DE2341326A1 - Mehrfarben bogenrotationsmaschine mit perforiereinrichtung - Google Patents

Mehrfarben bogenrotationsmaschine mit perforiereinrichtung

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DE2341326A1
DE2341326A1 DE19732341326 DE2341326A DE2341326A1 DE 2341326 A1 DE2341326 A1 DE 2341326A1 DE 19732341326 DE19732341326 DE 19732341326 DE 2341326 A DE2341326 A DE 2341326A DE 2341326 A1 DE2341326 A1 DE 2341326A1
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F19/00Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F30/00Devices for attaching coverings or make-ready devices; Guiding devices for coverings
    • B41F30/04Devices for attaching coverings or make-ready devices; Guiding devices for coverings attaching to transfer cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G7/00Auxiliary perforating apparatus associated with printing devices

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Description

ROLAND Offsetmaschinenfabrik Faber & Schleicher AG 605 Offenbach am Main
Mehrfarben Bogenrotatlonsmaschine mit Perforiereinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfarben Offsetdruckmaschine mit Einrichtung zum Perforieren oder Rillen von Bogen durch auf einen Zylinder eines Druckwerks wahlweise aufklebbare Perforierstreifen,
Es ist bereits durch die US-PS 3 224 367 bekannt, Perforationen durch ein gegenüber dem Druckzylinder an-, und einstellbares Perforierrad herzustellen. Hier können aber beispielsweise nur Längsperforationen erzeugt werden.
Weiterhin ist es bekannt, Perforierstreifen auf den Gegendruckzylinder und zwar in Zylinderachs- und -umfangsrichtung zu kleben und den durch das elastische Gummituch des GummiZylinders gestützten Bogen zu perforieren. Die Perforierstreifen müssen aber auf den oftmals schlecht zugänglichen und nicht demontierbaren Gegendruckzylinder aufgebracht werden. Ebenso ist die richtige Lage der Streifen auf dem Druckzylinder nur durch genaue Messungen zu finden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Umrüstung eines Druckwerks einer Mehrfarbenmaschine vom Druck auf Perforieren zu beschleunigen und die Genauigkeit der Perforation zu erhöhen. Nach einer speziellen Aufgabe soll
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insbesondere die Möglichkeit geschaffen werden, sich kreuzende Perforationen kostensparend in einem Druckwerk durchzuführen.
Diese Aufgab· wird durch die Anordnung einer leicht lösbaren und austauschbaren Folie auf dem Umfang des Gegendruckzylinders und die Befestigung der Perforierstreifen auf dem Gummituch eines GummiZylinders des Druckwerks gelöst. Die Folie, mit der der Druckzylinder bespannt ist, kann - falls gedruckt werden soll - eine Kupferplatte oder* ein hartes Gummituch sein, die bzw. das zwecks Umrüstung auf Perforieren durch ein Gummi- oder Spezialtuch ersetzt wird. Die Perforierstreifen werden außerhalb der Maschine maßgenau auf das Gummituch befestigt.
In einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist bei einem Druckwerk in 5-Zylinderbauart der erste Gummizylinder Perforierstreifen zur Erzeugung einer Längsperforation und der zweite Gummizylinder Perforierstreifen zur Erzeugung einer Querperforation auf. Durch diese Anordnung können in einem einzigen Druckwerk sich kreuzende Perforationen auf einem Bogen erzeugt werden, ohne daß im Kreuzungspunkt eine Unterbrechung in der einen oder in der anderen Perforationsrichtung in Kauf genommen werden müßte. Dies wäre aber der Fall, wenn man der bisher geübten Praxis folgend die Perforierstreifen auf den Druckzylinder aufkleben würde. Da die Perforierstreifen aus Gründen der Festigkeit eine bestimmte Breite aufweisen und im Falle sich kreuzender Streifen Jeweils nur ein Streifen durchgeführt werden kann, würde sich für die andere Perforierrichtung eine Unterbrechung der Perforation in der Größe der Streifenbreite ergeben. Dieser Nachteil wird durch Anordnung der Streifen auf dem Gummizylinder umgangen.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Greiferaufschlagleiste für die Druckzylindergreifer aus ihrer festgelegten genau einstellbaren Normallage derart verschwenkbar, daß ein Ende der auf den Druckzylinderumfang aufzuspannenden Folie in Eingriff mit einer ebenfalls im Zylinderkanal angeordneten Befestigungsvorrichtung verbringbar ist. Die Lage der Greiferaufschlagleiste ist somit unabhängig von der Dicke der aufgespannten Folie.
