DE2331735A1 - Vorrichtung zur verriegelung von torblaettern - Google Patents

Vorrichtung zur verriegelung von torblaettern

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DE2331735A1
DE2331735A1 DE19732331735 DE2331735A DE2331735A1 DE 2331735 A1 DE2331735 A1 DE 2331735A1 DE 19732331735 DE19732331735 DE 19732331735 DE 2331735 A DE2331735 A DE 2331735A DE 2331735 A1 DE2331735 A1 DE 2331735A1
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Heinz Eickhoff
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Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ING. W. STUHLMANN — DIPL.-ING. R. WILLERT DR.-ING. P. H.OIDTMANN
AKTEN-NR. 347/249O8 463 BOCHUM, 2O.6.I973
PoetschlleBfach 24BO Ihr Zeichen Fernruf O 2331/14O 61
Bergstraße 159 Telegr.: Stuhlmannpatent
Bochumer Eisenhütte Heintzmann & Co., Bochum, Blücherstraße Vorrichtung zur Verriegelung von Torblättern
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur mindestens gasdichten Verriegelung von Torblättern an Durchfahrten bzw. Durchgänge umfangsseitig begrenzenden Zargen, welche nach dem Einfahren in die Durchfahrt bzw. den Durchgang durch mehrere, untereinander im wesentlichen gleichartig ausgebildete Verriegelungen mit einer der Dichtebene zugewendeten, im Umfangsbereich angeordneten geschlossenen metallischen Dichtleiste gegen auf den Zargen mit Hilfe von metallischen Einfassungen befestigte, elastisch nachgiebige Dichtmittel anpreßbar sind.
Zur Erlangung eines gasdichten Torabschlusses ist es bekannt, das Torblatt gegen eine Gummi- und Asbestdichtung zu ziehen, welche an der Zarge befestigt ist. Hierbei wurde das Anziehen des Torblatt#s bislang durch Schrauben bewirkt, die durch die Zarge in das Torblatt eingeschraubt wurden oder es wurden Vorreibeverriegelungen verwendet. Eine derartige Verriegelung ist an sich sehr einfach und auch funktionswirksam. Dessenungeachtet ist sie aber mit einem großen Aufwand an Zeit verbunden, da jede Sehraube für sich gehandhabt werden muß. Außerdem ist ein festes Anschrauben und damit eine sichere Verriegelung nur unter Einsatz größerer Kräfte zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine mindestens gasdichte Verriegelung von Torblättern mit nur geringem zeitlichen sowie kräftemäßigen Aufwand ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jede Verriegelung einen im Umfangsbereich der Torzarge senk-
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recht zur Dichtebene beweglich gelagerten Bolzen aufweist, der beim Einfahren des Torblattes mit einem gegenüber seinem Schaft im Querschnitt größeren Kopf unter Wirkung einer Rückstellkraft in taschenartige Aufnahmebereiche des Torblattes zugfest einführbar und durch ein Gestänge gemeinsam mit den anderen, mindestens im selben Kantenbereich der Torzarge angeordneten Bolzen unter Mitnahme und Anpressung des Torblattes an die Torzarge entgegen der Rückstellkraft bewegbar ist. Hierbei sind entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform sämtliche in der Torzarge gelagerten Bolzen durch ein mit ihrem rückwärtigen Endabschnitt zusammenwirkendes Gestänge von einer zentralen Schaltstelle aus beeinflußbar.
Die aus Gründen einer gasdichten Verriegelung weitestgehend gleichmäßig verteilt im Umfangsbereich der Torzarge angeordneten Bolzen werden nicht einzeln nacheinander betätigt. Mindestens die im selben Kantenbereich liegenden Bolzen sind gemeinsam zur gleichen Zeit beeinflußbar, wobei bevorzugt sämtliche Verriegelungsbolzen zur gleichen Zeit betätigbar sind. Bei einer solchen Zentralbetätigung ist es ausgeschlossen, daß einzelne Elemente nicht betätigt werden. Dies steht in völligem Gegensatz zu einem Schraubsystem, bei welchem es von der Sorgfalt des Bedienungspersonals abhängt, ob sämtliche Elemente betätigt worden sind. Ihre Ausgestaltung ist derart getroffen, daß sie in Richtung auf das Torblatt stets unter die Wirkung einer Rückstellkraft gestellt sind. Auf diese Weise haben die Bolzen das Bestreben, nach dem Einfahren des Torblattes in die Durchfahrt bzw. den Durchgang in die dann ihnen gegenüberliegenden Aufnahmebereiche des Torblattes hineinzugleiten und dort einzurasten.
