DE2222018B2 - Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung - Google Patents
Steuerung für eine Strebförderer-TeilverankerungInfo
- Publication number
- DE2222018B2 DE2222018B2 DE19722222018 DE2222018A DE2222018B2 DE 2222018 B2 DE2222018 B2 DE 2222018B2 DE 19722222018 DE19722222018 DE 19722222018 DE 2222018 A DE2222018 A DE 2222018A DE 2222018 B2 DE2222018 B2 DE 2222018B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- valve
- line
- conveyor
- cylinder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005065 mining Methods 0.000 title abstract description 4
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 title abstract 2
- 239000011707 mineral Substances 0.000 title abstract 2
- 230000036316 preload Effects 0.000 claims description 18
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 10
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 abstract 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 abstract 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 241001669679 Eleotris Species 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F13/00—Transport specially adapted to underground conditions
- E21F13/10—Anchorings for conveyors
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/006—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices
- E21D23/0073—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices with advancing shifting devices connected therewith
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Assembly (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Description
25
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung, deren hydraulischer
Spannzylinder und Ausbaustempel durch Steuerventile mit Druckmittel beaufschlagbar sind.
In untertägigen Gewinnungsbetrieben ist es erforderlich, den als Kettenkratzförderer ausgebildeten Strebförderer,
an dem zumeist eine Gewinnungsmaschine, ζ. B. ein Hobel, entlanggeführt wird, abzuspannen und
zu verankern, um ein Abwandern des Förderers im Einfallen und/oder ein Ausknicken des Rinnenstrangs
des Förderers unter den hohen Zugbelastungen zu verhindern. Zu diesem Zweck sind Teilverankerungen
bekannt, bei denen innerhalb des Strebs über die Länge des Förderers verteilt Spannzylinder am Förderer
angeschlagen werden, die sich an den schreitenden Ausbaugestellen, z. B. Ausbaugespannen, des Strebausbaues
abstützen. Bekannte Teilverankerungen weisen an den schreitenden Ausbaugestellen abgestützte und in
Teleskopführungen der Ausbaugestelle geführte Ankerbalken auf, die mittels Vorschubzylinder gegen den
Förderer ausschiebbar sind (DE-GM 68 13 233). Die Spannzylinder sind dabei so zwischen die Ankerbalken
und den Förderer gelenkig eingeschaltet, daß sie den Förderer in seiner Längsrichtung abspannen.
Es ist auch schon eine Steuereinrichtung für hydraulische Arbeitszylinder, ζ. B. für die zur Verankerung
eines Strebförderers dienenden hydraulischen Abspannstempel bekannt, bei der die eine Stempelgruppe
nur dann geraubt werden kann, wenn die Stempel der anderen Gruppe gesetzt sind (DE-OS 14 83 900). Diese
Steuereinrichtungen weiser· in den Raubleitungen der einzelnen Abspannstempel angeordnete Rückschlagventile
sowie jeweils ein parallel hierzu geschaltetes steuerbares Sperrventil auf, welches über eine Steuerleitung
angesteuert wird, in der ein weiteres Sperrventil liegt, das die Steuerleitung beim Setzen der anderen
Stempelgruppe mit der druckführenden Leitung verbindet. Mit dieser bekannten Steuereinrichtung werden
also die einzelnen Sternpelgruppen unter Verwendung von hydraulisch angesteuerten Sperrventilen hydraulisch
gegeneinander verriegelt, so daß ein Rauben der einen Stempelgruppe stets nur im Setzzustand der
anderen Stempelgruppe möglich ist Eine selbsttätige Entlastung einzelner hydraulischer Zylinder für den Fall,
