DE2338145A1 - Kuttermesser fuer fleischverarbeitung - Google Patents

Kuttermesser fuer fleischverarbeitung

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DE2338145A1
DE2338145A1 DE19732338145 DE2338145A DE2338145A1 DE 2338145 A1 DE2338145 A1 DE 2338145A1 DE 19732338145 DE19732338145 DE 19732338145 DE 2338145 A DE2338145 A DE 2338145A DE 2338145 A1 DE2338145 A1 DE 2338145A1
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Fritz Knecht
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/16Details
    • B02C18/18Knives; Mountings thereof
    • B02C18/20Sickle-shaped knives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

2338H5
Fritz Knecht
7981 Heißen
bei Vogt
Kuttermesser für Fleischverarbeitung
Die Erfindung befasst sich mit der weiteren verbesserten Ausgestaltung des Kuttermessers nach dem Patent ... (Patentanmeldung, Az.: P 22 42 778.7). Dieses Patent betrifft ein Kuttermesser fUr Fleischverarbeitung, wobei jedem Messer eine Haltescheibe zugeordnet ist, und wobei die Messerschneide vor Beginn der Messerspitze endigt, so daß der Messerradius beim Nachschleifen der Schneide im Spitzenbereich unverändert bleibt.
radiales
Dadurch wurde u.a. erreicht, daß ein/Nach- und Einstellen des
Messers bei der Montage bzw. nach dem Schleifen, nicht mehr
erforderlich ist, wodurch auch die Befestigung auf seiner Welle verbessert bzw. vereinfacht werden konnte.
In diesem Zusammenhang strebt die vorliegende Erfindung weitere Verbesserungen an, die sich insbesondere auf das Betriebsverhalten der in obiger Weise ausgebildeten Messer beziehen, wobei im engeren Sinne die Ursachen der sehr gefährlichen und nachteiligen Messerbrüche und der starken Geräuschentwicklung verringert
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bzw. beseitigt werden sollen. Außerdem sollen noch Vorteile bezüglich der Gestaltung der Messersätze erreicht werden.
Um dies zu ermöglichen, bilden erfindungsgemäß bei einem Kuttermesser der behandelten Art mindestens zwei, axialsymmetrisch angeordnete und in einer gemeinsamen Ebene umlaufende Messerklingen eine Messereinheit, wobei jede Messerklinge mit mindestens einem axial eingesetzten Haltebolzen versehen ist, dessen die Klingenflächen beidseitig Überstehenden Teile in Bohrungen der anliegenden Haltescheiben einsteckbar sind.
Gegenüber den bisher versetzt zueinander angeordneten Messern ist nunmehr erreicht, daß der Messersatz bei der gleichen Anzahl von Messerklingen um eine Messereinheit kürzer wird bzw. daß vergleichsweise mehr Klingen auf der Messerwelle untergebracht werden können als bisher. Außerdem zeigt sich, daß der Pegel des Arbeitsgeräusches wesentlich niedriger liegt, da die Frequenz der Schnittfolgen nicht mehr so hoch ist. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß bei Anordnung von z.B. 24 Bohrungen mit einer Teilung von 15° in den Haltescheiben und in der Messereinheit ebensoviele Messerstellungen möglich sind, wobei die Haltebolzen bei der Montage des Messersatzes die gewünschte Lage der Messerklingen fixieren, bis die eigentliche Befestigung durch das übliche axiale Verspannen auf der Messerwelle erfolgt ist. Dadurch ist mit einfacheren Mitteln als im Hauptpatent eine größere Kombinationsmöglichkeit für die Bildung von Messersätzen erreicht.
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Durch die schon erwähnte hohe Schnittfolgenfrequenz treten in den Messerklingen entsprechende Schwingungsbeanspruchungen auf. Diese können sich insbesondere im Übergangsbereich zwischen der Einspannstelle und dem freien Teil der Messerklingen kritisch auswirken, wobei die kraftschlüssige Haltewirkung durch Losrütteln geschwächt werden kann. Daraus ergibt sich eine weitere vorteilhafte Funktion der Haltebolzen, welche darin besteht, bei Ausführung der Messerklingeneinheit mit geöffnetem Messerfuß das Ausschleudern der losgerüttelten Klinge zu verhüten.
In diesem Sinne macht die Erfindung einen weiteren Vorschlag, wonach zwischen den Haltescheiben und den dazu gehörigen Messerklingen elastische, vorzugsweise kreisförmige, konzentrische, an den Messerklingenflächen satt anliegende, Stutzplatten eingespannt sind, deren Durchmesser größer als der Haltescheibendurchmesser ist, und welche so ausgelegt sind, daß sie eine schwingungsdämpfende Wirkung auf die Messerklinge ausüben.
Durch die schwingungsdämpfende Wirkung ist die Gefahr einer Lockerung der Einspannwirkung im Messerkopf wesentlich verringert. Außerdem wird durch die Stutzplatten einer Bildung von Schwingungsknoten im Bereich des Überganges in die Einspannstelle entgegengewirkt, so daß die bisherigen Schwingungsbrüche der Messerklingen nicht mehr auftreten können. Um dieser Gefahr zu begegnen wurde bisher eine entsprechende große Messerdicke vorgesehen. Durch die Verwendung der er-
