DE2210516A1 - Adapter fuer stromschienen - Google Patents

Adapter fuer stromschienen

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DE2210516A1
DE2210516A1 DE19722210516 DE2210516A DE2210516A1 DE 2210516 A1 DE2210516 A1 DE 2210516A1 DE 19722210516 DE19722210516 DE 19722210516 DE 2210516 A DE2210516 A DE 2210516A DE 2210516 A1 DE2210516 A1 DE 2210516A1
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DE19722210516
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Kurt Hesse
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Staff und Schwarz GmbH
Original Assignee
Staff und Schwarz GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • H01R25/14Rails or bus-bars constructed so that the counterparts can be connected thereto at any point along their length
    • H01R25/142Their counterparts

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • "Adapter für Stromschienen" Die Erfindung betrifft einen Adapter fr Stromschienen, der ein- und ausfahrbare Kontakt- und Halteglieder aufweist, welche zum Eingriff mit korrespondierenden Leitern und Ausnehmungen in Stromschienen ausgebildet sind.
  • Bei einem bekannten Adanter dieser Art erfolgt das Ein- und Ausfahren der Halte- und Kontaktglieder mit Hilfe einer drehbaren Walze, welche Schaltnocken trägt. Die Schaltnocken drücken bei einem Verdrehen der Walze federnde Iialte- und Kontaktzungen radial nach außen, bis sie zur Anlage bzw. in Eingriff mit den korrespondierenden Teilen der Stromschiene kommen. Durch die Anordnung der Nocken auf der Walze wird gewährleistet, daß bei verschiedenen Schaltstellungen der Walze unterschiedlichen Phasen abgegriffen werden können. Ein wesentlicher Nachteil dieses bekannten Adanters besteht darin, daß er relativ groß ist und mit Ausnahme eines abgesetzten Konfteils nahezu völlig außerhalb der Stromschiene liegt.
  • Auch andere bekannte Adanter, welche nach anderen Prinzipien arbeiten, bauen relativ groß und lieqen infolgedessen im wesentlichen außerhalb der Stromschiene. Dies ist ein wesentlicher Nachteil, denn die Entwicklung in der Stromschienentechnik qeht zu immer dünneren Stromschienen. Der durch die Verringerung der Stromschienenabmessungen erzielte Erfolg wird jedoch dadurch wieder in Frage gestellt, daß die Adapter noch so groß sind, daß sie bisher fast völlig außerhalb der Stromschienen lieqen müssen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufqabe gestellt, einen Adapter zu schaffen, der wcqen seines Prinzips dazu geeignet ist, so klein zu bauen, daß er auch innerhalb von Stromschienen mit geringen Durchmessern anaeordnet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Adanter der eingangs erwähnten Art ein in seiner Längsrichtung verschiebbares Gleitstück aufweist, das fest darauf angeordnete Mitnehmer besitzt, die mit den Kontaktgliedern bzw. damit verbundenen Stücken in Eingriff stehen und zum Steuern für das Ein- und Ausfahren der Kontaktqlieder in Abhanqiskeit von der Verschiebelage des Gleitstücks ausgebildet sind.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung dienen die Mitnehmer auf dem in seiner Länqsrichtunq verschiebbaren Gleitstück dazu, das Ein- und Ausfahren der lialteslieder in Abhängigkeit von der Verschiebelage des Gleitstücks zu steuern Es ist selbstverständlich möqlich, beide Funktionen durch das qleiche Gleitstück ausüben zu lassen.
