DE2248902A1 - Anordnung zur erfassung von leiterbruechen in laeufern elektrischer maschinen - Google Patents

Anordnung zur erfassung von leiterbruechen in laeufern elektrischer maschinen

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DE2248902A1
DE2248902A1 DE19722248902 DE2248902A DE2248902A1 DE 2248902 A1 DE2248902 A1 DE 2248902A1 DE 19722248902 DE19722248902 DE 19722248902 DE 2248902 A DE2248902 A DE 2248902A DE 2248902 A1 DE2248902 A1 DE 2248902A1
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relay
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protection relay
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DE19722248902
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Hans Dipl-Ing Stalder
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/06Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric generators; for synchronous capacitors
    • H02H7/065Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric generators; for synchronous capacitors against excitation faults
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erfassung von LeiterbrUchen in Läufer elektrischer Maschinen.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erfassung von Leiterbrtlchen in Ulufern elektrischer Maschinen.
  • Der Zweck der Erfindung liegt in einer einfachen und billigen Schaffung einer bei rotierenden elektrischen Maschinen einsetzbaren Anordnung, für deren Erstellung keine Neuentwicklung erforderlich ist.
  • So sind öfters Leiterbrtiche insbesondere an Turboläufern aufgetreten, die mangels schneller Abschaltung durch den entstehenden Lichtbogen zu schweren Maschinenschäden gebohrt haben, weil bisher keine entsprechend wirksame Schutzeinrichtung zur Vermeidung solcher Schäden bekannt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur möglichst raschen selektiven Erfassung von LeiterbrUchen in Läufern elektrischer Maschinen zu schaffen, um mit Hilfe eines anordnungsgemäss ausgelösten Schutzes solche schadhaft gewordene Maschinen sofort abschalten zu können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelost, dass wenigstens ein Läufer-Erdschlussschutzrelais sowie mindestens ein in Abhängigkeit von einem Minimum der Maschinenerregung strom-bzw. spannungsabhängig schaltendes Minimal-Relais vorgesehen sind, von welchen Relais wenigstens je ein Momentankontakt in einem Schutzkreis fUr die Abschaltung der jeweiligen Maschine in einer Serienschaltung angeordnet sind.
  • Die Erfindung geht davon aus, dass bei den gegebenen engen räumlichen Verhältnissen, besonders beim Turboläufer ein durch Leiterbruch entstehender Lichtbogen sofort auch leitenden Schluss mit dem Läufereisen bildet und dadurch.stets zur Ansprechen des Läufer-Erdschlussschutzrelais fahrt. Das Läufer-Erdschlussschutzrelais wurde bisher jedoch nur fßr die Anteige von Erdechlflssen verwendet da solche am allgemeinen keine unmittelbare Gefährdung der zu schützenden MaSchine wie einem Generator bilden.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird- vorgeschlagen, einen Momentankontakt des bAufer-Erdschlussschutzrelais einem Momentankontakt eines Minimal-Stromrelais in Serie zu schalten und bei gleichzeitigem Ansprechen der beiden letztgenannten Relais die zu schützende Maschine bzw. den Generator momentan abzuschalten. Hierbei ist hervorzuheben, dasc bei allein ansprechendem Läufer-Erds chlusss chutzreiais dessen Anzeigefunktion gewabrt bleibt. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, den WechselstromprUfkrei6 des Läufer-Erdschlussschutzrelais einerseits mittels eines Kondensators an den Erregerkreis der zu schützenden Maschine und andererseits an Erde zu schalten. Es empfiehlt sich ausserdem, wenigstens ein von einem Zeitkontakt des Läufer-Erdschlussschutzrelais auslösbares Signalement vorzusehen. Gemäss einer weiteren Ausgestaltung wird ein unter Leerlauf-Erregerstrom eingestelltes Minimal-Stromrelais verwendet, das- mittels eines Shuntes oder bei hohen Strömen zwecks Kleinhaltung der Verluste mittels eines aus Einer Wendepolwicklung der Erregermaschine oder einem Gleichstromwandler bestehenden Kopplungselementes in den Erregerkreis der zu schUtzenden Maschine geschaltet ist.
  • Ferner ist es zwecknassig, als Minimal-Relais ein nur wenig unterhalb der normalen Betriebsspannung eingestelltes Minimal-Spannungsrelais einzusetzen, das mittels eines Spannungswandlers an die Hauptleitungen der zu sehützenden Maschine angeschlossen ist.
  • Es empfiehlt sich auch, als Minimal-Relais ein Untererregungs-Schutzrelais anzuordnen, das mittels eines Spannungswandlers sowie eines Stromwandlers in die Hauptleitungen der zu schützenden Maschine geschaltet ist.
