DE2326215A1 - Krauttrennvorrichtung fuer kartoffelerntemaschinen - Google Patents

Krauttrennvorrichtung fuer kartoffelerntemaschinen

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DE2326215A1
DE2326215A1 DE19732326215 DE2326215A DE2326215A1 DE 2326215 A1 DE2326215 A1 DE 2326215A1 DE 19732326215 DE19732326215 DE 19732326215 DE 2326215 A DE2326215 A DE 2326215A DE 2326215 A1 DE2326215 A1 DE 2326215A1
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Germany
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herb
belt
meshed
rollers
potatoes
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Application number
DE19732326215
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English (en)
Inventor
Otto Weitz
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TROESTER A J FA
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TROESTER A J FA
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/02Foliage-separating mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Kr auttrennvorrichtung für Kartoffel-Erntemas chinen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen vorzugsweise zum Ernten von Kartoffeln, bei denen die Früchte zusammen mit dem Kraut aufgenommen und durch geeignete Einrichtungen voneinander getrennt werden.
  • Zum Zwecke des Trennens und Ausscheidens des Krautes sind verschiedene Einrichtungen bekannt, wobei für ihre Beurteilung zwei Kriterien herangezogen werden müssen; einmal ihre Leistungsfähigkeit nach Masse und Trennungsgrad und zum anderen ihre Neigung Kartoffeln zu beschädigen.
  • Es ist bekannt, am Ende der oberen Umlenkung eines Siebbandes eine gegenläufige Walze anzubringen, mit deren Hilfe das Kraut erfaßt und aus der Maschine herausgezogen wfrda während die Kartoffeln auf ein dahinter angeordnetes TranspoFtband gelangen. Diese Einrichtung beschädigt die Kartoffeln wenig, hat aber einen geringen Leistungsgrad, weil die Umfangsgeschwindigkeit des Siebbandes mit Rücksicht auf Kartoffelbeschädigungen begrenzt ist.
  • Ferner sind Einrichtungen bekannt, wobei ein grobmaschiges Band im Anschluß an das Siebband angeordnet ist. Die Maschenweite ist so groß, daß die Kartoffeln hindurchtreten können, während das Kraut auf den Stäben liegenbleibt und aus der Maschine herausgefördert wird. Auch diese Einrichtung ist als schonend für die Kartoffeln bekannt, hat aber den Nachteil, daß ihre Leistungsfähigkeit insbesondere in bezug auf den Trennungsgrad begrenzt ist.
  • Eine weitere Einrichtung besteht aus einer engmaschigen Krautkette> die verhältnismäßig steil angeordnet ist und Haken zur Mitnahme des Krautes besitzt. Dieses Band wird schnell angetrieben und das Kraut durch die Haken aus dem Erntestrom herausgelöst.
  • Die Einrichtung ist bekannt durch gute Leistungsfähigkeit, hat aber den Nachteil eines hohen Beschädigungsgrades, weil die Kartoffeln entgegen der Laufrichtung des Bandes auf eine tiefer liegende Transporteinrichtung gelangen müssen.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, durch zweckmäßige Kombination bekannter Trennelemente hohe Leistungsfähigkeit nach Masse und Trennungsgrad mit geringer Neigung der Beschädigung von Kartoffeln zu verbinden.
  • Sie geht aus von der grobmaschigen Krautkette, bei welcher die Kartoffeln durch das Band hindurchtreten, während das Kraut obenauf libgenbleibtund aus der Maschine herausgefördert wird. Bedingt durch die geringe Geschwindigkeit solcher Bänder verursachen diese keine Beschädigungen an den Kartoffeln; Durch die grobmaschige Ausführung ist auch die Förderleistung für das auszuscheidende Kraut ausreichend hoch. Die Schwächen einer solchen grobmaschigen Krautkette liegen in dem Umstand, daß Kartoffeln, die noch am Kraut hängen oder die in eine größere Krautmengeeingebettet sind, mit der Kette hinausgetragen werden. Die erfindungsgemäße Ausführung soll diesen Mangel beseitigen. Zu diesem Zweck sind unmittelbar oberhalb des aufsteigenden Trums der grobmaschigen Krautkette 2 gegenläufig zueinander laufende Walzen angebracht, Die untere mit der grobmaschigen Krautkette in Berührung stehende Walze ist fahrzeugfest eingebaut, während die obere an einer Schwinge gelagert ist und unter Federdruck steht. Die Umfangsgeschwindigkeit dieser Walzen zueinander ist etwa gleich aber erheblich grösser als die der grobmaschigen Krautkette und auch als die des Siebbandes.
  • Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, Fig, 1 zeigt die Anordnung der Bänder zueinander in Seitenansicht.
  • Fig. 2 zeigt die gleichen Bänder in der Sicht von oben.
  • Dem Fluß des Erntegutes folgend ist zunächst das Schar 1 vorgesehen, Danach folgt das Siebband 2, welches über die beiden Walzen 3 und 4 geführt ist. Daran anschließend und unter das Siebband 2 reichend ist das Krautband 5 angeordnet.
  • Dieses wird über die Umlenkwalzen 6, 7 und 8 geführt. Im Inneren- des.grobmaschigen Krautbandes 5 ist quer zu deren Umlaufrichtung ein Förderband 9 angeordnet, Oberhalb des grobmaschigen Krautbandes 5 ist fahrzeugfest die Walze 10 gelagert, Mit ihr zusammen läuft die Walze 11, die an der Schwinge 12 drehbar gelagert ist und unter Einwirkung der Feder 13 steht. Das vom Schar 1 aufgenommene Erntegut wird durch das Siebband 2 weiter gefördert, wobei siebfähige Erdteile ausgeschieden werden Am Ende des Siebbandes 2 gelangt das Erntegut durch das grobmaschige Krautband 5 hindurch auf das Transportband 9 und wi rd von dort einem nicht dargestellten Sammelbehälter zugeführt.
  • Das Kraut des Erntegutes wird durch das grobmaschige Krautband 5 nach schräg oben transportiert. Dabei wird es von den beiden gegenläufig zueinander laufenden Walzen 10 und 11 erfaßt und mit hoher Geschwindigkeit nach hinten durchgezogen, Durch die starke Beschleunigung des Krautes werden Ansammlungen aufgelöst, so daß sich darin befindliche Kartoffeln freimachen können, um durch die grobmaschige Krautkette hindurch nach unten auf das Transportband 9 zu fallen.
  • Das gleiche gilt auch für noch am Kraut hängende Kartoffeln. Durch das Beharrungsvermögen der Kartoffel beim Beschleunigungsvorgang entsteht eine Reißkraft,durch die diese vom Kraut abgelöst wird. Da in bezug auf die Umfangsgeschwindigkeit dieser gegenläufig sich drehenden Walzen keine Einschrankung mehr gemacht zu werden braucht, können diese auf jede beliebige Leistung eingestellt werden.

