DE2363230C3 - Vorrichtung zum Aufdrucken von Kontroll- und Steuermarken auf Gegenstände, wie Flaschenverschlüsse - Google Patents

Vorrichtung zum Aufdrucken von Kontroll- und Steuermarken auf Gegenstände, wie Flaschenverschlüsse

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DE2363230C3
DE2363230C3 DE19732363230 DE2363230A DE2363230C3 DE 2363230 C3 DE2363230 C3 DE 2363230C3 DE 19732363230 DE19732363230 DE 19732363230 DE 2363230 A DE2363230 A DE 2363230A DE 2363230 C3 DE2363230 C3 DE 2363230C3
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Marcel Octave Raconnay Gergy Pillon (Frankreich)
Original Assignee
Pont-A-Mousson S.A., Pont-A-Mousson, Meurthe-Et-Moselle (Frankreich)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufdrucken von Kontroll- und Steuermarken auf Gegenstände, wie Flaschenverschlüsse, bestehend aus einem
in cine"m Gehäuse angeordneten Druckwerk und einer mit einem Zählwerk verbundenen Abtasteinheit für die vorbeigeführten Gegenstände.
Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise aus der FR-PS 1349399 bekanntgeworden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist darin zu sehen, ein Druckwerk zum Aufdrucken von Kontroll- und Steuermarken auf Gegenstände nach dem Offsetverfahren auszubilden und zwar derart, daß kein unbefugter oder nicht registrierter Druck stattfinden kann.
Die aus der FR-PS 1349899 bekannte Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß sie nur absatzweise arbeiten kann. Sie soll darüber hinaus vollständig mechanisch arbeiten und ist daher schwerfällig und in der Herstellung teuer. Auch ihre Stückzahlleistung ist nicht sehr hoch.
Durch die Erfindung wird nicht nur die oben angegebene Aufgabe gelöst, sondern es worden auch die dem Stande der Technik anhaftenden Mängel überwunden.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Druckwerk als Offsetdruckwerk ausgebildet ist und Klischee- und Druckzylinder in einer abgeschlossenen Kammer angeordnet sind, die eine fensterartige Öffnung der Anlage einer Auftragwalze des Farbwerks an den Klischeezylinder und eine zweite fensterartige öffnung für den Druckvorgang des Druckzylinders aufweist und die Abtasteinheit aus zwei im Druckbereich in der Bewegungsbahn der Gegenstände hintereinander angeordneten Fühlern besteht, von denen einer unmittelbar an der Druckstelle vorgesehen ist und von den Fühlern ausgehende elektrische Schaltimpulse über eine Schaltung das Zählwerk betätigen. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind im Stromkreis der Abtasteinheit Elektromagnete vorgesehen, die unter Druck einer Feder stehende Druckausiöscher bei Abschaltung des Stromes freigeben.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Durch die Anordnung eines Farbwerkes, wie sie vom Offsetdruck her bekannt ist, wird erreicht, daß nur mehr rotierende Teile vorhanden sind, was zu einer bedeutenden Vereinfachung der gesamten Konstruktion führt. Darüber hinaus ergibt sich eine Verkürzung der Druckkadenz und eine Erhöhung der Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit. Da die Druckeinrichtung in einer eigenen, bis auf die zwei Fenster geschlossenen Kammer untergebracht ist, ist sie weitgehend jedem unbefugten Eingriff entzogen. Obwohl Offset-Maschinen z.B. aus der DL-PS 44578 bekannt sind, wurde dieses Druckprinzip bisher nicht zum Bedrucken von Gegenständen, wie Flaschenverschlüssen vewandt. Wie aus der FR-PS 1349899 bekannt ist, verwendete der Fachmann vorzugsweise einen mit seiner Stempelfläche auf die Größe des Flaschenverschlusses abgestimmten hin- und hergehenden Druckstock. Die Verwendung eines Offsetdruckwerkes zum Bedrucken von Gegenständen, wie Flaschenverschlüssen, kann daher nicht nahegelegen haben.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel, und zwar in
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Maschine zum Bedrucken metallischer FIa- «rhpnverschlüsse mittels eines Druckstocks oder Klischees;
Fig. 2 einen vergrößerten Teilschnitt durch die Maschine längs der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der elektronischen Unterordnung der Maschine.
