DE2333400C2 - Sperrschicht-Feldeffekttransistor - Google Patents

Sperrschicht-Feldeffekttransistor

Info

Publication number
DE2333400C2
DE2333400C2 DE2333400A DE2333400A DE2333400C2 DE 2333400 C2 DE2333400 C2 DE 2333400C2 DE 2333400 A DE2333400 A DE 2333400A DE 2333400 A DE2333400 A DE 2333400A DE 2333400 C2 DE2333400 C2 DE 2333400C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zone
gate
field effect
effect transistor
drain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2333400A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2333400A1 (de
Inventor
Michio Tokyo Arai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP6607072A external-priority patent/JPS4924678A/ja
Priority claimed from JP570073A external-priority patent/JPS537279B2/ja
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Priority to DE2333400A priority Critical patent/DE2333400C2/de
Publication of DE2333400A1 publication Critical patent/DE2333400A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2333400C2 publication Critical patent/DE2333400C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/80FETs having rectifying junction gate electrodes
    • H10D30/83FETs having PN junction gate electrodes
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10FINORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
    • H10F30/00Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors
    • H10F30/20Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors
    • H10F30/21Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation
    • H10F30/28Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices being characterised by field-effect operation, e.g. junction field-effect phototransistors
    • H10F30/285Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices being characterised by field-effect operation, e.g. junction field-effect phototransistors the devices having PN homojunction gates
    • H10F30/2863Field-effect phototransistors having PN homojunction gates

