DE218687C - - Google Patents

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DE218687C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
    • F16H1/206Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members characterised by the driving or driven member being composed of two or more gear wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.— M 218687 KLASSE A7h. GRUPPE
in PHILADELPHIA, V. St. A.
Die Erfindung betrifft Übersetzungsgetriebe zur Kraftübertragung von Turbinen oder anderen schnellaufenden Motoren zu den mit niedrigeren Geschwindigkeiten zu betreibenden Vorrichtungen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, ein Übersetzungsgetriebe zu schaffen, bei dem selbsttätig wirkende Einstellvorrichtungen benutzt werden, um eine symmetrische Druckverteilung auf die Zähne der zur Kraftübertragung benutzten verschiedenen Sätze von ineinandergreifenden Zahnrädern zu erzielen.
' Hierbei wird die durch eine Turbine oder
einen anderen schnellaufenden Motor gelieferte Kraft auf eine langsamer umlaufende Welle mittels eines Paares von Zahntrieben und damit zusammenwirkenden Zahnrädern übertragen. Unter Zahntrieben sind hier im Gegensatz zu den getriebenen Zahnrädern die treibenden Zahnräder verstanden, deren achsiale . Länge größer ist als ihre Breite im Durchmesser.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Grundriß des Übersetzungsgetriebes gemäß der Erfindung. Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Schwingrahmens in Verbindung mit einem Schnitt durch die Grundplatte des Getriebes längs der Linie C-D der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den Schwingrahmen und die die Zahntriebe tragende Hohlwelle nach der Linie C-D der Fig. 1. Fig. 4 ist ein Längsschnitt nach der Linie ■/-/ der Fig. 1. Fig. 5 ist ein Grundriß des Schwingrahmens. Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 1. Fig. 7 zeigt in größerem Maßstabe einen Teil von Fig. 6.
Fig. 8 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3. Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie K-L der Fig. 3. Fig. 10 ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 3. Fig. 11 zeigt in größerem Maßstab einen Teil der in Fig. 3 im Schnitt dargestellten Vorrichtung. Fig. 12 zeigt die Anordnung einer Strebe und ihrer Einstellvorrichtung teilweise im Schnitt. Fig. 13 ist eine Endansicht der Fig. 12. . Fig. 14 ist ein einem Teil der Fig. 12 entsprechender teilweiser Schnitt. Fig. 15 ist ein Längsschnitt einer biegsamen Kupplung. Fig. 16 ist eine Endansicht und Fig. 17. ein Grundriß der Kupplung. Fig. 18 erläutert im Schaubild die durch die Zähne der Zahnräder ausgeübten Kräfte. Fig. 19 ist eine Endansicht des in Fig. 1, 2, 4, 6, 7 und 8 dargestellten !-Trägers nach vergrößertem Maßstab und zeigt, die Verdrehung des X-Trägers bei einer von der Welle in senkrechter Ebene vollführten Winkelbewegung. Fig. 20 zeigt in einer ähnlichen Ansicht die infolge einer Winkelbewegung in wagerechter Ebene entstehende Verdrehung des T-Trägers. Fig. 21 ist eine Oberansicht der oberen Hälfte einer etwas vereinfachten Ausführungsform der in Fig. 15, 16 und 17 dargestellten Kupplung. Fig. 22 erläutert in einer ähnlichen Ansicht diejenige Stellung, welche die Kupplungsteile bei einer längsweisen Verschiebung der Welle einnehmen. Fig.. 23 ist eine ähnliche Ansicht der in Fig. 15, 16 und 17 gezeigten Kupplung bei Biegung der Kraftübertragungswelle. Fig. 24 ist eine teilweise im Schnitt und teilweise im Aufriß gezeigte Ansicht einer geänderten Aus-
führungsform mit nur einem Paar Eingriffsräder. Fig. 25 ist ein senkrechter Schnitt nach A-A der Fig. 24. Fig. 26 ist eine Oberansicht der Fig. 25.
Das Übersetzungsgetriebe besteht aus einem Paar von treibenden Zahnrädern oder Zahntrieben 20, die mit einer Hohlwelle 21 (Fig. 3) aus einem Stück bestehen oder auf dieser befestigt sind. Letztere ruht drehbar in Lagern 22 des um eine wagerechte Achse schwenkbaren Rahmens 23. Dieser Schwingrahmen ruht auf zwei in gleicher Achse liegenden JL-Trägern 24 (Fig. 1, 2, 6 und 8), die ungefähr in der Mitte der Hohlwelle 21 liegen und sich quer zu deren Achse erstrecken. Die T-Träger 24 sind auf der Grundplatte 25 des Übersetzungsgetriebes mittels Bolzen 26 (Fig. 7) angebracht, die durch entsprechende Löcher der Grundplatte und des Flansches der T-Träger hindurchtreten.
