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II A S H - F R A C H g E R Die Erfindung betrifft einen Lash-Frachter,
Ein Lash-Frachter ist ein seegängiges Mutterschiff, das mit Kleinschiffen, vorzugsweise
Schuten beladen wird.
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Das Verladen der Schuten erfolgt dabei mit Kränen oder mittels einer
Schleuse, die im Reck des Mutterschiffes vorgesehen ist. Nachteilig bei diesen Frachtern
ist, daß sie einen großen tiefgang haben und somit nur eine begrenzte Anzahl von
Häfen anlaufen können.
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Außerdem ist bei beiden Ladesystemen das Verstauen der Schuten im
Mutterschiff zeitraubend.
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Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen Lash-Frachter zu schaffen,
dessen Tiefgang auch das Anlaufen
von Binnenhäfen mit einer Wassertiefe
von ca. 3 m gestattet und der gleichzeitig Be- und Entladen werden kann.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Rumpf
des Frachters als an sich bekannter Katamaran ausgebildet und in jedem Schwimmerkörper,
in dessen Wandung Ballasttanks angeordnet sind, eine Schleusenkainnier zum Ein-
und Ausladen von Schuten vorgesehen ist.
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Die erfindungsgemäß gewählte Rumpfform, die im wesentlichen zur Verringerung
des Tiefganges beiträgt, ermöglicht es, daß der Frachter über eine Schleuse entladen
wird, während gleichzeitig über die andere Schleuse Schuten in den Rumpf des Frachters
eingefahren werden, dessen Laderaum von den Schwimmkörpern einschließlich der Schleusen
und dem Hauptdeck oberhalb des Freibordes zwischen den Schwimmkörpern gebildet wird.
Um die Löscharbeiten durchführen zu können, sind nur die Ballasttanks mit Wasser
zu füllen, damit der Tiefgang des Brachters so groß ist, daß der Schleusenboden,
d. h. der Innenboden der Schwimmkörper zu dem den Frachter umgebenden Wasser auf
einem solchen Niveau
ist, daß bei geöffneten Schleusentoren die
Schuten frei schwimmen. Während der Reisezeit sind die Ballasttanks leer, wodurch
der Tiefgang des Frachters gegenüber demjenigen während des Löschens und somit der
Strömungswiderstand des Schiffes verringert werden, was zu einer merklichen Dreibstoffeinsparung
führt.
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In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist mindestens
eine der Schleusenammern soweit im Inneren des Schwimmkörpersg angeordnet, daß vor
dem Schleusentor eine Schute abgestellt werden kann. Dabei kann zweckniäßigerweise
das sich über die gesamte Breite des Rumpfes erstreckende Hauptdeck in mehrere voneinander
wasserdicht abschließbare Laderäume unterteilt sein, die mit den einzelnen Schleusenkammern
verbindbar sind. Diese Maßnahmen tragen zur Verkürzung der Be- und Entladezeften
des Frachters bei, da die Schuten in den einzelnen Laderäumen so verstaut werden
können, daß sie im åeweiligen Bestimmungshafen unmittelbar einer Schleusenkammer
zugeführt werden können.
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Außerdem können gegebenenfalls einige der Laderäume zum Verstauen
von Stückgut, Holz oder dergleichen benutzt werden, womit die Kapazitätsauslastung
des
Frachters erleichtert und damit dessen AJirtschaftlichkeit verbessert
wird0 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird noch anhand der Zeicimungen beschrieben.
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Es stellen dar: Fig. 1 : Sine schematische Schnittansicht durch einen
beladenen erfindungsgemäßen Frachter längs der Linie I - I der Fig. 2 bzw. 3.
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Fig. 2 : Eine schematische Schnittansicht durch einen Frachter gemäß
Fig. 1 längs der Linie II - II.
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Fig. 3 : Eine schematische Schnittansicht gemäß Fig. 2 längs der
Linie III - III der Fig. 1.
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In den Schwimmkörpern 1 und 2 eines erfindungsgemäßen Lash-Frachters,
dessen Rumpf als Katamaran ausgebildet ist, ist je eine Schleusenkammer 3 und 4
angeordnet, die eine Schute 6 bzw. 7 aufnehmen kann. Die SchwimmRörper 1 und 2 sind
am Bug mit wasserdicht abschließenden Klappen 5 versehen. Die SchleuseSrammern 3
und
4 sind im Hinblick auf die Längsachse des Rumpfes so versetzt zueinander angeordnet,
daß in dem einen Schwimndiörper 1 vor der Schleusenkammer 3 und im anderen Schwim=ßörper
2 hinter der Schleusenkammer 4 äe ein Tunnel 8 bzw. 9 gebildet wird, der so dimensioniert
ist, daß mindestens eine Schute 10 bzw. 11 in demselben Platz findet. Oberhalb der
Tunnel 8 und 9 erstreckt sich über im wesentlichen die gesamte Schiffsbreite und
-lange das Hauptdeck, das durch Trennwände in drei Kammern oder Laderäume 12, 13
bzw. 14 unterteilt und so breit~ist, daß mindestens vier Schuten nebeneinander darauf
abgestellt werden können. Die Trennwände weisen mit wasserdicht schließenden hydraulikklappen
15, 16, 17, 18, von denen aus Gründen der Klarheit nur einige angedeutet sind, versehene
Öffnungen auf, durch welche die Schuten von einem Laderaum zum anderen oder von
den Schleusenksmmern 3 oder 4 in die einzelnen Lader räume 12, 13 oder 14 transportiert
werden können. Der hintere Teil der Schwimmkörper, im wesentlichen unterhalb des
Laderaumes 14, dient als Maschinenraum 19.
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In die Wandung des Rumpfes sind weiter Ballasttanks 20 eingefügt,
mit denen der Tiefgang des erfindungsgemäßen Frachters eingestellt werden kann.
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Im Folgenden wird noch kurz das Be- und Entladen des Lash-Frachters
nach der Erfindung beschrieben: Nach dem Öffnen der Klappen 5 am Bug der Schwimmkörper
1 und 2 wird der Tiefgang des rachters durch hüllen dr Ballasttanks 20 soweit abgesenkt,
daß in den Tunneln 8 und 9, sowie bei geöffneten Schleusentoren, die nicht dargestellt
sind, in den Schleusenkammern 3 und 4 eventuell abgestellte Schuten 6, 7, 10 oder
11 aufschwimmen, wodurch sie mit eigener IÇraft oder durch Fremdeinwirkung aus dem
Rumpf in das den Brachte umgebende Gewässer gefahren werden können.
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Dieser Vorgang läuft ähnlich in umgekehrter Weise beim Beladen des
Frachters ab. Es ist außerdem nicht erforderlich, daß in beiden Schwimmkörpern 1
und 2 die gleichen Vorgänge stattfinden.
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Um in den Schleusenkammern 3 oder 4 angeordnete Schuten in die Laderäume
12, 13 oder 14 des Hauptdecks zu transportieren, wird der Wasserspiegel in den Schleusenkammern
3 oder4 bei geschlossenen Schleusentoren soweit angehoben, daß sich in dem zu beschickenden
Laderaum, dessen zur fraglichen Schleusenkammer weisende Hydraulikklappe geöffnet
ist, ein solcher Wasserstand einstellt, daß die Schuten in dem Laderaum
schwimmen.
In ähnlicher Weise erfolgt der Abtransport der Schuten aus den Laderäumen 12, 13
und 14.
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Während der Reisezeit des Frachters sind die Laderäume 12, 13 und
14 wasserfrei und der Wasser spiegel in den Tunneln 8 und 9 sowie den Schleusenkammern
3 und 4 ist soweit abgesenkt, daß in diesen Räumen abgestellte Schuten fest auf
dem Schiffsboden aufliegen.
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Da die Laderäume 12, 13 und 14 in sich abgeschlossene Kammern darstellen,
kann in ihnen im Bedarfsfalle auch Stückgut, das über Luken in ihren Abdeckungen
eingeführt werden kann, verstaut werden.
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- Patentansprüche -