DE2363428A1 - Emissionsfaktormeter - Google Patents
EmissionsfaktormeterInfo
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- G01J5/00—Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
- G01J5/0003—Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry for sensing the radiant heat transfer of samples, e.g. emittance meter
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Description
DEUTSCHE GUI/J?ON GmbH 2o31 GU
Frankfurt/Main 12. Dezember 1973
Emissionsfaktormeter
Die Erfindung betrifft eine aus einem Infrarotstrahler,
einem Infrarotempfänger und einem Gehäuse bestehende Anordnung zur Messung des
Emissionsfakiors £ von Infrarotlicht aussendenden
Flächen.
Es sind Emissionsfakfcormeter bekannt, bei denen
geheizte·Proben des Messobjektes über eine aufwendige optische Anordnung mit einem schwarzen
Körper der jeweils gleichen und genau geregelten Temperatur verglichen werden.
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Der Nachteil solcher Anordnungen liegt in ihrem
sehr hohen Aufwand, Weiterhin ist es nachteilig, dass zur Messung jeweils eine eigens vorbereitete
Probe verwendet werden muss.
Es stellt sich also die Aufgabe, ein möglichst
einfaches.Emissionsfaktormeter zu schaffen, das unmittelbar am Messobjekt anzuwenden ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Infrarotstrahler eine Lumineszenzdiode, der Infrarot—
empfänger ein auf die Wellenlänge des Strahlers angepasster Selektivempfänger ist, dass der Infrarotstrahler
sowie der Selektivempfänger nebeneinander
auf dem Boden des als Hohlraum ausgebildeten Gehäuses des Messkopfes angeordnet sind,
dass eine Strahlungsabschirmung den direkten Strahlungsaustausch zwischen dem Infrarotstrahler und dem
Selektivempfänger verhindert, und dass der Infrarotstrahler
und der Selektivempfänger durch Diffusorplatten abgedeckt sind.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass nunmehr ein besonderer und aufwendiger Vergleichsstrahler
entfallen kann. Da nämlich für undurchsichtige Körper der Emissionsfaktor E der Oberfläche
nach der Beziehung £ am. ^- fr (4)
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In eindeutigem Zusammenhang mit dem Reflexionsfaktor
r steht, kann als Vergleichsstrahler eine verspiegelte unbeheizte Oberfläche vor den Hohlraum
gebracht werden, die wegen IT «ä Y den
Emissionsfaktor £«· 0 hat. Dadurch werden,
da die Äbstrahlung des Spiegels E-f^O ist,
im wesentlichen nur Strahlungsanteile des im Messkopf angeordneten Infrarotstrahlers auf den
Empfänger geleitet. Wird anschliessend die Probe vor den Messkopf gebracht, dann entspricht die
Signalverringerung der Änderung des Reflexionsfaktors r und damit, wegen der Beziehung (i),
der Änderung des Emissionsfaktors C . Der Fehler der Messung, der aus dem Beitrag der Eigenstrahlung
der verspiegelten Fläche sowie auch aus den Strahlungs·
beitragen der Wandungen des Hohlraumes des Messkopfes
herrührt, ist dadurch vollständig bedeutungslos, dass die Strahlung der Lumineszenzdiode und
die Strahlungsaufnahme des auf den Strahler angepassten
Infrarotempfängers in einem sehr kleinen
Wellenlängenbereich liegt. Dadurch sind die Beiträge
des als schwarzer bzw. grauer Körper strahlenden Gehäuses und des Vergleichsstrahlers bei Zimmer-
oder Me&stemperatur um Grössenordnungen kleiner
als !<iie Strahlung der Lumineszenzdiode, denn ein
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schwarzer Körper, der im verwendeten Strahlungsbereich die Strahlungsdichte der Lumineszenzdiode
hätte, müsste eine um mehrere Grössenordnungen über der Messtemperatur liegende Temperatur haben.
Der Vorteil der Diffusorplatten liegt darin, dass geometrische Abweichungen des Vergleichsstrahlers
oder der Probenfläche von einer Planscheibe nicht mehr ins Gewicht fallen.
In der nachfolgenden Zeichnung sind weitere Einzelheiten der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Messkopf,
Fig. 2 eine Messanordnung.
Fig. 2 eine Messanordnung.
In Fig.1 ist ein Gehäuse 1 mit einem einseitig offenen Hohlraum 2 an seinem der Öffnung gegenüber
liegenden Boden mit zwei Hohlräumen 3 und 4 versehen, in denen eine Lumineszenzdiode oder eine
andere Art von selektivem Infrarotstrahler 5 und ein auf den Infrarotstrahler 5 abgestimmter Selektivempfänger
6 jeweils angebracht sind. Die Hohlräume 3 und 4 sind so tief, dass eine gegenseitige Abschirmung
gegen direkten Strahlungsübergang zwischen Infrarotstrahler und Selektivempfänger gewährleistet
ist. Vor den Infrarotstrahler 5 und den Selektivempfänger
6 sind Diffusorplatten 5o und 6o angeordnet.
