DE225152C - - Google Patents

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DE225152C
DE225152C DENDAT225152D DE225152DA DE225152C DE 225152 C DE225152 C DE 225152C DE NDAT225152 D DENDAT225152 D DE NDAT225152D DE 225152D A DE225152D A DE 225152DA DE 225152 C DE225152 C DE 225152C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/10Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum
    • B28B5/12Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum intermittently rotated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/04Discharging the shaped articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80«. GRUPPE
ZIEGELWERKE LUDWIGSBURG A.-G.
vorm. GANZENMÜLLER & BAUMGÄRTNER
in LUDWIGSBURG, Württ.
hindurchgeführt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fertigmachen von Ziegeln, und zwar gehört sie zu den Einrichtungen, bei welchen sich die Ziegel auf einer Bahn bewegen, die von zwei zueinander senkrecht stehenden S chi en en paaren gebildet \vird. Bei den bekannten Einrichtungen mußte nun derjenige Teil des ersten Schienenpaares, welcher zwischen dem zweiten Schienenpaar liegt und das
ίο Weiterschieben des Ziegels auf der neuen Bahn hindert, gesenkt werden, wodurch erst der Ziegel auf diese Bahn zu liegen kam. Es war der fragliche Teil zu diesem Zweck tischartig ausgebildet und stand mit einem Fußtritt in Verbindung. Gemäß vorliegender Erfindung wird nun der auf dem ersten Schienenpaar liegende Ziegel dadurch frei gemacht, daß das zweite Schienenpaar in die Höhe geht, wodurch der Ziegel auch gleichzeitig von der ersten Bahn abgehoben wird. Diese Einrichtung ist außerordentlich einfach zu handhaben und kann derart selbsttätig eingerichtet werden, daß der Arbeiter den Ziegel ohne Unterbrechung lediglich im Winkel auf den beiden Bahnen zu verschieben braucht und nicht der geringste Zeitverlust beim Übergang des Ziegels von der einen Bahn in die andere entsteht.
Die Beförderung der Ziegel kann dabei entweder von Hand, durch genügend geneigte Anordnung der Bahnen, oder aber auch in geeigneter Weise maschinell erfolgen. Das Anheben des zweiten beweglichen Schienenpaares geschieht selbsttätig, und zwar indem der Ziegel eine, am Wendepunkt der Bahn angebrachte Arretiervorrichtung auslöst, wobei eine dieses Schienenpaar ständig anhebende Feder oder ein Gewicht u. dgl. zur Wirkung kommt. Diese Arretierung besteht zweckmäßigerweise z. B. aus einem Anschlag, der '4° einen das bewegliche Schienenpaar hebenden,, unter Federwirkung stehenden Arm hintergreift, der in die Bahn des auf dem festen Schienenpaar bewegten Ziegels greift und durch diesen umgesteuert wird, wenn er den Wendepunkt der Bahn erreicht hat. Um nun auch die bei allen Falzziegeln diagonal liegenden Eckausschnitte selbsttätig herzustellen, ist an jedem Zweig der Führungen ein feststehender Draht angeordnet, welcher beim Übergang von der einen Führung in die andere bzw. beim Abnehmen des Ziegels selbsttätig den Eckausschnitt bewirkt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι ist eine Draufsicht der neuen Vorrichtung mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben und Fig. 3 eine teilweise Stirnansicht. Fig. 4 stellt die Unterlage des Ziegels in Ansicht von unten und Seitenansicht dar. Die Vorrichtung besteht aus dem Schienenpaar ι und dem Schienenpaar 2, die in bekannter Weise im rechten Winkel zueinander stehen und aneinander, anschließen. Der ζμ bearbeitende Ziegel α wird an der Presse durch ίο eine Führungsplatte ii (s. Fig. 4) abgenommen, welche die Form des Ziegels hat und auf der Unterseite mit entsprechenden Führungen 27 versehen ist, deren Form und Anordnung den Schienen 1 und 2 entspricht, so daß sie auf diesen gleiten kann.
Das Schienenpaar 1 ist fest gelagert, während das Schienenpaar 2 gemäß der Erfindungbeweglich, z. B. um eine Achse 3 drehbar ist, so daß es mit dem hinteren Ende angehoben werden kann (Fig. 2). Dieses Anheben wird durch eine Feder 15 bewirkt, die auf eine Klinke 12 einwirkt, welche um einen Bolzen 13 drehbar gelagert ist und mit ihrem hinteren Ende 14 in das hintere Ende der ,25 einen Schiene 2 eingreift. Wenn sich das Schienenpaar 2 in horizontaler Lage befindet, so übergreift die Klinke 12. einen Winkelhebel 16, welcher um einen Zapfen 17 horizontal drehbar ist und mit dem einen Schenkel auf einem Widerlager 18 verschiebbar aufliegt. Dieser Winkelhebel 16 wird durch eine Feder 20 unausgesetzt gegen das Schienenpaar 2 gezogen, so daß es durch diese Feder in die Normalstellung zurückzugelangen sucht.· Weiterhin ist der AVinkelhebel 16 mit einem Anschlag 19 versehen, welcher in die Bahn des auf dem Schienenpaar 1 anlangenden Ziegels reicht, so daß derselbe beim Eintreffen in die Endlage, d. h. über dem Schienenpaar 2, auf das Ende 19 des Winkelhebels 16 auftrifft und diesen entgegen der Wirkung seiner Feder 20 zum Drehen bringt. ■ Hierdurch wird die Klinke 12 frei, und deren Feder. 15 zieht sie an, wodurch das hintere Ende des Schienenpaares 2 von der Klinke angehoben wird und der Ziegel auf das Schienenpaar 2 zu liegen kommt und über das Schienenpaar 1 angehoben wird, so daß er nunmehr auf dieser Bahn 2 weitergleiten kann. Um die Vorwärtsbewegung des Ziegels auf dem Schienenpaar 1 aufzuhalten und die genaue Endlage zu sichern, ist dabei ein fester Anschlag 21 vorgesehen.