Claims (4)

Patentansprüche
1. E r n t e m a s c h i n e, vorzugsweise für Kartoffel, ausgestattet mit einem Schar zur Aufnahme des Erntegutes, einem Siebband zum Trennen der Erde und einem daran anschließenden grobmaschigen Krautband, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar oberhalb des grobmaschigen Krautbandes etwa in der Mitte des für die Trennung wirksamen Teils ein an sich bekanntes gegenläufiges Walzenpaar angeordnet ist.
2. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Walzenpaares höher ist als die des Siebbandes.
3. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere der beiden Walzen unmittelbar oberhalb des Krautbandes ortsfest gelagert ist.
4. Erntemaschine; nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Walze auf einer Schwinge höhenbeweglich gelagert ist und unter Einwirkung der Feder B steht.
DE19732326215 1973-05-23 1973-05-23 Krauttrennvorrichtung fuer kartoffelerntemaschinen Pending DE2326215A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2809331A1 (de) * 1978-03-03 1979-09-13 Jabelmann Fa Ludwig Vorrichtung zum enterden von feldfruechten, wie kartoffeln o.dgl.
US4971155A (en) * 1987-09-03 1990-11-20 Peturis Nick J Assembly line potato harvester
DE19813647A1 (de) * 1998-03-27 1999-09-30 Grimme Landmaschf Franz Kartoffelerntemaschine
EP2604104A2 (de) 2011-12-16 2013-06-19 Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG Erntemaschine für Kartoffeln, Rüben o. dgl. Erntegut

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DE102011121180A1 (de) 2011-12-16 2013-06-20 Grimme Landmaschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Erntemaschine für Kartoffeln, Rüben o. dgl. Erntegut
US9439346B2 (en) 2011-12-16 2016-09-13 Grimme Landmaschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Harvester for potatoes, beets and other root crops

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