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findungsgemäßen Stützplatten können nunmehr die Klingen etwas schwächer ausgeführt werden, was sich bezüglich der auftretenden Fliehkraft, der Lagerbelastung, der Wärmeableitung und den Beschaffungskosten günstig auswirkt.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind, insbesondere bei Messern mit größerem Umlaufradius, für jede Messerklingeneinheit mehrere Stützplatten mit verschiedenen Durchmessern vorgesehen, welche so angeordnet sind, daß die Platten mit dem größten Durchmesser an der Messerklinge unmittelbar anliegen, während die kleineren sich jeweils an der vorhergehenden größeren Platte abstützen. Dabei können die Stützplatten mit verschiedener Stärke ausgeführt sein, so daß auch ihre Federkennungen verschieden sind, wodurch vor allem die in der Messerklinge auftretenden harmonischen Schwingungen gestört bzw. kompensiert werden.
Eine ähnliche Wirkung läßt sich auch dann erreichen, wenn die Stutzplatten erfindungsgemäß so ausgebildet sind, daß sich der Plattenquerschnitt in Richtung zur Messerschneide stetig oder abgestuft verjüngt.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen gegen Schwingungsbruche der Kuttermesser werden derartige Messeranordnungen auch für die neuerdings bevorzugte Bearbeitung von gefrostetem Fleisch besser geeignet als bisher, da hier die Gefahr der Schwingungsbrüche besonders groß ist. Außerdem kann mit wesentlich höheren, die Kutterzeit verkürzenden," Drehzahlen gearbeitet werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 die Ansicht einer Messereinheit, geschnitten nach A/A aus Fig. 2,
Fig. 2 den Schnitt B/B aus Fig. 1, Fig. 3 und 4 weitere Ausfuhrungsbeispiele.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird von einer Messerklingeneinheit 15 mit geöffnetem Klingenfuß 16 ausgegangen, wobei also die Einheit aus zwei Einzelklingen 17 und 18 dadurch gebildet wird, daß diese Klingen mit ihren Füßen 16 axial-symmetrisch auf der Messerwelle 6 befestigt sind. Hier ist ebenfalls der Aufnahmeteil der Messerwelle 6, z.B. als Sechskant ausgebildet, während der Nabenansatz 11 der Haltescheiben 4 kreisrund geformt ist.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die Haltescheiben 4 mit den an ihnen befestigten Messerklingen 15 auf den Sechskant der Messerwelle 6 dicht aneinanderliegend aufgesetzt und durch die Schraubenmutter 19 axial verspannt. Auch die formschlüssige Verbindung der Einzelklingen 17 und 18 ist, wie beim Hauptpatent beschrieben, durch die Vertiefung 10, und den Nabenansatz Π gewährleistet.
Dabei sind in vorliegender Ausführung zusätzlich kreisrunde Stützplatten 20 vorgesehen, welche zu beiden Seiten der Messerklingen 17,
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18 dicht anliegen und aus elastischem Werkstoff hoher Festigkeit, z.B. Federstahl, bestehen. Diese Platten werden von den Haltescheiben 4 an die Messerklingen 17, 18 angepresst und schaffen einen schwingungsdämpfenden Übergang zwischen dem freien Klingenteil und den Einspannstellen. Der Durchmesser der Stützplatten 20 soll zweckmäßig nicht größer sein als der Durchmesser des kreisförmigen Klingenfußes.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, können auch mehrere aufeinanderliegende Stutzplatten 20, 20a, insbesondere bei größeren Messerklingen, eingesetzt werden. Die dabei angestrebte Wirkung der Schwingungsdämpfung wird dabei noch verstärkt, wenn diese Platten verschieden stark ausgeführt sind.
Anstelle von mehreren Stützplatten ist es auch denkbar, nur eine elastische Stützplatte 20 b (Fig. 4) zu verwenden, deren Querschnitt sich in Richtung zur Messerschneide stetig oder abgestuft verjüngt, so daß diese Platte an sich schon eine Federung mit stark gedämpftem Schwingungsverlauf aufweist.
Zur Lagefixierung der Messerklingen 17 bzw. 18 sind in jede Messerklingeneinheit mindestens zwei diametral angeordnete Haltebolzen 21 axial verlaufend derart eingepresst, daß der Bolzen zu beiden Seiten der Klinge übersteht. Bei der Montage der Messerklingeneinheiten werden die Haltebolzen in die Bohrungen 22 der Stützplatten und Haltescheiben 4 gesteckt, so daß eine formschlüssige Lagefixierung der den Messersatz
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bildenden Teile gewährleistet ist, wobei die Lage des Messersatzes bezüglich dem SchUsselrand S auch nach dem Nachschleifen unverändert bleibt.
Dabei ist es auch möglich, die Messerklingen entsprechend der Anzahl der Bohrungen 22, (vorzugsweise vierundzwanzig) in ebensovielen verschiedenen Lagen anzuordnen, so daß sich eine sehr vielfältige Kombinationsmöglichkeit ergibt.
Die Messerbefestigung nach der Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß sie bauliche und funktioneile Vorteile ergibt, die dem heutigen Bestreben nach Steigerung der Schnittgeschwindigkeit bzw. der Umlaufzahl des Messers weitgehend entgegenkommen.Dies ist darin begründet, daß Schwingungsbruche der Messer auch bei hohen Drehzahlen vermieden sind und die Blattstärke des Messers zugunsten der Fertigungskosten und einer Verringerung der umlaufenden Masse verkleinert werden kann. Außerdem werden auch Vereinfachungen bezüglich der Montage und neue vorteilhafte Möglichkeiten bei der variablen Zusammensetzung von Messersätzen erzielt.
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Claims (5)