Ein Paar Zahnräder 28 sitzen auf einem drehbaren Gliede 29 (Fig. 4), das in Lagern 30 der mit der Grundplatte 25 aus einem Stück bestehenden Ständer ruht. Die Zahnräder 28 greifen in die Zahntriebe 20, und die Welle der Zahnräder 28 kann durch eine beliebige Kupplung mit der anzutreibenden Vorrichtung Kraft an diese abgeben. Die Hohlwelle 21 für
. die Zahntriebe 20 ist mittels Keil- und Bolzenverbindung 32 (Fig. 3) mit der Welle 33 verbunden, die sich durch die Hohlwelle 21 erstreckt und am einen Ende mit dem einen Gliede 34 einer in den Fig. 15, 16 und 17 besonders dargestellten, biegsamen Kupplung versehen ist. Die Welle 33 ist verhältnismäßig biegsam und so. lang, daß sie bei einer verhältnismäßig niedrigen Umlaufsgeschwindigkeit ungenau laufen (schlagen) würde. Demgemäß sind auf der Welle in der Nähe ihrer halben Länge eine Anzahl Richtansätze 31 angebracht. Diese Ansätze verhindern eine außergewöhnliche Durchbiegung der Welle, gestatten aber den Durchtritt einer Kühlflüssigkeit zwischen. der Welle 33 und der Hohlwelle 21.
Die in den Fig. 15, 16 und 17 dargestellte biegsame Kupplung besteht aus einem auf der. Welle 33 befestigten Gliede 34 und einem auf der Welle 36 der Turbine oder eines anderen Schnellauf enden Motors befestigten Gliede 35.
Die Fig. 16 zeigt eine Endansicht des Gliedes 34 und der Welle 33, wobei die Welle 36 und das Glied 35 fortgelassen sind. Jedes der Glieder 34 und 35 ist mit einem Ansatz 38 versehen, an dem die Verbindungsgelenke 39 mittels Zapfen 40 drehbar angebracht sind. Jedes Gelenk 39 verbindet einen der Ansätze 38 des Gliedes 34 mit einem der Ansätze 38 des Gliedes 35.
Die beiden Glieder 34 und 35 können, wie in Fig. 22 ' gezeigt ist, etwas auseinandergezogen werden; mithin muß sich bei der in Fig. 22 dargestellten Verschiebung die Welle 36 um ihre Achse gegenüber der Welle 33 drehen, und wenn hier eine sehr große Verschiebung gestattet wäre, würden die Zapfen 40 sich in den Augen des Gelenks festzwängen. Ähnlich kann auch in Fig. 15, 16 und 17 die Wellenachse 36 gegenüber der Wellenachse 33 ein wenig verschoben werden, wie in Fig. 23 gezeigt, aber diese Bewegung ist notwendigerweise eine beschränkte, da die Zapfen 40 die Neigung haben, sich in den Augen der Gelenke festzuzwängen; indessen wird bei sehr weitgehender Verstellung der Zahnräder der Winkel zwischen der Achse der Welle 26 und der Achse der Welle 33 zu klein sein, um ungünstig auf die Kupplung einwirken zu können.
Die Welle 36 ist mit einer Verlängerung 41 von kleinerem Durchmesser versehen, die mit einem an dem Gliede 34 angebolzten Führungsstück 42 zusammenwirkt. Das Führungsstück 42 und die Gelenke 39 sind so angeordnet, daß die Welle 33 sich nur in der Längsrichtung frei bewegen kann. Ist die Anordnung genau eingestellt, dann kann die Welle 36 nur ein Drehmoment durch die Kupplung auf die Welle 33 und von dort auf die Zahntriebe übertragen.