  • Gemäss einer weiteren Ausgestaltung kann einem Momentankontakt des Läufer-Erdschlussschutzrelais auch eine Parallelschaltung von Momentankontakten unterschiedlicher Minimal-Relais, z.B. eine Parallelschaltung der Momentankontakte des Minimal-Stromrelais und des Untererregungs-Schutzrelais, in Serie geschaltet sein.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Erfassung der Leiterbrüehe mittels Relais erfolgen kann, die zum Teil bei solchen Maschinen ausrUstungsmassiv meist schon vorhanden sind. So sind neben den RUckleistungsrelais zur Verhinderung)eineounte Umständen auftretenden motorischen Betriebes bei Generatoren im allgemeinen auch Erds chlussschutzrelais und Untererregungsschutzrelais bereits vorgesehen, so dass die erfindungsgemässe Anordnung zur Erfassung von LeiterbrUchen in Läufern ohne besonderen Aufwand instruiert werden kann. Aüsserdem ist die Anordnung unabhängig von der Art der Relais, so dass z.B. mechanische Drehspulrelais oder auch elektronische Relais zur Anwendung gelangen können. Weiters bedarf es vor allem keiner Schutzrelaisneuentwicklung, sondern nur der vorbeschriebenen Zusanmienschaltungen, um die voraufgezeigten Leiterbrüche selektiv rasch und sicher zu erfassen.
  • In der Zeichnung sind nun mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und im folgenden im einzelnen näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine Anordnung eines Läufer-Erdschlussschutzrelais mit einem Minimal-Stromrelais, Fig. 2 eine Zusammenschaltung eines Läufer-Erdschlussschutzrelais mit einem Minimal-Spannungsrelais und Fig. 3 eine Schaltung eines L§ufer-Erdschlugsschutzrelåis im Zusammenwirken mit einem Untererregungs-Schutzrelais.
  • In Fig. 1 ist die zu schützende Maschine, ein Generator, mit 1 bezeichnet. Mit 2 sind dessen Läuferwicklungen benannt. Das Erregersystem ist durch die Erregerleitung 3 vertreten und der Uberwiegend nicht dargestellte Erregerkreis demnach mit 2,3 beziffert. Die Hauptleitungen des Generators 1 tragen die Position 3a. Das Schaltungselement 4 symbolisiert einen Shunt, mittels dessen ein Minimal-Stromrelais 7 in den Erregerkreis 2,3 des Generators 1 geschaltet ist. Das Minimal-Stromrelais 7 kann aber auch Uber eine nicht dargestellte Wendepolwicklung einer ebenfalls nicht abgebildeten Erregermaschine der Maschine 1 oder mit Hilfe eines im Erregerkreis 2,3 angeordneten, in Fig. 1 nicht eingezeichneten Gleichstromwandlers in den letztgenannten Erregerkreis geschaltet sein. Das Läufer-Erdschlussschutzrelais 5 weist einen Momentankontakt Sa und einen Zeitkontakt Sb auf. Der geerdete Wechselstromprüfkreis des. Läufer-Erdschlussschutzrelais 5 ist einerseits Uber einen Kondensator 6a am Erregerkreis 2,3 angeschlossen und andererseits mittels des Wandlers 6b an Wechselspannung gelegt, so dass bei Erdschluss ein das Läufer-Erdschlusssehutzrelais auslösender Strom fliesst. Das Signalement 8 wird vom Zeitkontakt Sb verzögert betätigt, sobald Erdschluss auftritt. Dit bei Leiterbruch in den Läuferwicklungen 2 ein Ausgangssignal für die momentane Generator-Abschaltung freigebende Leitung zur Serienschaltung aus dem Momentankontakt Sa und einem Momentankontakt 7a des Minimal-Stromrelais 7 ist mit 9 bezeichnet.
  • Hierbei ist das sofortige Ansprechen des letztgenannten Minimal-Stromrelais 7 infolge Leiterbruch im Läuferkreis dadurch gesichert, dass durch das Enstehen eines Lichtbogens im Stromkreis des Läufers die Impedanz dieses Kreises sofort auf ein Mehrfaches ihres Wertes im Normalzustand ansteigt, da dieser Wert nur etwa ein Bruchteil eines Ohms beträgt. Weil andererseits keine Beziehung zwischen einem Erdschluss im Läufer und einem Erregerstromrückgang besteht, ist das gleichzeitige Ansprechen beider Relais bei hetriebener Anordnung nur im Falle des betrachteten Leiterbruches möglich.
  • In Fig. 2 sind die den Schaltungselementen der Fig. 1 entsprechenden Elemente gleich wie in der letztgenannten Fig.
  • bezeichnet. Anstatt eines Minimal-Stromrelais 7 ist hier ein Minimal-Spannungs relais 10 mit einem Momentankontakt lOa verwendet, das mittels eines Spannungswandlers 11 an die Haupt-leitung 3a des zu schützenden Generators 1 angeschlossen ist. Die Serienschaltung ffr die Freigabe des Befehles zur momentanen Abschaltung des Generators 1 besteht hier aus den Momentankontakten 5a und lOa. Das an der Spannung der Hauptleitungen 3a der zu schützenden Maschine 1 bzw. an der Generatorspannung liegende- Minimal-Spannungs relais 10 ist nur ein wenig unterhalb der normalen Betriebsspannung eingestellt, so dass bei merklicher Spannungbsenkung infolge RUckganges der Erregung der Maschine 1 die Auslösung des Minimal- Spannungs relais 10 und somit des Momentankontaktes lOa gewährleistet ist.
