DE241071C - - Google Patents

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DE241071C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 241071 KLASSE 42g. GRUPPEIl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft die elektromagnetische Einrückung eines Bildapparates oder eines zweiten Sprechapparates von einer Plattensprechmaschine aus und bestellt in der besonderen Ausbildung der Kontakteinrichtung, die jeden Stoß auf die Platte bei der Einrückung vermeiden soll. Zu diesem Zwecke ist die Kontaktstelle nicht auf der Sprechplatte, sondern auf dem Plattenteller angebracht, und zwar so, daß sie in einen Ring aus isolierendem Material eingelassen ist, auf dem die Kontakte des einrückenden Stromkreises schleifen. Der Übergang vom isolierenden Material zum leitenden hat nur einen minimalen, praktisch ganz wirkungslosen Wechsel im Schleifwiderstand zur Folge. Da aber die leitende Stelle bei jeder Plattenumdrehung mit den Schleifkontakten in Berührung kommt, muß dafür gesorgt werden, daß bei allen folgenden Berührungen kein Stromschluß mehr zustande kommt. Dies geschieht dadurch, daß der einrückende Strom sich selbsttätig unterbricht, indem der einrückende Arm zwei Kontakte des Stromkreises, die er bis dahin verbunden hat, freigibt. Die Maßnahme, den Kontakt nicht von der Sprechplatte, sondern vom Plattenteller geben zu lassen, hat zur Folge, daß man ein Merkzeichen zum richtigen Justieren der Platte benutzen muß, ζ. Β.
ein einfaches Loch in der Sprechplatte, wobei sämtliche Sprechplatten, die mit ein und derselben Matrize oder Form hergestellt worden sind, stets an derselben Stelle mit dem Loch versehen sind.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand ^veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Ansicht des Plattentellers von unten gesehen.
Fig. 2 ist ein teilweise im Schnitt dargestellter Aufriß der vollständigen, in Arbeitsbereitschaft befindlichen Kupplungsvorrichtung für einen Bild- und einen Sprechapparat.
Fig. 3 ist eine ebenfalls im Aufriß veranschaulichte Ansicht des sich auf den Bildapparat beziehenden Teiles der Kupplungsvorrichtung, in ihrer Ruhelage gedacht.
Die Unterlag- oder Tragplatte A des Sprechapparates trägt einen Stift a, der in ein Loch b, das in der Sprechplatte B angebracht ist, hineindringt.
Unter der Tragplatte A ist ferner ein Kranz C aus isolierendem Material, beispielsweise Hartfiber, Hartgummi 0. dgl., angeordnet, wobei j edoch in den isolierenden Kranz C an einer Stelle ein kleiner metallener Sektor D eingelegt ist.
An dem Gestell E des Sprechapparates sind zwei isolierte Bürsten c befestigt, die sich dauernd auf dem Kranz C auflegen. Hieraus ergibt sich, daß während der Drehung der Unterlag- oder Tragplatte A des Sprechapparates diese beiden Bürsten c beim Vorüber-
schreiten des metallenen Sektors D elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
Es sind außerdem die beiden isolierten Bürsten c in den für die Einrückung der Kupplung des Bildapparates bestimmten Stromkreis eingeschaltet, wie dies aus der Fig. 2 ersichtlich ist.
In dieser Figur bedeutet d den Einrückungselektromagneten, e seinen Anker und F den Einrückungshebel, der mit dem Antriebsorgan des Bildapparates mechanisch verbunden ist. Am oberen Teil des Hebels F ist ein Unterbrecher befestigt, der aus einer biegsamen metallenen Bürste f besteht, deren Enden zwei isolierten Kontakten g, g1 gegenüberstehen, die mit dem festen Rahmen des Apparates unverrückbar vereinigt sind.
Ist nun die Einrückungs- bzw. Verkupplungsvorrichtung eingestellt, d. h. in Arbeitsbereitschaft, wie sich dies aus der Fig. 3 ergibt, so wird die Tragplatte A der Sprechmaschine in Umdrehung gesetzt.
Tritt nun der metallene Sektor D mit den Bürsten c in Berührung, so gelangt der Strom der Elektrizitätsquelle S zu den Bürsten c, und es erfolgt hierbei der Stromschluß durch den Sektor D, ferner den Kontakt g, die Bürste f, den Kontakt g1 und schließlich den Elektromagneten d, so daß letzterer erregt wird und infolgedessen den Anker e anzieht, wodurch der Einrückungshebel F freigegeben und infolgedessen der Bildapparat in Gang gesetzt wird.
Nimmt jedoch der Hebel F seine Ruhestellung (Fig. 3) ein, so steht die Bürste f außer Berührung mit den feststehenden Kontakten g, g1, so daß bei den nächsten Drehungen der Tragplatte A und somit der Sprechplatte B der Strom nicht mehr hindurchfließt, wodurch eine Erhitzung des Elektromagneten verhindert wird. .

Claims (2)

Patent-An sprüche:
1. Einrichtung zur elektromagnetischen Einrückung eines Bildapparates oder eines zweiten Sprechapparates von einer Plattensprechmaschine aus, gekennzeichnet durch einen auf dem Plattenteller (A) angebrachten und an einer Stelle durch ein leitendes Stück (D) unterbrochenen Ring aus Isoliermaterial (C), auf dem die beiden Kontakte (c, c) des die Einrückung bewirkenden Stromkreises (S, c, d) schleifen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Einrückung bewirkende Stromkreis (S, c, d) zwei Kontakte (g, g1) besitzt, die nur durch ein Leitungsstück an dem die Einrückung bewirkenden Arm (F) miteinander in Verbindung stehen, so daß der Strom bei der Einrückung selbsttätig unterbrochen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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