DE2160268A1 - Druckgasdose fuer eine spruehvorrichtung - Google Patents

Druckgasdose fuer eine spruehvorrichtung

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DE2160268A1 DE19712160268 DE2160268A DE2160268A1 DE 2160268 A1 DE2160268 A1 DE 2160268A1 DE 19712160268 DE19712160268 DE 19712160268 DE 2160268 A DE2160268 A DE 2160268A DE 2160268 A1 DE2160268 A1 DE 2160268A1
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Gerhard Fox
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/68Dispensing two or more contents
    • B65D83/682Dispensing two or more contents initially separated and subsequently mixed
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Description

  • Druckgasdose für eine Sprülivorrichtung Die Erfindung betrifft eine Druckgasdose für eine Spruhvorrichtung zum Versprühen von zwei strömungsfähigen Medien.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Druckgasdose ein an der insbesondere rohrförmig gestalteten Dosenwand befestigbarest ringförmiges Deckelteil mit einem inneren Wulstrand aufweist, an den ein die Öffnung des ringförmigen Deckelteils verschließendes zentrales Deckelteil durch Umbördeln seines Außenrandes um diesen Wulstrand befestigt ist, wobei zwischen den Wulstrand und den darum umgebördelten Außenrand der obere Rand eines in die Dose eingesetzten ersten flexiblen und zusammendrückbaren Behälters für das eine der zu versprühenden Medien eingeklemmt ist, und daß im wesentlichen zentral in den ersten Behalter ein das zweite zu versprühende Medium enthaltender zweiter flexibler und zusammendrückbarer Behälter eingesteckt ist, dessen offenes Ende einen nach außen vorspringenden Wulstrand hat, um den der mittlere Abschnitt des zentralen Deckelteils napfartig herumgepreßt ist.
  • Eine derartige, allseitig verschlossene, die beiden zu versprühenden Medien und das den äußeren ersten Behälter umgebende Ureib- bzw. Druckgas enthaltqnde Dose dient insbesondere als Einsatz für die in der älteren Patentanmeldung P 21 t5 035.6 der gleichen Anmelderin beschriebene Sprühvorrichtung, die ein Gehäuse aufweist, welches ein Sprhventil trägt, ;an das zwei starre und starr gelagerte Sinsteckdorne angeschlossen sind, die bei in das Sprühvorricbtungsgehäuse eingesetzter Druckgasdose durch die Deckelteile dieser Dose hindurch in die Behälter abdichtend eingesteckt und mit Strömungskanälen versehen sind, welche die die zu versprühenden Medien aufnehmenden Behälter mit dem Sprühventil verbinden.
  • Die Erfindung sowie weitere erfindungsgemäße Merkmale sind im folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung, in der eine mögliche Ausführungsform in beispielhafter Weise dargestellt istw näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Druckgasdose, und Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine Sprühvorrichtung mit eingesetzter Druckgasdose.
  • Die erfindungsgemäße Drmokgasdose 1 hat ein im wesentlichen zylindrisches Außengehäuse 2, dessen unteres Ende mit dem Boden 3 verschlossen ist, der ein selbstschließendes Begaeungsventil 4 aufweist. Der Deckel der Dose 1 ist aus zwei Teilen zusammengesetzt} nämlich einem äußeren ringfbrmigen Deckelteil 5 mit dem innen liegenden Wulstrand 6 und dem die oeffnung des ringförmigen Deckelteils 5 verschließenden zentralen Deckelteil 7, das durch Umbördeln seines Außenrandes 8 um den wulstrand 6 an dem ringförmigen Deckelteil 5 befestigt ist. Zwischen dem Wulstrand 6 und dem darum umgebördelten Außenrand 8 ist der obere Rand eines in die Dose eingesetzten ersten flexiblen und zusammendrfickbaren Behälters 9 für das eine der zu versnrühenden Medien eingeklemmt. Tn den ersten äußeren Behälter 9 ist im wesentlichen zentral ein das zweite zu versprühende Medium enthaltender zweiter flexibler und zusammendrückbarer Behälter 10 eingesteckt, dessen oben offenes Ende einen nach außen vorspringenden Wulstrand 11 hat, um den der mittlere Abschnitt des zentralen Deckeltei l.s 7 napfartio herumgepreßt ist. Zwischen das obere Ende des zweiten Behälters 10 und das zentrale Deckelteil 7 ist ein Dichtring 12 zwischengelegt.
  • Zwischen den beiden Behältern 9 und 10 ist ein Ringraum 13 gebildet, und der äußere Behälter 9 ist mit nach innen gezogenen, den inneren Behälter 10 im wesentlichen punktförmig abstützenden Vorsprüngen 14 versehen, von denen in Fig. 1 nur ein einiger dargestellt ist. Der äußere Behälter 9 weist an seinem vom Dosendeckel abgewandten Ende eine zentrale Vertiefung 15 auf, in die der innere Behälter 10 mit seinem unteren Ende eingesteckt ist.
  • Die l.tontage und das Füllen der Druckgasdose mit den zu versprühenden Medien und dem Druck- bzw. Treibgas läßt sich aufgrund der erfindungsgemäßen Gestaltung außerordentlich 3 sicht in folgender Weise dllrchführen: Der innere Behälter 10 kann entweder durch sein oberes offenes Ende gefüllt werden, bevor das Deckelteil 7 um den unteren Wulstrand 11 herumgebördelt wird, od er nach Anbringer e. dieses Deckelteils an dem oberen Ende des Behälters 10 durch das dann offene untere Ende des Behälters 10, welches nach dem Füllvorgang beispielsweise durch Versiegeln oder Verschweißen versch.lossen wird. Der äußere Behälter 9 kann gefüllt werden, bevor der innere Behälter 10 in ihn hineingesteckt und das Einklemmen des oberen Behsterrandes zwischen den Wulstrand 6 des äußeren Deckelteils 5 und dem Außenrand 8 des zentralen Deckelteils 7 durch Umbördeln durchgeführt wird.
