DE2306037A1 - Elektrischer kuechenherd - Google Patents

Elektrischer kuechenherd

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DE2306037A1
DE2306037A1 DE19732306037 DE2306037A DE2306037A1 DE 2306037 A1 DE2306037 A1 DE 2306037A1 DE 19732306037 DE19732306037 DE 19732306037 DE 2306037 A DE2306037 A DE 2306037A DE 2306037 A1 DE2306037 A1 DE 2306037A1
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John L Matrone
Jun Philip H Peters
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/12Cooking devices
    • H05B6/1209Cooking devices induction cooking plates or the like and devices to be used in combination with them

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description

  • Elektrischer Küchenherd In der deutschen Patentanmeldung P 22 16 255.6 ist eine Induktionsheizung für Kochzwecke beschrieben, die dazu dient, ausgehend von einer spiralförmigen Induktionsspule den metallenen Boden eines darüber gestellten Kochtopfes oder dgl. zu heizen. Die nicht zum Stand der Technik gehörende Heizeinrichtung kennzeichnet sich durch eine Reihe be@onderer Vorteile, deren wichtigste die Sicherheit gegen Verbrennungen und der bezogen auf die abgegebene Leistung hoher Wirkungsgrad ist, weil keine überflüssigen Teile beheizt werden, z.B. die Heizplatten in herkömmli-@hen elektrischen Widerstandsheizungen.
  • Die vorlidgende Erfindung geht von der erläuterten älteren Anmeldung aus und verwendet die dort beschriebenen technischen Mittel dazu, eine besonders praktische und nützliche Form eines Herdes zu schaffen, der alle Vorteile eines Herdes der herkömmlichen elektrischen Art hat, nicht aber seine Nachteile. Insbesondere macht sich die Erfindung die flache Bauart der Hei@spiralen nach dem erläuterten älteren Vorschlag zunutze und schlägt ein relativ flaches, etwa tischplattenartiges Gehäuse vor, das sich durch die Merkmale des Anspruchs 1 kennzeichnet. In den Unteransprüchen sind besonders zweckmäßige Ausgestaltungen beschrieben. Die erfindungsgemäße Anordnung hat den besonderen Vorteil, daß man ein herdartig verwendbaren Aggregat bauen kann, das Jedoch nicht wie ein Herd aussieht, sondern vielmehr eine glatte und schön gestaltbare Oberfläche hat, die an gewissen Stellen, , nämlich oberhalb angeordneter Heizspiralen wie eine Heizplatte arbeitet, und bei Nichtarbeiten einer Induktionsspule die Funktionen eines Tisches oder einer Abstellplatte übernehmen kann. Diese Gedanken sind nicht nur beim Einrichten von Küchen zweckmäßig, weil man praktisch ein Möbel sowohl als Tisch wie auch als Herd verwenden kann, wodurch der Architekt größere Gestaltungsmöglichkeiten hat, sondern vielmehr insoweit, als ein solches Kombinationsgerät, das sowohl zum Kochen, als auch zum Braten, wie als Tisch oder auch nur zum Warmhalten von Speisen verwendbar ist, da mit technischem Vorteil einsetzbar ist, wo beengte Raumverhältnisse herrschen, z.B. in den Bordküchen von Flugzeugen oder in den Kombüsen von Schiffen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden E@schreibung spielen unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigen: Fig. 1 perspektivisch eine erste Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 perspektivisch eine andere Ausführungsform; Fig. 3 perspektivisch eine dritte Ausführungsform der Erfindung; und Fig. 4 die Möglichkeit des Einsatzes von einzelnen Heizelementen der Anordnungen nach den Figuren 2 oder: 3.
