DE2425629A1 - Lash-frachter - Google Patents

Lash-frachter

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DE2425629A1
DE2425629A1 DE19742425629 DE2425629A DE2425629A1 DE 2425629 A1 DE2425629 A1 DE 2425629A1 DE 19742425629 DE19742425629 DE 19742425629 DE 2425629 A DE2425629 A DE 2425629A DE 2425629 A1 DE2425629 A1 DE 2425629A1
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DE
Germany
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freighter
lock
lock chambers
lash
lighters
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Pending
Application number
DE19742425629
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English (en)
Inventor
Jun Bernhard Matthies
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Individual
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/40Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for for transporting marine vessels
    • B63B35/42Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for for transporting marine vessels with adjustable draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • II A S H - F R A C H g E R Die Erfindung betrifft einen Lash-Frachter, Ein Lash-Frachter ist ein seegängiges Mutterschiff, das mit Kleinschiffen, vorzugsweise Schuten beladen wird.
  • Das Verladen der Schuten erfolgt dabei mit Kränen oder mittels einer Schleuse, die im Reck des Mutterschiffes vorgesehen ist. Nachteilig bei diesen Frachtern ist, daß sie einen großen tiefgang haben und somit nur eine begrenzte Anzahl von Häfen anlaufen können.
  • Außerdem ist bei beiden Ladesystemen das Verstauen der Schuten im Mutterschiff zeitraubend.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen Lash-Frachter zu schaffen, dessen Tiefgang auch das Anlaufen von Binnenhäfen mit einer Wassertiefe von ca. 3 m gestattet und der gleichzeitig Be- und Entladen werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Rumpf des Frachters als an sich bekannter Katamaran ausgebildet und in jedem Schwimmerkörper, in dessen Wandung Ballasttanks angeordnet sind, eine Schleusenkainnier zum Ein- und Ausladen von Schuten vorgesehen ist.
  • Die erfindungsgemäß gewählte Rumpfform, die im wesentlichen zur Verringerung des Tiefganges beiträgt, ermöglicht es, daß der Frachter über eine Schleuse entladen wird, während gleichzeitig über die andere Schleuse Schuten in den Rumpf des Frachters eingefahren werden, dessen Laderaum von den Schwimmkörpern einschließlich der Schleusen und dem Hauptdeck oberhalb des Freibordes zwischen den Schwimmkörpern gebildet wird. Um die Löscharbeiten durchführen zu können, sind nur die Ballasttanks mit Wasser zu füllen, damit der Tiefgang des Brachters so groß ist, daß der Schleusenboden, d. h. der Innenboden der Schwimmkörper zu dem den Frachter umgebenden Wasser auf einem solchen Niveau ist, daß bei geöffneten Schleusentoren die Schuten frei schwimmen. Während der Reisezeit sind die Ballasttanks leer, wodurch der Tiefgang des Frachters gegenüber demjenigen während des Löschens und somit der Strömungswiderstand des Schiffes verringert werden, was zu einer merklichen Dreibstoffeinsparung führt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine der Schleusenammern soweit im Inneren des Schwimmkörpersg angeordnet, daß vor dem Schleusentor eine Schute abgestellt werden kann. Dabei kann zweckniäßigerweise das sich über die gesamte Breite des Rumpfes erstreckende Hauptdeck in mehrere voneinander wasserdicht abschließbare Laderäume unterteilt sein, die mit den einzelnen Schleusenkammern verbindbar sind. Diese Maßnahmen tragen zur Verkürzung der Be- und Entladezeften des Frachters bei, da die Schuten in den einzelnen Laderäumen so verstaut werden können, daß sie im åeweiligen Bestimmungshafen unmittelbar einer Schleusenkammer zugeführt werden können.
  • Außerdem können gegebenenfalls einige der Laderäume zum Verstauen von Stückgut, Holz oder dergleichen benutzt werden, womit die Kapazitätsauslastung des Frachters erleichtert und damit dessen AJirtschaftlichkeit verbessert wird0 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird noch anhand der Zeicimungen beschrieben.
  • Es stellen dar: Fig. 1 : Sine schematische Schnittansicht durch einen beladenen erfindungsgemäßen Frachter längs der Linie I - I der Fig. 2 bzw. 3.
  • Fig. 2 : Eine schematische Schnittansicht durch einen Frachter gemäß Fig. 1 längs der Linie II - II.
  • Fig. 3 : Eine schematische Schnittansicht gemäß Fig. 2 längs der Linie III - III der Fig. 1.
  • In den Schwimmkörpern 1 und 2 eines erfindungsgemäßen Lash-Frachters, dessen Rumpf als Katamaran ausgebildet ist, ist je eine Schleusenkammer 3 und 4 angeordnet, die eine Schute 6 bzw. 7 aufnehmen kann. Die SchwimmRörper 1 und 2 sind am Bug mit wasserdicht abschließenden Klappen 5 versehen. Die SchleuseSrammern 3 und 4 sind im Hinblick auf die Längsachse des Rumpfes so versetzt zueinander angeordnet, daß in dem einen Schwimndiörper 1 vor der Schleusenkammer 3 und im anderen Schwim=ßörper 2 hinter der Schleusenkammer 4 äe ein Tunnel 8 bzw. 9 gebildet wird, der so dimensioniert ist, daß mindestens eine Schute 10 bzw. 11 in demselben Platz findet. Oberhalb der Tunnel 8 und 9 erstreckt sich über im wesentlichen die gesamte Schiffsbreite und -lange das Hauptdeck, das durch Trennwände in drei Kammern oder Laderäume 12, 13 bzw. 14 unterteilt und so breit~ist, daß mindestens vier Schuten nebeneinander darauf abgestellt werden können. Die Trennwände weisen mit wasserdicht schließenden hydraulikklappen 15, 16, 17, 18, von denen aus Gründen der Klarheit nur einige angedeutet sind, versehene Öffnungen auf, durch welche die Schuten von einem Laderaum zum anderen oder von den Schleusenksmmern 3 oder 4 in die einzelnen Lader räume 12, 13 oder 14 transportiert werden können. Der hintere Teil der Schwimmkörper, im wesentlichen unterhalb des Laderaumes 14, dient als Maschinenraum 19.
  • In die Wandung des Rumpfes sind weiter Ballasttanks 20 eingefügt, mit denen der Tiefgang des erfindungsgemäßen Frachters eingestellt werden kann.
  • Im Folgenden wird noch kurz das Be- und Entladen des Lash-Frachters nach der Erfindung beschrieben: Nach dem Öffnen der Klappen 5 am Bug der Schwimmkörper 1 und 2 wird der Tiefgang des rachters durch hüllen dr Ballasttanks 20 soweit abgesenkt, daß in den Tunneln 8 und 9, sowie bei geöffneten Schleusentoren, die nicht dargestellt sind, in den Schleusenkammern 3 und 4 eventuell abgestellte Schuten 6, 7, 10 oder 11 aufschwimmen, wodurch sie mit eigener IÇraft oder durch Fremdeinwirkung aus dem Rumpf in das den Brachte umgebende Gewässer gefahren werden können.
  • Dieser Vorgang läuft ähnlich in umgekehrter Weise beim Beladen des Frachters ab. Es ist außerdem nicht erforderlich, daß in beiden Schwimmkörpern 1 und 2 die gleichen Vorgänge stattfinden.
  • Um in den Schleusenkammern 3 oder 4 angeordnete Schuten in die Laderäume 12, 13 oder 14 des Hauptdecks zu transportieren, wird der Wasserspiegel in den Schleusenkammern 3 oder4 bei geschlossenen Schleusentoren soweit angehoben, daß sich in dem zu beschickenden Laderaum, dessen zur fraglichen Schleusenkammer weisende Hydraulikklappe geöffnet ist, ein solcher Wasserstand einstellt, daß die Schuten in dem Laderaum schwimmen. In ähnlicher Weise erfolgt der Abtransport der Schuten aus den Laderäumen 12, 13 und 14.
  • Während der Reisezeit des Frachters sind die Laderäume 12, 13 und 14 wasserfrei und der Wasser spiegel in den Tunneln 8 und 9 sowie den Schleusenkammern 3 und 4 ist soweit abgesenkt, daß in diesen Räumen abgestellte Schuten fest auf dem Schiffsboden aufliegen.
  • Da die Laderäume 12, 13 und 14 in sich abgeschlossene Kammern darstellen, kann in ihnen im Bedarfsfalle auch Stückgut, das über Luken in ihren Abdeckungen eingeführt werden kann, verstaut werden.
  • - Patentansprüche -

