DE233020C - - Google Patents

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DE233020C
DE233020C DENDAT233020D DE233020DA DE233020C DE 233020 C DE233020 C DE 233020C DE NDAT233020 D DENDAT233020 D DE NDAT233020D DE 233020D A DE233020D A DE 233020DA DE 233020 C DE233020 C DE 233020C
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mica
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splitting
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DENDAT233020D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/32Methods and apparatus specially adapted for working materials which can easily be split, e.g. mica, slate, schist
    • B28D1/322Splitting of the working materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233020 KLASSE SOd. GRUPPE
FRITZ LILIENTHAL in CÖLN und GUSTAV LAUER in WESSELING.
Maschine zum Spalten von Glimmer.
Zusatz zum Patente 225569 vom 28. September 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1910 ab. Längste Dauer: 27. September 1924.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur
Ausführung des durch das Patent 225569 ge- J schützten Verfahrens zum Spalten von Glimmer.
Die Befestigung der Glimmerstücke an den Körpern, durch deren Auseinanderbewegung die Glimmerstücke gespalten werden, erfolgt hier durch Ansaugen. Zur Erzielung einer größeren Arbeitsleistung sollen die Körper, an welchen sich Saugstellen zum Ansaugen der Glimmerstücke befinden, nunmehr eine umlaufende oder hin und her gehende Bewegung ausführen, und zwar sollen bei dieser Bewegung zwei Körper derart zusammen arbeiten, daß sich die auf ihnen angebrachten Saugstellen immer paarweise einander nähern und dann wieder voneinander entfernen und dabei das Spalten der .Glimmerstücke bewirken.
In Fig. ι der Zeichnung ist ein Beispiel schematisch dargestellt.
Durch Bewegung der Räder α, α1, welche um Achsen b, b1 zwangläufig drehbar sind, in Richtung der Pfeile c, c1 werden die am Umfang der Räder angebrachten Saugstellen d, d1 paarweise einander genähert und wieder voneinander entfernt. Die Saugstellen d, d1 werden an geeigneter Stelle durch Hähne oder Schieber e, e1 an eine Saugleitung angeschlossen. Wird die Verbindung der Saugstellen mit der Saugleitung in dem Augenblicke bewirkt, in welchem sie bei f einander gegenüberstehen, so werden Glimmerstücke, welche an dieser Stelle zwischen die beiden Saugstellen gebracht werden, von beiden Seiten erfaßt und bei der Weiterbewegung der Räder auseinandergezogen und gespalten. Auch kann der Anschluß der Saugstellen an die Saugleitung bei dem einen Rade früher, beispielsweise am Rade α bei g erfolgen, damit Glimmerstücke bei g angesaugt und dann durch die Weiterbewegung nach f gebracht und dort in gleicher Weise gespalten werden. Durch die Aufhebung der Saugwirkung an den Saugstellen werden die gespaltenen Glimmerstücke . an geeigneter Stelle wieder losgelassen oder auch zunächst noch durch Einwirkung weiterer Saugstellen wiederholt gespalten, wie dies in Fig. 2 beispielsweise schematisch dargestellt ist.
Die Räder α bis ar sind in gleicher Weise wie die Räder der Fig. 1 am Umfang mit Saugstellen versehen, welche an · den Berührungsstellen f bis f 6 paarweise zusammen arbeiten. Ein bei f eingebrachtes Glimmerstück wird daher zunächst in zwei Teile gespalten, dann je ein Teil von den Rädern a, a1 an die Spaltstellen f1, f2 gebracht und dort jedes Stück wieder in gleicher Weise ge- ■ spalten, so daß je ein Spaltstück auf den
Rädern a, a1, a2, as haften bleibt und durch I die Weiterbewegung der Räder in Richtung der Pfeile c das Spaltstück auf dem Rade a nach Z"5, das Spaltstück 'auf dem Rade ax nach f6, das Spaltstück auf dem Rade a2 \ nach f3 und das Spaltstück auf dem Rade a3 nach fi gelangt, wo sich der Spaltvorgang ι wiederholt. Durch Aufhebung der Saugwirkung werden die einzelnen Spaltstücke sodann
ίο losgelassen. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung wird also ein bei f eingebrachtes Glimmerstück in acht Teile gespalten, vorausgesetzt, daß die einzelnen Stücke vorher nicht schon zu dünn waren. Die Größe der Räder a wie auch die Zahl der auf den Rändern angebrachten Saugstellen kann ganz verschieden sein, wenn nur ein paarweises Zusammenarbeiten der Saugstellen eintritt. Die Ausführung der Saugstellen erfolgt zweckmäßig mit kleinen Saugöffnungen, damit dünne Glimmerstücke nicht zerreißen. Ihre Ausbildung kann im übrigen ebenso wie die Erzeugung der Saugwirkung auf beliebige Weise erfolgen. Anstatt die Saugstellen auf der Mantelfläche von Rädern anzubringen, können die Saugstellen beispielsweise auch auf den Mantelflächen von Kegeln angebracht werden. Die Saugstellen auf den Kegelmänteln würden dann ebenfalls paarweise zusammen arbeiten. Der Unterschied gegenüber der in der Zeichnung dargestellten Anordnung entspräche dem Unterschied zwischen Stirnzahnrädern und Kegelzahnrädern. An Stelle des einen Kegels kann ein Planrad treten, auf dessen Stirnfläche Saugstellen angebracht sind, welche mit den Saugstellen des anderen Kegels zusammen arbeiten. Werden Saugstellen im Innern eines Zylinders angebracht, so können sie mit Saugstellen am Umfang eines kleineren Rades in analoger Weise zusammen arbeiten wie die Zähne an Zahnrädern mit Innenverzahnung. Es ist schon in der Patentschrift 225569 hervorgehoben worden, daß die Körper, auf welchen die Glimmerstücke befestigt werden sollen, biegsam oder gelenkig ausgeführt werden können. Dieser Ausführung würde es hier entsprechen, wenn an Stelle der Räder umlaufende Bänder, beispielsweise aus Gummi, oder umlaufende Gelenkketten, an denen die Saugstellen angebracht sind, verwandt würden.
