DE2425144A1 - Schloss, insbesondere einsteckschloss - Google Patents

Schloss, insbesondere einsteckschloss

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DE2425144A1
DE2425144A1 DE19742425144 DE2425144A DE2425144A1 DE 2425144 A1 DE2425144 A1 DE 2425144A1 DE 19742425144 DE19742425144 DE 19742425144 DE 2425144 A DE2425144 A DE 2425144A DE 2425144 A1 DE2425144 A1 DE 2425144A1
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DE
Germany
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lock
tape
strap
housing
section
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Pending
Application number
DE19742425144
Other languages
English (en)
Inventor
Eckhard Sauerland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schulte Schlagbaum AG
Original Assignee
Schulte Schlagbaum AG
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Publication date
Application filed by Schulte Schlagbaum AG filed Critical Schulte Schlagbaum AG
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Publication of DE2425144A1 publication Critical patent/DE2425144A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/02Casings of latch-bolt or deadbolt locks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B11/00Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Schloß, insbesondere Einsteckschloß Die Erfindung betrifft ein Schloß, insbesondere Einsteckschloß, mit geschlossenem Schloßkasten, der aus Schloßdecke, Schloßboden und einem die Schmalseitenwände verschließenden, nachträglich anbringbaren Band besteht.
  • Derartige Ausgestaltungen bringen den Vorteil, daß das Band-einen guten Innenschutz für das Schloß bringt, indem es das Eindringen von Fremdkörpern in das Schloßinnere weitgehendst verhindert. Bei einer bekannten Ausgestaltung -DT-Gm 7 326 780 - ist das Band aus Kunststoff gespritzt. Im Bereich der Biegestellen ist das Band querschnittsverschmälert ausgestaltet. An der Innenseite des Bandes sind materialeinheitliche Noppen vorgesehen, die in ihrem Durchmesser etwas größer sind als der Abstand zwischen Schloßdecke und Schloßboden. Die Festlegung des den Schloßkasten abdeckenden Bandes geschieht also durch Verklemmung. Vorgenannte Ausgestaltung ist jedoch herstellungsaufwendig.
  • Bei der nachträglichen Montage des Bandes muß darauf geachtet werden, daß das Band an azolen Stellen den Schloßkasten abdeckt. Bei verschieden gestaltetem Schloßeingerichte kann es durchaus vorkommen, daß die ins Schloßkasteninnere eintretenden Noppen gegen bewegliche Teile drücken was zu einer Störung der Schließfunktion führt. Ferner ist ein ausreichender Sitz des Bandes nur dann gewährleistet, wenn die genügende Verklemmung zwischen Noppen und Schloßkasten vorliegt. In diesem Zuaammenhang ist noch zu erwRhnen, daß der Kunststoff zufolge alterns an Elastizität verliert, was einen dauerhaften festen Sitz des Bandes in Frage stellt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, insbesondere, d.h. zusätzlich zu den sich aus Beschreibung und Ansprüchen ergebenden Aufgabenstellungen, einem gattungsgemäßen Schloß ein Band einflachen, kostensparenden Aufbaues zuzuordnen, welches bei erleichterter Montage in straffe, dauerhafte Anlage zum Schloßkasten bringbar ist.
  • Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
  • Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfinderischen Lösung dar.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung bestehen in erster Linie in einer besonders einfachen Ausgestaltung des den Schloßkasten verschließenden Bandes und in einer erleichterten Montage desselben. Als Material für das Band kann mit Vorteil idetallband mit federnden Eigenschaften verwendet werden. Es wurde gefunden, daß Federstahl mit einer Dicke von 0,2 nun für ein solches Band bereits ausreicht. Dessen endständige Haken sind bei der Montage lediglich in die rückwärtig der Stulpe vorgesehenen Taschen einzuschieben. Mit dem Einschieben der Haken wird das Band in straffe Anlage zum Schloßkasten gezwungen, so daß die Schließfunktion störende Fremdkörper von da aus auf keinen Fall in das Schloßkasteninnere eintreten können. Für das Band kann vorzugsweise von Material ausgegangen werden, welches im Durchlaufverfahren durch ein entsprechendes Werkzeug bzw. Vorrichtung seine Form erhält, d.h., daß am Band die entsprechenden Biegestellen sowie die endständigen Haken vorgesehen werden. Ferner bringt das relativ dünne Material nur eine geringfügige Gewichtserhöhung des Schlosses verbunden -mit den sich daraus ergebenden Vorteilen. Die Taschen am Schloßkasten für das Band können ebenfalls in einfacher Weise erzeugt werden. Von Hause aus empfiehlt es sich, sämtliche Schloßtypen mit solchen Taschen zu versehen. Es besteht dann die Möglichkeit, je nach Bedarf die entsprechenden Einsteckschlösser mit geschlossenem oder unverschlossenem Schloßkasten zu liefern. Zufolge des dünnwandigen Materiales für das Band brauchen die Taschen auch nur in Form von Spalten gebildet zu werden. Insbesondere eignen sich hierzu die Befestigungslappen des Schloßbodens und die Rückfläche der Stulpe, indem zwischen beiden ein die Taschen formender Zwischenraum belassen wird. Dieser Zwischenraum bzw. Spalt kann bereits bei der Formgebung des Schloßbodens durch Querschnittsprofilierung miterzeugt werden. Noch verbessert wird der Sitz des Bandes zum Schloßkasten dadurch, indem es sich teilweise gegen die Randkanten von Schloßboden und Schloßdecke anlegt und auch in den Zwischenraum zwischen beide tritt. Dadurch ist das Band in Schloßkastenebene wie auch quer zu dieser gesichert. Dies schließt aus, daß beim Einbau der mit einem solchen Band versehenen Einsteckschlösser auch bei unvorsichtigem Einsetzen des Schloßkastens in die Einstecktasche der Türe die unverschiebbare Lage des Bandes gewährleistet ist. Ferner kann ein querschnittsschmälerer, zwischen Schloßboden und Schloßdecke ragender Abschnitt auch zu einer Schlüsselausfallsicherung mit herangezogen werden. Dies beispielsweise dadurch, daß eine Ausdrückung im Bereich des querschnittsschmäleren Abschnittes den Schlüsselbart aus der fluchtenden Lage zum Schlüsselloch bewegt. Wird der querschnittsschmälere Abschnitt durch eine Wölbung gebildet, erzielt man noch eine gewisse Zugspannung auf die benachbarten Abschnitte des Bandes. Das Band besitzt also dadurch eine gewisse Nachspannreserve, die einen dauerhaften straffen Sitz desselben zum Schloßkasten gewährleistet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Fig. 1 bis 6 erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht gegen ein Einsteckschloß mit diesem zugeordneten Band, Fig. 2 eine klappfigürliche Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine teilweise Ansicht gegen das Schloß,und zwar bei Montage des Bandes, Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 den Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4 und Fig. 6 eine Ansicht gegen das Schloß im Bereich des Schlüsselloches in vergrößerter Darstellung bei steckendem Schlüssel.
  • Das dargestellte Einsteckschloß besitzt die Stulpe 1 mit dem von ihr ausgehenden Schloßboden 2. Parallel zum Schloßboden 2 erstreckt sich die Schloßdecke 3, die über Stehbolzen im Abstand zum Schloßboden 2 gehalten ist. Schloßboden 2 und Schloßdecke 3 lagern in fluchtenden Öffnungen die Nuß 4 zum Einstecken des Drückerdornes. Mittels der Nuß 4 läßt sich die die Stulpe 1 durchsetzende Falle 5 verlagern. IJnterhalb der Nuß 4 befindet sich in Schloßboden 2 und Schloßdecke 3 die Schlüsseleinstecköffnung 6. Mittels eines in diese eingesteckten Schlüssels 7 ist der nicht dargestellte Riegel schließbar.
  • Zur Befestigung des Schloßbodens 2 an der.Stulpe 1 dienen die rechtwinklig zum Schloßboden 2 abgebogenen Befestigungslappen 8, 9 und 10. Die Verbindung zwischen der Stulpe und diesen Befestigungslappen kann beispielsweise durch Nietung oder Punktschweißung geschehen. Rückwärtig der Stulpe 1 sind Taschen T vorgesehen. Letztere werden durch Spalte zwischen Rückfläche 1 der Stulpe und den beiden äußeren Befestigungslappen 8 und 10 gebildet. Die Taschen T sind nach außen hin offen. Zur Erzielung dieser spaltförmigen Tasche. sind die Lappen 8 und 10 querschnittsprofiliert, derart, daß ein rinnenarrtiges Profil vorliegt, siehe insbesondere Fig. 5.Diese Querschnittsprofilierung läßt sich kostensparend bei der 1-1erstellung des Schloßbodens mit anfertigen. Die Querschnittsprofilierung bringt den Vorteil, daß, in Längsrichtung der Stulpe gesehen, neben der Tasche T seitliche Stege 11 verbleiben, die gegen die Rückfläche 1' der Stulpe 1 treten und damit eine unveränderlich große Tasche T gewährleisten.
  • Zur Erzielung eines geschlossenen Kastens dient das aus federelastischem Material bestehende Band 12. Die Breite x des Bandes entspricht der Breite des Schloßkastens. Das bedeutet, daß das Band gegen die Randkanten 2',3' von Schloßboden 2 bzw. Schloßdecke 3 anliegt.
  • Das Band 12 ist mit Biegestellen 13,14,15 und 16 versehen, wodurch das Band dem Außenkantenverlauf des Schloßkastens angepaßt ist.
  • An den freien Enden 12' des Bandes 12 sind endständige Haken 17 und 18 vorgesehen. Letztere besitzen einen gebenüber dem Band verringerten Querschnitt. Zum Festlegen des Bandes 12 werden diese schloßkasteneinwärts gerichteten linken 17 und 18 in die Taschen T eingeführt. Die Breite y der Haken ist etwas geringer als die Breite der Taschen T, so daß das Einführen der Haken 17,18 behinderungsfrei geschehen kann. Jedoch liegt eine solche Toleranz zwischen Hakenbreite y und Taschenbreite vor, daß das Band praktisch kaum in Querrichtung zum Schloßkasten verlagerbar ist.
  • Um eine Querverlagerung des Bandes auch auf seinem Mittelabschnitt auszuschließen, formt dieses einen querschnittsschmäleren Abschnitt 19. Erzeugt ist dieser durch zwei parallele Ausklinkungen 20 des Bandes. Der Abstand zwischen diesen Ausklinkungen entspricht dem Innenmaß zwischen Schloßboden 2 und Schloßdecke 3. Dieser querschnittsschmälere Abschnitt 19 ist in For einer in Längsrichtung des Bandes 12 gewölbten Eindrückung, siehe insbesondere Fig. 1, gebildet.
  • Durch die gewölbte Eindrückung wird eine gewisse Zugspannung auf die benachbarten Bandabschnitte ausgeübt, so daß bei montiertem Band eine straffe, dichte Anlage zu den Randkanten von Schloßboden 2 und Schloßdecke 3 vorliegt.
  • Im Bereich der Schlüsseleinstecköffnung besitzt das Band 12 ebenfalls einen querschnittsschmäleren Abschnitt 21, der formschlüssig ins Schloßkasteninnere ragt. In diesen querschnittsschmäleren Abschnitt 21 ist eine warzenförmige Eindrückung 22 eingearbeitet, die in den Bereich der Schlüsseleinstecköffnung 6 ragt, siehe insbesondere Fig. 6. Durch die ausgedrückte Warze 22 wird der Bart 7' des Schlüssels 7 auf seiner fluchtenden Lage zur Schlüsseleinstecköffnung 6 gebracht. Daher kann der Schlüssel auch bei heftigem Zuschlagen der Türe nicht aus dem Schloß herausfallen.
  • Die Form der ausgedrückten Warze 22 ist derart, daß das Einstecken sowie Abziehen des Schlüssels nicht behindert ist. Zusätzlich dient der querschnittsschmälere Abschnitt 21 noch zu einer Lagenfesselung des Bandes gegen in Querrichtung zum Schloßkasten gerichtete Kräfte.