Landscapes

  • Junction Field-Effect Transistors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Sperrschicht-Feldeffekttransistor entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Aus »Proceedings of the IEEE, Vol. 62, No. 12, December 1964, Seiten 1572 bis 1575« ist eine integrierte Schaltungsanordnung bekannt, die einen Feldeffekttransistor enthält, der einen Kanal mit einer r, Source-Zone und einer Drain-Zone an gegenüberliegenden Enden aufweist. Ferner ist eine erste Gate-Zone mit einem Leitfähigkeitstyp, der dem des Kanals entgegengesetzt ist, vorhanden. Die Gate-Spannung wird dem Feldeffekttransistor über das Substrat zugeführt, das vom Leitfähigkeitstyp des Kanals ist Das Substrat ist vom Kanal durch eine erste Gate-Zone getrennt und bildet einen PN-Übergang zur ersten Gate-Zone. Die Kapazität dieses in Sperrichtung gepolten PN-Übergangs und die in dieser Kapazität «5 gespeicherte Ladung kann innerhalb der Schaltung ausgenutzt werden, jedoch muß diese Kapazität ausreichend groß sein, um den Feldeffekttransistor
vollständig durchzuschalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Sperrschicht-Feldeffekttransistor der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er zur Bildung von Zeitkonstanten-Kreisen verwendet werden kann, deren gespeicherte elektrische Ladung in Abhängigkeit von einer bestimmten physikalischen Größe steuerbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die Anordnung der zweiten Gate-Zone in der ersten erreicht man eine nahezu lineare Beziehung zwischen der Drain-Spannung Vb und dem Drain-Strom Id; außerdem ist es möglich, den Feldeffekttransistor als lichtempfindliche Anordnung zu verwenden. Die besondere Arbeitsweise des Feldeffekttransistors ist darauf zurückzuführen, daß bei Sperrung des PN-Übergangs zwischen den beiden Gate-Zonen in der einen Gate-Zone eine Ladungsspeicherung erfolgt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1 bis 9 beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt einer ersten Ausführungsform des FETs,
Fig.2 Kennlinien zur Erläuterung der Arbeitsweise des FETs,
F i g. 3 ein Schaltbild und einen Querschnitt des FETs in einer weiteren Ausführungsform,
Fig.4A bis 4C Kennlinien zur Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltung der F i g. 3,
F i g. 5 ein Ersatzschaltbild des FETs,
Fig.6 ein Diagramm zur weiteren Erläuterung der Arbeitsweise des FETs,
F i g. 7A und 7B den Verlauf der Gate-Spannung und des Widerstandes zwischen der Source-Elektrode und der Drain-Elektrode zur Erläuterung der Arbeitsweise des FETs,
F i g. 8 die Frequenzkennlinie des FETs und
F i g. 9 ein Schaltbild und einen Querschnitt des FETs in einer weiteren Ausführungsform.
Anhand der Fig. 1 wird die grundlegende Arbeitsweise eines N-Kanal-Sperrschicht-Feldeffekttransistors gemäß der Erfindung beschrieben.
Bei der ersten Ausführungsform der Erfindung besteht der Sperrschicht-FET 30 aus einem N-Kanal 2 mit einem hohen spezifischen Widerstand, einer N+-Source-Zone 3 mit niedrigem spezifischen Widerstand und einer N+ -Drain-Zone 4 mit niedrigem spezifischen Widerstand. Die N+ -Source-Zone 3 und die N+-Drain-Zone 4 stoßen an den gegenüberliegenden Enden des Kanals 2 an. Erste P-Gate-Zonen 5 und 5' sind über und unter dem N-Kanal 2 gebildet.
Zweite N-Gate-Zonen 6 und 6' sind in den ersten Gate-Zonen 5 und 5' ausgebildet. Eine Source-Elektrode U, eine Drain-Elektrode 12 und Gate-Elektroden 13 und 13' sind an der Source-Zone 3, der Drain-Zone 4 und den zweiten Gate-Zonen 6 und 6' ausgebildet.
in Betrieb wird eine gegenüber der Source-Elektrode H negative Spannung an die Gate-Elektrode 13 angelegt Wenn eine gegenüber der Source-Elektrode 11 positive Spannung an die Drain-Elektrode 12 angelegt wird, steuert die zwischen der ersten Gate-Zone 5 und dem Kanal 2 gebildete Sperrschicht die Breite de« Kanals 2 und der FET 30 arbeitet normal.
Wenn nun eine gegenüber der Source-Elektrode 11 ausreichend hohe negative Spannung an die Drain-Elektrode 12 angelegt wird, wird den PN-Übergang
zwischen der ersten Gate-Zone 5 und dem Kanal 2 in Durchlaßrichtung vorgespannt, während der PN-Übergang zwischen der zweiten Gate-Zone 6 und der ersten Gate-Zone 5 in Sperrichtung vorgespannt wird, so daß kein übermäßiger Strom zwischen der Gate-Elektrode 13 und der Drain-Elektrode 12 fließen kann.
Wie durch die durchgehende Linie in F i g. 2 gezeigt ist, kann eine nahezu lineare Beziehung zwischen der Drain-Spannung Vb und dem Drain-Strom Id bei positiver und negativer Drain-Spannung Vd erhalten werden. Die gestrichelte Linie in Fig.2 zeigt die Charakteristik des üblichen FETs, bei dem ein übermäßiger Strom in der Richtung der negativen Drain-Spannung Vd fließt
Es wird nun eine zweite Ausführungsform des FETs ii anhand der F i g. 3 beschrieben.
Eine Epitaxialschicht die einen N-Kanal 2 bildet und y