daS die zugeordnete Stempelgruppe nicht unter einer vorbestimmten Setzkraft steht ist bei dieser Steuerung
nicht verwirklicht
Bei den bekannten Strebförderer-Teilverankerungen ist eine zuverlässige Verankerung und Abspannung des
Strebförderers nur dann erreichbar, wenn die betreffenden Ausbaugestelle mit ausreichender Setzkraft zwischen
Hangendem und Liegendem verspannt sind. Ist dies nicht der Fall, so kann bei Druckbeaufschlagung des
Spannzylinders das Ausbaugestell unter der Wirkung der Spannkraft schräggestellt, gekippt und unter
Umständen stark beschädigt werden. Diese unerwünschten Folgen ergeben sich nicht nur bei Bedienungsfehlern
seitens des Strebpersonals, sondern auch dann, wenn eine Druckentlastung der an sich im
Setzzustand befindlichen Stempel auftritt
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Strebförderer-Teilverankerung der eingangs genannten
Art in einfacher und betriebssicherer Weise so auszugestalten, daß die Spannzylinder nur dann vom
hydraulischen Druck beaufschlagt werden können, wenn der Setzdruck der hydraulischen Stempel der
zugeordneten Ausbaugestelle so groß ist, daß diese ein wirksames, unverrückbares Widerlager bilden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Druckleitung des jeweiligen Spannzylinders
eine kolbenbetätigte Absperrventilvorrichtung angeordnet ist, die über ein Vorspannventil erst bei
Erreichen einer vorbestimmten Setzlast der Ausbaustempel zur Druckbeaufschlagung des Spannzylinders
selbsttätig umschaltbar ist, wobei das Vorspannventil in einer die Stempeldruckräume mit der Absperrventilvorrichtung
verbindenden Leitung liegt, und daß die Absperrventilvorrichtung bei Abfall der Slempelsetzlast
den Spannzylinder mit dem Rücklauf selbsttätig verbindet.
Mit dieser Ausgestaltung der Steuerung der Teilverankerung wird bei vergleichsweise geringem Steuerungsaufwand
sichergestellt, daß die Spannzylinder gegen Druckbeaufschlagung zuverlässig gesperrt sind,
solange die zugeordneten, das Spannzylinder-Widerlager bildenden Stempel nicht mit einer ausreichend
großen Setzkraft gesetzt sind. Wenn andererseits während des Betriebs die Setzlast der hydraulischen
Stempel abfällt, wird der im Betrieb unter Druckbeaufschlagung stehende Spannzylinder selbsttätig vom
Druck entlastet Dies wird mit Hilfe einer Steuerung erreicht, die in Abhängigkeit von der Setzlast der
Stempel arbeitet Als Steuerdruck für die kolbenbetätigte Absperrventilvorrichtung dient der hydraulische
Setzdruck der Stempel, da das Vorspannventil in einer mit den Stempeldruckräumen verbundenen Steuerleitung
liegt, an welche die in der Druckmittelzuführung zu dem Spannzylinder angeordnete kolbengesteuerte
Absperrventilvorrichtung angeschlossen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Vorspannventil ein Wechselventil vorgeschaltet, dessen
Eingänge an jeweils eine Ausbau-Stempelgruppe der Verankerung angeschlossen sind. Mit dieser Maßnahme
wird erreicht, daß das Vorspannventil nur dann im Sinne einer Entriegelung der Absperrventilvorrichtung umschaltet,
wenn sämtliche Stempel des Ausbaugestells mit der vorgegebenen Setzlast gesetzt sind. Bei einem aus
einem Rahmengespann bestehenden Ausbaugestell müssen demgemäß die Stempel beider Ausbaurahmen
mit der erforderlichen Setzlast gesetzt sein, um die
Umschaltung des Vorspannventils und damit die Entriegelung der Absperrventilvorrichtung zu bewirken.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs>>eispiel der
Erfindung dargestellt Es zeigt
Fig. 1 ein einzelnes zur Strebförderer-TeDverankerung
dienendes Ausbaugestell und dessen Verbindung mit dem Förderer in Draufsicht;
F i g. 2 die hydraulische Steuerung der Strebförderer-Teilverankerung
in einem Schaltbild.
