DE2333400C2 - Sperrschicht-Feldeffekttransistor - Google Patents
Sperrschicht-FeldeffekttransistorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D30/00—Field-effect transistors [FET]
- H10D30/80—FETs having rectifying junction gate electrodes
- H10D30/83—FETs having PN junction gate electrodes
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10F—INORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
- H10F30/00—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors
- H10F30/20—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors
- H10F30/21—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation
- H10F30/28—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices being characterised by field-effect operation, e.g. junction field-effect phototransistors
- H10F30/285—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices being characterised by field-effect operation, e.g. junction field-effect phototransistors the devices having PN homojunction gates
- H10F30/2863—Field-effect phototransistors having PN homojunction gates
Landscapes
- Junction Field-Effect Transistors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Sperrschicht-Feldeffekttransistor entsprechend dem Oberbegriff des
Anspruchs I.
Aus »Proceedings of the IEEE, Vol. 62, No. 12, December 1964, Seiten 1572 bis 1575« ist eine
integrierte Schaltungsanordnung bekannt, die einen Feldeffekttransistor enthält, der einen Kanal mit einer r,
Source-Zone und einer Drain-Zone an gegenüberliegenden Enden aufweist. Ferner ist eine erste Gate-Zone
mit einem Leitfähigkeitstyp, der dem des Kanals entgegengesetzt ist, vorhanden. Die Gate-Spannung
wird dem Feldeffekttransistor über das Substrat zugeführt, das vom Leitfähigkeitstyp des Kanals ist Das
Substrat ist vom Kanal durch eine erste Gate-Zone getrennt und bildet einen PN-Übergang zur ersten
Gate-Zone. Die Kapazität dieses in Sperrichtung gepolten PN-Übergangs und die in dieser Kapazität «5
gespeicherte Ladung kann innerhalb der Schaltung ausgenutzt werden, jedoch muß diese Kapazität
ausreichend groß sein, um den Feldeffekttransistor
vollständig durchzuschalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Sperrschicht-Feldeffekttransistor der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er zur Bildung von
Zeitkonstanten-Kreisen verwendet werden kann, deren gespeicherte elektrische Ladung in Abhängigkeit von
einer bestimmten physikalischen Größe steuerbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
angegebenen Merkmale. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die Anordnung der zweiten Gate-Zone in der ersten erreicht man eine nahezu lineare Beziehung
zwischen der Drain-Spannung Vb und dem Drain-Strom
Id; außerdem ist es möglich, den Feldeffekttransistor als lichtempfindliche Anordnung zu verwenden. Die besondere Arbeitsweise des Feldeffekttransistors ist darauf
zurückzuführen, daß bei Sperrung des PN-Übergangs zwischen den beiden Gate-Zonen in der einen
Gate-Zone eine Ladungsspeicherung erfolgt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1
bis 9 beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt einer ersten Ausführungsform des FETs,
Fig.2 Kennlinien zur Erläuterung der Arbeitsweise
des FETs,
F i g. 3 ein Schaltbild und einen Querschnitt des FETs
in einer weiteren Ausführungsform,
Fig.4A bis 4C Kennlinien zur Erläuterung der
Arbeitsweise der Schaltung der F i g. 3,
Fig.6 ein Diagramm zur weiteren Erläuterung der
Arbeitsweise des FETs,
F i g. 7A und 7B den Verlauf der Gate-Spannung und des Widerstandes zwischen der Source-Elektrode und
der Drain-Elektrode zur Erläuterung der Arbeitsweise des FETs,
F i g. 9 ein Schaltbild und einen Querschnitt des FETs
in einer weiteren Ausführungsform.
Anhand der Fig. 1 wird die grundlegende Arbeitsweise eines N-Kanal-Sperrschicht-Feldeffekttransistors
gemäß der Erfindung beschrieben.
Bei der ersten Ausführungsform der Erfindung besteht der Sperrschicht-FET 30 aus einem N-Kanal 2
mit einem hohen spezifischen Widerstand, einer N+-Source-Zone 3 mit niedrigem spezifischen Widerstand und einer N+ -Drain-Zone 4 mit niedrigem
spezifischen Widerstand. Die N+ -Source-Zone 3 und die N+-Drain-Zone 4 stoßen an den gegenüberliegenden Enden des Kanals 2 an. Erste P-Gate-Zonen 5 und 5'
sind über und unter dem N-Kanal 2 gebildet.