Das mit dem rückwärtigen Endabschnitt der Bolzen zusammenwirkende Gestänge ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß bei seiner Betätigung die Bolzen entgegen der Rückstellkraft bewegbar sind. Auf diese Weise werden die Bolzen und aufgrund ihrer zugfesten Lage innerhalb der Aufnahmebereiche des Torblattes auch dieses an die Torzarge heranbewegt und somit die gasdichte Verriegelung des Torblattes an der Zarge bewirkt. Es wird folg-
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lieh durch einen wesentlich geringeren Aufwand an Kraft und Zeit und. zudem gleichmäßiger eine gasdichte Verriegelung auf dem wesentlichen Teil des ümfangsbereiches erzielt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung schafft insbesondere im Bereich von Schutzräumen in Notfällen die Voraussetzung zu einem schnellen Verschluß des betreffenden Durchganges bzw. der Durchfahrt. Das Sicherheitsrisiko der zu schützenden Personen wird folglich beträchtlich eingeschränkt.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Gestänge mit der Kolbenstange mindestens eines hydraulischen Zylinders verbunden ist, der mit einer in einem seitlichen Zargenschenkel aus einem etwa quadratischen Hohlprofil angeordneten Handpumpe hydraulisch gekoppelt ist. Die Verwendung von hydraulischen Zylindern zur Betätigung der die Bolzen beeinflussenden Gestänge vermeidet nahezu jeden wesentlichen manuellen Kraftaufwand. Die Druckflüssigkeit wird von der im hohlen Zargenschenkel angeordneten Handpumpe geliefert. Durch diese Anordnung von Zylinder und Pumpe sind auch keine über die Zarge vorstehenden Teile vorhanden, die gegebenenfalls eine Verengung der Durchfahrt bzw. des Durchganges herbeiführen. Es können sämtliche Bolzen von einem Zylinder aus beeinflußt werden. Zweckmäßig ist es jedoch, daß für alle hintereinander angeordneten Bolzen jeweils ein Zylinder vorgesehen wird. Die Verbindung zwischen der Pumpe und den Zylindern erfolgt über hydraulische Leitungen, die ebenfalls innerhalb des hohlen Zargenschenkels verlegt sind. Bei einem rechteckigen Torblatt von beispielsweise etwa gegenüber der Höhe doppelter Breite ist es dabei vorteilhaft, daß im Bereich der oberen und unteren Längskanten der betreffenden Torzarge die Bolzen hintereinander vorgesehen werden, so daß dann auch die Zylinder zweckmäßigerweise am Ende des mit den Bolzen zusammenwirkenden oberen bzw. unteren Gestänges in unmittelbarer Nähe des hohlen Zargenschenkels liegen.
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Eine bevorzugte Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß das Gestänge zur Wirkrichtung der Rückstellkraft entgegengesetzt ansteigende Keilflächenbereiche aufweist, die mit entsprechend geneigten Flächen innerhalb von die Bolzen quer durchsetzenden schlitzartigen Ausnehmungen zusammenwirken. Das Gestänge ist hierbei durch den rückwärtigen Endbereich der Bolzen geführt, wobei die inneren geneigten Flächen der Ausnehmungen aufgrund der auf die Bolzen einwirkenden Rückstellkraft stets an den Keilflächenbereichen des Gestänges anliegen. Wird nunmehr das. Gestänge entgegen der Einfahrrichtung des Torblattes bewegt, so drücken die entgegengesetzt zur Wirkrichtung der Rückstellkraft ansteigenden Keilflächen des Gestänges die Bolzen in die Torzarge hinein und bewegen auf diese Weise durch das Einrasten der Bolzenköpfe in die Aufnahmebereiche des Torblattes dieses an die Torzarge heran.