  • Es besteht jedoch auch die DIöglichkeit, den äußeren Behälter erst nachträglich von unten her zu füllen, nachdem die beiden Deckelteile 5 und 7 aneinander befestigt worden sind. Das Füllen des äußeren Behälters 9 erfolgt in diesem Fall ebenfalls durch das dann offene untere Ende, welches nach dem Füllvorgang beispielsweise durch Versiegeln oder Verschweißen verschlossen wird. Anschließend werden die beiden Behälter 9, 10 in das Außengehäuse 2 von oben her eingeschoben, und das ringförmige Deckelteil 5 wird an der zylindrischen Außen rehäusewandung befestigt. Das Begasen der Druckgasdose erfolgt dann durch *as selbstschließende Ventil C in dem Boden 3.
  • Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Montage im Bereich des Deckels 5, 7 vor dem Püllen der beiden Behälter 9 und 10 durchzuführen und anschließend beide Behälter von unten her durch die dann offenen Böden zu füllen, welche anschließend verschlossen werden.
  • Beim Gebrauch der gefüllten Druckgasdose 1 wird diese von unten her in die in Fiér. 2 teilweise dargestellte Sprüllvorrichtung 16 etngeschoben, die an ihrem oberen Ende mit einem mittels des Betätigungshebels 18 zu betätigenden Sprühventil 17 versehen ist, dessen Aufbau und Wirkuncrsweise im vorliegenden Fall im großen und ganzen bedeutungslos ist, sofern es die in Fig. 2 dargestellten Einstechdorne 19, 20 aufweist, welche nach innen in das Gehäuse der Sprühvorrichtung 16 ragen und mit Strömungskanalen versehen sind. Beim Einschieben der Druckgasdose 1 in die Sllrtihvorrielltung 16 wird der zentrale Deckelteil von diesen Einstechdornen 19, 20 durchatochen, so daß die Verbindung zwischen den Innenräumen der Behälter 9 und 10 und dem Sprühventil 17 hergestellt ist. Um ein unbeabsichtigtes Entweichen der Behälterinhalte zu vermeiden, sind geeignete, vorzugsweise federbelastete iichtsysteme 21 im Bereich der Einstechdorne 19, 20 vorgesehen.
  • \wenn das Ventil 17 durch Betätigen des Hebels 18 geöffnet wird, werden die Inhalte der beiden Behälter 9 und 10 von dem zwischen dem äußeren Behälter 9 und dem Außengehäuse 2 der Druckgasdose 1 befindlichen Druck- bzw. Treibgas durch die Kanäle 22, 25 der Einstechdorne 19, 20 und durch Anschlußkanäle im Srühventil 17 nach außen gedrückt und in der Mischdüse 24 des Sprühventils 17 miteinander vermischt.
  • Die beiden Behälter 9 und 10 bestehen vorzugsweise aus Polyäthylen oder Polyamid, während das Außengehäuse 2 der Druckgasdose 1 aus Blech und der Dosendeckel aus vorzugsweise Aluminium besteht.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Druckgasdose für eine Sprühvorrichtung zum Versprühen von zwei strömungsfähigen Medien, dadurch gekennzeichnet, daß die Druokgasdose ein an der insbesondere rohrförmig gestalteten Dosenwand (2) befestigbares ringförmiges Deckelteil (5) mit einem inneren Wulstrand (6) aufweist, an dem ein die Öffnung des ringfermigen Deckelteils (5) verschließendes zentrales Deckelteil (7) durch Umbördeln seines Außenrandes (8) um diesen Wulstrand (6) befestigt ist, wobei zwischen den Wulstrand (6) und den darum umgebbrdelten Außenrand (8) der obere Rand eines in die Dose (1) eingesetzten ersten flexiblen und zusammendrückbaren Behälters (9) für das eine der zu versprühenden Medien eingeklemmt ist, und daß im wesentlichen zentral in den ersten Behälter (9) ein das zweite zu versprühende' Medium enthaltender zweiter flexibler und zusammendrückbarer Behälter (10) eingesteckt ist, dessen offenes Ende einen nach außen vorspringenden Wulstrand (11) hat, um den der mittlere Abschnitt des zentralen Deckeltei1s (7) napfartig herumgepreßt ist.
2. Druckgasdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das offene Ende des zweiten Behälters (10) und das zentrale Deckelteil (7) ein Dichtring (12) zwischengelegt ist.
3. Druckgasdose nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Behältern (9, 10) ein Ringraum (13) gebildet ist, und daß der äußere Behälter (9) mit nach innen gezogenen, den inneren Behälter (10) im wesentlichen punktförmig abstützenden Vorsprüngen (14) versehen ist.
4. Druckgasdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Behälter (9) an seinem vom Dosendeckel (5, 7) abgewandten Ende eine zentrale Vertiefung (15) aufweist, in die der innere Behälter (10) mit seinem Ende eingesteckt ist.
5. Druckgasdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Behälter jeweils die Form eines Balges haben und aus Polythylen oder Polyamid bestehen.
6. Druckgasdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Deckelteile aus Aluminium bestehen.
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