DE2247290C2 - - Google Patents

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DE2247290C2
DE2247290C2 DE19722247290 DE2247290A DE2247290C2 DE 2247290 C2 DE2247290 C2 DE 2247290C2 DE 19722247290 DE19722247290 DE 19722247290 DE 2247290 A DE2247290 A DE 2247290A DE 2247290 C2 DE2247290 C2 DE 2247290C2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Die Erfindung geht aus von einer Rohrpostanlage mit mehreren im Einroh,-Wendebetrieb befahrenen Rohrsträngen, die jeweils eine Anzahl Stationen aufweisen und über Weichen miteinander in Verbindung slchen.
Eine derartige Rohrpostanlage — wie sie beispielsweise aus der deutschen Auslegeschrift 105 800 bekannt ist — ermöglicht den Einrohr-Wendebetriebsverkehr in den einzelnen Rohrsträngen und darüber hinaus auch Verkehr zwischen verschiedenen Rohrsträngen, wobei dann jeweils der Hauptrohrstrang überfahren werden muß. Da bei dieser Rohrpostanlage während beliebiger Zeiträume jeweils nur eine einzige Rohrpostbüchse in der Anlage befördert werden kann, eignet sich dieser Anlagentyp nur für eine verhältnismäßig kleine Verkehrsdichte; dieser Nachteil wird auf Grund der teilweisen Kompensation durch die konstruktive und anlagentechnische Einfachheit des Anlagenkonzeptes in Kauf genommen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung der Einfachheit des anlagentechnischen Konzeptes einer solchen Rohrpostanlage eine höhere Verkehrsleistung derselben zu schaffen. Dies
wird erfindungsgemliß dadurch erreicht, daß jedem den miteinander verbundenen Fahrrohrstränge im
Rohrstrang eine individuelle Luftversorgung züge- Riehtungsbetrieb arbeitende Kreisanlagen sein
ordnet ist. ferner jeweils zwei Rohrstriinge über je müssen
eine Weiche in jedem Rohrstrang an ein gemeinsames Ähnliches ist für die — durch die deutsehe Aus-Verbindungsrohr angschlossen sind, das einen mittels 5 !egeschrift 1 187 551 bekannte — Übtrgabeeinrich-
einer Rohrverschlußanordnung nach Maßgabe einer tung festzustellen, bei der es sich um eine Trichter-
Zielbteuerungseinnchtung wahlweise in einen über weiche handelt, in deren oberem Bereich ein wahl-
einen der beiden Rohrstrange verlaufenden Förder- weise in die Flucht zweier Fahrrohrstulzen einfahr-
luftweg einbeziehbaren oder von diesem abtrennbaren bares Rohrstück angeordnet ist. Im Bereich der Ubergaberaum aulweist l0 Trichterweiche kreuzen sich zwei Anlagen, wobei die
Hiermit wird erreicht, daß die einzelnen Rohr- aus der das Rohrstück enthaltenden Anlage in die strange lufttechnisch jeweils eine geschlossene Ein- andere Anlage überzuführenden Rohrpostbüchsen heu. bilden, daß sie aber im Bereich wenigstens einer durch Verschwenken des Rohrstückes in die Trichter-Rohrpoststation mit einem Übergaberaum Verbin- weiche befördert werden und von dieser in ein daran dung haben, in den ein anderer Rohrstrang kurzzeitig 15 anschließendes zur anderen Anlage gehörendes Fahrlufttecnnisch eingreifen kann. Es liegt damit eine rohr mitgenommen werden. Diese Trichterweiche weitgreifende dezentralisierte Verknüpfung mehrerer kann daher Übergabefunktionen nur in einer Rich-Rohrstrange zu einem Rohrpostnetz vor. tung ausführen, so daß für die Überführung von
