DE2241982A1 - Leuchtroehre mit keimtoetender ultraviolettstrahlung - Google Patents
Leuchtroehre mit keimtoetender ultraviolettstrahlungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H19/00—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
- F16H19/02—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
- F16H19/06—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising flexible members, e.g. an endless flexible member
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Description
14.8.1972 DeP 1 Dr.Pok/Pt
Detec S.A., Genf, Schweiz Leuchtröhre mit keimtötender ultraviolettstrahlung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Röhrenleuchte, die eine keimtötende Ultraviolettstrahlung aussendet.
Man weiß, daß Leuchtröhren mit keimtötender Strahlung, die eine Ultraviolettstrahlung von der. Wellenlänge 2537 A
aussenden, laufend in Krankenhäusern und Kliniken und sogar in gewissen Industriebetrieben,, vor allem solchen
der Nahrungsmittelindustrie, aufgrund ihrer Aktivität bei der Bakterien- oder Virusvernichtung verwendet werden.
Jedoch wird die Wirksamkeit einer Leuchtröhre für keimtötende Ultraviolettstrahlung durch eine ganze Reihe von
Faktoren stark beeinflußt, deren wichtigste folgende sind»
Als erstes hat das Glas, aus dem die Leuchtröhre besteht, , eine bestimmte Durchlässigkeit für Ultraviolettstrahlen,
die mit der Dauer ihrer Benutzung unter dem Einfluß der Beschießung des Glases durch Photone abnimmt, die durch die
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Strahlenquelle trotz der Benutzung von Spezialgläsern
auf Quarzbasis ausgesandt werden.
Andererseits hat der Staub, der sich auf der Oberfläche
der Bohrenleuente ablagert, einen starken Einfluß auf
die Durchlässigkeit für den Strahlen. Wenn die Röhrenleuchte vom Staub vollständig bedeckt ist, kann ihr
Energiegradient, der die Größenordnung von 10 mW/cm in der Mitte der Bohre hat, solange die Bohre neu ist,
auf 2, 3 oder 4 mW/cm abfallen, d.h. auf einen Wert, dir noch niedriger ist als derjenige, welcher der wahren
Wirksamkeit der Böhrenleuchte entspricht. Dieser Einfluß
dee Staube ist um so beachtenswerter, als von einer Entfernung von über 1 m an die Strahlengsstärke nach dem
Coulombschen Gesetzt merklich abnimmt, da sie umgekehrt
proportional dem Quadrat der Entfernung ist.
Sa diese Röhrenleuchten im allgemeinen in einem Kasten
untergebracht werden, der evtl. mit Vorhängen versehen ist, die geöffnet werden können und durch welche die
Umgebungsluft mit Hilfe eines Ventilators durchgetriehen
wird, setzen sich auch verschiedene Fettstoffe, die durch den Luftstrom transportiert werden, auf den Wandungen des
Apparats und auf der Glashülle der Röhrenleuchte ab. Dieser fettige Niederschlag trägt weiterhin zur Abschwächung
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der keimtötenden Strahlung bei und begünstigt außerdem die Abscheidung von Staub, dessen Wirkung oben bereite
geschildert worden ist.
Die vorieigende Erfindung hat eine leuchtröhre^ für keimtötende
TJltraviolettstrahlung zum Gegenstand, die so ausgerüstet ist, daß die schädliche Wirkung der Fett- und
Staubablagerungen beseitigt werden. Diese Leuchtröhre ist
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine automatische Reinigungsvorrichtung
besitzt, die aus einem Röhrstüek besteht, das innen
mit einem Reinigungsmaterial ausgekleidet ist, z.B. mit . '
MIz, und das mit leichter Reibung über die Röhrenleuchte gleitet. Sie besitzt eine Vorrichtung, die diesem Rohrstück
eine Hin- und Herbewegung über die ganze länge der Röhrenleuchte
erteilt.
Die Steuerung der Hin- und Herbewegung des Reinigungsrohrstücks kann durch einen kleinen Elektromotor erzielt werden.
Mit Hilfe einer beliebigen Vorrichtung wird die Drehbewegung in eine gradlinige Bewegung übersetzt, vorzugsweise
durch eine Excentervorrichtung öder eine Kurbelstange mit Kurbel.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt
die automatische Steuervorrichtung des Reinigungsrohrstüeks
einen endlosen Treibriemen, der parallel zur Röhrenleuchte
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auf zwei Riemenscheiben angeordnet ist, deren ein© vom
Motor angetrieben wird, während ein Mitnehmerarm mit dem
einen Ende am Riemen befestigt ist und mit dem anderen
Ende mit dem Reinigungsrohrstück verbunden ist*
Ale Beispiel ist im folgenden eine Ausführungsform der
Erfindung beschrieben und auf der beigefügten Zeichnung
dargestellt.
Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der leuchtröhre, die mit einer Eeinigungsvorrichtung nach der Erfindung
versehen ist, Figur 2 zeigt eine Ansicht von oben.
Wie auf der Zeichnung dargestellt ist, ist die Röhrenleuchte 1, die eine keimtötende Ultraviolettstrahlung aussendet» mit
einem Rohrstück 2 versehen, das innen mit einem geeigneten Reinigungsmaterial, z.B. Filz, ausgekleidet ist und so angeordnet ist, daß es entlang der Röhre gleiten kann, wobei es
von der Oberfläche der Röhre alle Fett- und Staubablagerungen entfernt. Das Rohr stück 2 wird automatisch in eine Hin»· und
Herbeilegung versetzt, die über die ganze Länge der Röhre
geht, wobei diese Bewegung durch eine Vorrichtung bewirkt, wird, die im inneren des nicht dargestellten Apparatekastens
untergebracht ist.