N-Verunreinigungen in einer Dichte von etwa 1015 Atomen/cm3 enthält ist auf einem P-Halbleitersubstrat 20 gebildet Eine erste Gate-Zone 3, die P-Verunreinigungen in einer Dichte von etwa 1018 £tomeii/cm3 enthält ist durch Diffusion bis zu einer Dicke von etwa 5 μπι in der epitaxialen Schicht bzw. der Halbleiterzone 2 gebildet Eine zweite Gate-Zone 6, die N+-Verunreinigungen mit einer Dichte von etwa 1020 Atomen/cm3 enthält ist durch Diffusion bis zu einer Dicke von etwa 1 μπι in der P-Zone 5 gebildet N+-Zonen als Source-Zone 3 und Drain-Zone 4 sind an beiden Seiten der P-Zone 5 gebildet
Eine transparente Isolierschicht 7 aus S1O2 ist auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats gebildet Die Source-Elektrode 11, die Gate-Elektrode 13 und die Drain-Elektrode 12 sind an öffnungen 8, 9 und 10 angeordnet die an der Isolierschicht 7 ausgebildet sind. Außerdem ist der FET 30 derart ausgebildet, daß der Teil der Metallelektrode über der Gate-Zone 5 so klein wie möglich ist Dies bedeutet, daß er so ausgebildet ist daß so viel wie möglich auf den FET 30 auffallendes Licht den '"'bergang zwischen der Gate-Zone 5 und dem Kanal 2 erreicht
Bei dieser Ausführungsform ist ein Steuerelektrodenkreis 14 zwischen die Source-Elektrode 11 und die Gate-Elektrode 13 geschaltet Ein Widerstand 16 und eine Spannungsquelle 15 sind in Reihe zwischen die Source-Elektrode 11 und die Drain-Elektrode 12 geschaltet. Ausgangsanschlüsse 17 sind an die beiden Enden des Widerstands 16 angeschlossen.
Es wird nun die Arbeitsweise des FET 30 beschrieben.
Wenn eine gegenüber der Source-Elektrode 11 negative Gate-Spannung Vc von dem Steuerelektrodensteuei'kreis 14 an die Gate-Elektrode 13 angelegt wird, wird der Übergang zwischen der Gate-Zone 6 und der Gate-Zone 5 in Durchlaßrichtung vorgespannt, während der Übergang zwischen den Zonen 5 und 2 in Sperrichtung vorgespannt wird. Daher wird die gesamte « Gate-Spannung Vc an den PN-Übergang zwischen den Zonen 5 und 2 angelegt, um die Sperrschicht nahe dem PN-Übergang zu erweitern, so daß der Kanal von der N +-Source-Zone 3 zu der Drain-Zone 4 verengt wird, um die Größe des Widerstands dazwischen zu erhöhen, m, Die Arbeitsweise ist somit die gleiche wie die des üblichen FETs. Wie die F i g. 4A bis 4C zeigen, wird die negative Gate-Spannung VG an die Gate-Elektrode 13 angelegt und der Drain-Strom Id ist wegen des großen Wertes R\ des Widerstands Rsd des Kanals in einem Zeitintervall von 0 bis /„· ',dein.
Bis zur Zeit I0 bildet die Sperrschicht zwischen den Zonen S und 2 eine Kapazität Ct, die mit der elektrischen Ladung C=Ci · Vg in der Gate-Zone 5 geladen ist
Wenn das Potential der Gate-Zone 6 Null wird bzw. ein Kurzschluß zwischen der Gate-Elektrode 13 und der Source-Elektrode 11 gebildet wird, wird die elektrische Ladung Q auf die Kapazität C\ zwischen den Zonen 3 und 2 und eine Kapazität C2 zwischen den Zonen 5 und 6 verteilt Wie F i g. 5 zeigt, entspricht der FET 30 einem Kreis, in den die Kapazitäten Q und C-> in Reihe geschaltet sind. Vom Standpunkt der Beziehung zwischen der Gate-Zone 5 und dem Massepegel sind die Kapazitäten Q und Ci parallel geschaltet Es gilt daher
Q= Qi+ Qi = G Vx+C1Vx,
wobei für die Sperrspannung gilt
40
45
50 C1 +C1'
Infolge der Spannung V» bleibt die Sperrschicht in dem Kanal. Der Widerstand Rsd zwischen der Source-Zone 3 und der Drain-Zone 4 nimmt nicht plötzlich ab, sondern die gespeicherte Ladung geht durch den Sptrrstrom, der durch die PN-Übergänge fließt die durch die Konuensatoren Ct and C2 dargestellt sind, allmählich verloren. Da die gespeicherte Ladung auf beide PN-Übergänge verteilt wird, wenn die Gate-Spannung Vg Null ist, nimmt Rsl< sprunghaft zu dem Zeitpunkt ab, wenn die Gate-Spannung Vc Null wird, und nimmt danach allmählich ab.
Wenn kein Licht auf den FET 30 fällt, nimmt der Drain-Strom Io allmählich zu bzw. der Widerstand Rsd nimmt allmählich ab. wie durch die Kurve »a« in den F i g. 4A und 4C gezeigt ist. In den F i g. 4A bis 4C beträgt das Zeitintervall fo-i3 etwa eine Sekunde bei Raumtemperatur, 100 Sekunden bei einer niedrigeren Temperatur von z. B. — 200C und eine Millisekunde bei einer höheren Temperatur von z. B. 1000C.
Wenn dagegen Licht auf den FET 30 fällt, werden Träger nahe der in Sperrichtung vorgespannten Sperrschicht erzeugt so daß der Sperrschichtstrom, der durch die PN-Übergänge fließt, erhöht und die Verlustzeit der gespeicherten Ladung to verkürzt wird. Zum Beispiel beträgt bei einer Beleuchtungsintensität von 1000 Lux das Zeitintervall to-h weniger als 0,1 Millisekunden. Die Kurven »tx< in den Fig.4A bis 4C zeigen Kennlinien bei niedriger Beleuchtungsintensität und die Kurven »cx< in den Fig.4A bis 4C zeigen Kennlinien bei hoher Beleuchtungsintensität. Der Widerstand Rsd z. B. nimmt in einer Sekunde bei einer Temperatur von 200C ohne auffallendes Licht auf einen konstanten Wert R2 ab, während er bei einer Beleuchtungsintensität von 1 Lux in 0,1 Sekunden und bei einer Beleuchtungsintensität von 10 Lux in 0,01 Sekunden bei der gleichen Temperatur auf den Wert R2 abfällt.
Der Zeitpunkt, zu dem Rsd den konstanten Wert R2 erreicht, schwan'.t daher zwischen t\, t2 und Ϊ3, wie die F i g. 4A bis 4C zeigen.