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung Rohrpostbüchsen in der anderen Richtung die in T 1 m/ · 1g konnen durch Verknüpfung von ao diesem Sinne benachteiligte Rohrpostanlage kreis-2 (/1 - ljWeichen nut/1 - 1 Verbindungsrohren samt- iaufbetrieben arbeiter, muß. um Rohrpostbüchsen, liehe Rohrpoststationen von η vorhandenen Rohr- die in die Trichterweici-·: hineinbefördert werden, strängen miteinander verkehren. Sofern im Rahmen mit dem daran anaeschlnssr-nen Rohrstrang aufzuder erfindungsgemäßen Rohrpostanl ge im Zuge eines nehmen und in das~— dann in die Flucht der Fahr-Rohrstranges solche Kohrpoststationen zusammen- 25 rohrstutzen eingefahrene—Rohrstück :su überführen, gefaßt werden, die einen verhältnismäßig großen Ver- Als besonders"nachteili« ist in diesem Zusammenkehrsfluß untereinander erwarten lassen, und ein hang auch anzuseilen, daß auch Rohrpostbüchsen, demgegenüber erheblich geringerer Verkehrsfluß zu die 'innerhalb der kreislaufbelriebenen Anlage ver-Rohrpoststationen anderer Rohrstränge vorliegt, kann bleiben, durch die Trichterweiche hindurchfahren mit dieser minimalen Anzahl von Verbindungsbolzen 30 müssen, was insgesamt zu. einer erhöhten Geräuscheine ausreichende Verkehrsleistung erzielt werden. belästiguim und zu einer verstärkten Beschädicungs-
Ist eine derartige Unterteilung dagegen nicht mög- iiefahrWdie Rohrpostbüchsen führt, lieh, so ist mit einer nicht unbdeutenden Anzahl von ~ Eine weitere dezentrale Verknüpfung zweier Fahr-Rohrpostbüchsen zu rechnen, die bei ihrem Weg von rohrstränge miteinander ist in der deutschen Patenteiner Aufgabestation eines Rohrstranges zu einer 35 schrift 570 822 beschrieben. Auch diese Einrichtung Empfangsstation eines anderen Rohrstranges im setzt jedoch Kreisanlaaen mit Richtuncsbetricb voraus Extremfall sämtliche 2(«-l)Weichen in allen und verbindet zwei solche Kreisanlagen über jeweils Rohrsträngen durchlaufen müssen. Da innerhalb ein- zwei Rohrstränge, die an einem Ende über eine zelncr Rohrstränge wiederum nur eine Rohrpost- Weiche und am'anderen über einen Einlaufbogen in büchse innerhalb eines beliebigen Zeitraumes ver- 40 die jeweils tiegenüberliegenden Fahrrohrstränge einkehren kann, würde dies zu einer starken Verkehrs- münden. Bei einer Menrfachverknüpfung mehrerer beschränkung innerhalb der Gcsamtanlage führen. solcher kreislaufbetriebener Anlagen miteinander Dem kann durch eine großzügigere Bemessung der müßte eine große Anzahl solcher jeweils zwei Wei-Anzahl der Verbindungsrohre abgeholfen werden; im chen und zwei Einlaufbögen beinhaltenden ÜberExtremfall kann dabei jeder Rohrstramr mit jedem 45 laufeinrichtungen vorgesehen sein, wobei zu berückder weiteren vorhandenen Rohrstränge über ein sepa- sichtigen ist. daß durch die zweifache Verknüpfung rates Verbindungsrohr verbunden sein, so daß bei der Rohrstränge miteinander beträchtliche Rohrlän-Ci Rohrsträngen insgesamt /1 (n 1) Weichen vorhan- gen zum Einsatz kommen müssen, den sind. Für die Steuerung der erfindungsgemäßen Rohr-
Es sind bereits mehrere Einrichtungen bekannt, 5° postanlage sieht eine vorteilhafte Ausgestaltung der
die im Einrohr-Wendebetricb befahrene Rohrstränge Erfindung vor. daß jeder der Rohrstränge eine im
miteinander verbinden, wobei jeder der Rohrstränge wesentlichen individuelle Steuereinheit erhält und