  • Fig. 1 zeigt perspektivisch eine tischartige Herd-Einheit mit Induktionsheizspulen zum induktiven Heizen von Töpfen und Pfannen Mit Metallböden. Man sieht, daß die Einheit ein Gehäuse 11 hat, das im wesentlichen naoh Art eines Tisches ausgebildet ist, Unter dessen Deokplatte 12 Platz ist, so daß man Stühle darunter stellen kann und beim Essen die Beine unter diesen Tisch stellen kann. Die Platte 12 des Gehäuses 11 besteht aus einem isolierenden Werkstoff und hat eine durchgehende glatte Oberfläche, die dekorativ gestaltet ist und für den Durchgriff von induzierten Magnetfeldern mit wenig oder gar keinen Verlusten "durchlässig" ist. Diese Platte 12 kann aus einem Kunststoff bestehen und ein bei der Herstellung bereits angebrachtes dekoratives Design haben. Die Platte kann durchgehend mit einer Art Küchenarbeitsplatte verbunden sein, die auoh das übliche Küchenwaschbecken in etwa der in Fig. 1 gezeigten Weise bei 13 auftinit. Wahlwei@e kann das Gehäuse 11 Mit Platte 12 auch als s@parate Einheit etwa gemäß Fig. 2 ausgebildet sein; es ist auch möglich, den eigentlichen Tischteil rechtwinklig an die Oberfläche 13 anzusetzen, Je nach dem, wie der entsprechende Raus aussicht.
  • Innerhalb des Gehäuses 11 können verschiedene Heiz- bzw.
  • Kochstellen bei 14, 15 und 16 vorgeschen sein, die unter der Platte angeordnete und spiralig gestaltete Induktionshei@spulen aufweisen, bei 17 und 18 gestrichelt in Fig. 1 angedentet @ sind. Die Induktionsheizspulen lT, 18 usw. sind unmittelbar unter der isolierenden Oberfläche 12 angeordnet, @o daß man mit Metallböden versehene Kochtöpfe oder Pfannen 19 oberhalb der Heizspiralen auf die Platte stellen und dort heizen kann. Die Induktionsheizspulen 17, 18, usw. werden von Jeweils einer Spirale zugeordneten Hochfrequenzquellen mit Steuer- bzw. Regelmöglichkeit gespeist, die bei 21, 22 usw. vorgesehen sind. Die Steuerschaltungen 21, 22 usw. sind in dem Gehäuse 11 angeordnet und haben nach außen vorstehende Regel- oder Steuerknöpfe 23, 24, die beispielsweise an der Seite des GehEuses 11 zugänglich sind. Dabei kann die Steuerschaltung oder Anordnung 23 eine Temperaturregelung zum Einstellen derjenigen Temperatur haben, auf welche der darauf gestellte Topf geheizt werden soll, und die Schaltung 24 kann von Jener bekannten Art sein, die auf dem Wege einer Steuerung (im Gegensatz zur eben erwähnten Regelung) praktisch nur die Leistung vorwählt, die von einer entsprechenden Heizspule abgegeben wird. Es können beliebige und für diesen Zweck bekannte HF-Leistungsgeneratoren zur Speisung der einzelnen Heizspiralen verwendet werden; zweckmäßig verwendet man Jedoch Heizspulen nach der oben genannten deutgehen Patentanmeldung.
  • Auf der glatten Oberseite der Platte 12 können Markierungen in Form von dekorativen Mustern oder dgl. vorgeschen sein, um für den Benutzer klar erkennbar zu machen, wo genau unter der @latte die eigentlichen Heizspiralen sind.
  • In einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung werden für mehrere Spiralen je eine echte Regelschleife im Zusammenhang Mit der Heizung verwendet, wobei als geregelte Größe die Temperatur des zu heizenden Metallbodens eines Topfes dient. Auf diese Weise vermeidet man sowchl ein zu scharfes Kochen, als auch ein Anbrennen oder Verkochen der Speisen. Zu diesem Zweck ist an Jeder der eigentlichen Heisstellen 14, 15, 16 eine kleine Öffnung vorgesehen, die ganz deutlich bei 16 angedeutet ist, welche durch die isolierende Platte 12 hindurchführt, oder zumindest für Infrarotstrahlen möglichst vollständig durchlässig ist.