Der Schwingrahmen und damit auch die Triebe können rechtwinklig zur Achse der Hohlwelle 21 verschoben werden, um die Lage der Zahntriebe mit Bezug auf die Zahnräder 28 einzustellen. Dies wird dadurch erzielt, daß man in den Flanschen der T-Träger 24 längliche Löcher für die Bolzen 26 vorsieht und ferner einen Einstellkeil 43 (Fig. 7) anordnet, der zur Änderung der Lage. der T-Träger mit Bezug auf die Grundplatte dient und sie auch starr in Stellung hält. Diese Einstellung ist deshalb vorgesehen, um bei Abnutzung der .Lager und Auseinanderbewegung der Achsen der Zahnräder und Zahntriebe sie in ihre ur- \ sprüngliche Stellung zurückbringen zu können. Zu diesem Zweck werden die Bolzen 26 gelöst, der Keil 43 mittels einer beliebigen Einrichtung vorgeschoben und in dieser Lage durch in der Grundplatte angeordnete Sperrglieder 44 gesichert.
Falls erforderlich, werden zwischen dem· ■Schwingrahmen 23 und. der Grundplatte 25: Streben 46 (Fig. 1, 6, 12 und 13) vorgesehen. Diese Streben dienen, wie bereits erwähnt, dazu, die durch Verdrehung der T-Trägerstege erzielte Winkelbewegung in wagerechter Ebene zu begrenzen. Jede Strebe besteht aus einer geraden, mit abgerundeten Enden versehenen Stange. Die abgerundeten Enden ruhen in am Schwingrahmen bzw. an der Grundplatte angebrachten Pfannen. Das eine Ende der Strebe 46 legt sich gegen eine im Schwingrahmenteil 23 eingelassene Pfanne 47; das andere Ende legt sich gegen eine einstellbare Pfanne 48, die in ein Lagerstück 50 eingeschraubt ist.
Letzteres ist an einem mit der Grundplatte 25 aus einem Stück bestehenden Träger 51 befestigt. An der Pfanne 48 ist ein Einstellhebel 52 befestigt und an seinem Ende mit einem Sperrstück 53 versehen, das mit auf dem äußeren Umfang des Lagerstücks 50 ausgebildeten Kerben 54 zusammenwirkt, um die Einstellung der Pfanne 48 anzuzeigen und gleichzeitig diese in Stellung zu halten.
Die Streben 46 sind mit Bezug auf den Schwingrahmen so angeordnet, daß die von den Lagern auf den Rahmen übertragene Wärme keinen merklichen Einfluß auf die Einstellung der Streben ausübt. Die inneren Enden der Streben oder ihre sich gegen die Pfannen 47 legenden Enden werden sich bei Ausdehnung des Rahmens senkrecht abwärts bewegen; da jedoch die Streben zur Bewegungsrichtung
' senkrecht angeordnet sind, ist die Pfeilhöhe des durch die Achse der Strebe beschriebenen Bogens sehr gering. Die an der Grundplatte * angebrachte Einstellvorrichtung ermöglicht eine sehr genaue Einstellung der Strebe. .
Da jeder Zahn der Zahntriebe 20 bei dem dargestellten Größenverhältnis der Zahnräder ungefähr fünf Berührungen gegenüber einer Berührung jedes, Zahnes der Zahnräder 28 hat, so ist es zweckmäßig, die Zahnräder 20 und die Hohlwelle 21 durch Wasser zu kühlen, während eine Kühlung der damit in Eingriff stehenden Zahnräder 28 unnötig ist.
Die für die Zahntriebe vorgesehene Wasserkühleinrichtung besitzt eine entsprechende Anschlußvorrichtung 55 (Fig. i, 2 und 5), die das Wasser oder ein anderes Kühlmittel einem in dem einen Ende der Welle 33 ausgebildeten Kanal 56 (Fig. 3) zuleitet. Der Kanal 56 steht mit dem Ringraum zwischen der Welle 33 und der Hohlwelle 21 durch Kanäle 57 in Verbindung. Am anderen Ende des Rahmens 23 ist ein Wasserfang 58 angebracht, der das aus dem inneren Kanal austretende Wasser aufnimmt und in eine entsprechende Ablaufvorrichtung ableitet. Der Wasserfang besteht aus einem Ablenker 59, der auf der Welle 33 sitzt und von dem Gehäuse 61 umschlossen wird.. Letzteres ist auf einem (nicht gezeichneten) Träger der Grundplatte 25 angeordnet und ermöglicht dem Rahmen 23 die erforderliche Bewegungsfreiheit.