Es ist hierbei vorteilhaft, daß zum Zwecke einer gleichmäßigen Anlage der Keilflächenbereiche in den Bolzenausnehmungen in das Gestänge zwischen den Keilflächenbereichen Spannschlösser eingegliedert sind. Mit Hilfe der Spannschlösser ist folglich die Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Keilflächenbereichen einstellbar und dadurch die jeweilige Lage der Keilflächenbereiche innerhalb der Bolzenausnehmungen bestimmbar.
Die auf die Bolzen einwirkende Rückstellkraft kann durch verschiedene Mittel gebildet sein. Bevorzugt ist die auf die Bolzen einwirkende Rückstellkraft jedoch von Schraubendruckfedern gebildet. Derartige Schraubendruckfedern sind einfache Bauelemente mit vorherbestimmbaren Wirkungsfunktionen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Bolzen in die oberen und unteren Längskanten der Torzarge bildenden Doppel-T-Profilen mit horizontalen Stegen gelagert. Diese Profile gewährleisten auch über eine größere Länge hinweg eine hohe Biegesteifigkeit, so daß in der Dichtebene zwischen dem
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Torblatt und der Torzarge die gewünschten Abstände eingehalten werden können. Es ist hierbei vorteilhaft, daß der abwärtsgerichtete, der Dichtebene näherliegende äußere Schenkel des oberen Doppel-T-Profils bzw. der aufwärts weisende äußere Schenkel des unteren Doppel-T-Profils mit Aussparungen versehen sind, in denen Lagerstücke befestigt sind, welche unter Eingliederung von Lagerbüchsen der Halterung der Bolzen dienen. Neben der Aufgabe als biegungssteife Träger sind die Doppel-T-Profile mithin auch zur Lagerung bzw.' Halterung der Bolzen herangezogen. Hierbei kennzeichnet sich eine vorteilhafte Weiterbildung dadurch, daß die Lagerbüchsen sich auf der freien Stirnfläche der Lagerstücke abstützende Ringflansche aufweisen, deren Stirnflächen wiederum die Gegengleitflächen der Keilflächen des Gestänges bilden. Die erfindungsgemäße Ausbildung ist mithin derart, daß die auftretenden Reibungskräfte zwischen den Keilflächen und den Bolzen und zum anderen zwischen den Rückseiten der Keilflächen und den Stirnflächen der Lagerbüchsen größer sind als die Kraftkomponenten der Keilflächen. Auf diese Weise liegt eine Selbsthemmung der gesamten Verriegelung vor.
In Ausgestaltung der Erfindung kennzeichnet sich ein vorteilhaftes Merkmal dadurch, daß die Bolzen im freien Endabschnitt einen angedrehten Zapfen besitzen, der von dem einen Endabschnitt der Schraubendruckfeder umfaßt ist, während der gegenüberliegende Endabschnitt der Schraubendruckfeder sich in einer zylinderartigen Büchse abstützt, welche in Aussparungen des aufwärtsgerichteten inneren Schenkels des unteren Doppel-T-Profils bzw. des abwärts weisenden inneren Schenkels des oberen Doppel-T-Profils befestigt sind. Beide Endabschnitte der Schraubendruckfeder sind auf diese Weise ausreichend in Querrichtung abgestützt, so daß ein Ausbrechen aus der axialen Federrichtung unterbunden ist.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausfuhrungsform sind die Bolzen mit ihren flachen, seitwärts über den Bolzenschaft
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hinausstehenden Köpfen in schlüssellochartige Aufnahmebereiche des Torblattes zugfest einführbar, wobei die Größe der an derselben Längskante hintereinanderliegenden Bolzenköpfe und mindestens die Breite der Einführöffnungen der Aufnahmebereiche entgegengesetzt zur Einfahrrichtung des Torblattes zunimmt. Die Bolzen können einen rechteckigen, quadratischen oder runden Schaft sowie dementsprechend ausgebildete Köpfe besitzen. Durch die erfindungsgemäße BemessungsabStimmung der Bolzenköpfe und der schlüssellochartigen Aufnahmebereiche wird beim Einfahren des Torblattes verhindert, daß die zuerst von dem Torblatt überfahrenen Bolzen in die ihnen jeweils gegenüberliegenden Aufnahmebereiche einrasten. Erst wenn das Torblatt vollständig eingefahren ist, liegen sich solche Bolzenköpfe und schlüssellochartigen Aufnahmebereiche gegenüber, deren Größe aufeinander abgestimmt ist, so daß die Bolzen einrasten können.