  • Damit man beim Abwischen eines solchen "Kochtisches" nicht in unerwünschterweise KrUmel oder andere Dinge, die auf dem Tisch liegen, durch diese kleinen Locher nach unten in die eigentliche Heizeinrichtung wischen kann, werden diese Fenster 14 bis 16 zweckmäßig mit einem dem Fachmann fUr diesen Zweck bekannten Werkstoff, z.B. einem geeigneten Hochtemperaturglas, abgedeckt, so daß keine Unterbrechungen im Tisch vorliegen, aber dennoch ein Infrarotsensor durch die Platte "hindurchsehennkann. Unterhalb der eben erläuterten Öffnungen berinden sich zum Stand der Technik gehörende Infrarotsensoren, die von dem daraufstehenden Metallboden eines Topfes oder einer Pfanne 19 beaufschlagt werden und in bekannter Weise dazu dienen, die Steuersohaltungen 21, 22, usw. zu regeln, so daß also die vorgewählte Temperatur des Topfbodens durch Änderung der Induktivheizleistung konstant bleibt. Es können insbesondere dieJenigen Mittel für die Regelschleife verwendet werden, die in der eingangs genannten deutschen Patentanmeldung im einzelnen beschrieben sind.
  • Während man selbstverständlich entsprechend der Gestalt des zu möblierenden Raumes bei Vorliegen einer geeigneten Platte 12 die eigentlichen Heizeinrichtungen beliebig anordnen kann, ist es zweckmäßig, zumindest den in Fig. 1 rechts angedeuteten Teil der ganzen Einheit tn der Fabrik vorzufertigon, oder gemäß Fig. 2 den Teil 12 vorzufertigen. Bei der Anordnung nach Fig. 1 kann man sich vorstellen, daß derJenige längliche Teil der Anordnung vorgefertigt wird, der die vier Heisplatten an den Stellen 14, 15 und 16 sowie unter dem dargestellten Topf 19 aufweist.
  • Man kann selbstverständlich die Anordnung der eigentlichen Heizstellen auch so wählen, daß - bezogen auf Fig. 1 -ggfs. zusätzliche Heizstellen dort angebracht sind, wo bei der Anordnung nach Fig. 1 die beiden Gedecke angezeigt sind. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf eine bestimmte Anzahl oder Anordnung von Heizstellen im Rahmen einer solchen Einheit beschränkt. Die Erfindung gestattet es offensichtlich, flir eine große vielzahl von verschiedenen Gesamtanordnungen vorgefertigte Heizeinheiten in Tischform fabrikmäßig herzustellen, wobei nur wenige Grundelemente vorgefertigt werden müssen.
  • Ein besonderes Merkmal der induktiv beheizten Kocheinheit besteht darin, daß dieselbe Fläche, auf welcher man induktiv einen Topf oder eine Pfanne mit Metallboden beheizen kann, auch als Tischfläche im herkömmlichen Sinne verwendet werden kann, z.B. als eigentlicher Eßplatz. So kann beispielsweise eine Soße in einem entsprechenden Kochgefäß gekocht werden, dann kann man das Kochgefäß von dieser Stelle entfernen und eine Decke oder einen Set auf die Kochfläche legen, so daß derselbe Platz nun als Eßplatz verwendbar ist. Diese Vielfältigkeit ist besonders zweckmäßig, in Küchen, die räumlich sehr beengt sind, z.B. in Flugzeugen, Unterseebooten, Motor- und Segelbooten aller Art usw., wo Platzbedarf ein außerordentliches Problem für die Inneneinrichtung ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, die ganze vorgefertigte Heizeinheit nur als Tisch im herkömmlichen Sinne, z.B. zum Essen, zu verwenden. Es ist weiterhin möglich, Teller bzw. Schüsseln aus Edelstahl oder einem anderen Metall zu verwenden, die ggfs.
  • auch noch zusätzlich genustert @ein können, so daß man dieselben Gerätschaften sowohl im Sinne eines Kochtopfes als auch als Eßteller verwenden kann. Weiterhin können solche Eßteller oder auch Töpfe bzw. Pfannen mit Metallböden auf der eigentlichen Kochplatte warmgehalten werden, wozu man die Heizleistung entsprochend gering wählt.