In F i g. 1 ist mit 10 der Rinnenstrang eines als Strebförderer dienenden Kettenkratzförderers bezeichnet,
an dem seitlich einbricht dargestellter) Kohlenhobel od. dgL geführt sein kann. Der Strebausbau besteht aus
einzelnen Ausbaugestellen, die auf der Versatzseite des Förderers 10 in Abständen nebeneinander angeordnet
sind. In F i g. 1 ist nur ein einziges Ausbaugestell aus der Reihe des gesamten Strebausbaus dargestellt Dieses
Ausbaugestell dient zugleich zur Abspannung und Verankerung des Strebförderers 10. Es versteht sich,
daß innerhalb des Strebs mehrere derartige Ausbaugestelle zur Abspannung und Verankerung des Förderers
vorgesehen sind.
Das Ausbaugestell besteht aus zwei Ausbaurahmen I und II, die in bekannter Weise über eine Parallelführungs-
und Rückvorrichtung so verbunden sind, daß die beiden Rahmen I und II in wechselnder Folge und unter
gegenseitiger Abstützung in Schreitrichtung 5 gerückt werden können. Dies erfolgt mittels eines doppeltwirkenden
hydraulischen Schreitzylinders, der in dem Schreitwerk 11 angeordnet ist
Der Rahmen I weist in Schreitrichtung hintereinander zwei hydraulische Stempel 12 auf, die am Liegenden
über eine Federblattschwelle 13· und am Hangenden js
über eine (nicht dargestellte) Hangendkappe verbunden sind. Entsprechend besteht der Rahmen II aus zwei
hydraulischen Stempeln 14, die am Liegenden über eine FederblattschweHe 15 und am Hangenden über eine
(nicht dargestellte) Kappe verbunden sind.
Der Ausbaurahmen I weist an seiner dem Rahmen II
abgewandten Seite eine Teleskopführung 16 für einen Ankerbalken 17 auf, der als Hohlbalken ausgebildet sein
kann und mittels eines doppeltwirkenden hydraulischen Vorschubzylinders 18 in Pfeilrichtung Svorschiebbar ist.
Der Vorschubzylinder 18 ist an dem Balken 17 angelenkt; seine Kolbenstange stützt sich in dem
Gelenk 19 versatzseitig am Boden der Teleskopführung bzw. an einer die Teleskopführung mit dem Rahmen I
verbindenden Konsole od. dgl. ab. Am vorderen Ende des Ankerbalkens 17 ist ein Tastorgan 20 befestigt,
dessen Funktion weiter unten noch erläutert wird.
An dem vorderen Ende des Ankerbalkens 17 ist bei 21 ein Spannzylinder 22 angelenkt, der in einem Schutzgehäuse
angeordnet ist Mit dem aus dem Gehäuse 23 herausragenden Ende des Spannzylinders 22 ist ein an
den Förderer angeschlossenes Spanngeschirr verbunden. Dieses besteht aus einer Spannkette 24, die über ein
Kreuzgelenk 25 an eine Spannkonsole 26 angeschlossen ist, die ihrerseits seitlich am Rinnenstrang des Förderers
10 zugfest angebracht ist
Wird der Spannzylinder 22 auf seiner Kolbenstangenseite vom hydraulischen Druck so beaufschlagt, daß er
sich in das Gehäuse 23 hineinschiebt, so wird über das Spanngeschirr 24,25,26 eine Zugkraft in Pfeilrichtung P es
auf den Förderer ausgeübt, die als Spannkraft den im Betrieb auftretenden Zugbelastungen entgegenwirkt. Es
ist erkennbar, daß sich der Spannzylinder 22 über den Ankerbalken 17 an dem Ausbaurahmen I des Ausbaugestells
abstützt Der Ausbaurahmen I bildet somit das Widerlager für die Verankerung und Abspannung des
Förderers.
