DE2203178A1 - Handlaufleiste fuer rolltreppen - Google Patents
Handlaufleiste fuer rolltreppenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B23/00—Component parts of escalators or moving walkways
- B66B23/22—Balustrades
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Landscapes
- Escalators And Moving Walkways (AREA)
- Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)
Description
DipI.-lnq.V.'.DcMke
DipU c. H.-l Ir. pert 21 ·' Januar 1972
Pet./nta.'-v/aita L./Li.
506 Rci.-cih bsi Köln
Frankenioiiiar StraBa 137
Pahl'sche Gummi- und Asbest-Gesellschaft
"PAGUAG», Düsseldorf-Rath
Handlaufleiste für Rolltreppen
Die Erfindung betrifft eine umlaufende Handleiste für Rolltreppen od. dgl. mit einem. Griffteil und einem flexiblen Zugträger.
Bei bekannten Handlaufleisten besteht der Zugträger aus textlien
und / oder Drahtgewebeeinlagen, die in Gummi oder elastischem Kunststoff eing&ettet sind. Derartige Handlaufleisten werden
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von der Herstellerfirma amjLaufenden Band hergestellt und für den entsprechenden Anwendungsfall auf Länge zugeschnitten. La die
Handlaufleisten mit der Rolltreppe umlaufen müssen, ist es erforderlich,
die freien Enden der Leiste miteinander zu verbinden,
so daß eine endlose umlaufende Handlaufleiste entsteht. Die Verbindung
der Asien Leistenenden bereitet jedoch erhebliche Schwierigkeiten, da es nahezu unmöglich ist, die einzelnen Lagen
eines Leistenendes jeweils mit den entsprechenden Lagen des anderen Endes optimal zu verbinden. Zur Erhöhung der Zugfestigkeit
der Leistenenden werden diese angespitzt oder mit treppenförmigen
Absätzen versehen, um die Anlageflächen der Enden zu vergrößern, jedoch stellt die Verbindungsstelle immer noch eine
Schwachstelle der Handlaufleiste dar, die häufig zu Störungen
des Rolltreppenbetriebs führt.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Handlaufleisten besteht darin, daß sie bereits fertig zugeschnitten und an den Enden
verbunden angeliefert werden müssen. Das Zuschneiden und Montieren an der Baustelle, was in vielen Fällen von erheblichem
Vorteil wäre, ist bei den bekannten Handlaufleisten nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine umlaufende Handlaufleiste der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich
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einfach und ait geringem Aufwand in beliebiger länge selbst unmittelbar
an der Baustelle zusammensetzen läßt, ohne daß die Verbindung der Leistenenden eine Schwachstelle darstellt.
Erfindungegemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Griffteil
der Bandlaufleiste aus gesonderten, hintereinander angeordneten
Segmenten gebildet ist, die jeweils fest mit dem durchgehend ausgebildeten Zugträger verbunden sind.
Bei der erfindungsgeoffien Handlaufleiste ist folglich ein gesonderter
Zugträger vorgesehen, der auf der Baustelle auf die entsprechende länge zugeschnitten werden kann, wobei die Verbindung
der freien Zugträgerenden kein Problem darstellt. Die Griffteile
können dann nachträglich auf den Zugträger aufgesetzt werden. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion wird die Zugbelastung
allein in den gesondert ausgebildeten Zugträger verlegt, dessen Enden problemlos mit großer Festigkeit miteinander verbunden
werden können.
Vorzugsweise besteht der Zuträger aus einem Stahlband. Dieses
läßt sich selbst an der Baustelle in beliebige längen trennen, ,deren Enden durch Nieten, Verschrauben, Schweißen, Kleben od.
dgl. einfach und zuverlässig miteinander verbunden werden können.