Die Schmierung kann je nach Umständen ohne oder mit Druck- oder Saugwirkung erfolgen. Die Hohlwelle ist zwischen den Zahn-■ trieben 20 zu Lagerzapfen ausgebildet (Fig. 3), um das verunreinigte Öl der Zahntriebe von dem der Lagerzapfen getrennt zu. halten. Während wohl von den Lagern ein wenig öl in den Getrieberaum entweichen kann, ist es durch die dargestellte Anordnung praktisch unmöglieh, daß sich öl von den Zahnrädern mit dem Lageröl mischt.
Das Öl wird den Lagerzapfen 22 durch im Rahmenteil 23 ausgebildete Kanäle 63 (Fig. 3) zugeführt und durch an jedem Ende eines Lagers vorgesehene Kanäle 64 abgeleitet. Jeder Kanal 64 steht mit einem zwischen der Hohlwelle 21 und der benachbarten Wand des Rahmens 23 ausgebildeten Ringkanal 65 in Verbindung, wobei ein mit der Hohlwelle 21 aus einem Stück bestehender Ring 66 das Öl in den Kanal 64 abschleudert. Die Anordnung der Triebe auf der Hohlwelle 21 ist derart, daß praktisch kein Öl aus dem Getrieberaum in den Kanal 64 übertreten und sich mit dem von den Lagerzapfen abfließenden Öl mischen kann.
Bei der dargestellten Ausführung sind die Zahnräder mit schraubenförmigen Zähnen versehen, doch könnten auch, wie noch erläutert werden soll, ebensogut mit einer geringen Änderung im Aufbau der Welle und der Lager für die Zahntriebe und Zahnräder gerade Zähne benutzt werden. Befinden sich die Zahntriebe und Zahnräder im Betriebe, dann wird die Lage der Zahntriebe in der Längsrichtung und die Winkel- Stellung ihrer Achsen - ausschließlich durch das Zusammenwirken der schraubenförmigen Zähne der Zahntriebe und -räder selbsttätig eingestellt. Die biegsame Kupplung zwischen der Motorwelle 36 und. den Trieben, die in Wirklichkeit die Welle 33 und die in den Fig. 15, 16 und 17 dargestellte biegsame Kupplung einschließt, kann nur ein Drehmoment, aber keinen Längsschub auf die Zahntriebe ausüben. Ist die Anordnung genau eingestellt, dann kann diese Kupplung achsial keine Kraft ausüben, da die Gelenke 39 der Kupplung quer zur Achse liegen. Ist die parallele Lage der zahntragenden Glieder um den größten zulässigen Betrag gestört, dann sind die durch die Gelenke ausge- loö übten Achsialkräfte verhältnismäßig klein im Vergleich zu den durch die Zähne ausgeübten Kräften, sobald das Getriebe unter voller Belastung arbeitet. Die Welle 33 übt keinen Widerstand auf die Winkelbewegung der Zahntriebachse aus, mit Ausnahme des elastischen Widerstandes, der im Vergleich zu den anderen auftretenden Kräften klein ist. Im folgenden ist eine Beschreibung der beim Betrieb des Getriebes wirkenden Kräfte enthalten. .
Nimmt man mit Bezug auf Fig. 18 an, daß bei einer geringen Störung der parallelen Lage der Achse eine Neigung vorhanden ist] in genau parallele Stellung zurückzukehren, dann ist die Einstellung unveränderlich. Die Zahntriebe haben in ihren Lagern in der Längsrichtung eine gewisse Bewegungsfreiheit, so daß ihre Lage in dieser Richtung durch die Berührung der Zähne der Zahnräder mit denen der Zahntriebe'selbsttätig eingestellt wird. Bei Vernachlässigung der Reibung sind daher die entgegengesetzten Kräfte BD und B' D' ein-
ander gleich. Der 30 ° betragende Winkel der Zähne ermöglicht eine leichte Überwindung jedes Reibungswiderstandes in den Lagern, der sich einer Längsbewegung der Hohlwelle entgegensetzt.
Da an jedem Berührungspunkt eines Zahnes die Kräfte senkrecht zur Tangentenebene der Zahnflanke gerichtet sind, so' liegen die Resultanten B E und B' E' dieser Kräfte zur Senkrechten entgegengesetzt geneigt, und die Winkel EBF und E' B' F' sind einander gleich, und zwar gleich 30 °. Infolgedessen müssen auch die senkrechten Komponenten B F und B' F' einander gleich sein.