Ansprüche
1. Kuttermesser fUr Fleischverarbeitung, wobei jedem Messer eine Haltescheibe zugeordnet ist, und wobei nach Patent ., (Patentanmeldung, Az.: P 22 42 778.7) die Messerschneide vor Beginn der Messerspitze endigt, so daß der Messerradius beim Nachschleifen der Schneide im Spitzenbereich unverändert bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei, axialsymmetrisch angeordnete und in einer gemeinsamen Ebene umlaufende Messerklingen (17, 18) eine
Messereinheit (15) bilden, wobei jede Messerklinge mit
(21) mindestens einem axial eingesetzten Haltebolzen versehen ist, dessen die Klingenflächen beidseitig Überstehenden Teile in Bohrungen der anliegenden Haltescheiben einsteckbar sind.
2. Kuttermesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Haltescheiben und den dazu gehörigen Messerklingen elastische, vorzugsweise kreisförmige, konzentrische Stützplatten (20, 20a, 20b) eingespannt sind, deren Durchmesser größer als der Haltescheibendurchmesser ist, welche an den Messerklingenflächen satt anliegen, und welche so ausgelegt sind, daß sie eine schwingungsdämpfende Wirkung auf die Messerklinge ausüben.
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3. Kuttermesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere bei Messern mit größerem Umlaufradius, für jede Messerklingeneinheit mehrere Stutzplatten (20, 20a) mit verschiedenen Durchmessern vorgesehen sind, welche so angeordnet sind, daß die Platten mit dem größten Durchmesser an der Messerklinge unmittelbar anliegen.
4. Kuttermesser nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt der elastischen Stützplatte (20b) in Richtung zur Messerschneide stetig oder abgestuft verjüngt.
5. Kuttermesser nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerfüße (16) Haltescheiben (4) und Stutzplatten (20, 20a, 20b) mit vorzugsweise vierundzwanzig Aufnahmebohrungen (22) für die Haltebolzen (21) versehen sind, die auf einem gemeinsamen Teilkreis im Abstand von 15° angeordnet sind.
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Leerseite
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3044632A1 (de) * 1980-11-27 1982-06-03 Fritz 7981 Vogt Knecht Messerkopf fuer fleischkutter
DE3617349A1 (de) * 1986-05-23 1987-11-26 Knecht Gmbh Maschbau Messerkopf fuer fleischkutter

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