Zur Herstellung einer festen Verbindung zwischen dem Stahlband
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und den Griffsegmenten kann das Stahlband entsprechende Ausnehmungen
aufweisen, in welche die Griffteile beispielsweise eingeknöpft werden können. Zweckmäßig bestehen die Segmente aus
Kunststoff, so daß sie in einem Arbeitsgang im Spritzgußverfahren hergestellt werden können. Die GriffSegmente können auch
geteilt ausgebildet sein und in einer den Zugträger formschlüssig umgreifenden Anordnung zusammengefügt werden. Dabei können
die GriffSegmente im zusammengefügten Zustand mit entsprechenden
Vorsprüngen in die Ausnehmungen des Zugträgers eingreifen.
Jedes Griffsegment kann dabei aus einem im Querschnitt C-förmigen
Teil, gegen dessen Steginnenseite das Stahlband anliegt, und einem im Querschnitt rechteckigen Teil bestehen, dessen Breite der
Steginnenseite des C-förmigen Teils angepaßt ist und gegen diese
anliegt. Dabei kann das im Querschnitt rechteckige Teil auf der dem Steg des C-förmigen Teils zogewandten Seite einen dem
Stahlbandquerschnitt angepaßten Aufnahmekanal aufweisen, in welchen das Stahlband im zusammengesetzten Zustand der Anordnung
eingebettet ist.
Zur Herstellung einer guten Verbindung zwischen dem Stahlband und den geteilt ausgebildeten Griffsegmenten kann das im Querschnitt
rechteckige Teil seitlich in den Aufnahmekanal vor-
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springende Zungen aufweisen, die in entsprechende seitliche Ausstanzungen
des Stahlbandes eingreifen.
Ferner kann das im Querschnitt rechteckige Teil des Girffsegments auf der der Trappenkonstruktion zugewandten Seite eine
Verzahnung oder ein in Laufrichtung angeordnetes Keilprofil aufweisen, über welche bzw. welches der Antrieb der Handlaufleiste
erfolgt.
Um einen guten Abschluß der Handlaufleiste nach außen zu erzeielen,
können die auf dem Zugträger hintereinander angeordnete! Griffsegmente sich mindestens teilweise überlappen. Die Griffsegmente
können zu diesem Zweck an einem Ende konkav und am anderen Ende konvex ausgebildet sein und mit den entsprechenden
komplementären Enden beweglich ineinandergreifen.
Um jegliche Unfallgefahr durch Einklemmen von Kleidungsstücken od. dgl. auszuschalten, können die Griffsegmente an der Außenseite
von einem sich über die gesamte Länge der Handlaufleiste
erstreckenden elastischen Klemmschutzmantel umgeben sein. Dieser ist vorzugsweise im Querschnitt C-förmig mit an den Enden vorgesehenen
Haltewulsten ausgebildet, die in entsprechende Längsnuten der Griffsegmente eingreifen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im Nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung
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beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Ausfürungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Handlaufleiste;
Pig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II aus
Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der linie III-III aus
Fig. 1.
Nach der Zeichnung ist der Zugträger 2 der erfindungsgemäßen Handlaufleiste als flaches Stahlband ausgebildet, welches
allein den gesamten in der Handlaufleiste auftretenden Zug aufnimmt.
Zur Herstellung der erforderlichen endlosen Gestalt des Zugträgers wird das Stahlband 2 auf die erforderliche länge zugeschnitten,
und die freien Enden werden mit üblichen Mitteln, beispielsweise durch Nieten, Verschrauben, Schweißen, Kleben
od. dgl., miteinander verbunden. Eine solche Verbindung ist äußerst zuverlässig und kann mit einfachen Mitteln hergestellt
werden.
Der Griffteil der Handlaufleiste besteht aus einzelnen Segmenten
4, die hintereinander fest auf dem Zugträger 2 angeordnet werden. Die Griffsegmente, die vorzugsweise als Kunststoffspritz-
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teile ausgebildet sind, sind geteilt ausgebildet, wobei die beiden
Teile 6 und 8 in einer das Stahlband formschlüssig umgreifenden Anordnung zusammengeknöpft sind. Das Teil 6 des Griffsegments
4 weist einen C-förmigen Querschnitt auf, durch welchen im wesentlichen der äußere Umriß des eigentlichen Handgriffs
festgelegt wird. Das andere Teil 8 weist im Querschnitt eine etwa rechteckige, flache Gestalt auf, dessen Breite der Steginnenseite
des C-förmigen Teils 6 angepaßt ist. Zur Herstellung einer Knöpfverbindung sind an der Steginnenseite des C-förmigen
Teils 6 mit Köpfen versehene Vorsprünge 10 ausgebildet, die in entsprechende Ausnehmungen 12 des rechteckigen Segmentteils 8
einschnappen können.
Im zusammengesetzten Zustand liegt das rechteckige Teil fest an der Steginnenseite des C-förmigen Teils 6 an, wobei das Stahlband
2 zwischen diese beiden Teile eingeklemmt ist.
Zur Aufnahme des Stahlbandes 2 weist das im Querschnitt rechteckige
Teil 8 auf der dem Steg des C-förmigen Teils 6 zugewandten Seite einen dem Stahlbandquerschnitt angepaßten Kanal 14
auf, in welchen das Stahlband 2 im montierten Zustand eingebettet ist.
Zur Übertragung eines axialen Zuges, der relativ zwischen den Handgriffsegmenten 4 und dem Stahlband 2 bis zur Größenordnung
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des Körpergewichtes eines Menschen auftreten kann, weist das Stahlband 2 seitliche Ausstanzungen -16 auf, in welche seitlich
in den Aufnahmekanal 14 vorspringende Zungen 18 formschlüssig eingreifen. Eine solche Verbindung stellt in allen Richtungen
einen guten Halt der Griffsegmente 4 an dem Stahlband 2 dar.
Auf der der TreppenkaBtruktion zugewandten Seite weist der im
Querschnitt rechteokige Teil 8 des Griffsegments 4 eine Verzahnung 20 auf, in die zum Antreiben der Handlaufleiste ein
Zahnrad eingreifen kann.
Bei einer Treppenkonstruktion, bei der die Handlaufleiste um
ein Antriebszahnrad herumgeführt wird, können die Verzahnungen
20 entsprechend auch als Innenzahnrads egmente ausgebildet sein.
Zur Erzeugung eines guten äu&ren Abschlusses greifen die Griff-Segmente
4 an ihren Enden beweglich ineinander ein. Zu diesem Zweck ist jeweils ein Ende der Griffsegmente 4 mit einer konkaven
Fläche 22 und das andere Ende mit einer konvexen Fläche 24 versehen. Dabei greift jeweils die konvexe Fläche 24 des
einen Griffsegments in die konkave Fläche 22 des folgenden Griffsegments ein. Durch diese Anordnung wird eine nach außen
im wesentlichen abgeschlossene Gliederkette geschaffen, deren Glieder relativ zueinander um eine quer zur Achse des Stahl-
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bandes 2 angeordnete horizontale Achse schwenkbar sind.
Um jegliche Unfallgefahr durch mögliches Einklemmen von Gegenständen
zwischen den einzelnen Segmenten 4 zu vermeiden, sind die Griffsegmente 4 an der Außenseite zusätzlich von einem sich
über die gesamte Länge der Handlaufleiste erstreckenden elastischen Klemmschutzmantel 26 umgeben. Der Klemmschutzmantel
26 ist 0-förmig ausgebildet und umgreift das äußere Segmentteil 6. An den freien Querschnittsenden weist der Klemmschutzmantel
sich über die gesamte länge erstreckende Haltewulste 28 auf, die in entsprechende, an der Außenseite des C-förmigen Segmentteils
6 vorgesehene Längsnuten 30 eingreifen und dadurch einen festen Sitz des Klemmschutzmantels 26 auf den Griffsegmenten 4 erzeugen.
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Claims (15)
- - ίο -Patentansprüche( 1.yUmlaufende Handleiste für Rolltreppen od. dgl. mit einem Griffteil und einem flexiblen Zugträger, dadurch gekennzeichnet , daß der Griffteil aus gesonderten, hintereinander angeordneten Segmenten (4) gebildet ist, die jeweils fest mit dem durchgehend ausgebildeten Zugträger (2) verbunden sind.
- 2. Handlaufleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugträger aus einem Stahlband (2) b steht.
- 3. Handlaufleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Stahlband (2) Ausnehmungen (16) zur Herstellung einer festen Verbindung mit den Griffsegmenten (4) aufweist.
- 4. Handlaufleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffsegmente (4) aus Kunststoff hergestellt sind.
- 5. Handlaufleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d aduroh gekennzeichnet, daß die Griffseg-- 11 -309832/0073mente (4) geteilt ausgebildet und in einer den Zugträger (2) formschlüssig umgreifenden Anordnung zusammengefügt sind.
- 6. Handlaufleiste nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Griffsegmente (4) im zusammengefügten Zustand mit entsprechenden Vorsprungen (18) in die Ausnehmungen (16) des Zugträgers (2) eingreifen.
- 7. Handlaufleiste nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß jedes Griffsegment (4) aus einem im Querschnitt C-förmigen Teil (6), gegen dessen Steginnenseite das Stahlband (2) anliegt, und einem im Querschnitt rechteckigen Teil (8) besteht, dessen Breite der Steginnenseite des C-Förmigen Teils (6) angepaßt ist und gegen diese anliegt.
- 8. Handiaufleiste nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das im Querschnitt rechteckige Teil (8) auf der dem Steg des C-förmigen Teils (6) zugewandten Seite einen dem Stahlbandquerschnitt angepaßten Aufnahmekanal (14) aufweist.
- 9. Handlaufleiste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß das im Querschnitt rechteckige Teil- 12 -309832/0073(8) des Griffsegments (4) seitlich in den Aufnahmekanal (14) vorspringende Zungen (18) aufweist, die in entsprechende seitliche Ausstanzungen (16) des Stahlbandes eingreifen.
- 10. Handlaufleiste nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das im Querschnitt rechteckige Teil (8) auf der der Treppenkonstruktion zugewandten Seite eine Verzahnung (20) aufweist, über die der Antrieb der Handlaufleiste erfolgt.
- 11. Handlaufleiste nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das im Querschnitt rechteckige Teil auf der der Treppenkonstruktion zugewandten Seite ein in Laufrichtung angeordnetes Keilprofil zum Eingriff in eine entsprechend ausgebildete umlaufende Nut eines Antriebsrades aufweist.
- 12. Handlaufleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daßdie auf dem Zugträger (2) hintereinander angeordneten Griff Segmente (4) sich mindestens teilweise gegenseitig überlappen.
- 13. Handlaufleiste nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffsegmente (4) an einem- 13 -309832/0073Ende konkav (22) und am anderen Ende konvex (24) ausgebidet sind und in die entsprechend komplementären Enden der folgenden Segmente (4) beweglich eingreifen.
- 14· Handlaufleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffsegmente (4) an der Außenseite von einem sich über die gesamte länge der Handlaufleiste erstreckenden elastischen Klemmachutzmantel (26) umgeben sind.
- 15. Handlaufleiste nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß der Klemmschutzmantel (26) im Querschnitt C-förmig mit an den Enden vorgesehenen Haltewulaten (28) ausgebildet ist, die in entsprechende Längsnuten (30) der Griffsegmente (4) eingreifen.309832/0073Leerseite
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| DE102024122216A1 (de) * | 2024-08-02 | 2026-02-05 | Semperit Ag Holding | Verfahren zum Herstellen einer Verbindung zwischen einem ersten Ende eines Handlaufs und einem zweiten Ende des Handlaufs und geschlossener Handlauf |
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Also Published As
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| JPS4985775A (de) | 1974-08-16 |
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