Der Förderer wird mit Hilfe vor {nicht dargestellten)
Rückzyündern in Pfeilrichtung -S gerückt Entsprechend
muß der Strebausbau gerückt werden. Dies erfolgt mittels der den Ausbaugestellen zugeordneten Schreitzylinder.
Beim Rücken des Förderers wird der Ankerbalken 17 durch den Vorschubzylinder 18
ausgeschoben, wobei der Ausschub von dem Tastorgan 20 so gesteuert wird, daß der Spannzylinder 22 mit dem
Spanngeschirr stets seine zum Förderer parallele Lage beibehalt
Ist der Förderer gerückt, so kann der Ausbau nachgeholt werden. Zu diesem Zweck werden zunächst
die Stempel 14 des Rahmens II vom Druck entlastet und mit Hilfe des Schreitzylinders in Pfeilrichtung S gerückt
und anschließend wieder gesetzt Dann kann der Rahmen I durch entgegengesetzte Druckbeaufschlagung
des Schreitzylinders entsprechend gerückt werden. Beim Rücken des Rahmens I wird der Vorschubzylinder
eingeschoben; entsprechend schiebt sich auch der Ankerbalken 17 in die Teleskopführung des Rahmens I
wieder ein.
In Fig.2 ist nun die hydraulische Steuerung des Ausbaugestells und des ihm zugeordneten Spannzylinders
dargestellt Von den beiden Stempeln 12 und 14 der Ausbaurahmen I und II ist in dem Schaltplan jeweils nur
ein einziger Stempel vorgesehen. Mit PL ist die längs durch den Streb hindurchgeführte Pumpendruckleitung,
mit R die ebenfalls längs durch den Streb hindurchlaufende Ruckflußleitung bezeichnet
Die Stempel 12 des Ausbaurahmens I sind über eine Leitung 30, in der ein Steuerventil 31 liegt an die
Druckleitung PL anschließbar. Entsprechend sind die Druckräume der Stempel 14 über eine Leitung 32 und
ein Steuerventil 33 mit der Druckleitung PL verbindbar. Durch Betätigen der Ventile 31 und 33 lassen sich daher
die Druckräume der Stempel mit der Leitung PL verbinden und damit die Stempel setzen. Um die
Stempel 12 und 14 zu rauben, werden die Steuerventile 31 und 33 umgeschaltet so daß die Stempeldruckräume
über die Leitungen 30 und 32 an die Rückflußleitung R angeschlossen werden.
Mit 34 ist in F i g. 2 der doppeltwirkende Schreitzylinder der Parallelführungs- und Rückvorrichtung 11
(F i g. 1) bezeichnet, der eine beidseitig aus dem Zylinder herausgeführte Kolbenstange 35 aufweist. Der Raum 36
auf der einen Seite des Kolbens 37 ist über eine Leitung 38 und ein Steuerventil 39 wahlweise an die Druckleitung
PL oder an die Rückflußleitung R anschließbar. Dasselbe gilt für den Zylinderraum 40 auf der anderen
Seite des Schreitzylinderkolbens, der an eine Leitung 41 angeschlossen ist, die über ein (nicht dargestelltes)
Ventil wahlweise mit der Druckleitung PL oder der Rückflußleitung R verbunden werden kann.