Da der die Zahntriebe 20 tragende Rahmen durch Drehung, um seine wagerechte Querachse nachgeben kann, stellt er sich selbst so ein, daß das Moment BFxBC gleich dem Moment B'F' χ B'C ist. Da nun B F gleich B' F' ist, müssen die Arme B C und B' C ebenfalls einander gleich sein. Ähnliche Überlegungen gelten mit Bezug auf die wagerechten Querkomponenten durch B B'. Selbstverständlich stellen die oben erwähnten Kräfte Resultierende von Kräften an den Zahnberührungspunkten dar, während die wirkliche Kraft längs der Berührungsflächen verteilt ist.
Die Druckverteilung auf die Zähne der beiden Triebe stellt sich also selbsttätig symmetrisch bei Abnutzung der Lager ein. Sind die Zahnräder gut geschnitten und unter Belastung abgearbeitet, dann ist die Verteilung der Beanspruchungen nahezu gleichmäßig. Ist dies einmal erreicht und tritt kein Schneiden auf, dann bleibt die Verteilung unter allen Verhältnissen gut, vorausgesetzt, daß der Schwingrahmen steif genug hergestellt ist.
Die Lager der Zahntriebe oder Zahnräder sind nicht einstellbar angeordnet. Die Lagerschalen sind innen und außen zu gleichachsigen Zylindern abgedreht. Wenn daher ihre Lagerschalen genau ausgebohrt sind, liegen die Lagerzapfen genau in gleicher Achse mit den Achsen der Lagerschalen, sobald neue Lagerschalen • 45 eingesetzt werden.
Um eine genau gleichmäßige Verteilung der Beanspruchungen an den Berührungspunkten der Zähne zu ■ erreichen, müssen die Punkte B und B' in die Mitte der Zahntriebe fallen. Sind die Berührungsdrücke beispielsweise am äußeren Ende ein wenig größer als am inneren Ende der Zahntriebe, dann werden die Punkte B und B' ein wenig aus der Mitte verschoben. Bei einem sehr steifen Rahmen braucht diese Verschiebung jedesmal nur sehr gering zu sein.
Bei einer Ausführung mit geraden Zähnen tritt keine Kraft an den Berührungspunkten der Zähne in der Längsrichtung auf. Daher ist es notwendig, die Lager der Zahntriebe an einer Längsbewegung auf ihren Wellen zu verhindern, beispielsweise durch einen an den Enden der Lagerzapfen befestigten Ring oder durch festes Zusammenbolzen der Welle 33 mit der Motorwelle 36. Die Gleichheit der senkrechten Kräfte auf die beiden Zahntriebe und der wagerechten Querkräfte sowie des Quermomentes in der in Verbindung mit Fig. 18 beschriebenen Weise trifft bei geraden Zähnen ebenso zu wie bei schraubenförmigen.
Befinden sich die Streben 46 in richtiger Stellung, dann ist der Schwingrahmen 23 seiner Winkelbewegung in wagerechter Ebene beraubt und die Lage der Zahntriebachse wird im übrigen durch die Kräfte an den Berührungspunkten der Zähne bestimmt und geregelt, d. h. also durch die Lage der Zahnradachse.
Sind keine Streben vorhanden, dann hängt die Unveränderlichkeit der Einstellung der Zähnrad- und Zahntriebachsen von der Form der Zahne ab.
Bei Zähnen mit konkaven Flanken, wie beispielsweise bei Epicykloidenverzahnung, ist die parallele Lage der Achsen gesichert; d. h. wird sie ein wenig gestört, dann zwingt die Wirkung der Zähne die Achsen in ihre parallele Lage zurück.
Bei Zähnen mit konvexen Flanken, wie bei-, spielsweise bei Evolventenverzahnung, ist die parallele Lage der Achsen nicht gesichert, und es nimmt bei einer leichten Störung die Winkellage zu. Bei solchen Zähnen muß man Streben 46 benutzen. Aber auch bei einer die parallele Lage sichernden Anordnung ist es zweckmäßig, Streben zu benutzen, um eine übermäßige Störung infolge Unfalles zu verhindern. Bei Benutzung von Streben gilt alles das mit Bezug auf Fig. 18 von den Längs- und Querkräften und Momenten der Querkräfte Gesagte auch hier, und die mit dem Schwingrahmen erzielten Vorteile werden, wenn überhaupt, nur wenig abgeschwächt.
