DE237335C - - Google Patents

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DE237335C
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DE
Germany
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stop
ejector rod
ejector
chamber
cartridge case
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DENDAT237335D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/14Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on or within the bolt; Extractors per se

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 237335 KLASSE 72 h. GRUPPE
PAUL MAUSER in OBERNDORF a. N.
Auswerfvorrichtung für automatische Feuerwaffen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Auswerfvorrichtung für automatische Feuerwaffen, bestehend aus einer an der Kammer längsverschiebbar gelagerten Auswerferstange und einem am Gehäuse angeordneten, die Auswerferstange betätigenden Anschlag.
Von den bekannten Auswerfvorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die Erfindung vor allem dadurch, daß der von unten in die
ίο Auswerferbahn hineinragende Anschlag das obere Ende eines unter Federwirkung drehbar im Schloßgehäuse aufgehängten und in sich federnden Bügels bildet und die beiden zusammenwirkenden Flächen des Anschlages und der Auswerferstange oder eine von ihnen schräg gestaltet sind, derart, daß der Anschlag beim Auftreffen der Auswerferstange federnd nach hinten und unten ausweicht und die Auswerferstange nach erfolgtem Auswerfen der Patronenhülse über den Anschlag hinwegtritt.
Durch die Ausbildung der Auswerfvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung wird erreicht, daß das Auswerfen der Patronenhülse in der Stoßrichtung federnd erfolgt, ehe die Kammer ihre hintere Endstellung erreicht hat. Die Federung der Auswerfvorrichtung in der Stoßrichtung gewährt den Vorteil, daß die Beanspruchung und Abnutzung der Auswerfvorrichtung und der Patronenhülse wesentlich verringert und ein gleichmäßig tiefer Eingriff des Auswerfers erreicht wird.
Das Auswerfen der Hülse, bevor das Verschlußstück seine hinterste Endstellung erreicht hat, verhindert, daß die aus dem Magazin aufsteigende neue Patrone mit der auszuwerfenden Patronenhülse kollidiert, da letztere schon dann ausgeworfen werden kann, wenn das Verschlußstück noch über dem Magazin steht.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in einer Ausfuhrungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den hinteren Teil eines Gewehrs im Längsschnitt, zum Teil in Ansicht, wobei sich die Auswerfvorrichtung in der Aktionslage befindet, Fig. 2 einen entsprechenden Schnitt, wobei die Kammer ihre rückwärtige Endlage erreicht hat, Fig. 3 die Kammer in Vorderansicht und das Schloßgehäuse im Vertikalschnitt, Fig. 4 die Auswerferstange allein, in Seiten- und Oberansicht.
Der Auswerfer u ist in Form einer Längsstange an der Unterseite der Kammer k verschiebbar angeordnet und trägt an seinem vorderen Ende eine von hinten nach vorn aufsteigende Stoßschulter u1, welche durch eine entsprechende Rinne des Kammerkopfes nach außen über dessen Stirnfläche vortreten ! kann. Seine Betätigung erhält der Auswerfer durch einen Anschlag w2, der an dem oberen Schenkel eines unter dem Boden des Schloßgehäuses gelagerten federnden Bügels w sitzt, der mit seinem längeren unteren Schenkel um einen Zapfen drehbar in einer unteren Ausnehmung des Schloßgehäuses aufgehängt ist. Der Bügel w steht unter der Einwirkung einer in seinem rückwärtigen Ende eingelassenen Schraubenfeder w3, die den Bügel mit seinem Anschlag w2 in der Aktionslage hält.
Die vordere Fläche des Anschlages w2 ist. derart abgeschrägt, daß der Anschlag durch
die auftreffende Auswerferstange u nach hinten und unten verschoben wird. An Stelle der vorderen Anschlagfläche könnten auch die hintere Fläche der Auswerferstange oder beide Flächen entsprechend abgeschrägt sein.
Wenn beim Zurückgehen der Kammer k die Auswerferstange u auf den Anschlag w% trifft, wird sie geradlinig nach vorn gestoßen, wodurch die Patronenhülse ausgeworfen wird.
ίο Gleichzeitig weicht der Anschlag w2 federnd nach hinten und unten aus. Die Größe der Federkräfte und die Neigung der aufeinandertreffenden Flächen der Auswerferstange und des Anschlages sind derart bemessen, daß die Auswerferstange durch den Anschlag den zum ordnungsmäßigen Auswerfen der Patronenhülse erforderlichen Bewegungsimpuls erhält und sodann über den hierbei aus der Bahn der Auswerferstange herausgedrückten Anschlag hinwegtreten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Auswerfvorrichtung für automatische Feuerwaffen, bestehend aus einer an der Kammer längsverschiebbar gelagerten Auswerferstange und einem am Gehäuse angeordneten, die Auswerferstange betätigenden Anschlag, dadurch gekennzeichnet, daß der von unten in die Auswerferbahn hineinragende Anschlag das obere Ende eines unter Federwirkung drehbar im Schloßgehäuse aufgehängten und in sich federnden Bügels bildet und die beiden zusammenwirkenden Flächen des Anschlages und der Auswerferstange oder eine von ihnen schräg gestaltet sind, derart, daß der Anschlag beim Auf treffen der Auswerferstange federnd nach hinten und unten ausweicht und die Auswerferstange nach erfolgtem Auswerfen der Patronenhülse über den Anschlag hinwegtritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT237335D 1909-06-18 Active DE237335C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB190927376T 1909-06-18

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DE (1) DE237335C (de)
GB (1) GB190927376A (de)

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CH48240A (de) 1910-10-01
GB190927376A (en) 1910-04-14

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