Die wiedergegebene Maschine enthält einen festen Tisch 1 zur Aufnahme der Flaschen B. Der Tisch 1 ist mit einem vertikalen Ständer 2, einer Vorrichtung A zum Heranführen der Flaschen und einer Vorrichtung / zum Bedrucken verbunden.
Die Vorrichtung A zum Heranführen der Flaschen besteht aus einem Stern, d.h. aus einer Scheibe 3 mit Nuten 4 und ist über dem Tisch 1 parallel zu diesem angeordnet. Sie wird durch einen Motor 5 von dessen Abtriebswelle 6 und über eine Weile 8, an der die Scheibe 3 befestigt ist, in Umlauf versetzt.
Die Druckvorrichtung / ist fest mit dem Ständer 2 verbunden und über der Stelle angeordnet, an die die Scheibe 3 die zu bedruckenden Flaschen B transportiert; die Vorrichtung ist mittels einer nicht dargestellten Anordnung auf die unterschiedlichen Flaschengrößen in der Höhe einstellbar; sie ist eine Offset-Vorrichtung und umfaßt eine Unteranordnung oder Farbwerk £ zum Einfärben des zu druckenden Klischees, eine Unteranordnung D zum Aufdrucken des Klischees auf die Verschlüsse C sowie eine elektronische Unteranordnung F zum Abtasten der Verschlüsse und zum Zählen der Aufdrucke.
Die Unteranordnungen E und D zum Einfärben und Aufdrucken des Klischees sind in demselben Gehäuse 9 mit zwei nebeneinanderliegenaen und durch eine Wand voneinander getrennten Kammern angeordnet, von denen die eine Kammer 9° an ihrer Oberseite offen ist und die Unteranordnung E zum Einfärhen umschließt, während die andere Kammer 9* praktisch geschlossen und durch eine verplombte Wand 9" unzugänglich gemacht ist und die Unteranordnung D zum Bedrucken enthält.
Die Unteranordnung E zum Einfärben ist unbeweglich in der Kammer 9° des Gehäuses 9 angeordnet und enthält zwei parallele Stützplatten 10, zwischen denen eine an einer Seite offene Wanne 11 zur Aufnahme der Druckfarbe, eine den offenen Rand der Wanne 11 berührende Walze 12, eine durch eine herkömmliche, nicht dargestellte Vorrichtung so bewegte Walze 13 zum Übertragen der Druckfarbe, welche abwechselnd mit der Walze 12 und einer Walze 14 in Berührung gelangt, die ihrerseits eine die Druckfarbe verteilende Walze 15 und eine letzte, die Walze 14 berührende Walze 16 berührt, welche zum Einfärben des Klischees dient. Die Walze 14 wird durch den Motor 5 über einen Riemen 17, der sich um die Achse 14° legt, angetrieben, während die Walzen 13,15 und 16 um ihre versetzt angeordneten Achsen 13", 15° und 16" durch mindestens die sie berührende Antriebswalze 14 in Umlauf versetzt werden. Die Walze 13 wird in regelmäßigen Zeitabständen durch die Walze 14 mittels einer ebenfalls bekannten und nicht wiedergegebenen Vorrichtung in Umlauf versetzt. Die unbewegliche Unteranordnung E wird von der Achse 14" der Walze 14 getragen, welche durch die Wände des Gehäuses 9 hindurchführt und in der Kammer 9" zum einen mittels Halterungen 18, welche fest mit dem oberen Teil der Stützplatten 10 verbunden sind und an die Köpfe von Schrauben 19 stoßen, die in Vorsprünge 20 des Gehäuses 9 eingeschraubt sind, und zum anderen durch einen Zwischenträger 21 in ihrer Stellung gehalten wird, der die unteren
Teile der beiden Stützplatten 10 miteinander vcrbin- gemäß, so löst die Vorrichtung einen Alarm 39 aus
det und an eine mit dem Gehäuse 9 verschraubte und hält den Motor 5 an.
