DE236011C - - Google Patents

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DE236011C
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Germany
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seat
grippers
paper
toilet
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/14Protecting covers for closet seats
    • A47K13/16Protecting covers for closet seats of single sheets of paper or plastic foil or film
    • A47K13/165Dispensers therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 236011 KLASSE 34 k. GRUPPE
WILHELM SCHMITZ und JOSEF SIMONS in HONNEFa. Rh.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche den Zweck hat, die über den Abtrittsitz für die Dauer der Benutzung gelegte Papierdecke nach der Benutzung durch Drehen eines Griffes in die Klosettschale zu befördern, ohne daß man nötig hat, sie mit der Hand zu berühren.
Die für die folgende Benutzung des Klosetts erforderliche Papierdecke wird beim Aufklappen ίο des Sitzes selbsttätig von einer stehenden Wand abgenommen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung der zur Ergreifung der Papierdecken dienenden Vorrichtung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den Sitz des Klosetts.
Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch das Klosett mit aufgeklapptem Sitz und dem an der Rückwand angebrachten Papierblock dar.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch das Klosett und eine Unteransicht des Sitzes in schematischer Darstellung.
Fig. 5 stellt die Ansicht einer Papierdecke dar und
Fig. 6 eine Teilansicht (schaubildlich) der zum Abheben der Papierdecke von dem Block dienenden Vorrichtung.
Das Grundsätzliche der Neuerung besteht in mehreren auf einer ringförmig angeordneten Welle W sitzenden Hebeln oder Greifern g, welche durch eine Drehung dieser Welle mittels des Handrades H3 eine gemeinschaftliche und völlig übereinstimmende Drehung um ungefähr 180 ° machen, wobei die auf diesen Hebeln liegende Papierdecke P (in Fig. 1 mit m, m bezeichnet) in die Klosettschale geworfen wird. Die Zurückbewegung der Greifer läßt diese in schmalen Schlitzen des Klosettdeckels verschwinden (Fig. 2).
Die biegsame Welle W (Fig. 1 und 2) liegt in einer Nut des Deckels C zwischen zwei aufeinandergelegten und verleimten Hölzern; sie wird durch einige Stifte a, b, c (Fig. 2) in ihrer Lage gehalten. Bei /> wird sie durch eine Bohrung K nach außen geführt und mittels Handrades H9 oder Hebels gedreht. An der auf dem hinteren Teile D des Sitzes C angeordneten Wand B (Fig. 3) hängen die aufeinandergelegten Papierdecken P mit den in Fig. 5 sichtbaren Ausschnitten A. Diese Papierdecken besitzen außerdem bei S1 und S2 je ein Loch, in welches sich die Stifte S3 und S4 beim Aufklappen des Sitzes C niederdrücken, so daß jedesmal die vorderste Papierdecke beim Niederlegen des Sitzes C mitgenommen wird.
Die Wirkungsweise der Stifte S3 und S4 geht aus Fig. 6 hervor. Blattfedern f1 und f2 drücken diese Stifte durch entsprechende OfE-nungen des Deckels hindurch, so zwar, daß die Stifte auf der oberen Seite des Sitzes um ein bestimmtes Stück hervorragen, welches beim Hochklappen des Sitzes in die mit Pappe verstärkten Öffnungen S1 und S2 der Papierdecke eindringt. Dadixrch wird jedesmal nur eine Schutzdecke erfaßt. Beim Niederdrücken des Klosettdeckels legt sich das längere Ende
des drehbar gelagerten Hebels h (Fig. 6) auf den Rand des Spülbeckens, wodurch das andere gabelartig gestaltete Ende dieses Hebels die zu einem U-förmig gebogenen Draht vereinigten Stifte S3 und s4 nach unten zieht, so daß sie in den Klosettsitz eintreten, wobei das Papier befreit wird und sich lose auf den Sitz legt.
Eine weitere Ausführungsform ist in schematischer Darstellung in Fig. 4 gezeigt. Die auf kurzen Wellenstücken w, w sitzenden Hebel g, g werden durch die Kegelrädchen r zu einer gemeinsamen Bewegung gezwungen, wenn das Handrad H1 oder H2 gedreht wird. Für denselben Zweck können die kleinen Kegel-
räder r durch Gelenke oder andere Übertragungsmittel ersetzt werden. Am einfachsten und mit unbedingter Sicherheit erfolgt jedoch die beabsichtigte Bewegung der Greifer unter Zuhilfenahme der biegsamen Welle (Fig. 2).
Es sei noch bemerkt, daß die bei L befindlichen Lappen während des Gebrauches in die Klosettschale hineinragen, wodurch bei der Spülung das sichere Hereinziehen der Schutzdecke in die Schäle wesentlich unterstützt wird, besonders wenn die Decken außerdem noch bei χ, χ (Fig. 5) aufgeschnitten sind. Die Lappen L müssen außerdem weit genug in die Klosettschale hineinragen, damit sie vom Wasserstrahl sicher getroffen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abheben eines auf dem Abtrittsitz liegenden Schutzblattes, dadurch gekennzeichnet, daß in Nuten des Abtrittsitzes rund um die Öffnung herum Greifer (g) angeordnet sind, die mittels einer gemeinsamen biegsamen Welle (W, Fig. 2) nach innen geschwenkt werden können, wobei sie das Schutzblatt ergreifen und in den Trichter befördern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (g) statt auf einer biegsamen Welle (W) auf mehreren durch Kegelräder (r) miteinander verbundenen starren Wellen (w, Fig. 4) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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