DE2310152A1 - Spannschloss, insbesondere drahtund wantenspanner - Google Patents

Spannschloss, insbesondere drahtund wantenspanner

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DE2310152A1
DE2310152A1 DE19732310152 DE2310152A DE2310152A1 DE 2310152 A1 DE2310152 A1 DE 2310152A1 DE 19732310152 DE19732310152 DE 19732310152 DE 2310152 A DE2310152 A DE 2310152A DE 2310152 A1 DE2310152 A1 DE 2310152A1
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bolt
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DE19732310152
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Hermann Benthien
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/12Connections or attachments, e.g. turnbuckles, adapted for straining of cables, ropes, or wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Spannschloß, insbesondere Draht- und Wantenspanner Die Erfindung betrifft ein Spannschloß, insbesondere Draht- und Wantenspanner, bestehend aus einer Spannmatter, in die von beiden Enden aus Je ein Gewindebolzen geschraubt ist, wobei die beiden Muttergewinde gegenläufig sind und der Spannvorgang bei Verdrehen der Mutter relativ zu den Gewindebolzen erfolgt.
  • Solche Spannschlösser bzw. Spannschrauben dienen dazu, Seile oder Drähte zu spannen und nachzuspannen, wie z.B. die Stagen und Wanten auf Segelbooten oder sonstige Seile und Drähte. Bisher konnten zum Spannen in die verdrehbare Spannmutter zwei gleiche Gewindebolzen mit Gewinden gegenläufiger Steigung je bis auf etwa die halbe Länge der Mutter eingeschraubt werden.
  • Es ist nun die Aufgabe der Erfindung, die Verkürzung des Spannschlosses unter Beibehaltung der Länge der Spannmutter bekannter Spannschlösser vergrößern oder die Länge der Spannmutter bei einem gegebenen Spannweg des Spannschlosses gegenüber bekannten Spannschlössern erheblich verringern zu können.
  • Diese Aufgabe wtrd nach der Erfindung bei dem eingangs erwähnten Spannschloß dadurch gelöst, daß die Muttergewinde unterschiedlichen Durchmesser haben, daß der eine rohrförmig åusgebildete Gewindebolzen in däs Muttergewinde größeren Durchmessers eingeschraubt ist und einen Innendurchmesser aufweist, der größer ist als der Durchmesser des in das andere Muttergewinde eingeschraubten Gewindebolzens.
  • Mit dieser Lösung ist es möglich, daß beim Spannen von Drähten oder dergl. durch Verdrehen der Spannmutter der Gewindebolzen kleineren Durchiiessers in den rohrförmigen Gewindebolzen hineinragend oder durchragend verschraubbar ist, während der rorförmige Gewindebolzen in die Mutter hineinschraubt. Es ist verständlich, daß damit die vorerwähnte Aufgabe erfüllt wird, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn das Gewinde des rohrförmigen Gewindebolzens und das. des zugekehrten Spannmutterendes eine kleinere Steigung besitzen als das Gewinde des zweiten Gewindebolzens kleineren Durchmessers und das des zugehörigen Spannmutterendes, wobei nach Einschrauben des Rohrbolzens in die Mutter der andere Gewindebolzen mehr oder weniger weit in bzw.
  • durch den Rohrbolzen ragt.
  • Damit ist es möglich, den rohrförmigen Gewindebolzen auf einer Länge in die Mutter einsuschrauben, die nur durch die nach außen gerichtete innere Abstufung am Ende des anderen Muttergewinde begrenzt ist, während der andere Gewindebolzen kleineren Durchmessers mit dem Gewinde größerer Steigung voll einschraubbar ist und dabei den rohrförmigen Gewindebolzen frei bis zu einer außerhalb der Spannmutter liegenden Stelle durchgreifen kann.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung nachstehend im einzelnen erläutert, auf der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 einen Achsschnitt durch das Spannschloß nach der Erfindung mit aus der Gewindemutter herausgeschraubten Gewindebolzen, Fig. 2 einen gleichen Achsschnitt, jedoch mit voll in die Spannmutter eingeschraubten Gewindebolzen.