lufttechnisch gesehen eine Einheit bildet. Eine Krte- daß zusätzliche Steuereinrichtungen a.n den Über-
gorie solcher Verbindungseinrichtungen hat aber ein- gaberäumen eine Verknüpfung dieser Steuerein-
deutig zentralen Charakter: beispielsweise ist in der 55 heiten herstellen. Es kann beispielsweise jedem
deutschen Patentschrift 1 259 792 eine Fromme!- Ubergaberaum ein Zielinformationsspeicher zugeord-
tveiche zur Verbindung mehrerer im Einrohr-Wcndc- net sein, oder — wenn die Rohrpostbüchsen Zicl-
bctrieb befahrener Rohrstränge beschrieben. kennzeichen tragen — im Übcrgabcriium eine durch
Zur Kategorie dezentraler Vcrbindungseinrichtiin- Zielkennzeichen beeinflußbare Abtasteinrichtung an-
gen mehrerer Rohrstränge ist eine aus der deutschen 6° geordnet sein. Der Übergaberaum hat damit prak-
Auslegeschrift 1 211 552 bekannte Weiche zu zählen, tisch eine Doppelfunktknf als Empfangs- und Sende-
wobei diese nur die Verknüpfung von zwei Fahrrohr- raum für zwei in zwei verschiedenen Rohrsträngen
strängen miteinander ermöglicht und eine ständig gelegene Rohrpoststationen.
beiden Fahrrohrsträngen gemeinsame Einrichtung Für die konstruktive und lufttechnische Ausgestal-
darstellt. Dies führt insgesamt zu einer Verkehrsbe- 65 tung des Übergaberaumes sind verschiedene Lösun-
schränkung innerhalb beider Fahrrohrstränge; auf gen denkbar, von denen eine besonders vorteilhafte
Grund der Baufoim der Weiche kann diese auch nur darin besteht, die dem Übergaberaum zugeordnete
in einer Richtung überfahren werden, so daß die bei- Rohrverschlußanordnung aus zwei Trenneinrichtun-
gen aufzubauen, die zwischen sich ein mindestens die Rohrpostbüchsen auch bei vertikaler Anordnung der
Länge einer Rohrpostbüchse aufweisendes Rohrstück Welche.
einschließen. Der für das Wirksamwerden der Ge- Sofern einerseits die Weichen der Übergaberäume blase eines der beiden an den Übergaberaum ange- und der Rohrstränge und andererseits die VerschluB-schlossenen Rohrstränge wesentliche Luftanschluß 5 einrichtungen der Rohrpoststationen und die Trcnninncrhalb des Übergaberaumes kann beispielsweise einrichtungen der Übcrgabecinrichtungcn jeweils durch zwei trenneinrichtungsnah angeordnete Ventile einander gleiche Bauformen aufweisen, besteht also hergestellt werden. Es kann aber ebenso ein einziger die gesamte Rohrpostanlage im wesentlichen aus Luftabzweig in einem mittleren Bereich des Über- zwei Grundbestandteilen, so daß eine Optimierung gaberaumes angeordnet sein, wobei zweckmäßiger- to der Projektierung, der Lagerhaltung und der Fcrtiweise dafür Sorge getragen wird, daß die ankom- gung besonders einfach zu realisieren ist.
mende Rohrpostbüchse sich in ihrer Ruhelage im Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier unmittelbaren Bereich dieses Luftabzweiges befindet, Ausführungsbcispielc beschrieben, wobei
damit sie bei Wirksamwerden des Gebläses des als F i g. I den Ausschnitt jeweils eines Rohrstranges Empfangsstrang anzusehenden Rohrstranges in den '5 mit einem die beiden Rohrstränge miteinander verüber diesen Luftabzweig verlaufenden Förderluft- bindenden Ubcrgaberaum darstellt, während in der strom einbezogen werden kann: zweckmäßigerweise Fig. 2 ein Übergaberaum mit Speichermöglichkeit ist dazu der Übergaberaum derart geneigt, daß zu dargestellt, ist.