F i g. 6 zeigt die Dämpfungskennlinie in Abhängigkeit von der Beleuchtungsintensität L und de. Temperatur T. Die Dämpfungszeit tD des FETs 30 ändert sich proportional der Beleuchtungsintensität L bzw. der Temperatur Tune der FET 30 kann daher in einer auf Licht oder einer auf Wärme ansprechenden Vorrichtung verwendet werden.
Nach der obigen Beschreibung wird die Gleichspannung an die Gate-Elektrode 13 angelegt und danach
wird ein Null-Potentialzustand an der Gate-elektrode 13 erzeugt.
Wenn eine Gate-Spannung Vr,-. wie sie F i g. 7Λ ^cigt, an die Gate-Elektrode 1.3 angelegt wird, ändert sich der Widerstand Rso des Kanals in einer Wellenform, die nahezu der Gate-Elektrodenspannung Vo bei einem üblichen KET ohne den Ladungsspeichereffekt entspricht, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 7B gezeigt ist. Da der FET 30 dagegen den Ladungsspeichereffekt hat, eilt sein R so hinter der Gate-Spannung Vg nach, wie die durchgehende Linie in Fig. 7B zeigt. Die Nacheilung hängt von der Intensität der Beleuchtung und der Temperatur ab. Die Nacheilung kann durch die Spannung kontrolliert werden, die an dem Widerstand 16 festgestellt wird. )e größer die Intensität der Beleuchtung ist. desto kleiner ist die Gleichspannungskomponente. )e höher außerdem die Temperatur ist, desto kleiner ist die Gleichspannungskomponente.
Fig. 8 zeigt die Frequenzkennlinie des FETs 30, die die Beziehung zwischen der Frequenz der Gate-Spannung und der Ausgangsglcichspannung darstellt, wenn kein Licht auf den FET 30 fällt. Die Kurve »a« in F i g. 8 stellt die Kennlinie bei der Temperatur von ItXTC und die Kurve »ix< die Kennlinie bei der Temperatur von 800C dar. Wie Fig. 8 zeigt, ändert sich fV2 mit der Temperatur. (\n stellt die Frequenz dar, bei der die Ausgangsgleichspannung Va in der Mitte (0,85 V) zwischen der Ausgangsgleichspannung (1,0 V) bei der unendlich großen Gate-Elektrodenfrequenz und der Ausgangsgleichspannung (0,7 V) bei der unendlich kleinen Gate-Elektrodenfrequenz liegt. Die 0.85 Volt-Linie der Ausgangsgleichspannung schneidet die Kurve »a« bei einer Temperatur von 1000C bei der Frequenz /i/2 von 330 Hz und die Kurve »ix< bei einer Temperatur von 800C bei der Frequenz f\n von 60 Hz. Wenn die Frequenzen (\n bei vielen Temperaturpunkten gemessen werden, kann die in Fig.6 gezeigte Beziehung erhalten werden. Die Beziehung zwischen der Intensität der Beleuchtung und der Frequenz (\n ist ähnlich der Beziehung zwischen der Temperatur und der Frequenz /i/2, wie sie Fig.6 zeigt. Da die Intensität der Beleuchtung und die Temperatur aus dem Ansprechen auf Wechselspannungssignale ermittelt werden können, ist es leicht, einen Kreis auszubilden, der von Licht oder Wärme gesteuert wird, oder einen Kreis zur Ermittlung von Licht oder Wärme.
Es wird nun eine dritte Ausführiingsform des FET anhand der F i g. 9 beschrieben. Die Teile der dritten Ausführungsform, die die gleichen sind wie bei der ersten und zweiten, haben die gleichen Bezugsziffern und werden im einzelnen nicht beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform nimmt die gespeicherte Ladung durch auffallendes Licht nicht ab, sondern wird dadurch verringert, daß außerdem eine P +-Halbleiterzone 21, eine Elektrode 22 für die P+ -Halbleiterzone und ein Gatekreis 23 vorgesehen werden, der eine Spannungsquelle 24 und einen Schalter 25 in Reihe 7wischen der Elektrode 22 und der Source-Elektrode 11 aufweist.
Wenn eine negative Gate-Spannung V(, an die Gate-Elektrode 13 angelegt und danach das Potential der Gate-Elektrode 13 auf Null gebracht wird, wird eine elektrische Ladung in der Gate-Zone 5 gespeichert. Wenn die gespeicherte elektrische Ladung nicht gesteuert wird, nimmt sie mit dem Sperrstrom ab. Bei dieser Ausiünruiigsionn wird sie jedovri in der im folgenden beschriebenen Weise gesteuert.
Bei dieser Ausführungsform werden Löcher aus der P+ -Halbleiterzone 21 in dem eingeschalteten Zustand des Schalters 25 injiziert. Die Löcher erreichen die P-Halbleiterzone 5, wenn die Dicke der Zone 2 geringer als die Diffusionslänge der Löcher ist. Die gespeicherte elektrische Ladung nimmt daher in der gleichen Weise ab, wie Träger durch einfallendes Licht oder Wärme gebildet werden, und die Verlustzeit der elektrischen Ladung kann verkürzt werden.
In Zusammenwirkung mit Licht oder Wärme kann die gespeicherte elektrische Ladung durch Injektion von Löchern aus der P*--Halbleiterzone 21 gesteuert werden, die als eine emittierende Zone wirkt
Die emittierende Zone 21 kann auch in einer anderen Form ausgebildet werden. Wenn die Erstreckung der Zone 5 kleiner als die Diffusionslänge der Löcher ist, kann die emittierende Zone in der Zone 2 nahezu der Source-Zone 3 oder der Drain-Zone 4 oder in der Zone 6 ausgebildet werden. Der in die emittierende Zone 21 fließende Strom ist nicht nur ein Gleichstromsignal, sondern kann auch aus verschiedenen Arten von Wechselstromsignalen bestehen, so daß verschiedene Arten von Formierkreisen gebildet werden können.
Mici zu -i I5!atl /cchnuniicn