Zur Bewerkstelligung eines schnellen Auswechselns der Folie besteht die Befestigungsvorrichtung aus wenigstens einem Winkeleisen, das mit einem Schenkel auf dem Boden des Zylinderkanals sich abstützend durch ein Schraubelement entgegen der Kraft einer Feder verschwenkbar ist, wobei der andere Schenkel des Winkeleisens ein Ende der Folie erfaßt und die Folie damit auf dem Zylinderumfang befestigbar ist.
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Die Erfindung wird anhand anliegender Zeichnung eingehend beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Mehrfarben- Bogenro tat ions druckmaschine , deren letztes Druckwerk als Perforierwerk ausgebildet ist,
Fig. 2 die beim Perforieren beteiligten Druckwerkszylinder der letzten Druckeinheit,
Fig. 3 das Gummituch eines Gummituchzylinders mit darauf quer aufgeklebten Perforierstreifen,
Fig. k das Gummituch eines Gummituchzylinders
mit darauf längs aufgeklebten Perforierstreifen,
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Kanal des Druckzylinders,
Fig. 6 die Draufsicht auf den Druckzylinder gemäß Fig. 5,
Fig. 7 einen Ausschnitt gemäß der Linie VII-VII in Flg. 6 und
Fig. 8 ein Detail gemäß der Linie VIII-VIII in Fig. 7
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Die Druckmaschine nach Fig. 1 besteht aus drei Druckwerken in 5-Zylinderbauart; es können demzufolge Sechsfarbendrucke hergestellt werden, da in jedem Druckwerk jeweils zwei Platten- und zwei Gummizylinder vorhanden sind. Das 3. Druckwerk kann aber ebenfalls wahlweise zum Perforieren verwendet werden. Dazu wird der Gununizylinder (4) bzw. dessen Gummituch (5) mit Perforierstreifen (6) beklebt. Ebenso kann der Gummizylinder (7) bzw. dessen Gummituch (8) mit Perforierstreifen (9) beklebt werden. Es ergibt sich der Vorteil, daß die Perforierstreifen auf dem Gummituch (5) in Querrichtung und auf dem Gummituch (8) in Längsrichtung aufgeklebt werden können, so daß sich kreuzende Perforierungen durchgehend ausgeführt werden können. Die Anordnung eines zusätzlichen Perforierstreifens (10) auf dem Gummituch (5) in Längsrichtung (siehe Fig. 3) würde den Bereich (ll) unperforiert lassen, was unbedingt vermieden werden muß. Der Druckzylinder (12) (Fig. 2) weist eine Spannvorrichtung auf, mit der wahlweise eine Kupferplatte - diese wird aufgespannt wenn gedruckt werden soll - oder ein elastisches Tuch auf den Druckzylinderumfang aufgespannt werden kann.
Die zu bedruckenden bzw. zu perforierenden Bogen (l4) werden durch im Kanal (15) des Druckzylinders (12) auf einer verschwenkbaren Greiferwelle (l6) angeordnete Greifer (l7) gehalten. Unterhalb der Greiferaufschlagleiste (l8) ist eine Befestigungsvorrichtung (19) zur Befestigung des mit zwei Verstärkungsleisten (20,2l) versehenen Endes (22) der Folie (13) vorgesehen. Die Befestigungsvorrichtung (19) besteht aus einem Winkeleisen (23)· das sich mit einem Schenkel (24) auf dem Boden des Zylinderkanals (15) abstützt. Der andere Schenkel (25) des Winkeleisens (23) ist hakenförmig
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ausgebildet und kommt mit der Leiste (2l) in Kontakt. Das Winkeleisen ist durch eine Blattfeder (26) entgegen dem Uhrzeigersinn und durch eine in den Zylinderboden eingeschraubte Schraube (27) im Uhrzeigersinn .verschwenkbar. Das andere Ende (28) der Folie (l3) ist durch Schrauben (29) auf einer Spannwelle (30) befestigt. Die Spannwelle (30) kann über ein Schneckenradgetriebe (5I152)(Fig. 6) entsprechend verdreht und damit die Folie auf den Zylinder fest aufgespannt werden.
Die Greiferaufschlagleiste (lö) ist in einem Bock (31) (s.a. Fig. 6), der durch Schrauben (32) auf dem Boden des Zylinderkanals (15) befestigt ist durch einen Bolzen (33) verschwenkbar gelagert. Die Greiferaufschlagleiste (l8) weist einen Vorsprung (3^) auf, in den eine Stellschraube (35) verdrehbar angeordnet ist. Durch Verdrehen der Stellschraube (35) entgegen dem Uhrzeigersinn kann die Greiferaufschlagleiste (18) um den Bolzen (33) entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden und damit das Ende (22) der Folie (13) in eine Führung (36) im Boden des Zylinderkanals (15) eingeführt und mit der Befestigungsvorrichtung (l9) in Kontakt gebracht werden. Die Normallage der Greiferaufschlagleiste (l8) wird durch die verstellbare Anschlagschraube -(57) bestimmt. Vor der Verschwenkung der Greiferaufschlagleiste (l8) ist aber eine Verschwenkung der auf der Greiferwelle (l6) angeordneten Greifer (17) notwendig.