Zwischen den an Hand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausbildungen des Spaltverfahrens besteht ein wesentlicher Unterschied.
Mit der Anordnung nach Fig. 2 .ist es denkbar, sofort die gewünschte Stärke der einzelnen Glimmerstücke zu erzielen, wenn die der Vorrichtung zugeführten Glimmerstücke schon vorher auf eine bestimmte Stärke gebracht waren, und entsprechend der Zahl der auszuführenden Spaltungen die Zahl der hintereinander arbeitenden Räder α gewählt wird. Kommt es jedoch darauf an, daß die einzelnen Spaltstücke von möglichst gleichmäßiger Stärke sind, so ist es zweckmäßiger, das Verfahren nach Fig. 1 weiter auszubilden, indem man" Spaltstücke, welche die Spaltvorrichtung verlassen, auf ihre Stärke prüft und die zu dicken Stücke mit Hilfe der gleichen oder einer anderen Vorrichtung wiederholt spaltet.
Zu erwähnen ist noch, daß beim Spalten von Glimmerstücken nach dem in der Patentschrift 225569 beschriebenen Verfahren im allgemeinen das dünnere Spaltstück auf der Seite abgehoben wird, auf welcher das Glimmerstück schärfer, d. h. mit kleinerem Krümmungsradius abgebogen wird. Diese Tatsache läßt sich benutzen, um von einem dickeren Glimmerstück gleich Stücke gewünschter Stärke abzuheben, indem man beispielsweise ein Spaltrad mit entsprechend kleinem, das andere mit entsprechend großem Durchmesser ausführt, oder beispielsweise bei Verwendung biegsamer Körper, auf welchen die Saugstellen angebracht sind, den einen Körper unter stärkerer Krümmung von der Spaltstelle fortbewegt. Dadurch werden an der stärker gekrümmten Seite dünnere Stücke abgehoben, und es ist möglich, ein dickeres Stück durch Wiederholung der gleichen Arbeitsweise in dünne Stücke zu spalten. Auch können beispielsweise mehrere Walzen, welche am Umfange mit Saugstellen versehen sind, nacheinander auf Glimmerstücke wirken, welche auf einer hin und her gehenden Platte angesaugt sind, um auf diese Weise die gleiche Wirkung zu erzielen.
In Fig. 3 ist schematisch ein Beispiel einer Ausführung dargestellt, bei welcher die Körper, welche das Spalten bewirken, mit ungleicher Krümmung von der Spaltstelle bewegt werden, und zwar ist in diesem Beispiel der Körper h, welcher in Richtung des Pfeiles c bewegt wird, an der Spaltstelle f überhaupt nicht gekrümmt. Der umlaufende, endlose Körper h1 dagegen ..· wird in Richtung des Pfeiles c1 von der Spaltstelle fortbewegt und dadurch von der Spaltstelle abgebogen, so daß das Glimmerstück i, welches an den Saugstellen d und d1 angesaugt ist, in der beschriebenen Weise gespalten wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Spalten von Glimmer nach dem Verfahren gemäß Patent. 225569, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Körper, an welchen sich zur Befestigung der Glimmerstücke. Saugstellen befinden, umlaufende oder hin und her gehende Bewegungen ausführen, derart, daß die Saug- stellen sich paarweise einander nähern, die Glimmerstücke von beiden Seiten erfassen und bei der darauffolgenden Auseinanderbewegung die Glimmerstücke spalten.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere umlaufende Körper hintereinander angeordnet sind und die angesaugten Glimmerstücke, bevor sie wieder losgelassen werden, wiederholt spalten.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Körper, welche das Spalten bewirken, mit ungleicher Krümmung von der Spaltstelle fortbewegt und dadurch an der stärker gekrümmten Seite dünnere Spaltstücke abgehoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2785217A1 (fr) * 1998-10-30 2000-05-05 Soitec Silicon On Insulator Procede et dispositif pour separer en deux tranches une plaque de materiau notamment semi-conducteur

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2785217A1 (fr) * 1998-10-30 2000-05-05 Soitec Silicon On Insulator Procede et dispositif pour separer en deux tranches une plaque de materiau notamment semi-conducteur
WO2000026000A1 (fr) * 1998-10-30 2000-05-11 S.O.I.Tec Silicon On Insulator Technologies Procede et dispositif pour separer en deux tranches une plaque de materiau notamment semi-conducteur
US6468879B1 (en) 1998-10-30 2002-10-22 S.O.I. Tec Silicon On Insulator Technologies Method and device for separating a plate of material, in particular semiconductor material, into two wafers

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