Zweite N-Gate-Zonen 6 und 6' sind in den ersten Gate-Zonen 5 und 5' ausgebildet. Eine Source-Elektrode U, eine Drain-Elektrode 12 und Gate-Elektroden 13
und 13' sind an der Source-Zone 3, der Drain-Zone 4 und den zweiten Gate-Zonen 6 und 6' ausgebildet.
in Betrieb wird eine gegenüber der Source-Elektrode H negative Spannung an die Gate-Elektrode 13
angelegt Wenn eine gegenüber der Source-Elektrode 11 positive Spannung an die Drain-Elektrode 12
angelegt wird, steuert die zwischen der ersten Gate-Zone 5 und dem Kanal 2 gebildete Sperrschicht
die Breite de« Kanals 2 und der FET 30 arbeitet normal.
Wenn nun eine gegenüber der Source-Elektrode 11
ausreichend hohe negative Spannung an die Drain-Elektrode 12 angelegt wird, wird den PN-Übergang
zwischen der ersten Gate-Zone 5 und dem Kanal 2 in Durchlaßrichtung vorgespannt, während der PN-Übergang
zwischen der zweiten Gate-Zone 6 und der ersten Gate-Zone 5 in Sperrichtung vorgespannt wird, so daß
kein übermäßiger Strom zwischen der Gate-Elektrode 13 und der Drain-Elektrode 12 fließen kann.
Wie durch die durchgehende Linie in F i g. 2 gezeigt ist, kann eine nahezu lineare Beziehung zwischen der
Drain-Spannung Vb und dem Drain-Strom Id bei positiver und negativer Drain-Spannung Vd erhalten
werden. Die gestrichelte Linie in Fig.2 zeigt die
Charakteristik des üblichen FETs, bei dem ein übermäßiger Strom in der Richtung der negativen
Drain-Spannung Vd fließt
Es wird nun eine zweite Ausführungsform des FETs ii
anhand der F i g. 3 beschrieben.
Eine Epitaxialschicht die einen N-Kanal 2 bildet und y
N-Verunreinigungen in einer Dichte von etwa 1015
Atomen/cm3 enthält ist auf einem P-Halbleitersubstrat
20 gebildet Eine erste Gate-Zone 3, die P-Verunreinigungen in einer Dichte von etwa 1018 £tomeii/cm3
enthält ist durch Diffusion bis zu einer Dicke von etwa 5 μπι in der epitaxialen Schicht bzw. der Halbleiterzone
2 gebildet Eine zweite Gate-Zone 6, die N+-Verunreinigungen
mit einer Dichte von etwa 1020 Atomen/cm3 enthält ist durch Diffusion bis zu einer Dicke von etwa
1 μπι in der P-Zone 5 gebildet N+-Zonen als
Source-Zone 3 und Drain-Zone 4 sind an beiden Seiten der P-Zone 5 gebildet
Eine transparente Isolierschicht 7 aus S1O2 ist auf der
Oberfläche des Halbleitersubstrats gebildet Die Source-Elektrode 11, die Gate-Elektrode 13 und die
Drain-Elektrode 12 sind an öffnungen 8, 9 und 10
angeordnet die an der Isolierschicht 7 ausgebildet sind. Außerdem ist der FET 30 derart ausgebildet, daß der
Teil der Metallelektrode über der Gate-Zone 5 so klein wie möglich ist Dies bedeutet, daß er so ausgebildet ist
daß so viel wie möglich auf den FET 30 auffallendes Licht den '"'bergang zwischen der Gate-Zone 5 und dem
Kanal 2 erreicht
Bei dieser Ausführungsform ist ein Steuerelektrodenkreis 14 zwischen die Source-Elektrode 11 und die
Gate-Elektrode 13 geschaltet Ein Widerstand 16 und eine Spannungsquelle 15 sind in Reihe zwischen die
Source-Elektrode 11 und die Drain-Elektrode 12 geschaltet. Ausgangsanschlüsse 17 sind an die beiden
Enden des Widerstands 16 angeschlossen.
Es wird nun die Arbeitsweise des FET 30 beschrieben.
Wenn eine gegenüber der Source-Elektrode 11 negative Gate-Spannung Vc von dem Steuerelektrodensteuei'kreis
14 an die Gate-Elektrode 13 angelegt wird, wird der Übergang zwischen der Gate-Zone 6 und
der Gate-Zone 5 in Durchlaßrichtung vorgespannt, während der Übergang zwischen den Zonen 5 und 2 in
Sperrichtung vorgespannt wird. Daher wird die gesamte «
Gate-Spannung Vc an den PN-Übergang zwischen den Zonen 5 und 2 angelegt, um die Sperrschicht nahe dem
PN-Übergang zu erweitern, so daß der Kanal von der N +-Source-Zone 3 zu der Drain-Zone 4 verengt wird,
um die Größe des Widerstands dazwischen zu erhöhen, m,
Die Arbeitsweise ist somit die gleiche wie die des üblichen FETs. Wie die F i g. 4A bis 4C zeigen, wird die
negative Gate-Spannung VG an die Gate-Elektrode 13
angelegt und der Drain-Strom Id ist wegen des großen Wertes R\ des Widerstands Rsd des Kanals in einem
Zeitintervall von 0 bis /„· ',dein.