Um das Schienenpaar 2 am Schlüsse des Arbeitsganges wieder in Horizontallage, d. h. etwas unterhalb des Schienenpaares 1 zu bringen, so daß der Ziegel die Auslösung vornehmen kann, ist ein Fußhebel 4 vorgesehen, der um einen Zapfen 5 drehbar durch eine Stange 6 mit dem vorderen Ende des Schienenpaares 2 verbunden ist. Wenn dann der erste Ziegel α abgenommen ist, so wird der Fußtritt 4 niedergedrückt und hierdurch das Schienenpaar 2 in Horizontallage versetzt, wobei die Klinke. 12 zur Drehung gebracht wird, so daß sie mit ihrer abgeschrägten Spitze unter dem freien Arm des Winkelhebels 16, diesen entgegen der Wirkung seiner Feder 20 beiseite drehend, nach oben tritt und ihn übergreift, wodurch das Schienenpaar 2 in dieser Lage festgehalten ist, bis die Auslösung durch den Ziegel stattfindet.
Um nun die Eckausschnitte d und e herzustellen, ist zunächst an dem Schienenpaar 1 in dem Bügel 23 ein Abschneidedraht 22 vorgesehen und ebenso am Ende der Führung 2 der Abschneidedraht 24 in dem Bügel 25. Wenn nun der Ziegel α beim Anschlag 21 angelangt ist,' so hat der Draht 22 bereits in den Ziegel in Querrichtung eingeschnitten, und wenn dann das hintere Ende des Schienenpaares 2 sich hebt bzw. wenn der Ziegel α auf dieser Bahn fortgeschoben wird, so tritt der Draht im rechten Winkel zum ersten Schnitt aus dem Ziegel heraus, und der Eckausschnitt d ist bewirkt. In ähnlicher Weise entsteht der Eckausschnitt e, indem beim Vorwärtsschieben des Ziegels α der Draht 24 zunächst in Längsrichtung in den Ziegel einschneidet und dann beim Entfernen nach der Seite im rechten AYinkel hierzu, d. h. in Querrichtung wieder austritt, wodurch der Eckausschnitt e bewirkt wird. Auch hier wird die Endlage des Ziegels α durch einen Anschlag 26 bestimmt.
Anstatt nun das Senken der Schiene 2 mittels des Fußtrittes vorzunehmen, könnte dieser auch derart angeordnet und mit den Schienen 2 verbunden sein, daß er das Anheben derselben bewirkt, während das Senken durch ein Gewicht o. dgl. vorgenommen wird, wodurch die Arretiervorrichtung in AVegfall käme.
Die Bewegung des Ziegels kann von Hand oder maschinell erfolgen, z. B. durch einen entsprechenden absatzweisen Vorschub, durch Schrägstellung der Bahn usf. Ebenso könnte die Führung, -anstatt im rechten Winkel zu verlaufen, geradlinig weitergehen und zum Beschneiden.sämtlicher vier Seiten des Ziegels in der Mitte eine Art Drehscheibe angeordnet sein usf.
Um die Grate b und c des Ziegels α zu entfernen, sind sodann in bekannter Weise auf beiden Seiten des Schienenpaares 1 in den Bügeln 8 Abschneidedrähte 7 o. dgl. angeordnet, deren Abstand der Ziegellänge entspricht, und ebenso zu beiden Seiten der Schienen 2 in den Bügeln 10 befestigte Abschneidedrähte 9, deren Abstand der Ziegelbreite entspricht.
Es ist also zum Abschneiden der Grate b und c lediglich ein Verschieben des Ziegels auf der Bahn 1 und 2 erforderlich, wodurch jeder Grat vollkommen genau abgenommen wird.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Fertigmachen Von Ziegeln, aus rechtwinkligen Schienenpaaren bestehend, auf denen die Ziegel zwischen feststehenden Abschneidedrähten hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schienenpaar fest liegt, während das andere Schienenpaar angehoben wird und den Ziegel von der
    ίο ersten Bahn abhebt.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schienenpaar unter Wirkung einer Feder o. dgl. steht, welche dasselbe unausgesetzt anzuheben sucht, wobei eine Arretierung vorgesehen ist, die das zweite Schienenpaar in gesenkter Lage hält und durch den am Wendepunkt der Bahn eintreffenden Ziegel gelost wird.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung aus einem Anschlag besteht, der einen das zweite Schienenpaar hebenden und unter .Federwirkung stehenden Arm hintergreift und diesen an der Bewegung" hindert, wobei er in die Bahn des auf dem ersten Schienenpaar anlangenden Ziegels ragt und zwecks Freigabe des Armes durch den Ziegel umgesteuert wird, wenn dieser den Wendepunkt erreicht hat.
  4. 4. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschneiden der Ecken an sich bekannte feste Abschneidedrähte u. dgl. dienen, von denen der eine am Wendepunkt der Bahn des Ziegels angeordnet ist und der andere am Ende derselben, wodurch beim Übergang des Ziegels von der einen Bahn in die andere sowie zum Abnehmen desselben rechtwinklige Eckaussparungen ausgeschnitten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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