  • as erfindunq.-iqemaRe Prinzin besitzt den Vorteil, daß es den Bau eines Adapters zuläßt, welcher kleiner ist, als sämtliche bisher bekannten Adapter. Mir die Umwandlung der Längsbewegung in eine hierzu, quer verlaufende Bewegung der Halte- und Kontaktqlieder müssen lediqlich entweder auf dem Gleitstück oder an den Kontakt-oder IIaltegliedern bzw. damit verbundenen Stücken vom Zentrum des Adanters nach außen verlaufende Flächen vorgesehen sein. Es bedarf keiner weiteren Organe für die Umsetzuna der Bewegung.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weisen die Mitnehmer sich vom Zentrum des Gleitstücks nach außen erstreckende Anlageflächen für die Kontakt- oder Halteglieder bzw. die damit verbundenen Stücke auf.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung besitzen die Kontakt-oder Halteqlieder bzw. die damit verbundenen Stücke sich vom Zentrum des Adapters nach außen erstreckende Anlageflächen für die Mitnehmer auf.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß das Gleitstück an den Innenwänden des Gehäuses geführt ist.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die Kontaktglieder mit liilfe von Rückstellfedern in ihre einvefaarene Lage rückstellbar. Eine solche Lösung hat den Vorteil, daß bei Defekten des Adapters, beispielsweise bei einem Bruch eines Teiles des Gleitstücks,die elektrische Verbindung sofort unterbrochen wird.
  • Weiterhin schlägt die Erfindung vor, daß die lialteglieder von Ausspreizfedern in ihre Ausfahrlage verschiebbar sind. Die Ausspreizfedern tragen zu einem besonders guten rlecnanischen Kontakt zwischen Adanter und Stromschiene bei.
  • In vorteilhafter Weise sind die Anlageflachen als elektrische Kontaktflächen ausgebildet, auf denen die Kontaktqlieder gleiten.
  • Bevorzugt werden als Kontaktglieder um eine feste Achse schwenkbare Kreis scheiben verwendet.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die Kontaktglieder um feste Achsen schwenkbare Kontaktfahnen.
  • Erfindungsgemäß weist das Gleitstück zwischen seiner Nullage und seiner Endlage definierte Zwischenstellunqen auf, die vorgegebenen Schaltstellungen der Kontaktqlieder und/oder der Halteglieder zugeordnet sind. Auf diese Weise ist es möglich, ;ii;,heinander verschiedene Ausfahrstellunqen verschiedener Glieder zu durchlaufen.
  • So können beisnielsweise in der ersten Zwischenstellung die ilalteglieder in einer Vorrieqelstellung liegen, welche ein Herausfallen aus der Stromschiene verhindert aber ein Verschieben innerhalb der Stromschiene ermöglicht. In dieser ersten Zwischenstellung sind die elektrischen Kontaktglieder entweder qar nicht oder nur so geringfüqig ausgefahren, daß beim Verschieben noch kein elektr-e'r Kontakt hergestellt werden kann. In den anschließenden Stellungen können dann die lialteqlieder und Kontaktqlieder weiter ausgefahren werden, wobei sie entweder nacheinander oder gleichzeitig schließlich in ihre Endstellunq kommen, in der die Kontaktglieder Berührunq mit den Stromleitern haben und die Halteglieder fest in der Stromschiene verspreizt sind.
  • Zur Erleichterung der Bedienung des Adanters wird vorgeschlagen, daß das Gleitstück eine aus dem Gehäuse vorraqende Verlängerung aufweist. Eine solche Verlängerung kann beispielsweise ein Hebel oder Griff sein.
  • Weiterhin schlägt die Erfindung vor, daß eine Feder für das ZurEckschieben des Gleitstücks in seine Nullage vorgesehen ist.
  • Für den Antrieb des Gleitstücks sind verschiedene Lösungen möglich.
  • Bei einer Ausführungsform ist das Gleitstück über einen zweiarmigen Hebel verschiebbar, der um eine gehäusefeste Achse schwenkbar ist und dessen einer Hebelarm aus dem Gehäuse herausragt, während sein anderer Hebelarm mit dem Gleitstück im Eingriff steht.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist das Gleitstück mittels eines um eine feststehende Achse verschwenkbaren Exzenters verschiebbar, der mit einer Ausnehmung im Gleitstück in Eingriff steht. Weiterhin schlägt die Erfindung vor, daß das Gleitstück mittels einer quer zu seiner Bewegungsrichtung verschieblich gelagerten Drucktaste verschiebbar ist, welche eine Schrägfläche aufweist, die mit einer korrespondierenden Schrägfläche im Gleitstück in Eingriff steht. Bei einer vorteilhaften Lösung ist eine Arretiertaste für das Gleitstück vorgesehen, welche im arretierten Zustand mit dem Gleitstück in formschlüssigem Eingriff steht und ihn im entriegelten Zustand freigibt.