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\ - ■. ■■■■ .
¥lrd die Oberfläche eines Körpers, also ein Strahler S vor die als MessÖffnung wirkende
Öffnung· des Hohlraumes 2 gebracht, dann wird die
Strahlungsabschirmung zwischen Infrarotstrahler und Selektivempfänger 6 aufgehoben, weil nunmehr
ein Teil der Strahlung des Infrarotstrahlers 5 von der zu messenden Fläche S auf den Selektivempfänger
6 reflektiert, also die gegenseitige Abschirmung zwischen Infrarotstrahler und Selektivempfänger
durch die vor der MessÖffnung liegende
Fläche überwunden wird.
Das im Selektivempfänger 6 entstehende und durch
Leitungen 7 einem Anzeigeinstrument zugeführte Signal ändert sich deshalb durch die eingebrachte
Fläche S.
¥ird vor der eigentlichen Messung eine verspiegelte Fläche mit /"**# A als Referenzfläche vor die Messöffnung
gebracht, dann ist ein erster Referenzpttnkt
auf dem Anzeigeinstrument festlegbar, der dem Emissionsfaktor £«sÖ entspricht. Die Änderung des
Signals nach dem Anlegen der Probe entspricht einer Änderung des Reflexionsfaktors durch die Probe
gegenüber dem Reflexionsfaktor der Referenzfläche und ist nach (i) unmittelbar als Änderung des
■--;-■ .,-■■' r -
Emissionsfaktors bestimmbar.
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Ein zweiter Referenzpunkt für β =» 4 ist dadurch
bestimmbar-, dass die Messfläclie unabgedeckt
bleibt (bzw. der Infrarotstrahler nicht eingeschaltet
wird). In diesem Fall wird keine Energie vom Infrarotstrahler auf den Empfänger übertragen,
und die offene Messfläche wirkt deshalb für den Selektivempfänger so, als sei sie mit einer Fläche
des Absorbtionsfaktors oL^a abgedeckt. Da jedoch
für strahlende Flächen im vorliegenden Fall die Beziehung <jCj= £ besteht, entspricht dieser Fall
einer Messung mit. einer Fläche des Emissions- ,
faktors £ =* A ·
In Fig.2 ist ein Anzeigeinstrument 8 über elektrische
Leitungen 7 mit dem mit einem Handgriff 9
versehenen Messkopfgehäuse 1 verbunden.
Das Anzeigeinstrument 8 ist unmittelbar in £—Werten
geeicht.
In einer besonders einfachen Ausführung der Anordnung
ist eine als Vergleichsstrahler verwendbare metallverspiegelte Fläche 1o im Gehäuse des
Anzeigeinstrumentes 8 angeordnet. Die erste Referenzmessung wird bei dieser Anordnung dadurch vorgenommen,
dass die Messöffnung des Messkopfgehäuses
vor die Fläche Io gesetzt wird.
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Claims (4)
1.J Aus einem Infrarotstrahler, einem Infrarotempfänger
und einem Gehäuse bestehende Anordnung zur Messung des Emissionsfaktors £ von Infrarotlicht
aussendenden Flächen, dadurch
gekennzeichnet , dass der Infrarotstrahler eine Lumineszenzdiode, der Infrarotempfänger
ein auf die Wellenlänge des Strahlers angepasster Selektivempfänger ist, dass der Infrarotstrahler
sowie der Selektivempfänger nebeneinander auf dem Boden des als Hohlraum ausgebildeten
Gehäuses des Messkopfes angeordnet sind, dass eine Strahlungsabschirmung, den direkten Strahlungsaustausch
zwischen dem Infrarotstrahler und dem Selektivempfänger verhindert, und dass der Infrarotstrahler
und der Selektivempfänger durch Diffusorplatten abgedeckt sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c Ix- η 'e ~bf, dass ein als
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— ο —
spiegelnde Fläclie ausgebildeter Vergleichsstrahler
vorgesehen und vor die Messfläche bringbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass
der Vergleichsstrahler am Messkopf angebracht und vor die Messöffiiung des Hohlraumes bewegbar
ist.
4. Anordnung nach Anspruch "I oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der Vergleichsstrahler am Gehäuse des Anzeigeinstrumentes
angebracht ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2363428A DE2363428A1 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Emissionsfaktormeter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2363428A DE2363428A1 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Emissionsfaktormeter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2363428A1 true DE2363428A1 (de) | 1975-07-03 |
Family
ID=5901347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2363428A Pending DE2363428A1 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Emissionsfaktormeter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2363428A1 (de) |
-
1973
- 1973-12-20 DE DE2363428A patent/DE2363428A1/de active Pending
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