überführende Rohrpostbüchsen eine definierte Ruhe- In der F i g. 1 ist je ein Abschnitt zweier Rohrlage einnehmen. Es ist aber ebenso möglich, den ao stränge ft 11 und Rl dargestellt, die neben den Rohr-Übergaberaum nur einseitig mittels einer Trennein- postStationen .STl bzw. ST2 weitere — nicht dargerichtung zu begrenzen und ein im Übergaberaum an- stellte — Rohrpoststationen und die Weichen W I geordnetes Ventil so zu ..;eucrn, daß trotz Öffnung bzw. W 2 enthalten, die an das Verzweigungsrohr VR des Übergaberaumes zu einer der beiden durch ihn angeschlossen sind. Dem Hauptanschluß Ah der miteinander verbindbaren Rohrstränge kein wirk- as Weiche IKl hzw. Wl ist jeweils ein Fahrkontakt Al samcr Fördcrluftstrom durch den Übergaberaum ver- h/w. A 2 vorgelagert, der bei Ankunkt von Rohrpos« läuft. Vorteilhafterweise werden die Trcnneinrichtun- büchsen jeweils auf die nicht dargestellten Stcucreingcn als Schieber ausgebildet, da damit sowohl ein richtungen tier Rohrstränge ft 1 bzw. ft 2 einwirkt, die lufttcchnischer als auch ein im Hinblick auf den jeweils von einem Gebläse Gl, C>2 gespeist werden. Transport der Büchsen definierter Verschluß der 30 Die Verzwcigungsanschlüssc Av der Weiche H'l Rohre erzielt werden kann. bzw. Wl münden in den im Zuge des Verbindungs-
Sofcrn die im Zuge der Rohrstränge gelegenen rohrcs VR gelegenen Übergaberaum U, der gcgcn-Rohrpoststationcn ein abzweigendes Empfangsrohr über den Weichen W\ bzw. Wl durch die Schieber aufweisen, an dessen linde eine Vcrschlußcinrichtung .V12 und .S'21 abgetrennt ist. Schiebernah sind dabei angeordnet ist. um eine pneumatische Abbremsung 35 jeweils ein weiterer Koniakt A 12 bzw. A21 und ein ankommender Rohrpostbüchsen zu erzielen, sieht Ventil V 21 bzw. V12 angeordnet,
nine weitere Ausgestaltung der Erfindung gleiche Bau- Eine aus dem Rohrstrang ft 1 in den Rohrstrang formen für diese Verschlußeinrichtung, und die ft 2 zu überführende Rohrpostbüchse fährt aus dem Trenneini ichtungen der Übergaberäume vor. Beide Rohrstrang ftl durch die Weiche WX in das an den Einrichtungen können also beispielsweise als Trenn- 40 Verzweigungsanschluß Av der Weiche Wl angeschieber ausgebildet sein. schlossene Verbindungsrohr hinein und setzt, pneu-
Der Übergaberaum kann gemäß weiterer Ausge- matisch gebremst auf dem Schieber 512 auf. Die Ein-
staltung der Erfindung der Speicherung nicht nur fahrt der Rohrpostbüchse in den Verzwcigungsan-
eincr sondern mehrerer Rohrpostbüchsen dienen. Zu Schluß /Iv wird durch den Kontakt Al an die Stcuer-
dicsem Zweck kann beispielsweise eine Weiche mit 45 einrichtung des Rohrstranges ft 1 gemeldet, die nacl·
zwei Verzweigungsanschlüssen in den Übergaberaum Ablauf einer vorbestimmten Wartezeit und nacl'
eingefügt sebi, wobei die Weiche mit ihrem Haupt- Öffnen des Ventils VM den Schiebe 512 in seine
anschluß in ein Stapelrohr einläuft. Dem Stapelrohr Öffnungsstellung schaltet. Die Rohrpostbüchse wire
kann dabei — wie für ähnliche Stapelstrecken be- damit über den Ort des Schiebers 512 hinaus in der
reits bekannt — eine der Anzahl zu speichernder 50 Übergaberaum U befördert, wobei durch Beeinflus
Rohrpostbüchsen gleiche Zahi von ventilgesteuerten sung des Kontaktes A12 wiederum eine entspre
Luftabzweigen zugeordnet werden, mit denen erreicht chende Meldung an die Steuereinrichtung abgegebei
wird, daß jeweils nur eine Rohrpostbüchse aus der wird, die zu einer Rückstellung der Weiche WA, de:
Stapelstrecke abfährt. Schiebers 512 und des Ventils VAl in deren Ruhe
Für die Weiche der Stapcistrccke wie auch für die 55 lage führt.