  • Schließlich schlagt die Erfindung noch vor, daß das Gleitstück einen Zahnstangenbereich aufweist, an dem ein um eine Gehäuse feste Achse drehbar qelaqertes, angetriebenes Zahnrad abläuft.
  • Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der der Erfindung anhand der Zeichnuns im einzelnen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Adapters, Fig. 2 einen Schnitt entlang Ebene II-II in Fig. 1 mit ausgeschwenkten Halte- und Kontaktqliedern, Fig. 3 einen Schnitt entlang Ebene III-III, welche der Ebene II-II in Fig. 1 entspricht, mit einqefahren dargestellten Kontakt- und Haltegliedern, Fig. 4 einen Schnitt entlang IV-IV gesäß Fis. 2, Fig. 5 eine Seitenansicht eines zweiten Adanters, Fig. 6 einen Schnitt entlang Ebene VI-VI in Fis. 5 mit ausgeschwenkten Kontakt- und Haltegliedern, Fig. 7 einen Schnitt gemaß VII-VII in Fig. 6 mit eingeschwenkten Kontakt- und Haltegliedern, Fiq. 8 den Adapter gemäß Fig. 6 und 7 mit einem Antrieb und 9 des Gleitstücks über eine Kurvenscheibe, Fig. 10 einen Schnitt entlang Ebene X-X qemäß Fiq. 8 mit nur angedeuteten Halte- und Kontaktqliedern, Fig.11 einen vertikalen Mittelschnitt durch einen Adapter mit zwei Gleitstücken, die jeweils über Pistolenqriffe betätigbar sind, Fig.12 einen vertikalen Mittelschnitt durch einen Adapter mit einteiliqem Gleitstück und Pistolengriff, Fig.13 einen Schnitt entlang Ebene XIIT-XIII-in Fig. 11, Fig.14 einen Schnitt durch einen Adanter, dessen Gleitstück einem Schiebegriff besitzt, Fig. 15 einen Schnitt durch einen Adapter, dessen Gleitstück mittels Zahnrad und Zahnstange angetrieben wird, Fig. 16 einen Schnitt durch einen Adapter, dessen Gleitstück über einen Schwenkhebel angetrieben wird, Fiq. 17 einen Schnitt durch einen Adapter, mit Exzenterantrieb für das Gleitstück, Fiq. 18 einen Schnitt durch einen A-dapter mit Drucktasten-,.
  • betätigung des Gleitstücks.
  • Der in den Fig. 1 - 3 dargestellte Adapter weist ein zweiteiliges Gehäuse 1 mit einer nicht sichtbaren vertikalen Trennfuge auf. Im Gehäuse ist das Gleitstück 2 in Richtung des Doppelpfeils 3, also in Längsrichtung des Adapters, verschieblich gelagert. An den Stirnseiten trägt das Gleitstück Drucktasten 4 und 5, die durch stirnseitiqe Gehäuseöffnungen aus dem Gehäuse austauchen können.
  • Die Drucktasten 4 und 5 dienen zum Verschieben des Gleitstücks 2.
  • Auf dem Gleitstück befinden sich vier versetzt und hintereinander angeordnete elektrische Kontakte, von denen in Fig. 2 und 3 nur drei dargestellt bzw. angedeutet sind. Dies sind die elektrischen Kontakte 6, 7 und 8. An den elektrischen Kontakten sind die ;:aber i, 30 und 11 befestiqt. Die elektrischen Kontakte besitzen sämtlicjj elektrisch leitende Anlageflächen 12, an denen die als Kreisscheiben 13, 14, 15 und 16 ausqebildeten Kontaktglieder anliegen. Die Kreisscheiben werden über Schenkelfedern 17 jeweils zum Zentrum des Adapters und des Gleitstücks gedrückt. Im Gleitstück 2 befinden sich Ausnehmungen 18, in die die Kreisscheiben 13 bis 16 unter dem Druck der Schenkel federn 17 eintauchen können.