Das Tastorgan 20, welches den Vorschubzylinder 18 für den Ankerbalken steuert, ist über eine Leitung 42
und ein Steuerventil 43 wahlweise an die Leitung PL oder die Leitung R anschließbar. Über die Leitung 42
wird auch der Zylinderraum 44 des Vorschubzylinders 18 vom Druck beaufschlagt, wobei das in der Leitung 42
liegende Tastorgan die Druckbeaufschlagung entsprechend der Lage des Förderers, der hier nur schematisch
bei 45 angedeutet ist, steuert. Das Tastorgan weist einen Tastkopf 46 auf, der sich gegen die Seitenwand des
Förderers andrückt. Verliert der Tastkopf 46 beim
Rücken des Förderers seine Anlage an der Fördererseitenwand, so wird der DruckmittelzufluB zu dem
Zylinderraum 44 des Vorschubzylinders 18 freigegeben, so daß der Vorschubzylinder ausschiebt und dabei den
Spannzylinder 22 dem vorrückenden Förderer nachführt. Ist der Tastkopf 46 eingeschoben, so ist die
Druckmittelverbindung zu dem Zylinderraum 44 über ein Ventil 47 geschlossen. Mit dem Tastkopf 46 ist ein
Kolben 48 verbunden, der vom hydraulischen Druck beaufschlagt wird und damit den Tastkopf in Ausschubrichtung
beaufschlagt.
Der auf der Kolbenstangenseite des Vorschubzylinders 18 liegende Zylinderraum 49 ist über eine Leitung
50 an die Leitung 38 und damit an den Druckraum 36 des
Schreitzylinders 34 angeschlossen, wobei die Leitungen 35 und 50 ihrerseits über das Ventil 39 wahlweise an die
Druckleitung PL oder die Rückflußleitung R angeschlossen werden können.
Mit 22 ist der Spannzylinder bezeichnet, dessen Druckraum 51 über eine Leitung 52 an ein Steuerventil
53 angeschlossen ist, durch dessen Betätigung der Druckraum 51 wahlweise an die Druckleitung PL oder
an die Rückflußleitung R angelegt werden kann. In der Leitung 52 liegt ein kolbengesteuertes Sperrventil 54
einer Absperrventilvorrichtung, welches zugleich über eine Leitung 55 an den Rückfluß R angeschlossen ist
Entsprechend ist der Druckraum 56 des Spannzylinders 22 über eine Leitung 57 an das Steuerventil 53
angeschlossen, wobei in dieser Leitung 57 ein zweites Absperrventil 58 der Absperrventilvorrichtung angeordnet
ist, welches über Leitungen 59 und 55 mit der Rückflußleitung R in Verbindung steht Die beiden
Absperrventile 54 und 58 der Absperrventilvorrichtung weisen Stellkolben 60 und 61 auf, bei deren Druckbeaufschlagung
die Absperrventile gegen die Wirkung einer Rückstellfeder in eine Einstellposition umgesteuert
werden, in der je nach Einstellung des Steuerventils 53 der Spannzylinderraum 56 mit der Druckleitung PL und
der Spannzylinderraum 51 mit dem Rücklauf R verbunden sind- oder umgekehrt Die Stellkolben 60 und
61 liegen an einer hydraulischen Steuerleitung 62, in der neben einem Rückschlagventil ein federbeiastetes
Vorspannventil 63 sowie ein Wechselventil 64 angeordnet sind. Dieses ist einerseits an die Leitung 30
angeschlossen, welche die Druckräume der Stempel 12 je nach Schaltposition des Steuerventils 31 mit der
Druckleitung PL oder mit der RückfluBleitung R verbindet Andererseits ist das Wechselventil 64 über
eine Leitung 65 an den Druckraum der Stempel 14 angeschlossen. Das Wechselventil 64 weist zwei z. B. aus
Ventilkugeln bestehende Ventilschließglieder 66 auf, die über einen Stößel 67 so verbunden sind, daß sich jeweils
dasjenige Ventilschließglied, welches von der Stempelseite her durch den höheren Druck belastet wird, in der
Schließstellung und das andere Schließglied in der Öffnungsstellung befindet Dadurch wird sichergestellt,
daß an dem Vorspannventil 63 jeweils derjenige hydraulische Druck anliegt, der in der die geringere
Setzlast aufweisenden Stempelgruppe 12 bzw. 14 herrscht
Es sei angenommen, daß der Ausbaurahmen I mit
Hilfe des Schreitzylinders 34 gerückt worden ist Durch Betätigen des Steuerventils 31 werden dann die
Druckräume der Stempel 12 dieses Ausbaurahmens I an die Druckleitung PL angeschlossen, so daß die Stempel
12 ausschieben und mit einer vom Pumpendruck abhängigen Setzlast gesetzt werden. Sobald sich in den
Druckräumen der Stempel 12 der vorbestimmte Setzdruck aufgebaut hat und auch die Stempel 14 des
anderen Ausbaurahmens II unter der erforderlichen Setzlast stehen, wird das Vorspannventil 63 geöffnet, so
daß über die Leitung 62 die beiden Stellkolben 60 und 61 der Absperrventile 54 und 58 von dem Druck
beaufschlagt werden. Dadurch wird das Ventil 58 so umgeschaltet, daß über die Leitung 57 — bei
entsprechender Einstellung des Steuerventils 53 — der Druckraum 56 des Spannzylinders 22 über das
Absperrventil 58 vom Druck beaufschlagt werden kann, um den Förderer in Pfeilrichtung P (F i g. 1) abzuspannen.
Entsprechend wird das Absperrventil 54 von seinem Stellkolben 61 so geschaltet, daß der andere
Druckraum 51 des Spannzylinders 22 über die Leitung 52 und das Steuerventil 53 an die Rückflußleitung R
angeschlossen wird. Es ist erkennbar, daß eine Druckbeaufschlagung des Spannzylinders 22 und damit
eine Abspannung des Förderers durch den Spannzylinder nur dann möglich ist wenn sämtliche Stempel 12
und 14 mit der vorgegebenen Setzlast gesetzt sind, bei der das federbelastete Vorspannventil 63 öffnet Damit
ist sichergestellt daß eine Abspannung des Förderers mit Hilfe des Spannzylinders 22 nur dann erfolgen kann,
wenn das Ausbaugestell mit einer solchen Setzlast zwischen Hangendem und Liegendem verspannt ist, daß
es das unverrückbare Widerlager für den Spannzylinder 22 bilden kann.
Fällt der Druck in den Druckräumen der Stempel 12 oder 14 ab, so schließt das Vorspannventil 63 selbsttätig,
jo wodurch das dem Vorspannventil 63 parallelgeschaltete
Rückschlagventil öffnet und die Leitung 62 Ober das Wechselventil 64 mit der am meisten entlasteten
Leitung 30 bzw. 32 verbunden wird, worauf die Absperrventile 54 und 58 der Absperrventilvorrichtung
v> unter der Federrückstellkraft umgeschaltet werden, so
daß die zu dem Zylinderraum 56 führende Leitung 57 sowie die zu dem Zylinderraum 51 führende Leitung 52
über die Absperrventile 54,58 und die Leitungen 59 und 55 an den Rücklauf R angeschlossen werden. Hierdurch
wird zugleich sichergestellt daß eine Druckbeaufschlagung des Spannzylinders 22 in Spannrichtung während
des Rückens des Ausbaurahmens 1 oder bei Druckabfall in den Stempeldruckräumen selbst dann nicht möglich
ist wenn das Steuerventil 53 in die Schaltstellung »Spannen« gebracht wird.
Das Wechselventil 64 stellt eine hydraulische Verbindung zwischen den Druckräumen der Stempel 12
und dem Vorspannventil 63 über die Leitung 62 nur dann her, wenn die Druckräume der Stempel 14 des
so Ausbaurahmens II unter einem Druck stehen, der größer ist als der Setzdruck, bei dem das Vorspannventil
öffnet Damit ist sichergestellt daß die Absperrventile 54 und 58 nur dann die Zuleitungen zu dem
Spannzylinder öffnen, wenn auch der Rahmen II des Ausbaugestells mit ausreichender Setzlast gesetzt ist
Wird der Rahmen II gerückt, so ist aufgrund des Druckabfalls in der Leitung 65 das Wechselventil 64
gegenüber den Druckräumen der Stempel 12 geschlossen, so daß das Vorspannventil 63 sich in Schließstellung
befindet und damit die Absperrventile 54, 58 in der Sperrstellung hält
Wie erwähnt wird der Vorschubzylinder 18 von dem Tastorgan 20 so gesteuert, daß er dem zum Abbaustoß
hin rückenden Förderer folgt und dadurch den Spannzylinder stets etwa parallel zum Strebförderer
hält Um beim Rücken des Ausbaurahmens 1 den Vorschubzylinder 18 zum Einschub zu bringen, ist der
ringförmige Zylinderraum 49 des Vorschubzylinders 18
über die Leitung 50 an die Leitung 38 angeschlossen, die zu dem Zylinderraum 36 des Schreitzylinders führt.