Weichen der Rohrstränge kann dabei vorteilhafter- Die im Übergaberaum U befindliche Rohrpost
weise eine Bauform eingesetzt werden, deren Ab- büchse stellt nunmehr eine sendcbercitc Büchse fü
messungen derart mit der der Rohrpostbüchse korres- den zweiten Rohrstrang R 2 dar. Wenn der Rohr
pondiert, daß sich während der Durchfahrt der Rohr- strang ft 2 frei ist — was durch die Steuereinrichtun
postbüchsen durch die Weichen ständig zumindest 60 überwacht und erkannt wird — wird nach entspre
einer der Fahrringe der Rohrpostbüchsen innerhalb chender Einstellung der Weiche Wl der Schiebe
cine% der beiden durch die Weiche miteinander ver- 521 und das Ventil V 21 geöffnet, woraufhin di
hundenen Rohre befindet. Eine derartige — aus der Büchse mit Saugluft in den Rohrstrang R 2 befördci
deutschen Auslcgeschrift 1801101 bekannte — wird. Die Einfahrt in den Rohrstrang R 2 wird dabf
Weiche ist z.war konstruktiv sehr viel einfacher auf- 65 durch den Kontakt A 2 gemeldet, woraufhin d·
gebaut als eine im allgemeinen ein abgedichtetes ver- Steuereinrichtung die Rückstellung der Weiche W\
schwenkbares Rohrstück beinhaltende dichte Weiche. des Schiebers 521 und des Ventils V 21 in dcrc
garantiert aber dennoch die sichere Durchfahrt von Ruhelage veranlaßt. Gleichzeitig fährt die Büchse ii
Saug- oder Druckluftbetrieb zur entsprechend eingestellten Zielstation. Sinngemäß in gleicher Weise erfolgt die Überführung von Rohrpostbüchsen des Rohrstranges Λ 2 in den Rohrstrang R1.
Der in der Fig. 2 dargestellte Übergaberaum U ist — wie in F i g. 1 — durch die beiden Schieber 512 und 521 "uegrenzt, denen die Meldekontakte k 12 und it 21 zugeordnet sind. In Abweichung vom Übergaberaum der F i g. 1 mündet jedoch der mittlere Bereich des Übergaberaumes U in eine Weiche Ws ein, die den Zugang des Übergaberaumes U zu einer Spei-
cherstrecke Ss darstellt. Die Speicherstrecke Ss ist dabei in bekannter Weise mit drei Ventilen VsI bis Vs3 versehen, die so geschaltet werden können, daß jeweils nur eine einzige Rohrpostbüchse aus der Speicherstrecke Ss abrufbar ist.
Insgesamt impliziert die erfindungsgemäße Rohrpostanlage ein Anlagenkonzept, das die konstruktiven und schaltungstechnischen Vorteile von im Einrohr-Wendebetrieb befahrenen Rohrsträngen mit der ίο verhältnismäßig hohen Verkehrsleistung von Zentralanlagen verbindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 635;

Claims (19)

Patentansprüche:
1. Rohrpostanlage mit mehreren im Einrohr-Wendebetrieb befahrenen Rohrsträngen, die jeweils eine Anzahl Stationen aufweisen und über Weichen miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Rohrstrang(RI1 R2) eine individuelle Luftversorgung (Gl, G2) zugeordnet ist, ferner jeweils zwei Rohrstränge über je eine Weiche (Wl, W2) in jedem Rohrstrang an ein gemeinsames Verbindungsrohr (VR) angeschlossen sind, das einen mittels einer Rohrverschlußanordnung (512, 521) nach Maßgabe einer Zielsteuerungseinrichtung wahlweise in einen über einen der beiden Rohr- »5 stränge (Al, Rl) verlaufenden Förderluftweg einbeziehbaren oder von diesem abtrennbaren Übergaberaum (U) aufweist.
2. Rohrpostanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur individuellen Luftversorgung jeder Rohrstrang (R 1, R 2) ein Gebläse (Gl, C2) aufweist.
3. Rohrpostanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur verkehrstechnischen Verknüpfung von /1 Rohrsträngen miteinander H-- 1 Verbindungsrohre (VR) vorhanden sind.
4. Rohrpostanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rohrstrang an jeden weiteren vorhandenen Rohrstrang über ein separates Verbindungsrohr angeschlossen ist.
5. Rohrposta !age nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrverschlußanordnung aus zwei den mindestens die Länge einer Rohrpostbüchse auf.veiserden Übergaberaum (U) einschließenden Trenneinrichtungen (512,521) besteht.
6. Rohrpostanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergaberaum (U) zwei den Trenneinrichtungen nahe angeordnete Ventile (F12, V 21) aufweist.
7. Rohrposianlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrverschlußanordnung eine einzige Trenneinrichtung aufweist, der mindestens ein Schaltventil zugeordnet ist.
8. Rohrpostanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergaberaum (U) derart geneigt ist, daß zu überführende Rohrpostbüchsen eine definierte Ruhelage einnehmen.
9. Rohrpostanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtungen als Schieber (512, 521) ausgebildet sind.
10. Rohrpostanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrpoststationen (5Tl, 5Γ2) jeweils ein über eine Weiche an einen Rohrstrang angeschlossenes Empfangsrohr aufweisen, an dessen Ende eine Verschlußeinrichtung angeordnet ist.
11. Rohrpostanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtungen der Rohrpoststationen und die den Übergaberäumen (U) zugeordneten Trenneinrichtun gen (512, 521) gleiche Bauform aufweisen.
12. Rohrpostanlage nach einem der An-Sprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Übergaberaum (U) ein Büchsenspeicher (Ws, Ss) zugeordnet ist.
13. Rohrpostanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Übergaberaum zwei Verzweigungsanschlüsse einer Weiche (Ws) eingefügt sind, an deren Hauptanschluß ein Stapelrohr (Ss) angeschlossen ist.
14. Rohrpostanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Stapelrohr (5s) i;ine der Anzahl zu speichernder Rohrpostbüchsen gleiche Zahl von ventilgesteuerten Luftabzweigen zugeordnet ist.
15. Rohrpostanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Übergaberäume (L') und die in die Rohrstränge (R 1. Rl) eingefügten Weichen (Ws; Wl, Wl) gleiche Bau-(örm aufweisen.
16. Rohrpostanlage nach einem der An spriiche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Weichen (Ws; Wl, Wl) und der Rohrpostbüchsen derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich während der Durchfahrt der Rohrpostbüchsen ständig zumindest einer tier iFahrringe der Rohrpostbüchsen innerhalb eines der beiden durch die Weiche (Ws; Wl, Wl) miteinander verbundenen Rohre befindet.
17. Rohrpostanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Rohrstränge eine im wesentlichen individuelle Steuereinheit erhält und daß zusätzliche Steuereinrichtungen an den Übergaberäumen (U) eine Verknüpfung dieser Steuereinheiten herstellen.
18. Rohrpostanlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Übergaberaum ein Zielinformationsspeicher zugeordnet ist.
19. Rohrpostanlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Übergaberaum eine von Zielkennzeichen der Rohrpostbüchsen beeinflußbare Abtasteinrichtung aufweist.
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