  • Die in der Fabrik vorfertig@aren Kocheinheiten in Form von Platten mit darin angeordneten Heizeinrichtungen können eine relativ geringe Dicke von etwa lo bis 15 cm haben und ohne weiteres Flächenabmessungen in der Grdßenordnung von Metern. Diese Einheiten können in der erwWhnten Weise auf der isolierenden Oberfläche entsprechend dekoriert sein. Die geringe Dicke solcher Einheiten wird ermöglicht durch Verwendung von flachen Induktions-Heizspiralen. Zweckmäßig sind zumindest die Regelschaltungen für die einzuspeisende Energie und die Köpfe zur Regelung oder Steuerung an oder in der Einheit selber angebracht.
  • Man kann auch die Regel- oder Stellknöpfe an anderen Stellen anbringen, wobei dafür zu sorgen ist, daß geeignete Hochfrequenzkabel zu Verbindungszwecken benützt werden.
  • Die glatte Oberfläche einer solchen Einheit kann auch aus einem gegen hohe Temperaturen unempfindlichen Kunststoff hergestellt werden, wobei sich die weitere Möglichkeit ergibt, ggfs. gewuflschte Muster oder Dessins in der Kunststoff@chicht eingelassen herzustellen. Auf diese Weise ist es insbesondere möglich, durch Muster oder Farbe die Stellen anzuzeigen, an denen sich die Heizspiralen befinden. Die Stellen der Heizspiralen können selbstverständlich auch durch die Stellen der Fenster für die erwähnten Infrarotsensoren identifiziert werden. Zum Verschließen der "Fenster" für die Infrarotsensoren kann ein pyrokeramischer Werkstoff verwendet werden. Die Oberfläche einer solchen Abdeckung sollte mit der Fläche des Tisches fluchten; gleichzeitig kann eine solche sichtbare Abdekkung als Hinwei@ für die darunter liegende Heizspirale dienen. Die Koch- und Tischeinheit 11, 12 kann s.B. gemäs Fig. 1 einstückig mit einer Arbeitsplatte einer Küche ausgebildet sein, oder kann gemäß Fig. 2 ein mehr oder Minder selbständiges Bauteil sein, das dann entsprechend eingebaut werden kann. Man kann die ganze Platte auf Beine stellen, so daß sie Teil eines freistehenden Tisches ist, wobei es weiterhin möglich ist, zusätzliche KUchenaggregate an der Einheit anzubauen, wie auch in Fig. 2 gezeigt ist.
  • Ggfs. kann man die Oberfläche der Einheit auch mit einer Oberfläche aus einem pyro-keramischen Werkstoff herstellen, oder ein Glas hierzu verwenden, das fur Kochzwecke bekannt ist. Je nach der Materialwahl kann man ggfs.
  • auch auf eigene Fenster für die Infrarotsensoren verzichten. Bei der Verwendung solcher Werkstoffe für die Platte der Einheit kann man Gegenstände, insbesondere Töpfe und Pfannen, auf wesentlich höhere Temperaturen erhitzen, als dies bei herkömmlichen Kunststoffoberflächen möglich ist, die bei hohen Temperaturen angegriffen würden.
  • Man kann selbstverständlich auch die ganze obere Platte aus Marmor, Schiefer, anderem Naturstein, einem keramischen Werkstoff, ggfs. unter Verwendung eines Verputzes aus temperaturfesten Epoxydharz, herstellen. Es können auch Harthölzer, wie z.B. Eiche, Teak, Ebenholz oder besonders behandeltes Weichholz verwendet werden, wie z.B.
