Vermittlung von in eine am Wagen angeordnete Zahnstange eingreifenden Haken festgestellt werden, während an den Haken vorgesehene Rollen beim Bewegen der Tür zur Führung dienen. Die Erfindung besteht darin, daß die Haken mit den Rollen an den Enden eines parallel zur Tür verschiebbaren
ίο Bügels sitzen, der mit einem eine an der Tür drehbar gelagerte Exzenterscheibe umgebenden Exzenterring drehbar verbunden ist, so daß durch Drehen des Exzenters der Bügel in senkrechter Richtung verschoben und damit die Haken oder Rollen mit der Zahnstange in oder außer Eingriff gebracht werden. Diese Anordnung besitzt gegenüber· den bekannten Einrichtungen den Vorzug der Einfachheit.
In der Zeichnung, die eine Ausführungsform der Erfindung darstellt, zeigt Fig. 1 einen Eisenbahngüterwagen in schaubildlicher Ansicht mit teilweise geöffneter Tür, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles des Wagens mit verschlossener Tür. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A -B und Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2 in einem größeren Maßstab.
Zwischen den oberen Enden der senkrechten Leisten 3 und 4, die an der mit der Türöffnung 2 versehenen Seitenwand 1 des Wagens angeordnet sind und von denen die Leiste 3 den Türpfosten, die Leiste 4 die Türhemmung bildet, ist eine an dem äußeren Rand mit Zähnen 6 versehene Schiene 5 an der Wagenwand befestigt, die die obere Bahn für die Tür bildet. Zwischen den unteren Enden der Leisten 3 und 4 ist eine an dem unteren Rand mit Zähnen 8 versehene, an der Wagenwand befestigte Schiene 7· angeordnet. Die Größe der Tür 9 ist so bemessen, daß sie im geschlossenen Zustand an der Leiste 3 anliegt, an der gegenüberliegenden Seite über den Rand der Türöffnung greift und an der oberen und unteren Seite sich bis nahe an die Schienen 5 und 7 erstreckt. ' · -
An dem oberen Ende der Tür sind Hänge- ; eisen 10 angeordnet, deren nach oben reichender Teil 11 bei 13 um die Verzahnung der Schiene 5 gebogen ist. An der inneren Seite der so gebildeten Schleife 13 ist ein Zahn 14 angebracht, welcher in die Verzahnung der Schiene 5 eingreifen kann. Auf der inneren Seite ist das Hängeeisen (<io bei 12 rechtwinklig über den oberen Rand der Tür abgebogen, so daß zwischen den Teilen 11 und 12 unter dem glatten unteren Rand der Schiene 5. eine Rolle 15 drehbar gelagert, werden kann.
Am unteren Ende der Tür befindet sich ein Bügel 16, dessen Enden 17 abgebogen und an der Innenseite mit Zähnen 18 versehen sind,' welche in die Verzahnung 8 der Schiene 7 eingreifen. An dem wagerechteh Teil des Bügels 16 sind mit Führungsrollen 19 versehene Zapfen 20 befestigt, deren Enden sich in senkrechten Schlitzen der Tür führen. Oberhalb des Bügels 16 sitzt an der Tür ein nach außen ragender Zapfen 21/ an dem eine Exzenterscheibe 22 drehbar gelagert ist. An der Stirnfläche der Exzenterscheibe 22 ist ein mit einem verbreiterten Ende 24 versehe-
ner Hebel 23 befestigt, welcher zur Drehung der Exzenterscheibe auf dem Zapfen 21 dient. An seinem schmälen Ende besitzt der Hebel 23 eine öse 25. Der Exzenterring 26 ist mit einem nach abwärts sich erstreckenden Ansatz 27 versehen, welcher in der Mitte des Bügels 16 befestigt ist. An der Außenseite der Tür ist eine gebogene, mit einer Stange 29 versehene Platte 28 befestigt. Zwischen Stangen und Platte erstreckt sich der Hebel 23. Der äußere Rand 30 der Platte 28 ist aufgebogen und besitzt an dem Kopf und am Fuß der Platte Anschläge 31 und 32. Außerdem ist in der Nähe des oberen Endes der Platte 28 ein Haken 33 angeordnet, an dem der Handhebel 23 in der geschlossenen Stellung der Tür durch ein Hängeschloß 34 befestigt werden kann.
An der Leiste 3 und am Rand der Tür sind Bandhaken 35 und 36 angebracht, welche bei geschlossener Tür durch ein Hängeschloß oder sonst eine geeignete Vorrichtung miteinander verbunden werden können. Am unteren Ende der Tür ist eine Kappe 37 befestigt, welche die unterhalb des Exzenters und des Hebels 23 liegenden Teile der Verschlußvorrichtung bedeckt.
Um die an den Hängeeisen Io und an dem Bügel 16 angeordneten Rollen mit den glatten Rändern der Schienen 5 und 7 in Berührung zu bringen, muß der Hebel 23 gesenkt werden. Beim Senken des Hebels 23 wird die Exzenterscheibe 22 auf dem Zapfen 21 gedreht, wodurch der Bügel 16 gesenkt wird und die Rollen ig mit dem oberen glatten Rand der Schiene 7 in Berührung gebracht
, werden, während die an der Innenseite der abgebogenen Enden des Bügels angebrachten Zähne außer Eingriff mit der Verzahnung 8 kommen. Durch weiteres Senken des Hebels 23, nachdem die Rollen 19 mit der Schiene 7 in Berührung sind, wird die Tür gehoben, so daß die Rollen 15 mit dem unteren Rand der Schiene 5 in Berührung kommen und die Zähne des gebogenen Endes der Hängeeisen 10 außer Eingriff mit der Verzahnung 6 kommen. Die Tür kann nun leicht auf den Rollen verschoben werden.
Solange der Hebel 23 sich in seiner unteren Lage befindet, wo er durch den Anschlag 32 gehalten wird, kann die Tür leicht in ihre geöffnete oder geschlossene Lage gebracht werden. Im Augenblick aber, in dem der Hebel 23 freigegeben wird, so daß die Tür niederfallen kann, kommen die an den Hängeeisen 10 und an dem Bügel 16 angebrachten Zähne mit den Verzahnungen 6 bzw. 8 der Schienen 5 und 7 in Eingriff, indem die Exzenterscheibe 22 in ihre frühere Lage zurückkehrt und den Bügel 16 in seine obere Lage zieht. Natürlich kann die Tür in jeder Lage, auch wenn sie nur wenig geöffnet ist, in eine feste Lage gebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 6s
    Schiebetür für Eisenbahngüterwagen mit verschiebbar gelagerten, Rollen tragenden Haken, die zwecks Feststellung der Tür mit einer außerhalb der Türöffnung angebrachten verzahnten Stange in Eingriff gebracht werden können, während die Rollen bei der Bewegung der Tür als Führung dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (17) und Rollen (19) an einem zur Tür parallel verschiebbaren Bügel (16) angeordnet sind, der mit einem eine an der Tür drehbar gelagerte Exzenterscheibe (22) umgebenden Exzenterring (26) drehbar verbunden ist, so daß durch Drehen des Exzenters der Bügel in senkrechter Richtung verschoben und damit die Haken oder die Rollen mit der Zahnstange in oder außer Eingriff gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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