Schraube anstößt. Der erste Fühler 32 ist ebenfalls mit einem Flip-Die druckende Unteranordnung D befindet sich in Flop oder einem bistabilen Kreis 40 verbunden, der der Kammer 9fc des Gehäuses und besteht aus einer 5 auf Grund des von dem Fühler 32 erhaltenen Impulses das Klischee der zu druckenden Marke enthaltenden ein Signal über einen Ausgang 40" abgibt, es erfolgt Walze 23, die mit der Einfärbwalze 16 der Unteran- nun kein Signal über den zweiten Ausgang 40*. Ein Ordnung E über ein fenster 9d in Berührung steht, Signal für die Rückführung des Flip-Flop nach Null, durch welches die beiden Kammern miteinander in welches die Stellung des Signals am Ausgang des Verbindung stehen. Die Walze 23 steht auch mit einer 10 Flip-Flop umkehrt, wird durch eine Zelle oder ein Druckwalze 24 in Berührung, die etwas aus der Un- ODER-INCLUSIV-Tor 41 entweder durch einen von terseite des Gehäuses 9 durch ein Fenster 9' der Kam- dem elektromechanischen Zähler 37 erfolgten Impuls, mer 9* herausragt. Beiderseits der Druckwalze 24 und oder durch einen Sicherheitsschlüsselkontakt 42 gesenkrecht zu ihrer Achse sind zwei Walzenloschvor- geben. Der Ausgang 40" des Flip-Flop 40 ist mit einem richtungen angeordnet, die jeweils am Ende einer 15 zweiten Eingang des UND-Tores 36 und sein Ausgang Stange 25 einen das Löschen des Druckes bewirken- 40* mit einem Eingang eines UND-Tores 43 verbunden Gummifinger 26 aufweisen, welcher in einer mit den, dessen zweiter Eingang mit dem zweiten Fühler dem Gehäuse fest verbundenen Führung 27 gleitet, 33 verbunden ist.
wobei ein Elektromagnet 28 den Finger 26 gegen die Der zweite Fühler 33 ist noch zwischen diesem
Einwirkung einer Feder 29 vor der Walze 24 im Ab- ao zweiten Eingang des UND-Tores 43 mit einem dritten
stand hält. Die das Klischee tragende Walze 23 und Eingang des UND-Tores 36 verbunden. Die Aus-
die Druckwalze 24 werden über ihre Achsen 23' und gänge der Tore 36 und 43 sind über ein ODER-IN-
24" angetrieben, über die der Riemen 17 läuft. CLUSIV-Tor 44 mit einer die Maschine anhaltenden
Die elektronische Unteranordnung F ist, mit Aus- Warnvorrichtung 45 verbunden. Die Vorrichtungen nähme eines Drehzahlmessers für den Motor und 25 39 und 35 zur Warnung und Stillegung der Maschine zweier Fühler zum Abtasten der Flaschenver- können nur durch Betätigen des Sicherheitsschlüsselschlüsse C in einem Gehäuse 30 neben dem Ge- kontaktes 42 aufgehoben werden, durch das die Mahäuse 9 vorgesehen und durch einen verplombten schine wieder in Betrieb gesetzt werden kann. Deckel verschlossen und somit unzugänglich. Der Die Maschine arbeitet wie folgt: Motordrehzahlmesser ist ein Tachogenerator 31, wel- 30 Bei normalem Arbeiten ist die Unteranordnung E eher mit der Welle des Motors 5 verkeilt ist. Ein In- zur Einfärbung des Klischees in der Kammer 9° des duktionsfühler 32 zum Abtasten eines Flaschenver- Gehäuses 9 vorgesehen, wobei die Stellschraube 22 Schlusses C ist unterhalb des Gehäuses in der Nähe so eingeschraubt ist, daß die Einfärbungswalze 16 mit des Fensters 9r und der Druckwalze 24 vorgesehen. der das Klischee tragenden Walze 23 in Berührung Der Abtastbereich des Fühlers 32 befindet sich ge- 35 kommt. Die Flaschen B mit den Metallverschlüssen C genüber der Richtung S, in der der zu bedruckende werden durch die Nuten 4 des Sternes Z unter die Flaschenverschluß C vorgeschoben wird, vor der Druckvorrichtung geführt, der von dem Motor 5 an-Druckwalze 24, um die Verschlüsse unmittelbar vor getrieben wird. Der Motor 5 treibt auch die Walzen ihrem Bedrucken abzutasten. Ein zweiter Induktions- 14, 23 und 24 an. Dadurch entnimmt die Walze 12, fühler 33 ist neben dem Fühler 32 senkrecht unter 40 durch die Walze 14 in Umlauf versetzt, Druckfarbe der Achse der Druckwalze 24 so angeordnet, daß er aus der Wanne 11 und überträgt diese Farbe auf die die Verschlüsse im Augenblick des Bedrückens abta- Walze 14 mit Hilfe der Übertragungswalze 13, wobei sten kann. die Walze 15 einen kontinuierlichen Film der Druck -
Außer den Fühlern 32,33 und dem Tachogenerator farbe auf die Walze 14 verteilt. Die Walze 14 überträgt
31 umfaßt die Unteranordnung einen monostabilen 45 die Druckfarbe auf die Einfärbwalze 16, welche nun Mischimpulsgeber 34 (Flip-Flop und Unifunktions- das Klischee einfärbt, das von der Walze 23 getragen verzögerungskreis), der einen an dem ersten Fühler wird. Die Walze 23 bringt nun einen Abdruck des
32 und darüber hinaus noch einen zweiten, an dem Klischees auf die Druckwalze 24 auf, die das Bild beim Tachogenerator 31 liegenden Eingang aufweist, der Hindurchlaufen durch das Fenster 9' des Gehäuses über einen ersten Ausgang 34* bei Auslösung durch 50 auf den Verschluß C aufdruckt.