Bevorzugt liegen die Bolzenköpfe mit ihren gegebenenfalls ballig geformten Stirnflächen an einem in Einfahrrichtung ansteigenden Bodenblech von hinter den Schlüssellöchern ausgebildeten Verriegelungskammern gleitend an. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Bolzenköpfe sicher innerhalb der Verriegelungskammern festgehalten sind. Erst beim Herausfahren aus der Verschließstellung des Torblattes gelangen die. Bolzenköpfe dann aufgrund des ansteigenden Bodenbleches wieder aus den Verriegelungskammern heraus und gleiten dann auf der der Dichtebene zugewendeten Fläche des Torblattes.
Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist in der Ebene der hintereinanderliegenden Bolzen an der in Einfahrrichtung vorderen Stirnseite des Torblattes ein annähernd vertikales, aus der Dichtebene abgewinkeltes Aufgleitblech befestigt. Dieses Aufgleitblech dient beim Einfahren des Torblattes dazu, die unter'der Rückstellkraft der Schraubendruckfedern stehenden Bolzen in ihre Lagerstücke hineinzudrücken, so daß die Stirnflächen der Bolzen auf der der Dichtebene zugewende-
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ten Stirnfläche des Torblattes gleiten und beim weiteren Einfahren des Torblattes letztlich in die vorbestimmten Aufnahmebereiche einrasten können.
Erfindungsgemäß kennzeichnet sich ein weiteres Merkmal dadurch, daß die Torzarge im oberen und unteren Längenbereich aus einem Doppel-T-Profil mit horizontalem Steg, in dem in Einfahrrichtung des Torblattes nächstliegenden Vertikalbereich aus einem annähernd quadratischen Hohlprofil und in dem gegenüberliegenden Vertikalbereich aus einem Winkelprofil gebildet ist. Eine derart ausgebildete Torzarge gewährleistet eine ausreichende Biegesteifigkeit und sichert folglich die gasdichte Verriegelung des Torblattes an der Torzarge. Der Verriegelungsvorgang ist im allgemeinen dann beendet, wenn die an der Torzarge vorgesehenen Gummi- und Asbestdichtungen so weit zusammengedrückt sind, daß es zu einer metallischen Auflage zwischen der auf dem Torblatt befestigten Dichtleiste und den Einfassungen für die Gummi- und Asbestdichtungen kommt.
Soll die Durchfahrt bzw. der Durchgang wieder geöffnet werden, so wird ein an der Handpumpe vorgesehenes Dreiwegeventil umgeschaltet. Dadurch wird das gesamte Verriegelungsgestänge zuzurückgedrückt und das Torblatt schwenkt von der Torzarge geringfügig ab, so daß ein Spalt entsteht. Beim Herausfahren des Torblattes aus der Durchfahrt bzw. dem Durchgang werden dann die Verriegelungsbolzen durch die ansteigenden Bodenbleche der Verriegelungskammern aus diesen herausgedrückt und gleiten dann so lange auf der Stirnfläche des Torblattes, bis sie auf dem endseitigen abgewinkelten Aufgleitblech in ihre von dem Gestänge und der schlitzartigen Ausnehmung bestimmte Endstellung hineingleiten.