  • Für Fig. 3 gilt bezüglich der gleichverwendeten Schaltungselemente das gleiche wie für Fig. 2 im Hinblick auf Fig. 1.
  • Mit 12 ist ein Untererregungs-Schutzrelais bezeichnet, das zum Beispiel als Minimal-Reaktanzrelais arbeitet und ausser einem Momentankontakt 12a einen Zeitkontakt 12b für weitere Funktionen als Untererregungs-Schutzrelais aufweist. Dieses Relais ist mittels des Spannungswandlers lla sowie der Stromwandler 13 in die Hauptleitungen 3a des Generators 1 geschaltet.
  • Auch in Fig. 3 ist der Schutzkreis für die sofortige Abschaltung des Generators 1 bei Leiterbruch im Läufer nur für den Schutzkreisteil der Serienschaltung dargestellt, die ausführungsgemäss aus den Momentankontakten 5a und 12a besteht. Ein Untererregungs-Schutzrelais kann demnach vor allem dann Verwendung finden, wenn die magnetische Zeitkonstante der zu schützenden Maschine bzw. Generators bzw. das weniger rasche Ansprechen einer solchen Anordnung in Kauf genommen werden kann.
  • Die Auslösung des Untererregungs-Schutzrelais 12 erfolgt hierbei in bekannter Weise in Abhängigkeit von der Blindleistungsbilanz der zu schützenden Maschine 1. Auch für die Anordnung nach Fig. 3 gilt, dass die beiden letztgenannten Momentankontakte 5a und 12a den Signalkreis für den Ausschaltbefehl schliessen, sobald an der zu schützenden Maschine bzw. Turbomaschine ein Leiterbruch im Läufer auftritt.
  • Zum Schutz der elektrischen Maschinen können die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele auch in Zusammenwirkung angewendet- werden, wobei z.B. ein Läufer-Erdschlussschutzrelais 5 sowie ein Minimal-Stromrelais 7 parallelarbeitend mit einem Untererregungs-Schutzrelais 12 zum Einsatz gelangçn.

Claims (7)

Patentansprüche
1. Anordnung zur Erfassung von Leiterbrüchen in Läufer elektrischer Maschinen, gekennzeichnet durch wenigstens ein L§ufer-Erdschlussschutzrelais (5) sowie mindestens ein in Abhängigkeit von einem Minimum der Maschinenerregung strom- bzw.
spannungsabhängigschaltendes Minimal-Relais (7; 10; 12;), von welchen Relais (5,7; 5,10; 5t12;j wenigstens je ein Momentankontakt (5a,7a; Sa,lOa; Sa,12a;) in einem Schutzkreis für die Abschaltung der jeweiligen Maschine in einer Serienschaltung angeordnet sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselstromprüfkreis des Lufer-Erdschlusschutzrelais (5) einerseits mittels eines Kondensators (6a) an den Erregerkreis (2,3) der zu schützenden Maschine (1) und andererseits an Erde geschaltet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein von einem Zeitkontakt (5b) des LAufer-ErdschlussschButzrelais (5) auslösbares Signalement (8) vorgesehen ist
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Minimal-Relais ein unter Leerlauf-Erregerstrom eingestelltes Minimal-Stromrelais (7) ist, das mittels eines Shuntes (4) oder eines aus einer Wendepolwicklung derErregermaschine oder einem Gleichstromwandler bestehenden Kopplungselementes (4) in den Erregerkreis (2,3) der =u schützenden Maschine (1) geschaltet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Minimal-Relais ein nur ein wenig unterhalb der normalen Betriebsspannung eingestelltes Mininial-Spannungsrelais (10) ist, das mittels eines Spannungswandlers (11) in die Hauptleitungen (3a) der zu schützenden Maschine (l) geschaltet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Minimal-Relais ein Untererregungs-Schutzrelais (12) ist, das mittels eines Spannungswandlers (lla) sowie eines Stromwandlers (13) in die Hauptleitungen (3a) der zu schützenden Maschine (1) geschaltet ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einem Momentankontakt (5a) des LuferErdschlussschutzrelais (5? eine Parallelschaltung von Momentankontakten (7a, lOa, 12a) unterschiedlicher Minimal-Relais (7, 5, 12), z.B. eine Parallelschaltung der Momentankontakte (7a, 12a) des Minimal-Stromrelais (7) und des Untererregungs-Schutzrelais (12) in Serie geschaltet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AU2002345008B2 (en) * 2001-06-20 2005-10-27 Aloys Wobben Synchronous machine
US7049719B2 (en) 2001-06-20 2006-05-23 Aloys Wobben Synchronous machine
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