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sperrschicht-Feldeffekttransistor mit einem Halbleiterkörper, in dem eine Kanalzone, eine Source-Zone und eine Drain-Zone des einen Leitfähigkeitstyps sowie eine erste Gate-Zone, die an die Kanalzone angrenzt und vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp ist, und eine zweite Gate-Zone, die von der Kanalzone durch die erste Gate-Zone getrennt ist und den einen Leitfähigkeitstyp hat, angeordnet sind, wobei im Betrieb die Steuerspannung an die zweite Gate-Zone angelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gate-Zone (6) in der ersten Gate-Zone (5) angeordnet und mit einer Gate-Elektrode (13) zum Zuführen der Steuerspannung versehen ist.
2. Sperrschicht-Feldeffekttransistor nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der HaIbleiterkörp^-r schichtförmig ausgebildet ist. daß die Source-Zone (3) und die Drain-Zone (4) an den Enden des schichtförmigen Halbleiterkörpers angeordnet sind und daß beidseitig an der Kanalzone je erste und zweite Gate-Zone angeordnet sind (Fig-1)-
3. Sperrschicht-Feldeffekttransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper ein Substrat (20) des entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps und darauf eine epitaktische Schicht (2) des einen Leitfähigkeitstyps aufweist, daß w die erste oate-Zone (5) durch Diffusion in der epitaktiscben Schicht. (2) unu die zweite Gate-Zone (6) durch Diffusion i.t der erste Gate-Zone (5) gebildet ist und daß die Source und Drain-Zonen (3,
4) an beiden Seiten der ersten Gate-Zone (5) π angeordnet sind (F i g. 3).
4. Sperrschicht-Feldeffekttransistor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleitersubstrat (21) stark dotiert ist und mit einer Elektrode (22) versehen ist (F i g. 9). w
5. Verwendung des Sperrschicht-Feldeffekttransistors nach einem der Ansprüche 1 bis 4 als lichtempfindliches Bauelement.
DE2333400A 1972-06-30 1973-06-30 Sperrschicht-Feldeffekttransistor Expired DE2333400C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2333400A DE2333400C2 (de) 1972-06-30 1973-06-30 Sperrschicht-Feldeffekttransistor