Bis zur Zeit I0 bildet die Sperrschicht zwischen den
Zonen S und 2 eine Kapazität Ct, die mit der elektrischen Ladung C=Ci · Vg in der Gate-Zone 5
geladen ist
Wenn das Potential der Gate-Zone 6 Null wird bzw. ein Kurzschluß zwischen der Gate-Elektrode 13 und der
Source-Elektrode 11 gebildet wird, wird die elektrische Ladung Q auf die Kapazität C\ zwischen den Zonen 3
und 2 und eine Kapazität C2 zwischen den Zonen 5 und 6
verteilt Wie F i g. 5 zeigt, entspricht der FET 30 einem Kreis, in den die Kapazitäten Q und C->
in Reihe geschaltet sind. Vom Standpunkt der Beziehung zwischen der Gate-Zone 5 und dem Massepegel sind die
Kapazitäten Q und Ci parallel geschaltet Es gilt daher
Q= Qi+ Qi = G Vx+C1Vx,
wobei für die Sperrspannung gilt
wobei für die Sperrspannung gilt
40
45
50
C1 +C1'
Infolge der Spannung V» bleibt die Sperrschicht in dem
Kanal. Der Widerstand Rsd zwischen der Source-Zone 3 und der Drain-Zone 4 nimmt nicht plötzlich ab, sondern
die gespeicherte Ladung geht durch den Sptrrstrom, der durch die PN-Übergänge fließt die durch die
Konuensatoren Ct and C2 dargestellt sind, allmählich
verloren. Da die gespeicherte Ladung auf beide PN-Übergänge verteilt wird, wenn die Gate-Spannung
Vg Null ist, nimmt Rsl< sprunghaft zu dem Zeitpunkt ab,
wenn die Gate-Spannung Vc Null wird, und nimmt danach allmählich ab.
Wenn kein Licht auf den FET 30 fällt, nimmt der Drain-Strom Io allmählich zu bzw. der Widerstand Rsd
nimmt allmählich ab. wie durch die Kurve »a« in den F i g. 4A und 4C gezeigt ist. In den F i g. 4A bis 4C
beträgt das Zeitintervall fo-i3 etwa eine Sekunde bei
Raumtemperatur, 100 Sekunden bei einer niedrigeren Temperatur von z. B. — 200C und eine Millisekunde bei
einer höheren Temperatur von z. B. 1000C.
Wenn dagegen Licht auf den FET 30 fällt, werden Träger nahe der in Sperrichtung vorgespannten
Sperrschicht erzeugt so daß der Sperrschichtstrom, der durch die PN-Übergänge fließt, erhöht und die
Verlustzeit der gespeicherten Ladung to verkürzt wird.
Zum Beispiel beträgt bei einer Beleuchtungsintensität von 1000 Lux das Zeitintervall to-h weniger als 0,1
Millisekunden. Die Kurven »tx< in den Fig.4A bis 4C
zeigen Kennlinien bei niedriger Beleuchtungsintensität und die Kurven »cx< in den Fig.4A bis 4C zeigen
Kennlinien bei hoher Beleuchtungsintensität. Der Widerstand Rsd z. B. nimmt in einer Sekunde bei einer
Temperatur von 200C ohne auffallendes Licht auf einen konstanten Wert R2 ab, während er bei einer
Beleuchtungsintensität von 1 Lux in 0,1 Sekunden und bei einer Beleuchtungsintensität von 10 Lux in 0,01
Sekunden bei der gleichen Temperatur auf den Wert R2
abfällt.
Der Zeitpunkt, zu dem Rsd den konstanten Wert R2
erreicht, schwan'.t daher zwischen t\, t2 und Ϊ3, wie die
F i g. 4A bis 4C zeigen.
F i g. 6 zeigt die Dämpfungskennlinie in Abhängigkeit von der Beleuchtungsintensität L und de. Temperatur T.
Die Dämpfungszeit tD des FETs 30 ändert sich proportional der Beleuchtungsintensität L bzw. der
Temperatur Tune der FET 30 kann daher in einer auf
Licht oder einer auf Wärme ansprechenden Vorrichtung verwendet werden.
Nach der obigen Beschreibung wird die Gleichspannung an die Gate-Elektrode 13 angelegt und danach
wird ein Null-Potentialzustand an der Gate-elektrode
13 erzeugt.
Wenn eine Gate-Spannung Vr,-. wie sie F i g. 7Λ ^cigt,
an die Gate-Elektrode 1.3 angelegt wird, ändert sich der
Widerstand Rso des Kanals in einer Wellenform, die nahezu der Gate-Elektrodenspannung Vo bei einem
üblichen KET ohne den Ladungsspeichereffekt entspricht, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 7B
gezeigt ist. Da der FET 30 dagegen den Ladungsspeichereffekt hat, eilt sein R so hinter der Gate-Spannung Vg nach, wie die durchgehende Linie in Fig. 7B
zeigt. Die Nacheilung hängt von der Intensität der Beleuchtung und der Temperatur ab. Die Nacheilung
kann durch die Spannung kontrolliert werden, die an dem Widerstand 16 festgestellt wird. )e größer die
Intensität der Beleuchtung ist. desto kleiner ist die Gleichspannungskomponente. )e höher außerdem die
Temperatur ist, desto kleiner ist die Gleichspannungskomponente.
Fig. 8 zeigt die Frequenzkennlinie des FETs 30, die
die Beziehung zwischen der Frequenz der Gate-Spannung und der Ausgangsglcichspannung darstellt, wenn
kein Licht auf den FET 30 fällt. Die Kurve »a« in F i g. 8 stellt die Kennlinie bei der Temperatur von ItXTC und
die Kurve »ix< die Kennlinie bei der Temperatur von 800C dar. Wie Fig. 8 zeigt, ändert sich fV2 mit der
Temperatur. (\n stellt die Frequenz dar, bei der die
Ausgangsgleichspannung Va in der Mitte (0,85 V) zwischen der Ausgangsgleichspannung (1,0 V) bei der
unendlich großen Gate-Elektrodenfrequenz und der Ausgangsgleichspannung (0,7 V) bei der unendlich
kleinen Gate-Elektrodenfrequenz liegt. Die 0.85 Volt-Linie der Ausgangsgleichspannung schneidet die Kurve
»a« bei einer Temperatur von 1000C bei der Frequenz
/i/2 von 330 Hz und die Kurve »ix<
bei einer Temperatur von 800C bei der Frequenz f\n von 60 Hz. Wenn die
Frequenzen (\n bei vielen Temperaturpunkten gemessen werden, kann die in Fig.6 gezeigte Beziehung
erhalten werden. Die Beziehung zwischen der Intensität der Beleuchtung und der Frequenz (\n ist ähnlich der
Beziehung zwischen der Temperatur und der Frequenz /i/2, wie sie Fig.6 zeigt. Da die Intensität der
Beleuchtung und die Temperatur aus dem Ansprechen auf Wechselspannungssignale ermittelt werden können,
ist es leicht, einen Kreis auszubilden, der von Licht oder Wärme gesteuert wird, oder einen Kreis zur Ermittlung
von Licht oder Wärme.
Es wird nun eine dritte Ausführiingsform des FET
anhand der F i g. 9 beschrieben. Die Teile der dritten Ausführungsform, die die gleichen sind wie bei der
ersten und zweiten, haben die gleichen Bezugsziffern und werden im einzelnen nicht beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform nimmt die gespeicherte
Ladung durch auffallendes Licht nicht ab, sondern wird dadurch verringert, daß außerdem eine P +-Halbleiterzone 21, eine Elektrode 22 für die P+ -Halbleiterzone
und ein Gatekreis 23 vorgesehen werden, der eine Spannungsquelle 24 und einen Schalter 25 in Reihe
7wischen der Elektrode 22 und der Source-Elektrode 11
aufweist.
Wenn eine negative Gate-Spannung V(, an die
Gate-Elektrode 13 angelegt und danach das Potential der Gate-Elektrode 13 auf Null gebracht wird, wird eine
elektrische Ladung in der Gate-Zone 5 gespeichert. Wenn die gespeicherte elektrische Ladung nicht
gesteuert wird, nimmt sie mit dem Sperrstrom ab. Bei dieser Ausiünruiigsionn wird sie jedovri in der im
folgenden beschriebenen Weise gesteuert.
Bei dieser Ausführungsform werden Löcher aus der P+ -Halbleiterzone 21 in dem eingeschalteten Zustand
des Schalters 25 injiziert. Die Löcher erreichen die P-Halbleiterzone 5, wenn die Dicke der Zone 2 geringer
als die Diffusionslänge der Löcher ist. Die gespeicherte elektrische Ladung nimmt daher in der gleichen Weise
ab, wie Träger durch einfallendes Licht oder Wärme gebildet werden, und die Verlustzeit der elektrischen
Ladung kann verkürzt werden.
In Zusammenwirkung mit Licht oder Wärme kann die gespeicherte elektrische Ladung durch Injektion von
Löchern aus der P*--Halbleiterzone 21 gesteuert
werden, die als eine emittierende Zone wirkt
Die emittierende Zone 21 kann auch in einer anderen
Form ausgebildet werden. Wenn die Erstreckung der Zone 5 kleiner als die Diffusionslänge der Löcher ist,
kann die emittierende Zone in der Zone 2 nahezu der Source-Zone 3 oder der Drain-Zone 4 oder in der Zone
6 ausgebildet werden. Der in die emittierende Zone 21 fließende Strom ist nicht nur ein Gleichstromsignal,
sondern kann auch aus verschiedenen Arten von Wechselstromsignalen bestehen, so daß verschiedene
Arten von Formierkreisen gebildet werden können.
Mici zu -i I5!atl /cchnuniicn
Claims (5)
1. Sperrschicht-Feldeffekttransistor mit einem Halbleiterkörper, in dem eine Kanalzone, eine
Source-Zone und eine Drain-Zone des einen Leitfähigkeitstyps sowie eine erste Gate-Zone, die
an die Kanalzone angrenzt und vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp ist, und eine zweite
Gate-Zone, die von der Kanalzone durch die erste Gate-Zone getrennt ist und den einen Leitfähigkeitstyp hat, angeordnet sind, wobei im Betrieb die
Steuerspannung an die zweite Gate-Zone angelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Gate-Zone (6) in der ersten Gate-Zone (5) angeordnet und mit einer Gate-Elektrode (13) zum
Zuführen der Steuerspannung versehen ist.
2. Sperrschicht-Feldeffekttransistor nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der HaIbleiterkörp^-r schichtförmig ausgebildet ist. daß die
Source-Zone (3) und die Drain-Zone (4) an den Enden des schichtförmigen Halbleiterkörpers angeordnet sind und daß beidseitig an der Kanalzone
je erste und zweite Gate-Zone angeordnet sind (Fig-1)-
3. Sperrschicht-Feldeffekttransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper ein Substrat (20) des entgegengesetzten
Leitfähigkeitstyps und darauf eine epitaktische Schicht (2) des einen Leitfähigkeitstyps aufweist, daß w
die erste oate-Zone (5) durch Diffusion in der epitaktiscben Schicht. (2) unu die zweite Gate-Zone
(6) durch Diffusion i.t der erste Gate-Zone (5) gebildet ist und daß die Source und Drain-Zonen (3,
4) an beiden Seiten der ersten Gate-Zone (5) π
angeordnet sind (F i g. 3).
4. Sperrschicht-Feldeffekttransistor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleitersubstrat (21) stark dotiert ist und mit einer
Elektrode (22) versehen ist (F i g. 9). w
5. Verwendung des Sperrschicht-Feldeffekttransistors nach einem der Ansprüche 1 bis 4 als
lichtempfindliches Bauelement.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2333400A DE2333400C2 (de) | 1972-06-30 | 1973-06-30 | Sperrschicht-Feldeffekttransistor |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6607072A JPS4924678A (de) | 1972-06-30 | 1972-06-30 | |
| JP570073A JPS537279B2 (de) | 1973-01-10 | 1973-01-10 | |
| DE2333400A DE2333400C2 (de) | 1972-06-30 | 1973-06-30 | Sperrschicht-Feldeffekttransistor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2333400A1 DE2333400A1 (de) | 1974-01-24 |
| DE2333400C2 true DE2333400C2 (de) | 1982-05-13 |
Family
ID=27185365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2333400A Expired DE2333400C2 (de) | 1972-06-30 | 1973-06-30 | Sperrschicht-Feldeffekttransistor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2333400C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL191683C (nl) * | 1977-02-21 | 1996-02-05 | Zaidan Hojin Handotai Kenkyu | Halfgeleidergeheugenschakeling. |
| US4426655A (en) * | 1981-08-14 | 1984-01-17 | International Business Machines Corporation | Memory cell resistor device |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3366802A (en) * | 1965-04-06 | 1968-01-30 | Fairchild Camera Instr Co | Field effect transistor photosensitive modulator |
-
1973
- 1973-06-30 DE DE2333400A patent/DE2333400C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2333400A1 (de) | 1974-01-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8126 | Change of the secondary classification |
Ipc: H01L 31/10 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |