DE223105C - - Google Patents

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DE223105C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/0047Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by rolling

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  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Seither mußten alle Stahlstempel graviert werden, so daß sie durch die langwierige Arbeit sehr teuer wurden.
Trotzdem man bereits Verfahren kennt, mit Hilfe deren man Ränderierungen vornimmt, Walzen zum Bemustern von Stoffen auf mechanischem Wege durch Prägung mittels umlaufender Moletten sowie Prägung von Platten mittels gravierter und aus der Kreis-) form angepaßten Stempeln zusammengesetzten Walzen herstellte, ist man beim Herstellen von Stahlstempeln, wie solche zum Einschlagen von Schriftzeichen in Metall Verwendung finden, noch immer beim Gravieren geblieben.
Mit Hilfe des den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Verfahrens, dessen Hauptarbeitsvorgänge auf der Zeichnung dargestellt sind, ist es möglich, Stahlstempel auf rein mechanischem Wege in viel kürzerer Zeit wie beim Gravieren sauber herzustellen.
Das Verfahren ist folgendes:
Man fertigt eine kurze Stahlwalze a, setzt das Wort, welches der Stempel enthalten soll, aus Hartstahllettern b zusammen und prägt diesen Stahlstempelsatz durch wiederholtes Abwälzen in die weiche Stahlwalze α ein. Hierauf wird die Stahlwalze α gut gehärtet, und nun setzt man den noch weichen Stahlstempel, der mit Schrift versehen werden soll und der entsprechend vorgeformt ist, auf die Stelle der Walze a, welche die Schrift trägt, genau auf, preßt ihn auf und prägt nun hier durch wiederholtes Hin- und Zurückrollen der Walze a die Schrift auf. Der so mit Schrift versehene Stempel wird dann gehärtet und ist somit fertig zum Gebrauch.
Zur Ausführung des Verfahrens ist die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung besonders geeignet. Hier ist für die Walze a eine Führungsrinne c vorhanden, welche auf einem Schlitten d ruht, der mittels eines Hebels hin und her bewegt werden kann. Über der Führungsrinne ist eine Einspannvorrichtung e angeordnet, welche einmal den Stahlstempelsatz wie nach Fig. 1 und 2 aufnimmt und zum andernmal den mit Schrift zu versehenden Stempelkörper f, wie nach Fig. 3. Mittels der Schraubenspindel g erfolgt das Anpressen des Stempelsatzes oder des Stempelkörpers, und zwar wird durch Drehen am Handrad h während des Hin- und Zurückrollens der Walze α allmählich nachgestellt. Vor dem Härten des Stempels wird noch das am äußeren Umfange durch die Differenz der großen und kleinen Buchstaben stehen gebliebene Material mittels Feile entfernt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Stahlstempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrift mit einem aus Stahllettern (b) zusammengestellten ebenen Satz unter zunehmendem Druck in eine weiche Stahlwalze (a) durch wiederholtes Hin- und 6g Herrollen eingeprägt, alsdann diese Stahl-' walze gehärtet, darauf die negativ in der Walze (α) sitzende Schrift unter Druck auf den weichen Stempelkörper (f) aufgewalzt und schließlich der fertige Stempel gehärtet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044117B (de) * 1952-02-06 1958-11-20 Caracteres Sa Typenhebel mit Typen fuer Schreib- und aehnliche Maschinen aus einem Stueck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044117B (de) * 1952-02-06 1958-11-20 Caracteres Sa Typenhebel mit Typen fuer Schreib- und aehnliche Maschinen aus einem Stueck

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