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Lash-Frachter, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Rumpf als an sich bekannter Katamaran ausgebildet ist, wobei in jedem Schwimmkörper (1, 2), in dessen Wandung Ballasttanks (20) angeordnet sind, eine Schleusenkainmer (3, 4) zum Ein- und Ausladen von Schuten (6, 7, 10, 11) vorgesehen ist.
  2. 2. Frachter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Schleusenkammern (3, 4) soweit im Inneren des Schwimmkörpers (1, 2) angeordnet ist, daß vor dem Schleusentor eine Schute (10) abgestellt werden kann.
  3. 3. Frachter nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das sich über die gesamte Breite des Rumpfes erstreckende Hauptdeck in mehrere voneinander wasserdicht abschließbare Laderäume (12, 13, 14) unterteilbar ist, die mit den einzelnen Schleusenkammern (3, 4) verbindbar sind. L e e r s e i t e
DE19742425629 1974-05-27 1974-05-27 Lash-frachter Pending DE2425629A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1456079A4 (de) * 2001-12-19 2007-11-14 Hermann J Janssen Verfahren und vorrichtung zum laden und entladen von fracht von einem seefähigen doppelrumpfschiff

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1456079A4 (de) * 2001-12-19 2007-11-14 Hermann J Janssen Verfahren und vorrichtung zum laden und entladen von fracht von einem seefähigen doppelrumpfschiff
EP2000400A1 (de) * 2001-12-19 2008-12-10 Hermann J. Janssen Hochseeschiff mit zwei Hüllen

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