  • Epoxydharz-imprägniertes oder radioaktiv behandeltes Holz verwendet werden. Bei der Verwendung solcher Werkstoffe sollte man in der oben erläuterten Weise Fenster oder Öffnungen für die Infrarotsensoren vorsehen. Die Untersätze oder FUße eines solchen "Tisches" könnten hohl sein, so daß durch diese Hohlräume die elektrischen Verbindungen führen können. Man kann selbstverständlich auch eine drahtlose Steuerung oder Regelung der einzeln@n Kochstellen vornehmen, wozu technische Mittel dem Fachmann bekannt sind. Der Vorteil, für die Oberfläche der Kocheinheit eine solche Vielzahl von Werkstoffen verwenden zu können, rührt daher, daß bei induktiver Heizung die Platte nie heißer werdenkann, als der Boden eines darauf stehenden Kochgefäßes 19. Dies kommt daher, daß die Wärmeenergie nicht in herkömmlicherweise, d.h. durch Widerstandshelzung oder Verbrennung brennbarer Stoffe erzeugt wird, sondern ausschließlich durch Induktion in dem Boden des Kochgefäßes.
  • Ein nicht zum Stand der Technik gehörender Vorschlag schafft einen Kochtopf mit dem besonderen Merkmal, daß sein Metallboden nur eine besonders geringe Rückstrahlung der eingespeisten Wärme nach unten hat. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß man mit 801-chen Kochtöpfen sogar Oberflächen 12 für die erfindungsgemäße Einheit verwenden kann, die im Prinzip Phenolplaste, Bpoxydglas und dgl. sind. Die Verwendungsmöglichkeit für solche Werkstoffe ist ein Vorteil, der dem Fachmann nicht näher erläutert werden wiiß.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Flg. 2 weist die erfindungsgemäße Einheit 12 eine herausnehmbare und getrennt für sich verwendbare Heizeinheit 17 auf. Die herausnehmbare Einheit besteht dabei aus der eigentlichen Spirale 17, der zugeordneten Sensoranordnung, den Schalt- und Steuermitteln sowie ggfs. der Energieversorgung. In diesei letzteren Falle kann man die selbständige Einheit herausnehmen und an das Wechselstromnetz anschließen, so daß man den Vorteil einer beweglichen kleinen Kocheinheit hat.
  • Fig. 4 der Zeichnung zeigt die Verwendungsmöglichkeit einer solchen herausnehmbaren Untereinheit nach Entternung aus der größeren Einheit 12 der Fig. 2. Man kann nun im Rahmen der Erfindung bleibend alle einzelnen Kochstellen mit den zugeordneten Aggregaten herausnehmbar in einer Einheit 12 anordnen, was die Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten noch erhöht. Dabei ist ein weiterer Vorteil, daß wegen der erläuterten, nahezu loo prozentigen Wärmeübertragung in den Boden des Kochtopfes mit relativ niedrigen Gesamttemperaturen gearbeitet werden kann, was insbesondere die Feuergefahr in Küchen verringert. Wenn man in der erläuterten Weise Einzeleinheiten herausnehmbar in der Gesamteinheit anordnet, dann kann man zum Ersatz einer herausgenommenen Einheit Blindstücke für die Haupteinheit vorsehen, so daß die Haupteinheit weiterhin voll als Tisch verwendbar bleibt, obwohl eine oder mehrere Heizeinheiten herausgenommen worden sindO Zusätzlich kann man in Weiterführung dieses Gedankens vorsehen, daß dem Stand der Technik entnehmbare Sicher.
  • heitsstecker oder -verbindungen dafür sorgen, daß die Speisung einer Einzeleinheit unterbrochen wird, wenn sie aus der Gesamteinheit herausgenommen wird.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Verwendungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen Koch- und Tischeinheit als Aufsatz auf einen Schrank in Form einer Arbeitsplatte und damit kombiniertem Herd. Dabei ist es selbstverständlich auch möglich, die Einheit 12 gleich als Teil des Unterbaus herzustellen. Die Anordnung nach Fig. 3 unterscheidet sich praktisch von der Anordnung nach don Figuren 1 und 2 nur dadurch, daß die Platte nicht auf Beine gestellt ist, die ggfs. für die elektrischen Zuleitungen hohl s@@ können, sondern direkt auf einen Unterbau.
  • Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die Erfindung sowohl von der Herstellung als auch hinsichtlich der Einrichtung von Küchen wie bei der Benutzung eine besonders vorteilhafte Herdplatten-artige Einheit schafft, die nicht nur gleichzeitig als Abstellfläche oder als Tisch verwendet werden kann, sondern darüber hinaus den Vorteil wirtschaftlichen Arbeitens mangels besonderer Wärmeverluste aufweist. Ein besonderer weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß trotz erheblicher Energien, die in Kochtöpfe von den Induktionsspulen übertragen werden können, die Oberfläche der Einheit relativ kühl bleibt, also nicht die Temperaturen beispielsweise eines Herdes annimmt.
  • Dies ist unter anderem deswegen zweckmäßig, weil man sich weniger leicht verbrennt und im übrigen die Feuergefahr verringert ist. Die Vielseitigkeit der Anwendungsmöglichkeiten wird besonders deutlich, wenn man an die Ausstattung von Küchen oder Kombüsen in Flugzeugen, Schiffen oder an anderen Stellen denkt, deren Platz äußerst beschränkt ist. Obwohl die geschilderten Vorteile erreicht werden, muß man nicht nur auf die dekorativen Möglichkeiten herkömmlicher herde verzichten, sondern erhält über diese Möglichkeiten hinausgehende Vorteile hinsichtlich einer entspr@chenden Gestaltung, insbesondere der Farbgebung und Materialwahl.
  • Patent ansprüche

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Kocnherd-artige Anordnungmit Induktionsspulen zum induktiven Heizen von Gefäßen mit Metallboden, gel@ennzeichnet durch: ein Gehäuse (11) mit einer im wesentlichen durchgehenden isolierenden und glatten Oberfläche (12), die ggfs. dekoriert ist; das Gehäuse (11) nimmt unterhalb der Platte (12) an den entsprechenden Stellen Induktionsheizspulen (17) auf; die Platte (12) besteht zumindest an den Stellen, unter welchen sich Heizspiralen (17) befinden, aus einem für elektromagnetische Felder durchlässigen Werkstoff mit keinem oder geringem Widerstand, wobei an den Heizstellen (17) Öffnungen oder Fenster vorgesehen sind, welche für Infrarotstrahlung durch lässig sind, und den Boden eines auf dem Fenster stehenden Topfes für einen Infrarotdetektor "sichtbar" machen; und das Gehäuse nimmt mindestens einen Teil der Steuer-und/oder Erregerschaltung für die Hochfrequenzströme auf, die die entsprechenden Induktionsheizspulen erregen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche bzw. Platte (12) aus Kunststoff, gebranntem Ton, geeigneten Gläsern, Steingut, Keramikwerkstoff, Pyrex, pyro-keramischem Werkstoff, Marmor, Schiefer, Naturstein, Holz oder dgl. besteht.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die IR-durchlässigen Fenster durchgehende Öffnungen in der Platte (12) sind.
  4. 4. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht IR-durchlässigem Material für die Platte die Öffnungen (14,15 ...) fluchtend sur Gesamtoberfläche mit einem Werkstoff abgedeckt sind, der widerstands fähig gegen entsprechende Erwärmung und durchlässig für IR-Strahlung ist.
  5. 5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) die Gestalt eines im wesentlichen flachen Kastens mit ebener Oberfläche hat, der nach Art eines Tisches auf Beinen oder Unterbaumöbeln steht.
  6. 6. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse die Gestalt und die körperlichen Merkmale einer Herdplatte eines herkömmlichen Elektrocherdes aufweist.
  7. 7. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß aus dem Gehäuse (11) mindestens eine Einheit bestehend aus mindestens einer Induktionsheizspule, der zugeordneten IR-Sensoreinrichtung und einem Teil der Steuer- bzw. Regeleinrichtung herausnehmbar und getrennt als Heizung verwendbar ist.
  8. 8. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die glatte Oberfläche (12) nur an ausgewählten Stellen oder einem Teil ihrer Ausdehnung Induktionsheizeinrichtungen aufweist.
  9. 9. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) Teil eines tischartigen Möbels ist (ig. 2).
  10. 10. Anordnung nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse Teil einer durchgehenden Arbeitsplatte einer Küche Itgt, die ggfs. auch ein Waschbecken und andere Baugruppen trägt.
    L.e e r s e i t e
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