Auf der Greiferwelle (l6) ist gemäß Fig. 6 ein Rollenhebel (37) festgeklemmt. Die Rolle (38) des Rollenhebels (37) rollt auf einer feststehenden Kurve (19) (siehe Fig. 7) ab, die so ausgebildet und angeordnet ist, daß die Greifer (l7) formschlüssig geschlossen und kraftschlüssig durch eine Feder (40) geöffnet worden. Die Zugfeder (kO) greift an einem auf der Greiferwelle (l6) veretifteten Hebel (4l) an, in den eine mit einer Skalierung versehene Schraube ikz) eingedreht
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ist, deren Fuß sich auf einem Vorsprung (43) des Roll.enhebels (37) abstützt. Durch Lösen der Klemmschraube (44) (Fig. 7) kann der Rollenhebel (37) auf der Greiferwelle (l6) lose verdreht werden und damit durch Verdrehen der Stellschraube (42) die Greiferwelle (l6) und damit die daran befestigten Greifer (17) gegenüber dem Rollenhebel (37) verstellt werden. Damit ist also eine Einstellung der Greiferdrücke möglich. Da zu Einstellzwecken nur geringe Verdrehung notwendig ist, ist an der Stellschraube ein Anschlag (46) (siehe Fig. 8) vorgesehen, der mit einem auf dem Hebel (4l) befestigten Anschlagklötzchen (4^) zusammenwirkt. Das Anschlagklötzchen (45) weist ein Langloch auf, so daß es nach Lösen der Schraube (47) in und außer Eingriff mit dem Anschlag (46) gebracht werden kann. Nach Wegschieben des Anschlagklötzchens (45) kann die Stellschraube (42) so weit entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht werden, daß die Greifer (17) ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn vollkommen aus dem Bereich der Defeatigungsvorrichtung für das Folienende verschwenkt werden kann.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Mehrfarben-Offsetdruckmaschine mit Einrichtung zum Perforieren oder Rillen von Bogen durch auf einem Zylinder eines Druckwerks wahlweise aufklebbare Perforierstreifen
    dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Gegendruckzylinders (12) eines Druckwerks (3) der Maschine mit einer leicht lösbaren und austauschbaren Folie (13) bespannbar ist und die Perforierstreifen (6,9) auf dem Gummituch (518) des GummiZylinders (4,7) befestigbar sind.
  2. 2.) Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Druckwerk in 5-Zylinderbauart der erste Gummizylinder (7) Perforierstreifen (9) zur Erzeugung einer Lä'ngsperf oration und der zweite Gummizylinder (4) Perforierstreifen (6) zur Erzeugung einer Querperforation aufweist.
    3-) Druckmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferaufschlagleiste (l8) für die Druckzylindergreifer (17) aus ihrer festgelegten und genau einstellbaren Normallage derart verschwenkbar ist, daß ein Ende (22) der auf den Druckzylinderumfang aufzuspannenden Folie (13) in Eingriff mit einer ebenfalls im Zylinderkanal (15) angeordneten Befestigungsvorrichtung (19) verbringbar ist.
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    k.) Druckmaschine nach Anspruch J
    dadurch gekennzeichnet daß die Befestigungsvorrichtung (19) aus wenigstens einem Winkeleisen (23) besteht, das mit einem Schenkel (24) auf dem Boden des Zylinderkanals (15) sich abstützend durch ein Schraubelement (2?) entgegen der Kraft einer Feder (26) verschwenkbar ist, wobei der andere Schenkel (25 Ϊ des Winkeleisens (23) ein Ende der Folie (13) erfaßt und die Folie (13) damit auf dem Zylinderumfang befestigbar ist.
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    Leerseite
DE19732341326 1973-08-16 1973-08-16 Mehrfarben-Bogenrotationsmaschine mit Perforiereinrichtung Expired DE2341326C3 (de)

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FR7428022A FR2240817B1 (de) 1973-08-16 1974-08-13
US497723A US3926118A (en) 1973-08-16 1974-08-15 Rotary printing press impression cylinder having clamping and sheet gripping devices
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Applications Claiming Priority (1)

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DE2341326B2 DE2341326B2 (de) 1976-12-09
DE2341326C3 DE2341326C3 (de) 1977-07-28

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FR2240817A1 (de) 1975-03-14
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