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6607072A JPS4924678A (de) 1972-06-30 1972-06-30
JP570073A JPS537279B2 (de) 1973-01-10 1973-01-10
DE2333400A DE2333400C2 (de) 1972-06-30 1973-06-30 Sperrschicht-Feldeffekttransistor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2333400A1 DE2333400A1 (de) 1974-01-24
DE2333400C2 true DE2333400C2 (de) 1982-05-13

Family

ID=27185365

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2333400A Expired DE2333400C2 (de) 1972-06-30 1973-06-30 Sperrschicht-Feldeffekttransistor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2333400C2 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL191683C (nl) * 1977-02-21 1996-02-05 Zaidan Hojin Handotai Kenkyu Halfgeleidergeheugenschakeling.
US4426655A (en) * 1981-08-14 1984-01-17 International Business Machines Corporation Memory cell resistor device

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3366802A (en) * 1965-04-06 1968-01-30 Fairchild Camera Instr Co Field effect transistor photosensitive modulator

Also Published As

Publication number Publication date
DE2333400A1 (de) 1974-01-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69120440T2 (de) Mehrfachgatter-Dünnfilmtransistor
DE69331793T2 (de) Integriertes Leistungshalbleiterschaltkreisbauelement mit gleichförmiger elektrischer Feldverteilung
DE3704609C2 (de)
DE891580C (de) Lichtelektrische Halbleitereinrichtungen
DE3011484A1 (de) Optisch steuerbarer, mit statischer induktion arbeitender thyristor
EP0011879A1 (de) Feldeffekttransistor
DE1246823B (de) Schaltungsanordnung zur Amplitudensteuerung von elektrischen Wechselspannungssignalen mit mindestens einem Feldeffekt-Transistor
DE1639255B1 (de) Intergrierte Halbleiterschaltung mit einem Isolierschicht-Feldeffekttransistor
DE1489894B2 (de) In zwei richtungen schaltbares halbleiterbauelement
DE3150058A1 (de) Kondensator mit veraenderbarer kapazitaet
DE1614300B2 (de) Feldeffekttransistor mit isolierter Steuerelektrode
DE2453597A1 (de) Signalpegel-steuerkreis
DE1916927A1 (de) Integriertes Halbleiterbauelement
DE1564151C3 (de) Verfahren zum Herstellen einer Vielzahl von Feldeffekt-Transistoren
DE2727944C2 (de)
DE2429796A1 (de) Halbleiterelement
DE2353770C3 (de) Halbleiteranordnung
DE2333400C2 (de) Sperrschicht-Feldeffekttransistor
DE3150059A1 (de) Kondensator mit veraenderbarer kapazitaet
DE1182293B (de) Elektronische Festkoerperschaltung mit Feldeffekt-Transistoren mit isolierter Steuerelektrode
DE2009431C2 (de) Feldeffekttransistor mit isolierter Gate-Elektrode und mit einer Schutzdiode sowie Schaltungsanordnung mit einem solchen Feldeffekttransistor
DE2012945C3 (de) Halbleiterbauelement
DE1919406C3 (de) Feldeffekttransistor und seine Verwendung in einer Schaltungsanordnung für einen Miller-Integrator
DE3104743C2 (de) Halbleiter-Schaltanordnung
DE3149257A1 (de) Kondensator mit veraenderbarer kapazitaet

Legal Events

Date Code Title Description
8126 Change of the secondary classification

Ipc: H01L 31/10

D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee