DE2420548A1 - Brandwand-abschluss in form von feuerschutzelementen - Google Patents
Brandwand-abschluss in form von feuerschutzelementenInfo
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Description
- Brandwand-Abschluß in Borm von Feuerschutze lementen Die Erfindung bezieht sich auf einen Brandwand-Abschluß in Gebäuden in Form von Feuerschutzelementen zur Trennung von Räumen als Zwischenwandelemente, Tür- oder Torblätter.
- Es sind Feuerschutztore bekannt, die aus zwei plan-parallelen, plattenartigen Teilen bestehen, die zwischen sich einen Hohlraum einschließen, und bei denen die im Abstand zueinanderstehenden plattenartigen Teile aus selbsttragenden Isolierbauplatten bestehen, die seitlich in Blechprofilen gehalten sind und außenseitig mit Blechen abgedeckt sind. andere bekannte Feuerschutztore bestehen vorzugsweise aus einem Metallgehäuse und in diesem angeordneten Feuerschutzplatten, wobei der statisch die Tür tragende Teil aus mindestens einem Stahlprofilrahmen bzw. gerüst besteht, der mittig im Türblatt angeordnet ist, wobei auf diesen als Träger dienenden Rahmen, Isolierbauplatten und vorugsweise die den Außenmantel bildenden~ Bleche sowie die die Abschlüsse des Tores gebenden Metållprofile aufgesetzt sind.
- Derartige bekannte Feuerschutztore sind sehr aufwendig in der Konstruktion und der Herstellung und sie enthalten aufgrund ihrer Konstruktion eine'4nzahl von Wärmebrücken.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Feuerschutzelement in der Bors eines plattenförmigen Bauelementes zur Trennung von Räumen als Zwischewandelement oder als Tür- oder Torblatt zu schaffen, das eine einfache Konstruktion aufweist und daher auch mit möglichst geringem Aufwand herstellbar ist, und bei dem Wärmebrücken möglichst vollständig vermieden sind und darüber hinaus durch besondere Abschlußrshmen eine hervorragende Flammen- und Rauchabsperrung erreicht wird. Das Letztere spielt besonders bei Schiebetoren eine wesentliche Rolle.
- Nach der Erfindung ist ein Brandwand-Abschluß In Form von Feuerschutzelementen zur Trennung von Räumen als Zwischenwandelemente, Tür- oder Torblätter dadurch gekennzeichnet, daß ein plattenförmiges Element aus zwei, mit ihren allseits nach innen abgewinkelten Rändern ineinandergesetzten Blechkassetten besteht, zwischen denen mindestens zwei selbsttragende Platten aus feuerfestem Material, vorzugsweise im wesentlichen aus Asbest und Zement bestehend, angeordnet sind, deren Stärke etwas größer ist als die Breite des abgewinkelten Randes der inneren Kassette. Zwischen den übereinandergreifenden Rändern der Eassetten sind vorteilhaft Streifen aus feuerfestem Material angeordnet. Die in den Kassetten angeordneten Platten aus feuerfestem Material sind zweckmäßig an ihren Kanten von einem oder mehreren Streifen aus feuerfestem Material umgeben.
- Die Platten aus feuerfestem Material können auch im Abstand voneinander angeordnet sein und der Zwischenraum vorzugsweise mit Matten aus feuerfesten Fasern gefüllt sein. Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung sind auch mindestens die seitlichen Kanten des Zwischenwandelementes oder des Torblattes von Streifen aus feuerfestem Material umgeben. Bei der Verwendung als Schiebe- oder Hubtor ist das Torblatt an seinen Außenkanten von einem Rahmen umgeben, der aus verschieden geformten Profilen besteht, und zwar je einem Z-Profil an der Oberkante und an der Seitenkante der Einlaufgegenseite mit an der Mauerseite hochragendem Schenkel, einenU-Profil an der Einlaufseite mit das Torblatt zur Mauerseite überragendem, umfassendem Schenkel und einem Flacheisen an der Unterkante, das diese beidseitig überragt. Mit diesem Rahmen wirkt ein Abdichtrahmen zusammeln zur Anbringung an die Maueröffnung, der aus verschiedenen Profilen besteht, und zwar oben und an der Einlaufgegenseite aus Z-Profilen, deren freie Schenkel die Gegenschenkel am Torblatt übergreifen, an der Einlaufseite aus einem U-?rofil, in das der freie Gegenschenkel des U-Profils am Torblatt eingreift und einem U-Profil an der Unterseite zur Führung des Flacheisens zwischen seinen kurzen, hochragenden Schenkeln. Weiterhin ist ein zweiter Abdichtrahmen vorgesehen zum Abschluß der wanten des Mauerdurchbruchs gegen das weit überragende Torblatt, der aus Winkelprofilen besteht, deren lange Schenkel auf den Innenflächen des Durchbruchs zu befestigen sind und deren kurse Schenkel dicht vor der Torfläche nach außen abgewinkelt sind. Die verschiedenen Profile der Rahmen am Torblatt und der damit zusammenwirkenden Rahmen zur Anbringung an der Mauer und am Durchbruch sind -zorteilbaft eine oder sogar beidseitig mit Streifen aus feuerhemmendem Material belegt.
- Bei einem Schiebetor sind die an der Oberseite des Torblatts angeordneten Lauirollenhalterungen an Gewindestangen befestigt, die das gesamte Torblatt senkrecht durchdringend, an der Unterkante der Kassetten festsitzen.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Frontansicht eines Torblattes, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch ein solches Torblatt, Fig. 3 die Einlaufseite des Tores im waagerechten Schnitt, Fig. 4 die Einlaufgegenseite des Tores im waagerechten Schnitt, Fig. 5 die Oberkante des Tores im senkrechten Schnitt, Fig. 6 die Unterkante des Tores im senkrechten Schnitt.
- Fig. 7 in perspektivischer Darstellung und teilweise weggebrochen, die obere Ecke des Torblattes an der Einlauf seite mit Dichtungsrahmen Fig. 8 die Oberkante an der Einlaufgegenseite in perspektivischer Darstellung teilweise weggebrochen mit Abdichtungsrahmen, Figo 9 einen Schnitt durch eine Ausführungsform eines Torblatt tes, Fig.lO einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Torblattes, Fig.11 einen Schnitt durch eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines Torblattes.
- Das in Fig. 1 dargestellte Schiebetor verschließt mit seinem Torblatt 1 eine maueröffnung, die mit gestrichelten Linien 2 angedeutet ist. Das Torblatt selbst hängt an einer oberen Laufschienenführung 3, die mit Haltearmen 4 an der Wand über dem mauerdurchbruch 2 befestigt ist. Die Haltearme 4 sind derart ausgebildet, daß sie weit ausragen und das Torblatt 1 in einem Abstand von der Mauer 5 halten, der mindestens der Stärke des Torblattes entspricht, zweckmäßig aber noch etwas größer ist.
- Das Torblatt 1 selbst ist mit Rollenwagen 6 in der Rehienenführung 3 aufgehängt. $Diese Rollenwagen sind mit ihrer Laufrollenhalterung 7 an Gewindestangen 8 befestigt, die aus der Oberirante 9 des crbl&tte herausragen und das gesamte Torblatt von oben bis unten durchdringen und an ihrem unteren Ende fest mit den Metallteilen des Torblattes verbunden sind, die die Unterkante 10 bilden. Das Torblatt ist demnach also mit seiner Unterkante mit der Aufhängung verbunden.
- Wie schon aus den Zeichnungen der Figuren 1 und 2 ersichtlich, übergreift das Torblatt mit seiner Fläche die Begrenzungen des Mauerdurchbruches 2 sehr viel weiter als das bei be Schiebetoren üblicherweise der Fall ist ; die Gründe dafür werden weiter unten näher erläutert.
- Anhand der Figuren 9 bis 11 wird zunächst der eigentliche Aufbau des Torblattes erläuterts Bei den Ausführungebeispiel nach der Fig. 9. die einen Querschnitt eines Teiles eines Torblattes zeigt, ist zu erkennen, daß das Torblatt aus zwei kassettenför mig ausgebildeten Blechen besteht. Ein Blech 11 ist an seinen Kanten 12 abgewinkelt und bldet mit der Abwinklung 13 die Außenseite der Außenkanten des Torblattes. Ein Blech 14 ist an seinen Kanten 15 ebenfalls abgewinkelt, und zwer derart, daß es mit den Abwinklungen 16 geringere Abmessangen hat und in die Abwinklungen 13 des Bleches 11 einzuschieben ist. Bei dem Ausfübrungsbeispiel nach der Fig. 9, das eine sehr einfache Ausführung zeigt, sind die Abwinklungen derert bemessen, daß die nach dem Zusammensetzen numittelber aufeinanderliegen. Die beiden Bleche 11 und 14 bilden demnach Eassetten die Lneinandes zuschieben sind. In den Hohlraum zwischen den beiden Blechen 11 und 14 sind Platten 17 und 18 eingesetzt, die aus feuerfestem Material bestehen, beispielsweise aus Asbest und Zement. Diese Platten 17 und 18 sind selbsttragend. Nach dem Einsetzen der Platten 17 uwd 18 und dem Zusammensetzen der beiden Kassettenteile werden die einzelnen Teile durch Schrauben, Nieten, Kleben oder dergleichen miteinander verbunden.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach der 2mg. 10 sind ebenfalls zwei Blechkassetten ineinandergesetzt, die mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Die zwischen diesen Blechkassetten eingesetzten feuerfesten Platten sind jedoch in ihren Abmessungen kleiner gehalten und an ihren sämtlichen Außenkanten innerhalb der Blechkassetten von Streifen aus dem gleichen feuerfesten Material umgeben.
- In der Fig. 11 ist ein besonders bevorzugtes und vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des Aufbaues eines Torblattes nach der Erfindung dargestellt. Auch hier sind die gleichen Bezugszeichen für gleiche Teile verwendet. Die beiden Blechkassetten sind hier derart ausgebildet, daß zwischen den Abwinklungen 13 und 16 der Bleche 11 und 14 ein Abstand besteht, der von einem Streifen 21 aus feuerfestem Material ausgefüllt ist. Dieser Streifen 21 aus feuerfestem Material dient einerseits zur festen Verbindung der beiden Abwinklungen 13 und 16 miteinander und damit .zur zur festen Verbindung der beiden ineinandergesetzten Blechkassetten, andererseits verhindert dieser Streifen 21 aus feuerfestem Material eine Wärme leitung zwischen den Abwinklungen der Blechkassetten, so daß beispielsweise eine starke Erhöhung der Temperatur der Blechkassette 11 nicht durch Wärmeleitung infolge des unmittelbaren Kontaktes von Metallflächen der Abwinklungen 13 und 16 aufeinander, auf die Blechkassette 14 übergeleitet werden kann. Aus diesem Grunde ist auch die -kwinklung 16 derart bemessen, daß sie an ihrer kante keinen unmittelbaren Kontakt mit der Innenseite des Bleches 11 hat.
- Um eine Wärmefortleitung einerseits in der Abwinklung 13 abzuschirmen und andererseits eine Erwärmung der Abwinklung 13 von außen, beispielsweise durch dagegenschlagende Flammen, überhaupt zu verhindern, ist diese Abwinklung, die die Fläche der Außenkante des Torblattes bildet, auf ihrer Außenseite mit einem weiteren Streifen 22 aus feuerfestem Material belegt.
- Der Aufba@@ des Torblattes bei dem hier dargestellten Ausfüh rungsbeispiel im Innern, ist abweichend von den Ausfiuirungsbeispielen nach den Figuren 10 und 11 derart getroffen, daß zwei Platten 17 und 18 aus feuerfestem Material, die selbsttragend sind und auch mit weiteren Platten 17a und 18a verdoppelt sein können, zwischen sich einen Zwischenraum 23 freilassen, der entweder als isolierender Luftraum ausgenutzt wird oder aber mit einem Faservlies, beispielsweise aus Glasfasern oder Mineralwolle gefüllt sein kann.
- Ein nach diesem Ausführungsbeispiel aufgebautes Tor hat eine ganz hervorragende feuerdämmende Wirkung, einerseits durch den besonderen Aufbau des Isoliermaterials in seinem inneren andererseits durch die Vermeidung jeglicher Wärmebrücken an den Verbindungsstellen seiner metallischen Bestandteile. Bin das derartiges Torblatt, wie weiter unten beschrieben,/noch mit einem Rahmen aus verschiedenartig geformten Profilen zur Ab dichtung umgeben ist, ist in Figur 11 dargestellt, das ein derartiges Profil in Form eines weiten U-Profils an der Außenkante des Torblatts angeordnet ist. Das Profil 2n ist an dem Torblatt unter Zwischenlage von Streifen 25 und 26 aus feuerfestem Material angebracht, so daß seine metallischen Teile keine unmittelbare wärmeleitende Verbindung mit metallischen Teilen des Torblattes bzw. der Blechkasseten haben.
- Dieses Profil 24 des Abdichtrahmens kann nach einer vorteilhaften Weiterbildung teilweise oder vollstandig von isoliermaterial abgedeckt sein. Zu diesem Zweck sind zunächst vorteilhaft auf der Innenseite des überstehenden Teils des Profils Streifen 27 und 28 aus feuerfestem Material angebracht Weiterhin können auch auf der Außenseite Streifen 29 30 und 31 aus feuerfesten Material fest angebracht sein. Durch diese besondere Isolierung des Profils 24 des Abdichtrahmens wird nicht nur eine Erwärmung des Metalls dieses Profils durch unmittelbar beaufschlagende Flammen oder Wärme weitgehend verhindert, sondern es wird auch der Kontakt zu anderen erhitzten Metallteilen vermieden. Diese erhitzten Metallteile können beispettseise aus dem Gegenrahmen zur Abdichtung bestehen der in der Umgebung der Maueröffnung 2 fest angeordnet ist Eine Wärmeleitung wird durch diese Isolierung wirksam vermieden. Auch wenn das gesamte Torblatt aus mehreren Einzelelementen in Kassettenform zusammengesetzt ist, wie das bei großen Toren oft der Fall ist, weil die zu verarbeitenden Blechformate in handhabbaren Abmessungen gehalten werden Müssen, wird durch den vorbeschriebenen Aufbau jedes Einzelelementes bzw. jeder Kassette mit dazwischengelegten Streifen aus feuerfestem Material die Ausbildung von Wärmebrücken wirksam vermieden und damit auch die Weiterleitung von Erhitzung von der einen Seite des Tores auL die andere.
- Es wurde sco arauf hingewiesen, daß das Torblatt O die Maueröffnung 2 wesentlich weiter überdeckt als das sonst bei Schiebetoren überlicherweise der Fall ist Auch das Torblatt selbst ist in etwas größerem Abstand von der Mauer bzw. der Maueröffnung angeordnet. Diese Anordnung ist nach der Erfindung getroffen, um eine zusätzliche und bessere Abdichtung oder Abdämmung gegen Rauch und durchschlagende Flammen zu erreichen. Zu diesem zweck ist, die Außenkanten des Torblattes umgebend, ein Rahmen an dem Torblatt aus verschiedenartig geformten Profilen angebracht. Diesen Rahmen wirkt mit einem oder mehreren Rahmen zusaemsne die an der Mauer bzw der Maueröffnung anzuordnen sind.
- Entsprechaend der Figur 3 hesteht der Dahmen am Torblatt aus einem Z-Profil 32, das mit seinem Mittelteil auf der Seitenkante des Torblattes aufliegt und mit einem Schenkel gegen den Rand der Blattfläche anliegt. Der freie Schenkel 33 ragt etwa in der Ebene des Torblattes von diesem nach außen ab und greift in ein Rahmenprofil des äußeren Abdichtrahmens 34 ein, der im Abstand von der Maueröffnung 2 und diese umgebend anzuordnen ist. Dieses Abdichtprofil besteht nach dem Ausführungsbeispiel in Figur 3 aus einem Winkelprofil 35t das mit einem Schenkel an der Wand 5 befestigt ist und mit dem von der Wand abragenden Schenkel ein U-Profil 36 trägt, in dessen Öffnung der freie Schenkel 33 des Z-Profils am Torblatt in geschlossenem Zustand 34 des Torblattes eingreift. Der Abdichtrahmen/kann auch aus einem Gegen-Z-Profil bestehen, das mit seinem einen Schenkel gegen die Mauer 5 befestigt ist, mit seinem Mittelteil von der Mauer 5 abragt und mit einem freien Schenkel 37 den Schenkel 33 des Z-Profils am Torblatt übergreift. Es ist zu erkennen, daß durch diese Anordnung des Abdichtrahmens gewissermaßen eine Labyrinthdichtung geschaffen ist, die noch weiter und wirksamer verbessert wird durch einen weiteren Rahmen, der unmittelbar in die Toröffnung, dem Mauerdurchbruch 2 eingesetzt ist und aus Winkelprofilen 38 besteht. Die langen Schenkel der Winkelprofile sind in dem Durchbruch 2 befestigt und ragen gegen die Fläche des Torblattes vor. Dicht vor dieser Fläche sind die kurzen Schenkel 39 nach außen abgewinkelt, so daß nur ein sehr schmaler Durchtrittsschlitz zwischen diesem inneren Rahmen 38 und dem Torblatt besteht. Dieser Durchtrittsschlitz kann so schmal gehalten sein, daß sich von dem Torblatt. abrangende Teile, wie beispielsweise der Schenkel 33 des Z-Profils 32 beim Öffnen des Tores noch gerade frei daran vorbei bewegen können.
- Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu erkennen, daß durch den inneren Rahmen 38 ein beispielsweise aus der Maueröffnung 2 herausgedrückter Rauch bzw. Flammen nur sehr stark gehindert in den Raum hinter diesem Rahmen 38 hindurchdrücken können. Ein weiteres Durchschlagen oder Durchdrücken wird verhindert oder zumindest bis zur Unschädlichkeit abgeschwächt durch die Abdichtung, die von den gegeneina derstehenden Schenkeln 33 und 37 an der Einlaufseite des Torblattes gebildet wird. Die einzelnen freistehenden Schenkel der Profile können ganz oder teilweise an ihren Außenflächen mit Streifen aus feuerfestem Material belegt sein, wie das bei 40 angedeutet ist und in Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach Figur 11 im einzelnen näher erläutert wurde.
- An der Einlaufgegenseite entsprechend Figur 4 ist an der Außenkante des Torblattes der Rahmen aus einem U-Profil 41 gebildet, das gegen die Mauer 5 hin über das Torblatt hinausragt und mit seinem freien Schenkel 42 in ein U-Profil 43 des Abdichtrahmens eingreift. Dieses U-Profil 43 ist mit einem etwas verlängerten Schenkel auf der Mauer 5 befestigt, und zwar im großen Abstand von der Kante des Mauerdurchbruchs 2 Die Basis des U-Profils 43 ragt von der Mauer ab und der freie Schenkel dieses U-Profils hintergreift den freien Schenkel 42 des U-Profils, das an dem Torblatt festsitzt. Es ist erkennbar, daß auch hier eine doppelte labyrinthähnliche Dichtung erreicht wird. Dieser Dichtung in Richtung auf den Mauerdurchbruch 2 vorgeordnet ist eine Vordichtung in Form des Rahmens 38, 39, der schon in Zusammenhang mit der Figur 3 im einzelnen beschrieben wurde.
- An seiner Oberkante ist der das Torblatt umgebende Rahmen als Z-Profil 44 entsprechend der Figur 5 ausgebildet. Der Mittelteil und der äußere Schenkel dieses Z-Profils umgreifen die Außenkante und den äußeren Rand des Torblattes, während ein Teil des Mittelteils dieses Z-Profils nach innen gegen die Mauer 5 vorsteht und den nach oben stehenden freien Schenkel 45 trägt.
- Dieser freie Schenkel 45 wird von dem Mittelteil und dem äußeren freien Schenkel 46 eines Z-Profils 47 dichtend übergriffen.
- Dieses Z-Profil 47 bildet den oberen Teil des Abdichtrahmens, der auf der Mauer 5 im Abstand von der Kante des Mauerdurchbruchs 2 befestigt ist Auch hier ist unmittelbar an dem Mauer durchbruch ein in Figur 5 nicht gezeigter, jedoch aus der Dar stellung der Figur 8 zu entnehmender Rahmenteil 38, 39 als Vor-Dichtung angeordnetE wie das in Zusammenhang mit den Figuren 3 und 4 schon erläutert wurde Zu dessen Figuren 5 bis 5 sind die perspektivischen DarstellungXnach den Figuren 7 und 8 eine zusätzliche Verdeutlichung der Ausbildung und Anordnung sowie Wirkung der einzelnen Rahmen und Rahmenteile am Torblatt und Mauer bzw. Maueröffnung.
- Entsprecheni der Fig. 6 ist das Torblatt an seiner Unterkante mit einem aufgesetzten Flacheisen 48 versehen, das nach beiden Seiten über die Oberflächen des Torblattes hinausragt. Dieses Flacheisen 48 dient gewissermaßen als Ankerplatte und Führung in den etwa U-förmigen Profilen 49 unmittelbar beiderseits der Durchbruchöffnung 2 und auch als Halterung und Verankerung für die Gewindestangen 8, an denen das gesamte Torblatt aufgehängt ist.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Brandwand-Abschluß in Fsrm von Feuerschutzelementen zur Trennung von Räumen als Zwischenwandelemente, Tür- oder Torblätter, dadurch gekennzeichnet, daß ein plattenförmiges Element aus zwei, mit ihren allseits nach innen abgewinkelten Rändern (13, 16), ineinandergesetzten Blechkassetten (11, 14) besteht, zwischen denen mindestens zwei selbsttragende Platten (17, 18) aus feuerfestem Material, vorzugsweise im wesentlichen aus Asbest und Zement bestehend, angeordnet sind und deren Stärke etwas größer ist als die Breite des abgewinkelten Randes (16) der inneren Kassette.2.) Brandwandbschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den übereinandergreifenden Rändern (13, 16) der Kassetten, Streifen (21) aus feuerfestem Material angeordnet sind.3.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kassetten angeordneten Platten (17, 18) aus feuerfestem Material an ihren Kanten von einem oder mehreren querliegenden Streifen (19, 20) aus feuerfestem Material umgeben sind, 4.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Platten ¢179 18) aus feuerfestem Material im Abstand voneinander angeordnet sind und der Zwischenraum (23) vorzugsweise mit netten aus feuerfesten Fasern gefüllt ist.5.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die seitlichen Kanten (13) von Streifen (22) aus feuerfestem Material umgeben sind.6.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1 und/oder 4, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Bleche und die einzelnen dazwischenliegenden Schichten durch Schrauben und/oder Nieten und/oder Kleber miteinander verbunden sind.7.) Brandwand-Abschluß nach Anpsruch 1 als ein- oder mehrteiliges Torblatt für Schiebetore, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberkante ein Z-Profil (44) angeordnet ist, dessen hochstehender Schenkel (45) das Torblatt auf der Mauerseite überragt und in ein, im Abstand über dem Nauerdurchbruch (2) angeordnetes Z-Profil (47) eines Abschlußrahinens eingreift und mit diesem eine Labyrinthdichtung bildet.8.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1 und 7 als Torblatt für Sciiiebetore, dadurch gekennzeichnet, daß an der Seitenkante der Einlaufseite ein Z-Profil (32) angeordnet ist, dessen vom Torblatt abragender Schenkel (33) in ein, im Abstand von dem Nauerdurchbruoh (2) angeordnetes Z-Profil (34) eines Abschlußrahmens eingreift und mit diesem eine Labyrinthdichtung bildet 9,) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1 und 7 als Torblatt für Schiebetore, dadurch gekennzeichnet, daß an der Seitenkante der Einlaufgegenseite ein U-Profil (45) angeordnet ist, dessen das Torblatt zur Mauer hin überragender Schenkel (42) in ein im Abstand von dem Mauerdurchbruch (2) angeordnetes U-Profil t45) eines Abschlußrahmens eingreift und mit diesem eine Labyrinthdichtung bildet.10.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1 und 7 als Torblatt für Schiebetore, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterkante ein, das Torblatt beidseitig überragendes Flacheisen (48) angeordnet ist, das zwischen die beiden hochragenden kurzen Schenkel einer U-Schiene (49) eines Äbschlußrahmens eingreift.11). Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1 als ein- oder mehrteili= ges Torblatt für Schiebetore, dadurch gekennzeichnet, daß das Torblatt an seinen Außenkanten von einem Rahmen umgeben ist, der aus verschieden geformten Profilen besteht, und zwar je einem Z-Profil (32, 44), an der Oberkante und an der Seitenkante der Einlaufseite mit an der Mauerseite hochragendem Schenkel (33, 45), einem U-Profil (41) an der Einlaufgegenseite mit das Torblatt zur Nauerseite überragendem, umfassendem Schenkel (42) und einem Flacheisen (48) an der Unterkante, das diese beidseitig überragt.12.) Brandwand-Abschiuß nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen Äbdichtrahmen zum Zusammenwirken mit dem, das Torblatt (5) umgebenden Rahmen zur Anbringung an die Maueröffnung (2), der aus verschiedenen Profilen besteht, und zwar oben und an der Einlaufseite aus Profilen (34, 47), deren freie Schenkel (37, 46) die Gegenschenkel (33, 45) an Torblatt übergreifen, an der Einlaufgegenseite aus einem U-Profil (43), in das der freie Gegenschenkel (42) des U-Profils am Torblatt eingreift, und einem U-Profil (49) an der Unterseite zur Führung des Flacheisens (48) zwischen seinen kurzen, hochragenden Schenkeln.13.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen zweiten Abdichtrahmen zum Abschluß der Kanten des mauerdurchbruchs (2) gegen das weit überragende Torblatt (1), bestehend aus Winkel-Profilen (38), deren lange Schenkel auf den Innenflächen des Durchbruchs (2) zu befestigen sind und deren kure Schenkel (39) dicht vor der Torfläche nach außen abgewinkelt sind.14.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -net, daß die das Torblatt überragenden Teile der Profile (32, 41, 44) des Rahmens ein- oder beidseitig mit Strsifen (28 bis 31) aus feuerhemmendem Material belegt sind.15.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 12 und/oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Schenkel der Rahmenprofile (39) oder (34, 43, 47) ein oder beidseitig mit Streifen (28 bis 31, 40) aus feuerhemmendem Material belegt sind.16.) Brandwand-Abschluß nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Oberseite des Torblatts angeordnete Laufrollenhalterung (7) an Gewindestanden (8) befefestigt ist, die, das gesamte Torblatt (1) senkrecht durchdringend, an der Unterkante der Kassetten festsitzen.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2420548A DE2420548A1 (de) | 1974-04-27 | 1974-04-27 | Brandwand-abschluss in form von feuerschutzelementen |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2420548A DE2420548A1 (de) | 1974-04-27 | 1974-04-27 | Brandwand-abschluss in form von feuerschutzelementen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2420548A1 true DE2420548A1 (de) | 1975-11-13 |
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ID=5914181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2420548A Withdrawn DE2420548A1 (de) | 1974-04-27 | 1974-04-27 | Brandwand-abschluss in form von feuerschutzelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2420548A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2811676A1 (de) * | 1978-03-17 | 1979-09-20 | Kurt Mechel | Schiebetueranschluss, insbesondere fuer vorfertigbare trennwaende |
| US4563845A (en) * | 1984-05-30 | 1986-01-14 | Stipe James J | Attic Stairway insulating and sealing device |
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| EP1764451A2 (de) | 2005-09-16 | 2007-03-21 | Norbert Ganczarek-Ral | Beschlag für eine Feuerschutz-Toranlage |
| EP2000624A2 (de) | 2007-06-04 | 2008-12-10 | Renata Malkowska | Feuerfeste Trennwand |
| CN105064885A (zh) * | 2015-07-21 | 2015-11-18 | 无锡市海联舰船附件有限公司 | 舰船用防火钢质屏蔽门 |
-
1974
- 1974-04-27 DE DE2420548A patent/DE2420548A1/de not_active Withdrawn
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| EP2000624A2 (de) | 2007-06-04 | 2008-12-10 | Renata Malkowska | Feuerfeste Trennwand |
| EP2000624A3 (de) * | 2007-06-04 | 2011-04-06 | Renata Malkowska | Feuerfeste Trennwand |
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