Die Erfindung ist anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend näher erläutert. Es zeigen:
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Pig. 1 in Ansicht ein einfahrbares Torblatt; Fig. 2 ebenfalls in Ansicht eine Torzarge;
Fig. 3 einen vertikalen Längsschnitt durch einen oberen Eckbereich einer Torzarge gemäß Linie III-III der Fig. 4;
Fig. 4 einen horizontalen Längsschnitt durch den oberen Eckbereich der Torzarge gemäß Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 einen horizontalen Längsschnitt in dem anderen Endbereich der oberen Längskanten der Torzarge und des Torblattes gemäß Linie V-V der Fig. VI und
Fig. 6 einen vertikalen Längsschnitt im Bereich
einer Verriegelung an der oberen Längskante von Torzarge und Torblatt gemäß Linie VI-VI der Fig. 5.
Mit 1 ist in Fig. 1 ein Torblatt bezeichnet, welches beispielsweise aus Beton mit einem allseitigen Stahlmantel bestehen kann. Dieses Torblatt ist mittels Rollen 2 auf einer Schiene 3 verfahrbar und kann zum Verschließen eines Personenschutzraumes dienen.
In Fig. 2 ist ein Durchgang 4 eines solchen Schutzraumes dargestellt, welcher umfangsseitig von einer Zarge 5 begrenzt ist.
Nach dem Einfahren des Torblattes 1 vor den Durchgang 4 in Richtung des Pfeiles X wird das Torblatt mittels nachstehend noch näher beschriebener Verriegelungen an die Zarge 5 angepreßt. Hierbei legt sich dann eine gegebenenfalls mehrteilige metallische Dichtleiste 6, die umfangsseitig auf der der Dichtebene zugewendeten Seite la des Torblattes vorgesehen ist, an auf der
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Zarge 5 befestigte Dichtmittel 7 an. Die Dichtmittel können aus einer Kombination von Gummi und Asbest bestehen, wie dies in den Fig. 4, 5 und 6 näher dargestellt ist. Diese Dichtmittel werden mittels metallischer Einfassungen 8 auf der der Dichtebene zugewendeten Stirnseite 9 der Torzarge 5 gehalten.
Die Torzarge 5 setzt sich aus Profilen unterschiedlicher Querschnittsausbildungen zusammen (s. Fig. 2). Auf der in Einfahrrichtung X nächstliegenden Vertikalseite der Torzarge 5 ist ein quadraitsches Hohlprofil 10 angeordnet, das aus Fig. 3 im vertikalen Längsschnitt und aus Fig. M im horizontalen Querschnitt näher erkennbar ist. Die oberen und unteren Längskanten der Torzarge werden aus einem Doppel-T-Profil 11 bzw. 12 gebildet, das in seinen Einzelheiten aus der Fig. 6 näher hervorgeht, während die der Vertikalkante 10 gegenüberliegende Vertikalkante aus einem Winkelprofil 13 .gebildet ist, das in Fig. 5 näher dargestellt ist.
Wie die Fig. 3 bis 6 erkennen lassen, sind in dem abwärtsgerichteten, der Dichtebene näherliegenden Schenkel 14 des oberen Doppel-T-Profils 11 in Längsrichtung im Abstand verteilt mehrere Lagerstücke 15 befestigt, bevorzugt eingeschweißt. In diese Lagerstücke sind Büchsen 16 eingeführt, die sich mit einem Ringflansch 17 auf der Stirnfläche 18 der Lagerstücke 15 abstützen.
Die Büchsen 16 dienen zusammen mit den Lagerstücken 15 der Halterung von Vörriegelungsbolzen 19· Diese Verriegelungsbolzen weisen einen runden Schaft 20 und einen in seinem Durchmesser gegenüber diesem Schaft vergrößerten Kopf 21 auf. Die Ausbildung der Köpfe ist dabei derart getroffen (s. insbesondere Fig. 2), daß in Einfahrrichtung X des Torblattes 1 der Durchmesser der Bolzenköpfe 21 von Bolzen zu Bolzen abnimmt.
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Im rückwärtigen Endbereich des Schaftes 20 besitzt dieser eine horizontale, schlitzartige Ausnehmung 22. Diese Ausnehmung 22 ist dabei in Richtung auf die Bolzenköpfe 21 durch eine zur Längsachse der Bolzen senkrechte Fläche 23 und zum rückwärtigen Ende des Bolzens hin durch eine geneigte Fläche 24 begrenzt. Durch diese Ausnehmung ist ein Gestänge 25 geführt, welches im Bereich der Ausnehmungen 22 Keilstücke 25a mit Keilflächenbereichen 26 aufweist, die mit den geneigten Flächen 24 in den Bolzenausnehmungen zusammenwirken.
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Die Rückseiten/der Keilstücke 25a liegen gegen die
Stirnfläche 28 der Lagerbüchsen 16 an. Zwischen den Keilstücken 25a besitzt das Gestänge 25 Spannschlösser 29j mit deren Hilfe der Abstand zwischen zwei Keilstücken 25a derart eingestellt werden kann, daß bei einer Bewegung des Gestänges 25 entgegen der Einfahrrichtung X die Bolzen 19 entgegen der von einer Schraubendruckfeder 30 gebildeten Rückstellkraft bewegbar sind. Die Schraubendruckfedern umgreifen dabei einen Zapfen 31 im rückwärtigen Endbereich der Bolzen 19 und liegen mit dem anderen Endabschnitt in einer Büchse 32 ein, die in Aussparungen der inneren abwärtsgerichteten Schenkel 33 der Doppel-T-Profile 11 angeordnet sind.
Im Falle der Doppel-T-Profile 12 an den unteren Längskanten sind es jeweils die aufwärtsgerichteten Schenkel, in denen sowohl die Bolzen als auch die Schraubenfedern gelagert ■ sind.
Im Bereich des aus einem Hohlprofil 10 gebildeten Vertikalschenkels der Torzarge 5 ist das Gestänge 25 lösbar mit der Kolbenstange 34 eines Hydraulikzylinders 35 verbunden (s. Fig. 3 und 4). Der Hydraulikzylinder 35 ist auf der Unterseite 36 des horizontalliegenden Steges 37 des Doppel-T -Profils 11 befestigt. Beim unteren Doppel-T-Profil 12 ist der Hydraulikzylinder 35 auf der Oberseite des Steges befestigt.
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Im Hohlprofil 10 ist etwa in mittlerer Höhe dieser Vertikalseite (s. insbesondere Fig. 2 und 4) eine Hydraulikpumpe 38 angeordnet, die vorzugsweise von Hand bedienbar ist. Auch eine Fernbedienung ist denkbar. Von dieser Hydraulikpumpe 38 führen in der Zeichnung nicht näher dargestellte Leitungen zu den Zylindern 35, so daß bei entsprechender Betätigung der Handpumpe 38 eine Betätigung des Gestänges 25 erfolgen kann.
Die der Dichtebene zwischen dem Torblatt 1 und der Torzarge 5 zugewendete Seite la des Torblattes besitzt schlüssellochartige Aufnahmebereiche 39 (s. Fig. 1). Diese Aufnahmebereiche setzen sich aus einer Einführöffnung 40 und aus einem Klemmschlitz 41 zusammen. Die Einführöffnung 40 entspricht bei eingefahrenem Torblatt hinsichtlich der Höhe etwa dem Durchmesser des dann vor diesem Aufnahmebereich befindlichen Bolzenkopfes 21. Dies bedeutet, daß in Einfahrrichtung X des Torblattes die Höhe der Einführöffnungen 40 von Bolzen zu Bolzen abnimmt. Die Klemmschlitze 4l bleiben dagegen in ihrer Bemessung gleich,da sie dem gleichbleibenden Durchmesser des Schaftes 20 der Bolzen 19 entsprechen.
Beim Einfahren des Torblattes 1 werden die Bolzenköpfe 21, deren Stirnfläche 42 vorzugsweise ballig ausgebildet ist, von einem Aufgleitblech 43 entgegen der Kraft der Schraubendruckfedern 30 so weit in die Büchsen 16 hineingedrückt, daß die Stirnflächen 42 auf der der Dichtebene zugewendeten Seite la des Torblattes 1 aufliegen. Beim weiteren Einfahren des Torblattes in Richtung des Pfeiles X gleiten die Bolzenköpfe 21 aufgrund ihres größeren Durchmessers über die jeweiligen Einführöffnungen hinweg, bis die passende Einführöffnung erreicht ist. Hier gleiten die Köpfe 21 über ein im Endabschnitt geneigtes Bodenblech 44 in Verriegelungskammern 45 hinein, und zwar so weit, bis der Schaft 20 der Bolzen in die Klemmschlitze 4l und die Köpfe 21 hinter die Seitenflächen der Klemmschlitze zu liegen kommen.
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Wird nunmehr mittels der Handpumpe 38 das Gestänge 25 entgegen der Einfahrrichtung X bewegt, so bewirken die Keilflächen 26 der Keilstücke 25a durch ihre Anlage an den geneigten
Flächen 2h in den Ausnehmungen 22 der Bolzen 19, daß alle Bolzen zur gleichen Zeit entgegen de. Kraft der Schraubendruckfeder 30 bewegt werden. Durch das vorherige Einrasten der Köpfe 21 in
die Verriegelungskairanern 45 wird folglich auch das Torblatt 1
sowohl im Bereich der oberen als auch der unteren Längskante
gegen die Torzarge bewegt. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis die Dichtleiste 6 in eine metallische Berührung mit den Einfassungen 8 der Gummi- und Asbestdichtungen 7 gelangt. Nunmehr ist eine gasdichte Verriegelung des Torblattes 1 an der Torzarge 5
erreicht.
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Claims (15)

  1. DR.-ING. W. STUHLMANN - DIPL.-ING. R. WILLERT DR.-ING. P. H.OIDTMANN
    Bochumer Eisenhütte
    Heintzmann & Co.,
    Bochumj Blücherstraße 33
    Patentansprüche:
    ..} Vorrichtung zur· mindesteng gasdichten Verriegelung von Torblättern an Durchfahrten bzw. Durchgänge umfangsseitig begrenzenden Zargen, welche nach dem Einfahren in die Durchfahrt bzw. den Durchgang durch mehrere, untereinander im wesentlichen gleichartig ausgebildete Verriegelungen mit einer der Dichtebene zugewendeten, im Umfangsbereich angeordneten geschlossenen metallischen Dichtleiste gegen auf den Zargen mit Hilfe von metallischen Einfassungen befestigte, elastisch nachgiebige Dichtmittel anpreßbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verriegelung einen im umfangsbereich der Torzarge (5) senkrecht zur Dichtebene beweglich gelagerten Bolzen (19) aufweist, der beim Einfahren des Torblattes (1) mit einem gegenüber seinem Schaft (20) im Querschnitt größeren Kopf (21) unter Wirkung einer Rückstellkraft (30) in taschenartige Aufnahmebereiche (39) des Torblattes (1) zugfest einführbar und durch ein Gestänge (25) gemeinsam mit den anderen, mindestens im selben Kantenbereich der Torzarge (5) angeordneten Bolzen (19) unter Mitnahme und Anpressung des Torblattes (1) an die Torzarge (5) entgegen der Rückstellkraft (30) bewegbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet , daß sämtliche in der Torzarge (5) gelagerten Bolzen (19) durch ein mit ihrem rückwärtigen Endabschnitt zusammenwirkendes Gestänge (25) von einer zentralen Schaltstelle aus beeinflußbar sind.
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  3. 3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Gestänge (25) mit der Kolbenstange (3*0 mindestens eines hydraulischen Zylinders (35) verbunden ist, der mit einer in einem seitlichen Zargenschenkel aus einem etwa quadratischen Hohlprofil (10) angeordneten Handpumpe (38) hydraulisch gekoppelt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (25) zur Wirkrichtung der Rückstellkraft (30) entgegengesetzt ansteigende Keilflächenbereiche (26) aufweist, die mit entsprechend geneigten Flächen (24) innerhalb von die Bolzen (19) quer durchsetzenden schlitzartigen Ausnehmungen (22) zusammenwirken.