den Fühler 32 ein zeitlich gesteuertes Signal, d. h. um- Bei der Heranführung des Metallverschlusses C an
gekehrt proportional zur Drehzahl des Tachogenera- den ersten Fühler 32 gibt dieser einen Impuls an den tors abgibt, dessen Spannung auf die Belastungsklem- monostabilen Impulsgeber 34 ab, der nun an seinem men des RC-Kreises des Impulsgebers übertragen Ausgang 34* ein Signal von einer Länge abgibt, das wird. Wird über den Ausgang 34" kein Signal abgege- 55 umgekehrt proportional zu der durch den Tachome- bern, so erfolgt ein solches über den zweiten Ausgang tergenerator 31 gemessenen Drehzahl ist; diese Si-34*. Der Impulsgeber 34 ist zum einen über seinen gnaDänge ist daher auch umgekehrt proportional zur Ausgang 34* n?'t einer Zelle bzw. einem elektroni- Vorschubgeschwindigkeit der Flaschen B, die von sehen UND-Tor 35 und zum anderen über seinen dem Motor durch den Stern 3 mitgenommen werden. Ausgang 34* mit einem Eingang einem anderen 60 Das Signal ist so lang, daß bei normaler Vorschubge-UND-Tor 36 verbunden. Der andere Eingang des To- schwindigkeit der Flaschen der Metallverschluß Cden res 35 ist mit dem zweiten Fühler 33 und sein Ausgang zweiten Fühler 33 erreicht, bevor das Signal zu Ende nth einem elektromagnetischen Impulszähler 37 ver- ist. Nunmehr liefert der Fühler 33 beim Vorbeigang bunden. Parallel zu diesem Zähler 37 ist eine elektro- des Verschlusses C einen Impuls, und zwar in dem niscfae Vorrichtung 38 angeordnet, welche überprüft, 65 Augenblick, in dem 1er Verschluß von der Walze ob der Zähler in der für sein Vorrücken erforderlichen bedruckt wird. Dieser Impuls vereinigt sich in dem Normalzeit auch ordnungsgemäß um eine Einheit UND-Tor 35 mit dem Signal am Ausgang 34" des vorgerückt ist; arbeitet der Zahler 37 nicht ordnungs- monostabilen Impulsgebers 34. Das Tor 35 gibt nun
einen Impuls ab, welcher den elektromechanischen Zähler 37 auslöst, so daß dieser eine Einheit weiter zählt. So wird bei jedem Aufdrucken eines Klischees bzw. einer Marke um eine Einheit weitergezählt.
Wird die Maschine in Betrieb gesetzt, ist das Flip-Flop so geschaltet, daß am Ausgang 40° kein Signal erfolgt, während ein solches am Ausgang 406 abgegeben wird. Wird ein Verschluß an den Fühler 32 herangeführt, so gibt dieser ein Signal an den bistabilen Impulsgeber ab, der kippt, wobei er ein Signal am Ausgang 40°, dagegen keines am Ausgang 40 abgibt. Wird der Verschluß an den Fühler 33 herangeführt, so gibt dieser ein Signal an das UND-Tor 36 ab, welches bereits ein Signal von dem Ausgang 40° des Flip-Flop, jedoch keines vor dem Ausgang 34'' des monostabilen Impulsgebers erhält, so daß das Tor 36 das Warnsignal 45 nicht auslöst.