  • Das Spannschloß nach der Erfindung besteht aus einer Spannmutter 1 mit an einem Endbereich vorgesehenem Innengewinde 2 mit größerem Durchmesser, in das ein rohrförmiger Spannbolzen 3 mit seinem Außengewinde einschraubbar ist. Das andere Ende der Spannmutter ist mit einem im Vergleich zum Gewinde 2 gegenläufigen Innengewinde 4 versehen, dessen Durchmesser etwas geringer ist als in der Innendurchmesser 5 des Rohrbolzens 3 und das ein Spannbolzen, z.B. ein massiver Spannbolzen 6, mit seinem Außengewinde einschraubbar ist.
  • Weiterhin sind auf die Gewindebolzen 3 und 6 Kontermuttern 7 und 8 aufgeschraubt. Die freien Enden der Gewindebolzen sind z.B. mit einer durchbohrten Gabel 9 und 10 für einen Querzapfen versehen, der durch die Endöse oder das Auge eines zu spannenden Seiles, Drahtes oder dergl. bzw. durch das Auge eines fest montierte Bootsbeschlags greifen kann. Es sind aber auch andere bekannte Verbindungsmöglichkeiten der Seilenden mit den freien Enden der oder eines der Bolzen 3 und 6 möglich.
  • Die Spannmutter ist auf dem Außenumfang vorteilhaft mit einem Mehrkantprofil versehen, um sie mittels eines Maulschlüssels beim Spannen verdrehen zu können.
  • Sobald die relativ zueinander zu spannenden Teile mit den Spannbolzen 3 und 6 verbunden sind, wird die Spannmutter zur Durchführung des Spannvorgangs verdreht. Dabei schrauben sich die Bolzen 3 und 6 durch die Gewinde 2 und 4 in die Mutter 1 hinein.
  • Dabei kann schließlich der Spannbolzen 6 in den rohrförmigen Bolzen 3 über die gesamte innere Länge der Mutter zwischen den Gewinden 2 und 4 einfassen.
  • Um die Einschraublänge zu vergrößern, wird der Rohrbolzen 3 gegenüber dem Bolzen 6 mit einem Außengewinde kleinerer Steigung versehen und ebenso das Muttergewinde 2, so daß der Rohrbolzen 3 letzten Endes bis an die innere Abstufung 10 des Gewindes 4 zur Anlage kommt. Dadurch, daß der Bolzen 6 ein Gewinde größerer Steigung besitzt, kann er bei Verdrehung der Spannmutter 1 voll durch den Rohrbolzen 3 bis zur Befestigungsgabel 9 hindurchgreifen, womit die Verkürzung des Spannschlosses wesentlich gegenüber bekannten Spannschlössern mit Spannmuttern gleicher Länge gesteigert werden kann.
  • Es ergibt sich daraus, daß bei Beibehaltung der üblichen Lage der Spannmutter bekannter Spannschlösser die Gesamtverkürzung zum Spannen und Nachspannen von Seilen oder dergl. wesentlich gesteigert werden kann. Andererseits kann die Länge der Spannmutter kürzer gewählt werden, wie es häufig gewünscht wird, um die gleiche Gesamtverkürzung üblicher Spannschlösser zu erzielen, die in diesem Fall mit einer wesentlich längeren Spannmutter ausgerüstet sein müßten.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Spannschloß, insbesondere Draht- und Wantenspanner, bestehend aus einer Spannmutter, in die von beiden Enden aus je ein Gewindebolzen geschraubt ist, wobei die beiden Muttergewinde gegenläufig sind und der Spannvorgang bei Verdrehen der Mutter relativ zu den Gewindebolzen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttergewinde (2,4). unterschiedlichen Durchmesser haben, daß der eine rohrförmig ausgebildete Gewindebolzen (3) in das Muttergewinde (2) größeren Durchmessers eingeschraubt ist und einen Innendurchmesser (5) aufweist, der größer ist als der Durchmesser des in das andere Muttergewinde -(4) eingeschraubten Gewindebolzens (6).
2. Spannschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde (5) des rohrförmigen Gewindebolzens (3) und sein Muttergewinde (2) eine kleinere Steigung besitzen als das Gewinde des anderen Gewindebolzens (6) kleineren Durchmessers und das zugehörige Muttergewinde (4).
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WO2022037810A1 (de) 2020-08-19 2022-02-24 Tds Gmbh Spannvorrichtung zum spannen von spannmitteln wie beispielsweise ketten, bändern, seilen oder dergleichen
US12565922B2 (en) 2020-08-19 2026-03-03 Tds Gmbh Tensioner of a tightener for a chain, strap, cable or the like

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