Die Steuervorrichtung, die beispielsweise dargestellt ist,
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besteht aus einem kleinen Elektromotor 3» der einen endlosen
Riemen 4 parallel zur Röhre 1 betreibt, der ei'nesteils auf der Welle 4'des Motors angebracht ist, die als
Antriebsscheibe dient, und mit der anderen Seite auf einer Scheibe 4'\ die als Leerscheibe von einer geeigneten
Haltevorrichtung drehbar gehalt er ist, und als Gregehscheibe
dient. Ein Mitnehmerarm 5, dessen beide Enden abgehogen
sind, ist mit einem Ende bei 6 mit dem endlosen Riemen 4 verbunden, während sein anderes Ende 7 am Rohrstück 2
befestigt ist oder in eine Öffnung in dem Rohrstück 2 eingreift.
Es ist zu verstehen, daß dank der Biegsamkeit'des
Riemens 4 und der Möglichkeit, das Ende 7 des Arms 5 in das Rohrstück 2 einzusetzen, die ständige, gleichmäßige
Bewegung des !Treibriemens 4 eine Hin- und Herbewegung
des Rohrstücks 2 auf der Röhre 1 bewirkt, zumal der Mitnehmerarm 5 gegen die Röhre mehr oder weniger
geneigt ist,, je nachdem, ob sein Befestigungspunkt sich
auf dem vorderen Strang des Riemens (Figur 1) oder auf dem hinteren Strang (Figur 2) befindet.
Der Elektromotor 3 kann ein Asynchronmotor mit Drehzahlherabsetzung
sein, dessen Welle sich mit einer Geschwindigkeit von 4 Umdrehungen pro Minute dreht und ein Drehmoment
von 3 cm-kg liefert.
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Die beschriebene Vorrichtung ist in der Lage, die Röhrenleuchte ständig in einem Reinigungszuatand zu halten, der
ihr eine maximale keimtötende Wirkung garantiert, die nur von ihrer Lebensdauer abhängt.
Selbstverständlich ist die beschriebene Vorrichtung, die dem Reinigungsstück eine Hin- und Herbewegung erteilt,
nur als Beispiel angeführt, so daß zahlreiche andere Au8fiihrungsformen dieser Vorrichtung verwendet werden
können, ohne aus dem Bereich der Erfindung herauszukommen·
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Claims (4)
- P ate η t a'n s ρ r ü Q hei"o) Leuchtröhre, die eine keimtötende Ultraviolettstrahlung aussendet, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine automatische Reinigungsvorrichtung "besitzt, die aus einem innen mit Reinigungsmaterial ausgefüllten Rohrstück (2) besteht, das auf der Leuchtröhre (1) leicht reibend gleitet, und aus einer Vorrichtung, die diesem Rohrstück eine Hin- und Herbewegung über die ganze Länge der Röhre (1) verleihti
- 2. Leuchtröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsvorrichtung für das Reinigungsrohrstück (2) einen Elektromotor (3) umfaßt, der dem Rohrstück (2) eine Hin«t und Herbewegung durch eine Excentervorrichtung oder eine Kurbelstange mit Kurbel verleiht.
- 3· Leuchtröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Steuervorrichtung für das Reinigungsrohrstück (2) einen endlosen Treibriemen (4) umfaßt, der parallel zum Rohrstück (g.) auf zwei Riemenscheiben (4',4") angeordnet ist, von denen die eine durch den Motor (3) angetrieben wird, während ein Antriebsarm (5), dessen eines Ende (6) am Riemen (4) befestigt ist, mit seinem anderen30 983 3/074 9Ende (7) mit dem Reinigungsrohrstück (2) gelenkig verbunden oder an ihm drehbar angebracht ist.
- 4. Leuchtröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dae Reinigungsmaterial Pilz ist#309833/0749
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7203900A FR2170882B1 (de) | 1972-02-04 | 1972-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2241982A1 true DE2241982A1 (de) | 1973-08-16 |
Family
ID=9093052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722241982 Pending DE2241982A1 (de) | 1972-02-04 | 1972-08-25 | Leuchtroehre mit keimtoetender ultraviolettstrahlung |
Country Status (8)
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| CH (1) | CH562033A5 (de) |
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-
1972
- 1972-02-04 FR FR7203900A patent/FR2170882B1/fr not_active Expired
- 1972-08-07 GB GB3676772A patent/GB1335810A/en not_active Expired
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- 1972-08-30 BE BE788148A patent/BE788148A/xx not_active IP Right Cessation
- 1972-08-31 IT IT1286572A patent/IT962625B/it active
- 1972-10-18 CH CH1522972A patent/CH562033A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1972-12-21 CA CA159,612A patent/CA970505A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1335810A (en) | 1973-10-31 |
| FR2170882B1 (de) | 1976-01-16 |
| FR2170882A1 (de) | 1973-09-21 |
| BE788148A (fr) | 1972-12-18 |
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| IT962625B (it) | 1973-12-31 |
| NL7210963A (de) | 1973-08-07 |
| CA970505A (en) | 1975-07-08 |
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