Ist der elektromagnetische Zähler 37 um eine Einheit vorgerückt, d.h. also nachdem die Kapsel an den Fühler 33 herangeführt worden ist, so gibt dieser Zähler über das ODER-INCLUSIV-Tor 41 mit dem Flip-Flop 40 einen Impuls ab, der wieder die Ausgangsstellung einnimmt, um die nächste Zählung vorzunehmen, ohne dabei ein Warnsignal abzugeber!.
Die Inbetriebnahme der Maschine erfordert vor dem Bedrucken der Verschlüsse C ein mehrmaliges Drehen der Walzenanordnung, um eine ordnungsgemäße Einfärbung des auf der Walze 23 vorgesehenen Klischees und damit der Druckwalze 24 zu erhalten. Die Maschine muß daher auch arbeiten können, ohne daß sich das Zählwerk einschaltet, während das Arbeiten des Zählwerks unbedingt erforderlich ist, wenn ein Bedrucken eines Metallverschlusses vorgenommen wird. Das Vorhandensein der Fühler 32 und 33 ermöglicht die Erfüllung dieser Bedingung, da keine Zählung erfolgt, wenn die Fühler keine Impulse abgegeben, d.h. wenn keine Flaschen vorhanden sind; demgegenüber erfolgt eine Zählung durch den elektromechanischen Zähler 37, sobald Verschlüsse unter normalen Betriebsbedingungen abgetastet worden sind.
Die elektronische Unteranordnung F hat ebenfalls die Aufgabe, die Gefahr eines Betruges oder Irrtums bzw. eines Bedrückens ohne Arbeiten des Zählwerkes zu verhindern.
Tatsächlich würde, wenn aus irgendeinem Grunde der elektromechanische Zähler beim normalen Betrieb ausfiele, oder wenn die Drehzahl der Zählräder des Zählers sänke, beispielsweise durch Verschmutzen der Räder, die Vorrichtung 38 zur Überprüfung des normalen Zahlervorschubs einen Alarm geben und den Stillstand der Maschine bewirken.
Wollte man dagegen Flaschen in zur normalen Betriebsrichtung S umgekehrter Richtung einführen, so würde der Verschluß zuerst unter dem zweiten Fühler 33 und dann erst unter dem ersten Fühler 32 vorbeigeführt werden, se daß der Impuls des Fühlers 33 nicht mit dem normalerweise am Ausgang 34* abgegebene Signal des monostabilen Impulsgebers bei dessen Auslösung durch den Fühler 32 zusammenfällt; in diesem Fall könnte keine Zählung erfolgen, da sich das UND-Tor 35 nicht auslösen würde. Darüber hinaus würde der Impuls des zweiten Fühlers 33 mit dem Signal zusammenfallen, das von dem Flip-Flop 40 durch den Ausgang B abgegeben worden ist. Diese Signale gaben am Ausgang des UND-Tors 43 ein Signal ab, das dann den Alarm auslöst und den vollständigen Stillstand der Maschine mit Hilfe des ODER-Tors 44 veranlaßt. Die Maschine kann dann erst wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn der SicherhcHsschlüsselkontakt 4? wiederhergestellt ist, der ein Kippen des bistabilen Impulsgebers 40 bewirkt und dadurch das an seinem Ausgang 401" gegebene Signal unterdrückt.
Wenn der zu bedruckende Verschluß C zwar an
»ο dem ersten Fühler vorbeiläuft, bevor der den zweiten erreicht, jedoch zu langsam in bezug auf die vom Tachometergenerator 31 gemessene Geschwindigkeit, würde vom Fühler 33 kein Impuls mehr während des von dem monostabilen Impulsgeber 34 an seinem Ausgang 34" gegebenen langen Signals gegeben, da dieses von dem Fühler 32 abgegeben worden ist. In diesem Fall würde der von dem Fühler 33 gegebene Impuls erfolgen, während sich der monostabile Impulsgeber 34 in Ruhe befände, unter Abgabe eines
so Signalsam Ausgang34*. In diesem Augenblick würde auch ein Signal über den Ausgang 40° des Flip-Flop abgegeben werden, da dieses durch den Fühler 32 ausgelöst worden ist. Die drei vereinigten Signale würden nun das UND-Tor 36 auslösen und damit ei-
»5 nen Alarm sowie den Stillstand der Maschine mit Hilfe des ODER-Tors 44 bewirken. Eine Wiederinbetriebsetzung der Maschine und eine Ausschaltung des Alarms würde erst durch Betätigen des Sicherheitsschlusselkontaktes 42 bewirkt.
Schließlich ist es im Fall einer Stromunterbrechung unmöglich, ein Bedrucken von Hand durchzuführen, beispielsweise durch Drehen der Achse 14° der Walze 14 von Hand, da in diesem Fall die in dem Gehäuse befindlichen und mit normalem Strom gespeisten Elektromagneten 28 nicht mehr unter Spannung stehen und die Gummifinger 26, die von den Federn 29 zurückgedrängt worden sind, in den Führungen 27 gleiten und gegen die Druckwalzen 24 drücken, auf denen sie den ganzen Klischeeabdruck auslöschen.
Das Offset-Druckverfahren ermöglicht die Markierung der Verschlüsse auf kontinuierliche Weise. Die Druckvorrichtung ist einfach, da sie nur aus den umlaufenden Walzen besteht, ohne daß noch translatorisch bewegliche oder sich hin- und herbewegende
♦5 Teile erforderlich sind.
Steht die Maschine still, so kann die Unteranordnung £ zur Einfärbung des Druck-Klischees ohne weiteres gereinigt werden, da es genügt, die Schraube 22 abzuschrauben und die Stützplatten 10 zu entfer-
So nen, die die Walzen 12, 13, 14,15 und 16 sowie die
Wanne 11 für die Zufuhr der Druckfarbe mitnehmen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in einer Vereinfachung der mechanischen Teile der Maschine
auf Grund der Verwendung eines elektronischen Zählwerks, einer elektronischen Vorrichtung zum Abtasten dei Verschlüsse, zur Steuerung der Maschine und zur Auffindung unerlaubten Gebrauchs. Eine Weiterentwicklung der Erfindung bestünde darin, eine Druckfarbe auf der Basis eines unter Ein wirkung einer entsprechenden Bestrahlung sofort po- Ivmerisierenden Harzes zu verwenden. Um die Druckfarbe zu trocknen, würde es dann genügen, der Druckvorrichtung eine Bestrahlungsquelle nachzuschalten, die auf die Oberseite der Verschlüsse beim Austritt an der Unterseite der Vorrichtung gerichtet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609 684 311

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    L Vorrichtung zum Aufdrucken von Kontroll- und Steuermarken auf Gegenständen wie Flaschenverschlüsse, bestehend aus einem in einem Gehäuse angeordneten Druckwerk und eine mit einem Zählwerk verbundenen Abtasteinheit für die vorbeigeführten Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk als Offsetdruckwerk ausgebildet ist und Klischee- (23) und Druckzylinder (24) in einer abgeschlossenen Kammer (9 b) angeordnet sind, die eine fensterartige öffnung (9d) zur Anlage einer Auftragswalze (16) des Farbwerks (E) an den Klischeezylinder und eine zweite fensterartige Öffnung (9e) für den Druckvorgang des Druckzylinders (24) aufweist und die Abtasteinheit aus zwei im Druckbereich in der Bewegungsbahn der Gegenstände (B) hintereinander angeordneten Fühlern (32, 33) besteht, von denen einer unmittelbar an der Druckstelle vorgesehen ist und von den Fühlern (32,33) ausgehende elektrische Schaltimpulse über eine Schaltung (34, 35) das Zählwerk (37) betätigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Abtasteinheit Elektromagnete (28) vorgesehen sind, die unter Druck einer Feder (29) stehende Druckauslöscher (26) bei Abschaltung des Stromes freigeben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (34,35) ein erstes Schaltelement (34) aufweist, das Signale von einer Dauer erzeugt, die etwas oberhalb der Zeit liegen, die der Förderzeit eines Gegenstandes zwischen den zwei Fühlern (32,33) entspricht und der Eingang des Schaltelementes (34) mit dem ersten Fühler (32) verbunden ist und sein Ausgang mit dem Eingang eines UND-Gatters (35), dessen zweiter Eingang mit dem zweiten Fühler (33) und dessen Ausgang mit einem Zähler (37) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherheitskreis (36, 38 bis 45) der Abtasteinheit ein zweites Schaltelement (40) aufweist, das an einem Ausgang (40b) Signale erzeugt, wenn kein Impuls auf einem Eingang anliegt, der mit dem ersten Detektor (32) verbunden ist, und daß der Ausgang (AQb) des Schaltelementes (40) mit dem Eingang eines zweiten UND-Gatters (43) verbunden ist und dessen Ausgang mit einer Alarmeinrichtung (45) verbunden ist, die das Abschalten der Vorrichtung bewirkt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitskreis (36, 38 bis 45) einerseits ein drittes Schaltelement (40) aufweist, das Signale auf einem Ausgang (40a) erzeugt, wenn kein Impuls auf einem Eingang anliegt, der mit dem ersten Detektor (32) verbunden ist, und der andererseits ein viertes Schaltelement (34) aufweist, das nach Ablauf einer Zeit, über der Förderzeit des Gegenstandes zwischen den beiden Fühlern (32, 33) liegt, Signale auf einem Ausgang (346) erzeugt, nachdem auf einem Eingang, der mit dem ersten Fühler (32) verbunden ist, ein Impuls eingetroffen ist und die Ausgänge (40a und 34b) der zwei Schaltelemente und der zweite Detektor (33) mit den drei Eingängen eines dritten UND-Gatters (36) verbunden sind, d-ssei Ausgang zu einer Alarmeinrichtung (45) führt, dii ein Abschalten der Vorrichtung bewirkt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, ι oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicher heitskreis (36,38 bis 45) einen Wiedereinschalte] (42) aufweist, der mit dem zweiten Eingang de; dritten Schaltelementes (40) verbunden ist, da< über Ausgang (40a) keine Impulse liefert, solange kein Impuls auf diesen zweiten Eingang anliegt
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, f oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Zählwerkes (37) mit dem zweiten Eingang de« dritten Schaltelementes (40) verbunden ist, da< auf seinem Ausgang (40a) keinen Impuls liefen wenn kein Impuls auf dem zweiten Eingang anliegt-
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiedercinschalter (42) und der Ausgang des Zählwerkes (37) mit den beiden Eingängen eines ODER-Gatters (41) verbunden sind, dessen Ausgang mit besagtem zweiten Eingang des dritten Schaltelementes (40) verbunden ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten und dritten Schaltelemente zur Signalerzeugung aus einer bistabilen Einheit (40) bestehen, deren einer Eingang mit einem ersten Detektor (32) verbunden ist und deren zweiter Eingang mit dem Wiedereinschalter (42) und mit dem Ausgang des Zählwerks (34, 35, 37) über das ODER-Gatter (41) verbunden ist, und die beiden Ausgange (40a, 40i>) der bistabilen Einheit (40) von den Ausgängen des besagten dritten Schaltelementes und des besagten zweiten Schaltelementes gebildet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und vierte Schaltelement zur Signalerzeugung eine monostabile Einheit (34) bilden, deren Eingang mit dem ersten Fühler (32) verbunden ist und deren zwei Ausgänge (34a und 34b) von dem Ausgang des ersten Schaltelementes und dem Ausgang des vierten Schaltelementes gebildet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitskreis (36, 38 bis 45) ein Schaltelement (38) zur Überprüfung der Zählung aufweist, das mit den Klemmen des Zählers (37) verbunden ist und dessen Ausgang mit einer Alarmeinrichtung (39) verbunden ist, die ein Stillsetzen der Vorrichtung bewirkt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die monostabile Einheit (34) einen zweiten Eingang aufweist, über den die Dauei der Signale gesteuert wird und der mit einem Tachometerdynamo (31) verbunden ist, der mit dem Antriebsmotor (5) der Vorrichtung gekoppelt ist.
DE19732363230 1972-12-22 1973-12-19 Vorrichtung zum Aufdrucken von Kontroll- und Steuermarken auf Gegenstände, wie Flaschenverschlüsse Expired DE2363230C3 (de)

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FR7246070A FR2211878A5 (de) 1972-12-22 1972-12-22
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Publication Number Publication Date
DE2363230A1 DE2363230A1 (de) 1974-07-11
DE2363230B2 DE2363230B2 (de) 1976-06-10
DE2363230C3 true DE2363230C3 (de) 1977-01-27

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