Claims (5)

  1. Ansprüche
    U Schloß, insbesondere Einsteckschloß, mit geschlossenem Schloßkasten, der aus Schloßdecke, Schloßboden und einem die Schmalseitenwände verschließenden, nachträglich anbringbaren Band besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (12) mit endständigen Haken (17,18)ausgestattet ist, die in rückwärtig der Stulpe (1) vorgesehene Taschen (T) eingreifen.
  2. 2.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (T) durch Spalte zwischen Rückfläche (1') der Stulpe (1) und den Befestigungslappen (8,10) des Schloßbodens (2) gebildet sind.
  3. 3.) Schloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalte (Taschen T) durch Querschnittsprofilierung der Lappen (8 und 10) gebildet sind.
  4. 4.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gegen die Randkanten (2',3') von Schloßboden und Schloßdecke anliegende Band (12) auf seinem Mittelabschnitt einen oder mehrere querscnittsschmälere Abschnitte (19,21) besitzt, die formschlüssig zwischen Schloßboden und Schloßdecke ragen.
  5. 5.) Schloß nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der querschnittsschmälere Abschnitt (19)in Form einer in. Längsrichtung des Bandes (12) gewölbten Eindrückung gebildet ist.
DE19742425144 1974-05-24 1974-05-24 Schloss, insbesondere einsteckschloss Pending DE2425144A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5722276A (en) * 1995-08-03 1998-03-03 Schlage Lock Company Method for attaching faceplate mounting tabs to a mortise lock housing and tabs and housings adapted for that method
DE202007009890U1 (de) 2007-07-16 2008-11-20 Ceslocks Gmbh Montagehilfsvorrichtung für ein Einsteckschloss sowie Einsteckschloss

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5722276A (en) * 1995-08-03 1998-03-03 Schlage Lock Company Method for attaching faceplate mounting tabs to a mortise lock housing and tabs and housings adapted for that method
DE202007009890U1 (de) 2007-07-16 2008-11-20 Ceslocks Gmbh Montagehilfsvorrichtung für ein Einsteckschloss sowie Einsteckschloss
WO2009010484A1 (de) * 2007-07-16 2009-01-22 Ceslocks Gmbh Montagehilfsvorrichtung für ein einsteckschloss sowie einsteckschloss

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