  5. 5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß in das Gestänge (25) zwischen den Keilflächenbereichen (26) Spannschlösser (29) eingegliedert sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Bolzen (19) einwirkende Rückstellkraft (30) von Schraubendruckfedern gebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (19) in die oberen und unteren Längskanten der Torzarge (5) bildenden Doppel-T-Profilen (11, 12) mit horizontalen Steg/ (37) gelagert sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß der abwärtsgerichtete, der Dichtebene näherliegende äußere Schenkel (14) des oberen Doppel-T-Profils (11) bzw. der aufwärts weisende äußere Schenkel des unteren Doppel-T-Profils (12) mit Aussparungen versehen sind, in denen Lagerstücke (15) befestigt sind, welche unter Eingliederung von Lagerbüchsen (16) der Halterung der Bolzen (19) dienen.
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  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Lagerbüchsen (16) sich auf der freien Stirnfläche (18) der Lagerstücke (15) abstützende Ringflansche (17) aufweisen, deren Stirnflächen (28) wiederum die Gegengleitflächen der Keilflächen (26) des Gestänges (25) bilden.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (19) im freien Endabschnitt einen angedrehten Zapfen (31) besitzen, der von dem einen Endabschnitt der Schraubendruckfeder (30) umfaßt ist, während der gegenüberliegende Endabschnitt der Schraubendruckfeder (30) sich in einer zylinderartigen Büchse (32) abstützt, welche in Aussparungen des aufwärtsgerichteten inneren Schenkels des unteren Doppel-T-Profils (12) bzw. des abwärts weisenden inneren Schenkels (33) des oberen Doppel-T-Profils (11) befestigt sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (18) mit ihren flachen, seitwärts über den Bolzenschaft (20) hinausstehenden Köpfen (21) in schlüssellochartige Aufnahmebereiche (39) des Torblattes (1) zugfest einführbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Größe der an derselben Längskante hintereinanderliegenden Bolzenköpfe (21) und mindestens die Höhe der Einführöffnungen (40) der Aufnahmebereiche (39) entgegengesetzt zur Einfahrrichtung (X) des Torblattes (1) zunimmt.
  13. 13· Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Bolzenköpfe (21) mit ihren gegebenenfalls ballig geformten Stirnflächen (42) an einem in Einfahrrichtung (X) ansteigenden Bodenblech (44) von hinter den
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    Schlüssellöchern (39) ausgebildeten Verriegelungskammern (45) gleitend anliegen.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß in der Ebene der hintereinanderliegenden Bolzen (19) an der in Einfahrrichtung (x) vorderen Stirnseite des Torblattes (1) ein annähernd vertikales, aus der Dichtebene abgewinkeltes Aufgleitblech (43) befestigt ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Torzarge (5) im oberen und unteren Längenbereich aus einem Doppel-T-Profil (11, 12) mit horizontalem Steg (37)» in dem in Einfahrrichtung (X) des Torblattes (1) nächstliegenden Vertikalbereich aus einem annähernd quadratischen Hohlprofil (10) und in dem gegenüberliegenden Vertikalbereich aus einem Winkelprofil (13) gebildet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2682545A1 (de) * 2012-07-03 2014-01-08 Roto Frank Ag Verschlussanordnung, insbesondere für eine Schiebetür oder ein Schiebefenster, und Schiebetür oder Schiebefenster
CN116349612A (zh) * 2023-02-01 2023-06-30 吉林大学 一种实验动物隔离器密封结构
WO2024037762A1 (de) * 2022-08-17 2024-02-22 Siegenia-Aubi Kg Verlagerungsvorrichtung zur zwangsweisen verlagerung eines flügels, insbesondere eines schiebeflügels, eines fensters oder einer tür

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