Wird das Steuerventil 39 so betätigt, daß es die Leitung 38 an die Druckleitung PL anschließt, so wird daher
einerseits der Schreitzylinderraum 36 zum Rücken des Ausbaurahmens I und andererseits der Druckraum 49
des Vorschubzylinders 18 zum Einschub dieses Zylinders vom Druck beaufschlagt.
Claims (1)
1. Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung, deren hydraulischer Spannzylinder und Ausbaustempel
durch Steuerventile mit Druckmittel 3 beaufschlagbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Druckleitung (57) des jeweiligen Spannzylinders (22) eine kolbenbetätigte Absperrventilvorrichtung
(54,58) angeordnet ist, die über ein Vorspannventil (63) erst bei Erreichen einer
vorbestimmten Setzlast der Ausbausterapel (12 oder 14) zur Druckbeaufschlagung des Spannzylinders
(22) selbsttätig umschaltbar ist, wobei das Vorspannventil (63) in einer die Stempeldruckräume mit der
Absperrventilvorrichtung (54, 58) verbindenden Leitung (62) liegt, und daß die Absperrventilvorrichtung
bei Abfall der Stempelsetzlast dec Spannzylinder (22) mit dem Rücklauf (R) selbsttätig verbindet
X Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Vorspannventil (63) ein Wechselventil (64) vorgeschaltet ist, dessen Eingänge an
jeweils eine Ausbau-Stempelgruppe ((2, 14) der Verankerung angeschlossen sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722222018 DE2222018C3 (de) | 1972-05-05 | 1972-05-05 | Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung |
| FR7301926A FR2183662B1 (de) | 1972-05-05 | 1973-01-19 | |
| CS316073A CS212289B2 (en) | 1972-05-05 | 1973-05-03 | Facility for anchoring the wall conveyer |
| GB2128473A GB1425186A (en) | 1972-05-05 | 1973-05-04 | Hydraulic control systems for mineral mining installations |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722222018 DE2222018C3 (de) | 1972-05-05 | 1972-05-05 | Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2222018A1 DE2222018A1 (de) | 1973-11-22 |
| DE2222018B2 true DE2222018B2 (de) | 1980-11-20 |
| DE2222018C3 DE2222018C3 (de) | 1981-07-09 |
Family
ID=5844121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722222018 Expired DE2222018C3 (de) | 1972-05-05 | 1972-05-05 | Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2222018C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3629542A1 (de) * | 1986-08-30 | 1988-03-10 | Ruhrkohle Ag | Verfahren zur steuerung einer strebfoerderer-teilverankerung sowie eine steuerung zur durchfuehrung des verfahrens |
| CN107201911A (zh) * | 2017-06-21 | 2017-09-26 | 徐州中安科技股份有限公司 | 一种液压支柱的顶盖装置 |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2602398C2 (de) * | 1976-01-23 | 1984-03-15 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Hydraulische Teilabspannung für eine Förderer- und/oder Gewinnungsanlage in Bergbau-Untertagebetrieben |
| AT344116B (de) * | 1976-07-15 | 1978-07-10 | Voest Ag | Einrichtung zum abspannen des strebfoerdermittels im einfallenden streb |
