DE230526C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/04—Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
- Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Stampfgerät für Beton, Eisenbeton und Mörtel
bietet gegenüber dem Stampfen mit Handstampfern den Vorteil gleichmäßigerer, schnellerer
und den Arbeiter mehr schonender Arbeit und gegenüber den bereits bekannten, teilweise
ebenfalls leicht zu befördernden, maschinell betriebenen Stampfgeräten die folgenden,
den bekannten Stampfgeräten entweder
ίο gar nicht oder nur teilweise zukommenden,
hier jedoch gleichzeitig vorhandenen Vorteile: Ruhiges Stehenbleiben des Gerätes an der
Stampfstelle, bequemes Angreifen und Festhalten an dem beim Stampfen fast in Ruhe
bleibenden Motorkasten zwecks Versetzens auf die nächste Stampfstelle und eine federnde
Verbindung der Stampfplatte und des Motorkastens ohne Beeinträchtigung der Stoßkraft
vor erfolgtem Auftreffen des Stampfers auf die Stampfplatte.
Fig. ι zeigt den Erfindungsgegenstand im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, und
Fig. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1.
In dem Kasten α des Stampfgerätes ist ein Motor eingebaut, der eine Stange e regelmäßig
hin und her bewegt. Dabei kann eine selbsttätige Unterbrechung nach einer bestimmten
Anzahl von Stößen erfolgen, so daß jede Stampfstelle dieselbe Anzahl genau gleich
starker Stöße erhält, was für die Erzielung gleichmäßiger Erzeugnisse von großem Werte
ist. Am unteren Ende der Stange e ist ein Stampfer m angebracht, welcher bei jedem
Hub auf die Zwischenlage k aus Holz, Torfmull o. dgl. trifft und diese, sowie damit die
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unter ihr befindliche eiserne Stampfplatte i nach unten gegen das zu stampfende Gut
stößt. Die Zwischenlage k, welche nur nötig ist, wenn die Stampfplatte i aus sprödem
Stoff besteht, kommt, da das Stampfgut die Stöße möglichst ungeschwächt erhalten soll,
in Fortfall, wenn die Stampfplatte i aus zähem, durch die Stöße nicht leidendem Stoff
besteht. Die Stampfplatte i, welche eine beliebige Form besitzt und bei Eisenbetonbauten
mit Aussparungen I in bekannter Weise zur Führung der Eisen versehen sein kann, ist an
ein etwa aus Formeisen (Ständern f und Querversteifungen g und h) gebildetes Gestell fest
angeschlossen, welches seinerseits durch die Federn d mit dem Motorkasten α elastisch
verbunden ist. Die Federn d haben den Zweck, der durch den Stampfer m abwärts
getriebenen Stampfplatte i eine kleine Bewegung nach unten zu gestatten, nicht aber
etwa den schon vor Anspannung der Federn erfolgten Stoß beim Auftreffen des Stampfers
auf die Stampf platte abzuschwächen. Die durch die Federn ermöglichte Entfernungsänderung
zwischen Stampfplatte und Motorkasten ist nötig, da der Stampfer m, um
nicht nur. frei hin und her zugehen, sondern bei jedem Hub einen Stoß auszuüben, im
Augenblick seiner tiefsten Lage nicht nur bis an die Zwischenlage k herangekommen, sondern
tiefer als deren ursprüngliche Lage war, gegangen sein muß.
Der Zweck der Erfindung besteht demnach nicht etwa in der Benutzung einer den Stoß
übermittelnden Stampfplatte, da die Verwendung einer solchen indirekten Stoß wirkung
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bei Stampfvorrichtungen als bekannt zu betrachten ist, sondern in der ganz besonderen,
wichtige Vorteile bietenden Art der elastischen Verbindung der Stampfplatte i mit dem Motorkasten
a.
An dem Kasten α sind zwei Griffe b angebracht,
damit das Stampfgerät von der fertig oder halbfertig gestampften Stelle auf die nächste noch nicht oder halbfertig gestampfte
ίο Stelle durch den Arbeiter von Hand versetzt
werden kann, oder es ist an dem Kasten a ein Ring oder Haken c angebracht, mittels
dessen das Gerät an Seilen, Flaschenzügen aufgehängt und so von Stampfstelle zu Stampfstelle
bewegt werden kann. Endlich läßt sich das Stampfgerät in einer Form ausführen, welche das Ausstampfen offen gehaltener
Fugen, z. B. bei Gewölben, ermöglicht; in diesem Fall werden alle unter dem Kasten a
befindlichen Teile des Gerätes in einer Riehtung auf die geringste der Fuge entsprechende
Dicke verringert, um in die letzteren eingeführt werden zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mechanisch angetriebenes Stampfgerät mit während des Stampfens auf dem Stampfgut ruhender Stampfplatte zur Herstellung von Körpern aus Beton u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Stampfplatte (i) mit dem Motorkasten (a) unter Vermittlung eines Gestelles (f, g, h) elastisch verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230526C true DE230526C (de) |
Family
ID=490731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT230526D Active DE230526C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230526C (de) |
-
0
- DE DENDAT230526D patent/DE230526C/de active Active
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