Das Getriebe kann mit einem beliebigen Schutz versehen sein, der vorteilhaft aus einem aus dünnem Blech und Winkeleisen aufgebauten Gehäuse 25s (Fig. 24) besteht, das mit mittels Drahtgaze abgeschlossenen Öffnungen versehen ist. Diese Öffnungen werden so angeordnet, daß die Zahnräder beim Betriebe die Luft einsaugen und sie nach ihrer Benutzung zum vollständigen oder teilweisen Kühlen der Zahnräder aus dem Gehäuse wieder heraitstreiben. Das Gehäuse kann auch so ausgebildet sein, daß ein Entweichen von Öl verhindert wird; erforderlichenfalls kann es mit Filz oder Holz 0. dgl. belegt werden, um schalldämpfend zu wirken.
Die oben beschriebene Ausführung mit zwei Paaren ineinandergreifender Räder besitzt große Vorzüge gegenüber einer Ausführung mit nur einem Räderpaar; indessen kann in manchen Fällen, insbesondere da, wo es sich um eine verhältnismäßig niedrige Kraftübertragung handelt, die in Fig. 24, 25 und 26 veranschaulichte

Claims (6)

  1. Anordnung verwendet werden, bei der nur ein einziges Räderpaar vorhanden ist. In diesem Falle ruht die Welle 29 des größeren Zahnrades 28 in Lagern 30 an Ständern, die mit der Grundplatte 25 in einem Stück gearbeitet sind, während ein kleineres Zahnrad 20 an einem hohlen Teil 21 angeordnet oder angearbeitet ist, der in Lagern 22 eines beweglichen Rahmens 23 ruht. Diese Anordnung weicht nur unwesentlieh von der schon beschriebenen mit zwei Räderpaaren ab, nur daß der bewegliche Rahmen auf andersartige Weise gestützt ist. Dieser ruht hier auf einem Zapfen 67, der in Lagern 68 eines Ständers 69 untergebracht ist, wobei dieser Ständer an der Grundplatte befestigt ist und der vorerwähnte I-Träger ganz in Fortfall kommt. Vermöge der Anordnung des Zapfens 67 derart, daß dessen Achse rechtwinklig
    zur Achse des kleinen Zahnrades 20 liegt, ist eine Winkelbewegung des Rahmens in senkrechter Ebene ermöglicht, wogegen eine der-
    p artige Bewegung des das Zahnrad tragenden Gliedes 21 in wagerechter Ebene nicht stattfinden kann.
    Selbstverständlich können in der Bauart des Getriebes Änderungen vorgenommen werden, und es kann erforderlichenfalls der Schwingrahmen statt an den Zahntrieben an den Zahnrädern 28 angeordnet werden.
    Pate NT-A ν Sprüche:
    i. Übersetzungsgetriebe mit zwei ineinandergreifenden Zahnrädersätzen, von denen jeder Satz aus einem oder mehreren Rädern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageinrichtung für den einen Rädersatz so gebaut ist, daß zwischen diesem und dem anderen Rädersatz eine gegenseitige Winkelbewegung in einer zur Ächsenebene der Räder senkrechten Ebene möglich ist, zum Zwecke, die Druckverteilung auf die Zähne selbsttätig einzustellen.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad oder der Zahntrieb drehbar in einem Rahmen (23) gelagert ist, der an seiner Mitte so nachgiebig unterstützt ist, daß er um seinen Mittelpunkt Winkelbewegungen sowohl in wagerechter als auch in senkrechter Ebene ausführen kann.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rädersatz in einem Schwingrahmen drehbar gelagert ist, der von einem in Lagern (68) eines an der Grundplatte befestigten Ständers (69) ruhenden Zapfen (67) getragen wird.
  4. .4. Getriebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einstellbare Streben (46) zur Begrenzung der Winkelbewegung in wagerechter Ebene, die so angeordnet sind, daß eine Temperaturzunahme im Rahmen die Einstellung nicht merklich beeinflußt.
  5. 5. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das treibende Zahnrad (20) auf einer Hohlwelle (21) befestigt ist oder mit dieser aus einem Stück besteht, die mit dem einen Ende einer im ■ Innern der Hohlwelle angeordneten Welle (33) verbunden ist, während deren anderes ■ Ende an die Kraftwelle (36) durch eine biegsame Kupplung (34, 35, 38, 39, 40) angeschlossen ist. ·
  6. 6. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (59, 61) für den Umlauf eines Kühlmittels durch die Hohlwelle (21) vorgesehen ist.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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