  • Die Ausnehmunaen 18 finden ihre Fortsetzunq in den Anlageflächen 12 der elektrischen Kontakte 6, 7, 8.
  • An der gemaß Fig. 1 bis 3 rechten Seite des Adapters sind als Halteglieder dienende, um gehäusefeste Achsen 19 und 20 verschwenkbare Laschen 21 und 22 vorgesehen. Die Laschen 21 und 22 werden über Schenkel federn 23 mit ihren freien Enden jeweils radial nach außen, also in Richtung auf die Seitenwände der Stromschienen gedrückt. Die Laschen besitzen gekrümmte Führunqsschlitze 24 und 25, in die in das Gleitstück 2 eingespritzte Finqer 26 und 27 von oben eingreifen (verql. Fig. 4). Die Laschen 21 sind auf qehäusefesten Zapfen 28 und 29 gelagert. Unten am Adapter sitzt ein Gehäusetopf 30, der einen bekannten Phasenwähler enthält, welcher durch den Schlitz 31 hindurch betätigbar ist. Er kann auf eine der Phasen R, S, T eingesbellt werden. Hierzu wird von oben ein Dorn oder ein Schraubenzieher durch den Schlitz 31 in das Sackloch 32 gesteckt und die Kontaktlasche 33 entsprechend der gewünschten Phase verschwenkt. Die Detätiqunq des Phasenwählers kann nur bei abgenommenem Adapter erfolgen, da der Phasenwähler nicht zugänglich ist, wenn der Adapter in die Stromschiene einqesetzt ist.
  • In Fig. 4 sind die Stromkabel 34 ersichtlich, welche von den verschiedenen Kontakten in den Gehausetopf 30 zum Phasenwähler geführt sind.
  • Der Gehäusetopç 30 besitzt eine Rippe 35, welche sicherstellt, daß der Adanter nicht verkehrtherum in die Stromschiene eingesetzt werden kann.
  • Bei einem Verschieben des Gleitstücks gemäß Fig. 3 nach links rutschen die Kreisscheiben 13, 14, 15 und 16 aus ihren Ausnehmungen 18 heraus an den Anlaqeflächen 12 der Kontakte entlang, bis sie ihre Endstellung erreicht haben. In dieser Endstellung werden sie von dem federnd elastischen, parallel zur Mittelachse sich erstreckenden Teil der elektrischen Kontakte gegen die zugehörigen Leiter in der Stromschiene gedrückt.
  • Bei dem Verschieben des Gleitstücks 2 werden gleichzeitig die Laschen 21 und 22 ausgeschwenkt, weil die Finger 26 und 27 in den gekrümmten Führungsschlitzen 24 und 25 ablaufen. Das Ausspreizen der Laschen 21 und 22 wird durch die Vorsparinung der Schenkelfedern 23 unterstützt.
  • In Fig. 5 bis 7 ist eine andere Ausführunq darqestellt. Bei dieser Ausfahrung liegen die als Halteglieder dienenden Laschen 21 und 22 einander diametral qeqenüber an den Endseiten des Adapters. Die Betätigung dieser Laschen 21 und 22 erfolgt in der bereits im Zusammenhang mit Fis. 1 bis 3 beschriebenen Weise. Der in Fig. 5 bis 7 dargestellte Adanter besitzt lediglich andere Kontakte und andere Betätigungsorgane für die Kontakte. In dieser Ausführungsform sind die elektrischen Kontakte als Kontaktfahnen 36,37,38,39 ausgebildet, welche um gehäusefeste Lagerzapfen 40, 41, 42 und 43 verschwenkbar sind. Die Kontaktfahnen und Haltelaschen kennen durch jeweils zuqeordnete Schlitze im Gehäuse aus dem Gehäuse 1 austauchen bzw. sich wieder in das Gehäuse zurückziehen. Die Kontaktfahnen 36, 37 und 38 werden durch Druckfedern 44 gegen Mitnehmer 45, 46 und 47 gedrückt. Die Kontaktfahne 39 liegt mit ihrem Bogen 48 an einer Schrägfläche 49 des Gleitstücks 2 an. An den Kontakten 36, 37, 38 und 39 sind die Kabel 9, 10, 11 und 50 anqelötet.