| DE3024216C2 (de) * | 1980-06-27 | 1985-08-01 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Blockabspannung für eine rückbare Förder- und/oder Gewinnungsanlage |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1483900C3 (de) * | 1966-06-18 | 1974-01-31 | Gewerkschaft Eisenhuette Westfalia, 4628 Altluenen | Vorrichtung zum Steuern eines schreitenden Grubenausbaus |
-
1972
- 1972-05-05 DE DE19722222018 patent/DE2222018C3/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3629542A1 (de) * | 1986-08-30 | 1988-03-10 | Ruhrkohle Ag | Verfahren zur steuerung einer strebfoerderer-teilverankerung sowie eine steuerung zur durchfuehrung des verfahrens |
| CN107201911A (zh) * | 2017-06-21 | 2017-09-26 | 徐州中安科技股份有限公司 | 一种液压支柱的顶盖装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2222018A1 (de) | 1973-11-22 |
| DE2222018C3 (de) | 1981-07-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1302918C2 (de) | Wandernder strebausbau | |
| DE2222018C3 (de) | Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung | |
| DE2050602A1 (de) | Vorrichtung zum Abbau von Lagerstatten in untertagigen Grubenbetrieben | |
| DE2712388A1 (de) | Abspanneinrichtung fuer foerder- und/ oder gewinnungsanlagen, insbesondere hobelanlagen | |
| DE1954645A1 (de) | Wandernder Strebausbau | |
| DE1239649B (de) | Rueckvorrichtung fuer Strebfoerderer | |
| DE1608492B1 (de) | Steuereinrichtung fuer einen Strebwanderausbau | |
| DE2234964C3 (de) | Steuerung für eine Strebförderer-Teilverankerung | |
| DE2239957C3 (de) | Vorrichtung zur Verriegelung der Abspannung einer Gewinnungs- und/oder Förderanlage in Bergbau-Gewinnungsbetrieben | |
| DE1132521B (de) | Vorrichtung zum Ruecken von wandernden Ausbauelementen | |
| DE1166123B (de) | Ausbau eines Kohlengewinnungsbetriebes in steiler Lagerung | |
| DE815955C (de) | Wandernder Grubenausbau | |
| DE1112480B (de) | Rahmenartiges Ausbauglied fuer den Strebausbau | |
| DE1001220B (de) | Verfahren zum absatzweisen Verlegen eines rahmenartigen Strebausbaugliedes sowie Ausbildung des Strebausbaugliedes | |
| DE2346514C3 (de) | Steuervorrichtung für die Stempel einer Abspanneinheit für einen Förderer und/oder eine Gewinnungsmaschine | |
| DE2050602C (de) | Vorrichtung zum Abbau von Lagerstat ten in untertagigen Grubenbetrieben, ins besondere zur Verwendung in Kurzstreben oder zum Auffahren von Maschinenstallen | |
| DE2432767C3 (de) | Abspannvorrichtung für Förderer in einfallenden Streben | |
| AT268180B (de) | Einrichtung zum Anpressen eines als Führung für einen Kohlenhobel dienenden, selbsttätig rückbaren Förderers gegen das Liegende | |
| DE1408025C (de) | Hobelführungseinrichtung für den Einsatz in steilgelagerten Flözen | |
| DE1458679C3 (de) | Wandernder Ausbau für den untertägigen Grubenbetrieb | |
| DE1458687C3 (de) | Abspreiz vorrichtung für Fördermittel in untertägigen Gewinnungsbetrieben | |
| DE2110003B2 (de) | Ausbau für vorgesetzte Abbaustrecken in Kohlengewinnungsbetrieben | |
| DE1161838B (de) | Abspannvorrichtung fuer die Antriebs- und/oder Umkehrstation geschlossen umrueckbarer Strebfoerderer | |
| DE2622250A1 (de) | Zwischenabspannung fuer einen strebfoerderer | |
| DE1214182B (de) | Wanderndes Grubenausbauelement |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |