DE217496C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE217496C DE217496C DENDAT217496D DE217496DA DE217496C DE 217496 C DE217496 C DE 217496C DE NDAT217496 D DENDAT217496 D DE NDAT217496D DE 217496D A DE217496D A DE 217496DA DE 217496 C DE217496 C DE 217496C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheel
- tread
- sliders
- elliptical shape
- parallelograms
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
- B60B9/26—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 d. GRUPPE
Rad für Fahrzeuge aller Art. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rad für Fahrzeuge aller Art mit federndem, zur Ellipsenform
zusammendrückbarem Laufkranz und nachgiebigen Speichen, die zu Gruppen vereinigt
sind.
Gemäß der Erfindung sind je vier am Laufkranz angelenkte Speichenteile durch ein gleichseitiges,
rechtwinkliges Hebelparallelogramm miteinander verbunden. Die Parallelogrammecken
sind an Gleitstücken arigelenkt, die in geeigneten, an der Nabe befestigten Bahnen
Führung haben, derart, daß der nachgiebige Laufkranz eine mehr oder weniger elliptische
Form annimmt, wenn das Rad belastet wird.
Auf der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Seitenansicht des Rades im unbelasteten
Zustande. Das Gehäuse, welches die Bewegungsteile enthält, ist zum Teil im Schnitt dargestellt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt der einen Radhälfte nach Fig. 1.
Fig. 3 und 4 zeigen im Grundriß und in Ansicht zwei Ausführungsformen für die Gleitstücke
der Parallelogrammecken und für die Führung.
Fig. 5 zeigt das Rad bei Belastung.
An der Nabe A des Rades sind die Scheiben B, B1 gemäß Fig. 2 befestigt. Mit diesen sind radial verlaufende Führungsstege C vernietet, und zwar auf beiden Seiten jeder Scheibe je vier Stück, im ganzen also 16, wobei die einzelnen Führungen gemäß Fig. 1 verteilt sind. Nahe ihren Enden tragen die Führungen C die Versteifungsringe D. Die Kreuzköpfe oder Gleitstücke E, welche in den Führungen gleiten, können mit Laufrollen F versehen sein (Fig. 4). Die Gleitstücke E tragen ferner einen Zapfen, an den die Arme G der Gelenkparallelogramme angelenkt sind, sowie einen Schuh H, in den je eine Speiche I verstellbar eingeschraubt ist. Die Außenenden der Speichen I sind mit einem Auge versehen und in je einem Bügel / drehbar gelagert. Diese Bügel / sitzen an dem nachgiebigen, aus" einem Stahlband bestehenden Laufkranz K fest. Mit den Bügeln / sind noch U-förmig gebogene Klammern L verbunden, welche einen von Hohlräumen durchzogenen Gummireifen M festhalten. Die beweglichen Teile des Rades sind in einem Gehäuse N untergebracht, das Staub und Schmutz fernhält und ein Schmiermittel enthält.
An der Nabe A des Rades sind die Scheiben B, B1 gemäß Fig. 2 befestigt. Mit diesen sind radial verlaufende Führungsstege C vernietet, und zwar auf beiden Seiten jeder Scheibe je vier Stück, im ganzen also 16, wobei die einzelnen Führungen gemäß Fig. 1 verteilt sind. Nahe ihren Enden tragen die Führungen C die Versteifungsringe D. Die Kreuzköpfe oder Gleitstücke E, welche in den Führungen gleiten, können mit Laufrollen F versehen sein (Fig. 4). Die Gleitstücke E tragen ferner einen Zapfen, an den die Arme G der Gelenkparallelogramme angelenkt sind, sowie einen Schuh H, in den je eine Speiche I verstellbar eingeschraubt ist. Die Außenenden der Speichen I sind mit einem Auge versehen und in je einem Bügel / drehbar gelagert. Diese Bügel / sitzen an dem nachgiebigen, aus" einem Stahlband bestehenden Laufkranz K fest. Mit den Bügeln / sind noch U-förmig gebogene Klammern L verbunden, welche einen von Hohlräumen durchzogenen Gummireifen M festhalten. Die beweglichen Teile des Rades sind in einem Gehäuse N untergebracht, das Staub und Schmutz fernhält und ein Schmiermittel enthält.
Bei Belastung des Rades wird die Nabe nach unten gedrückt und veranlaßt dadurch,
daß der auf dem Boden stehende Teil des nachgiebigen Laufkranzes sich abplattet (Fig. 5).
Die jeweils senkrecht stehenden Speichen verschieben sich dabei mit ihren Kreuzköpfen E
in den Führungen C nach einwärts, während die mehr oder weniger wagerecht liegenden
Speichen radial nach auswärts bewegt werden. Die zusammengehörigen Arme G bilden dann
einen Rhombus, dessen spitze Winkel zu beiden Seiten der Nabe liegen, während die stumpfen
Winkel sich oben und unten befinden. Der Laufkranz K nimmt dabei eine elliptische
Form mit wagerechter Hauptachse an.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: .i. Rad für Fahrzeuge aller Art mit federndem, zur Ellipsenform zusammendrückbarem Laufkranz und nachgiebigen, zu Gruppen vereinigten Speichen, dadurch gekennzeichnet, daß je vier am Laufkranz(K) angelenkte Speichenteile (I) durch ein gleichseitiges, rechtwinkliges Hebelparallelogramm (G) miteinander vereinigt sind, derart, daß bei Belastung.. des Rades die Parallelogramme nacheinander zu Rhomben zusammengedrückt werden und der nachgiebige Laufkranz in die elliptische Form übergeführt wird.
- 2. Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der Parallelogramme (G) mit Gleitstücken oder Kreuzköpfen (E) verbunden sind, die in an der Nabe (A) befestigten.Führungen (C) gleiten.
- 3. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (E) mit Laufrollen (F) versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217496C true DE217496C (de) |
Family
ID=478794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217496D Active DE217496C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217496C (de) |
-
0
- DE DENDAT217496D patent/DE217496C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE217496C (de) | ||
| DE2643117A1 (de) | Sicherheits-reifen-radfelgen- anordnung | |
| DE866155C (de) | Radfederung fuer Fahrzeuge aller Art | |
| DE222303C (de) | ||
| DE608651C (de) | Federndes Rad mit einer entgegen dem Druck einer um die Nabe gelegten Feder beweglichen Scheibe | |
| DE625885C (de) | Elastisches Rad fuer Fahrzeuge aller Art | |
| DE546546C (de) | Fahrzeugrad | |
| DE190288C (de) | ||
| DE307202C (de) | ||
| DE250820C (de) | ||
| DE200584C (de) | ||
| DE115437C (de) | ||
| DE254923C (de) | ||
| DE190563C (de) | ||
| DE212090C (de) | ||
| DE356744C (de) | Federnder Radreifen | |
| DE150787C (de) | ||
| DE702444C (de) | Elastisches Laufband fuer doppelluftbereifte Fahrzeuge | |
| DE78336C (de) | Zweitheilige elastische Radnabe für Fahrräder | |
| DE182490C (de) | ||
| DE200286C (de) | ||
| DE271617C (de) | ||
| DE264215C (de) | ||
| DE102717C (de) | ||
| DE207148C (de) |