  • Im eingefahrenen Zustand lieqen die Kontaktfahnen 36, 37 und 38 an den Mitnehmern 45, 46 und 47 an, während die Kontaktfahne 39 mit ihren Bogen 48 an der Anlagefläche 51 liegt. Bei einem Verschieben des Gleitstücks gemäß Fiq. 7 nach links, snreizen die Mitnehmer 45 bis 47 bzw. die Schrägfläche 49 die anliegenden Kontaktfahnen qeqen den Druck der Federn 44 nach außen, bis sie zur Anlage an den Leiterbahnen der Stromschiene kommen. Dabei werden gleichzeitig die Haltelaschen 21 und 22 in der im Zusan-enhanq mit Fig. 1 - 3 beschriebenen Weise ausgefahren.
  • Fig. 8 - 10 zeigen einen Adapter, der dem in Fiq. 5 - 7 dargestellten Ausführungsbeispiel bis auf den Antrieb des Gleitstücks entsoricht. Bei der Ausführunqsform gemäß Jtig. 8 - 10 erfolgt der Antrieb über eine drehbar auf dem Gehäusetopf 30 gelagerte Xurvenscheibe 51a. Die Kurvenscheibe besitzt eine innere, etwa elliptische Ausnehmunq, die von der Steuerkurve 52 begrenzt wird. In der spleXe1-symmetrisch ausgebildeten Steuerkurve sind auf beiden Seiten Rastöffnungen 53, 54 und 55 verschiedener Tiefe angeordnet.
  • Ein in das Gleitstück 2 eingespritzter Zapfen 57 ragt durch einen Längsschlitz 56 des zweiteiligen Gehäuses 1 in die durch die Steuerkurve 52 gebildete Ausnehmung der Kurvenscheibe 51 und liegt an der Steuerkurve an.
  • Fig. 9 zeigt den Zustand, bei dem das Gleitstück in seiner äußersten rechten Lage liegt. In dieser Laqe sind alle Kontaktfahnen und Laschen einqefahren. Bei einem Verdrehen der Kurvenscheibe 51 in Richtung des Pfeils 52averschiebt sich das Gleitstück 2 nach links, weil die Steuerkurve 52 den Zapfen 57 nach links drückt. Zunächst gelangt der Zapfen 57 in die Rastöffnung 53. In dieser Vorverriegelungsstellung sind die Laschen bereits ausgefahren. Bei einem weiteren Verdrehen in Richtung des Pfeils 52 gelangt der Zapfen 57 in die Rastnut 54. In dieser Vollverriegelungsstellung sind sowohl die Laschen als auch die Kontaktfahnen voll ausgefahren. Bei einem weiteren Verdrehen gelangt der Zapfen 57 in die Rastnut 55.
  • Wenn der Zapfen in diese Rastnut eintaucht fährt das Gleitstück 2 schlagartig nach rechts zurück und dabei werden die k@@@@@@ @fahnen ruckartiq um einen erheblichen Betrag zurfickgeschwenkt cie Laschen werden dabei um einen geringeren Betrag eingefahLen, so daß der Adapter in dieser Stellung in der Stromschiene verschoben werden kann, ohne daß ein elektrische Kontaktmöglichkeit besteht. Bei einem weiteren Verdrehen in Pfeilrichtung 52 wiederholt sich der bereits beschriebene Vorgang und der Zapfen 57 taucht dabei nacheinander in die Rastnuten 53', 54' und 55' ein.
  • In Fig. 12 ist ein Adapter mit zwei gegenläufigen Gleitstücken 2 bzw. 2' dargestellt, welche von einer Druckfeder 58 auseinander gedrückt werden. Die Gleitstückesind in bereits bekannter Weise im Gehäuse 1 geführt und werden über Pistolentasten 59 und -60 angetrieben. Die Betätigung der Halte- und Kontaktglreder erfolgt in einer der im Zusammenhang mit den vorstehend gesc1Iilderten -Ausführungsbeispielen erläuterten Weise. Eine genauere Beschribunq ist deshalb überflüssig.
  • Fig. 11 zeigt einen Adapter mit einem einteiligen Gleitstück 2, das über eine Pistolentaste 61 angetrieben wird. Das Gleitstück 2 steht unter dem Druck einer Druckfeder 62, die sich mit einem Ende am Gehäuse 1 abstützt und mit ihrem anderen Ende an der rechten Stirnseite des Gleitstücks 2 anliegt. Die Betätigung der Halte-und Kontaktqlieder erfolqt in der bereits früher beschriebenen Weise. Fig. 13 zeigt einen Schnitt durch Fig. 11 entlang Ebene XIII-XIII.
  • In Fig.<14 bis 18 sind verschiedene Antriebsarten für das Gleit stUck 2 gezeigt: Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 14 ist an das Gleitstück 2 ein unten aus dem Gehäuse 1 durch einen Länqsschlitz 63 austretender Griff 64 an gespritzt, der ein Verschieben des Gleitstücks 2 in Richtung des Doppelpfeils 3 ermnglisht. Eine federbelastete Kugel kann auf der Verzahnung 66 im Gehäuse verschiedene Raststellungen einnehmen, welche gleichzeitig Raststellungen des Gleitstücks2 sind. In Fig. 15 erfolqt der Antrieb über ein Zahnrad, das um eine gehäusefeste Achse 67 drehbar ist und in einen Zahnstangenbereich 70 am Gleitstück 2 eingreift. Das Zahnrad 69 ist auf einer Scheibe 68 befestigt, welche über einen Knebel 71 drehbar ist. E.n Verdrehen des Knebels 71 führt also zu einem Verdrehen des Zahnrads und damit zu einem Verschieben des Gleitstücks 2 in Richtung des Doppelpfeils.
  • In Fig. 16 erfolgt die Betätigung des Gleitstücks 2 über einen Hebel 72, der um eine gehäusefeste Achse 73 schwenkbar ist. Der äußere Hebelarm 74 raqt durch einen Schlitz des Gehäuses 1 nach außen, während der innere Hebelarm 75 in eine Ausnehmung 76 des Gleitstücks 2 eingreift. Bei einem Verschwenken des Hebels 72 aus der voll ausgezogen dargestellten Position in die strichpunktiert dargestellte Position wird das Gleitstück nach links verschoben.
  • In Fig. 17 trägt die mit einem Knebel versehene Scheibe 68 einen Exzenter 78p Ser in einer Ausnehmung 77, beispielsweise einer quer zum Gleitstück verlaufenden Nut bewegbar ist. Durch ein Drehen des Schaltknebels wird das Gleitstück in Richtung des Doppelpfeils verschoben.
  • Fig. 18 zeigt eine Drucktastenbetätiung des Gleitstücks 2.Bei Eindrücken der Drucktaste 78 gleitet deren Schrägfläche 79 an der Schrägfläche 80 des Gleitstücks 2 entlang bis der am Gleitstück 2 feste Zapfen 81 über die Schrägfläche 82 in die Arretiernut 83 der Arretiertaste 84 gelangt. Zum Lösen der Arretierung wird die Arretiertaste eingedrückt und das Gleitstück 2 wird dann unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder nach rechts verschoben, nachdem die Arretiernut den Zapfen 81 frei gegeben hat.
  • - Patentansprüche -

Claims (18)

  1. Patentansprüche 1. ) Adapter für Stromschienen, der ein- und ausfahrbare Kontakt-und und Halteglieder aufweist, welche zum Eingriff mit korrespondierenden Leitern und Ausnehmungen in Stromschienen aus gebildet sind, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß er ein in seiner Längsrichtung verschiebbares Gleitstück (2) aufweist, das fest darauf angeordnete Mitnehmer (45,46,47) besitzt, die mit den Kontaktgliedern bzw. damit verbundenen Stücken in Eingriff stehen und die zum Steuern für das Ein-und Ausfahren der Kontaktglieder in Abhängigkeit von der Verschiebelage des Gleitstücks ausgebildet sind.
  2. 2. Adapter für Stromschienen, der ein- und ausfahrbare Kontaktund'Halteglieder aufweist, welche zum Eingriff mit korrespondierenden Leitern und Ausnehmungen in den Stromschienen ausgebildet sind, dadurch gek e n n z e i c h ne t, daß er ein in seiner Längsrichtung verschiebbares Gleitstück (2) aufweist, das fest darauf angeordnete Mitnehmer (26,27) besitzt, die mit den Haltegliedern bzw. damit verbundenen Stücken in Eingriff stehen und zum Steuern für das Aus- und Einfahren in Abhängigkeit von der Verschiebelage des Gleitstücks (2) ausgebildet sind.
  3. 3. Adapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Mitnehmer sich vom Zentrum des Gleitstücks (2) nach außen erstreckende Anlageflächen (12) für die Kontakt- oder Halteglieder bzw. die damit verbundenen Stücke aufweisen.
  4. 4. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kontakt- oder Halteglieder bzw. die damit verbundenen Stücke sich vom Zentrum des Adapters nach außen erstreckende Anlage flächen für die Mitnehmer aufweisen.
  5. 5. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch q e k e n n z e i c h n e -t, daß das Gleitstück (2) an den Innenwanden des Gehäuses (1) qeführt ist.
  6. 6. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch q e k e n n z e i c h n e t, daß die Kontaktqlieder von Rückstellfedern (17) in ihre einqefahrene Laqe rückstellbar sind.
  7. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch q e k e n n z e i c h n e t, daß die Halteglieder von Ausspreizfedern (23) in ihre Ausfahrlage verschiebbar sind.
  8. 8. Adapter nach einem oder mehreren der Ansnrüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Anlageflächen (12) als elektrische Kontaktflächen aussebildet sind, auf denen die Kontaktglieder qleiten.
  9. 9. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kontaktglieder um eine feste Achse schwenkbare Kreisscheiben (13,14,15,16) sind.
  10. 10. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kontaktglieder um feste Achsen schwenkbare Kontaktfahnen (36,37,38,39) sind.
  11. 11. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Gleitstück (2) zwischen seiner Nullaqe und seiner Endlage definierte Zwischenstellungen aufweist, die vorgegebenen Schaltstellungen der Kontaktlieder und/oder der Halte glieder zugeordnet sind.
  12. 12. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h ne t, daß das Gleitstück (2) eine aus dem Gehäuse (1) vorraqende Verlänqerunq aufweist.
  13. 13. Adanter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß eine Feder (62) für das Zurückschieben des Gleitstücks (2) in seine Nullage vorqesehen ist.
  14. 14. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Gleitstück (2) iiber einen zweiarmigen Hebel (72) verschiebbar ist, der um eine gehäusefeste Achse (73) schwenkbar ist und dessen einer Hebelarm (74) aus dem Gehäuse herausragt, während sein anderer Hebelarm (75) mit dem Gleitstück im Eingriff steht.
  15. 15. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Gleitstück 12) mittels eines um eine feststehende Achse (67) verschwenkbaren Exzenters (78a) verschiebbar ist, der mit einer Ausnehmung (77) im Gleitstück (2) in Eingriff steht.
  16. 16. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch g e k e n n z e i c h ne t, daß das Gleitstück {2) mittels einer quer zu seiner Bewegungsrichtung verschieblich gelaqerten Drucktaste (78) verschiebbar ist, welche eine Schräqfläche (79) aufweist, die mit einer korrespondierenden SchrSiqfläche (80) im Gleitstück (2) in Eingriff steht.
  17. 17. Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß er eine krretiertaste (84) für das Gleitstück (2) aufweist, welche im arretierten Zustand mit dem Gleitstück Pd in formschlffssigem Eingriff steht und ihn im entriegelten Zustand freigibt.
  18. 18. Adanter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13 dadurch q e k e n n z e i c h n e t, daß das Gleitstück (2) einen Zahnstanqenbereich (70) aufweist, an dem ein um eine gehäusefeste Achse (67) drehbar angetrieben gelagertes Zahnrad (69) abläuft Leerseite
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