DE2426902A1 - Elektro-optische anzeigeanordnung - Google Patents

Elektro-optische anzeigeanordnung

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DE2426902A1
DE2426902A1 DE19742426902 DE2426902A DE2426902A1 DE 2426902 A1 DE2426902 A1 DE 2426902A1 DE 19742426902 DE19742426902 DE 19742426902 DE 2426902 A DE2426902 A DE 2426902A DE 2426902 A1 DE2426902 A1 DE 2426902A1
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DE19742426902
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Nunzio A Luce
Louis A Zanoni
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    • GPHYSICS
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    • G02FOPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
    • G02F1/00Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
    • G02F1/01Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour 
    • G02F1/13Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour  based on liquid crystals, e.g. single liquid crystal display cells
    • G02F1/133Constructional arrangements; Operation of liquid crystal cells; Circuit arrangements
    • G02F1/1333Constructional arrangements; Manufacturing methods
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Description

  • Elektro-optische Anzeigeanordnung Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektro-optische Anzeigeanordnung mit einer elektro-optischen Anzeigezelle und dieser zugeordneten Schaltkreiselementen, bei der die Anzeigezelle ein zwischen Elektroden befindliches elektro-optisch aktives Medium aufweist, wobei wenigstens eine Elektrode auf einem Substrat als Überzug in Form von ein Segmentenraster bildenden Elektrodensegmenten ausgebildet ist Typische elektro-optische Anzeigeanordnungen besitzen eine Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle sowie dieser zugeordnete Treiber- und Logikschaltungen. Bei der Anzeigezelle ist eine dünne Schicht eines Flüssigkeitskristalls zwischen zwei parallelen Elektroden angeordnet, von denen wenigstens eine in Form von Segmenten ausgebildet ist. In einem Bereich des Flüssigkeitskristalls an den ein aktivierendes Signal mit einer niedrigen Spannung angelegt wird, ändern sich die optischen Eigenschaften, wodurch durchgestrahltes oder auftreffendes Licht moduliert wird Diese Lichtmodulation ergibt sich generell entweder aufgrund einer Änderung der Lichtstreuungseigenschaften oder einer Drehung der Polarisationsebene des Plüssigkeitskristalls als Funktion der Aktivierungsspannung. Derartige Flüssigkeitskristalle sind an sich bekannt und müssen daher nicht näher beschrieben werden.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine derartige Anzeigeanordnung vor, welche in miniaturisierter kompakter Form bei relativ geringen Kosten herstellbar ist. In dieser Anordnung kann jede an sich bekannte Art von elektro-optisch aktiven Flüssigkeitskristallen oder anderen elektro-optisch aktiven Materialien verwendet werden. Dabei kann es sich beispielsweise m in einer Flüssigkeit suspendierte Partikel handeln.
  • Für viele Anwendungsfälle von elektro-optischen Anzeigeanordnungen, beispielsweise für Armbahduhren oder tragbare Rechner ist für einen wirtschaftlichen Erfolg die Kompaktheit der Anordnung von wesentlicher Bedeutung.
  • Jede Verbesserung im Hinblick auf eine Miniaturisierung der Anordnung ist daher wichtig.
  • Die Schaltkreiselemente, welche Logik-, Steuer-, Treiber-und Schalterkreise zur Ansteuerung einer Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle der Anzeigeanordnung umfassen, sind beabstandet von der Anzeigezelle angeordnet oder wenigstens mit einer vorgefertigten Anzeigezelle auf einem gemeinsamen Substrat montiert. Die letztgenannte Ausführungsform ist zwar im Hinblick auf die Kompaktheit der Gesamtanordnung gegenüber beabstandet angeordneten-Schaltkreiselementen bevorzugt. Die Dicke der Gesamtanordnung wird dabei jedoch größer, da ein Substrat erforderlich ist, das zusätzlich zur Anzeigezelle und unabhängig von dieser vorgesehen werden muß. Auf diesem Substrat ist die Anzeigezelle angeordnet.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine elektro-optische Anzeigeanordnung vor, welche eine weitere Miniaturisierung der Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle ermöglicht, wodurch wenigstens die Dicke der Gesamtanordnung reduziert wird.
  • Bei der erfindungs-gemäßen Anordnung wird weiterhin die Notwendigkeit der Führung von dünnen Drahtleitungen von den Segmenten der Anzeigezelle zu den zugehörigen Schaltkreiselementen wenigstens reduziert oder sogar eliminiert.
  • Dies führt zu einer Kostenreduzierung der Gesamtanordnung.
  • Erfindungsgemäß ist bei einer elektro-optischen Anzeigeanordnung der eingangs genannten Art daher vorgesehen, daß von den Elektrodensegmenten Dünnfilm-Leiterbahnen ausgehen und in lötbaren elektrisch leitenden Anschlußelementen enden und daß die Schaltkreiselemente an die Anschlußelemente angelötet sind. Bei der elektro-optischen Anzeigeanordnung gemäß der Erfindung dient das Substrat nicht nur zur Bildung des Elektrodenrasters in Form von Segmenten, sondern auch als Träger für die Anschlußelemente, wodurch die Notwendigkeit eines getrennten Substrates zur Montage der Anzeigezelle und der Schaltkreiselemente nicht auftritt. Die Anschlußelemente für die Schaltkreiselemente sind jeweils durchxeine auf dem Substrat vorgesehene Leiterbahn mit einem Anzeigesegment verbunden. Über diese Anschlußelemente sind die zugehörigen Schaltkreiselemente daher direkt auf dem Substrat für die Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle vorgesehen. Daher ergibt sich insgesamt eine dünnere Zelle, wobei Leiterdrähte entfallen können, welche bei bekannten Anordnungen von den Elektrodensegmenten ausgehen und zu einem getrennten Substrat verlaufen, auf dem die Schaltkreiselemente angeordnet sind.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine ebene Ansicht eines Teils eines Substrates für eine Flussigkeitskristall-Anzeige mit mehreren Ziffernzeichen-Segmenten, auf dem leitende Anschlußelemente für die Schaltkreiselemente vorgesehen sind; Fig. 2 eine Seitenansicht einer Flüssigkeitskristall-Anzeigeanordnung mit einem Substrat nach Fig. 1; Fig. 3 eine Seitenansicht einer Flüssigkeitskristall-Anzeigeanordnung mit zwei Substraten, auf denen leitende Anschlußelemente für Schaltkreiselemente vorgesehen sind; und Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der leitende Durchführungen durch das Substrat verlaufen und bei der Schaltkreiselemente auf der Hinterseite des Substrats vorgesehen sind.
  • Fig. 1 zeigt eine ebene Teilansicht eines Substrats 10 für eine elektro-optische Anzeigezelle mit Mehrfach-Ziffernzeichensegmenten. Auf diesem Substrat sind zwei leitende Ziffernzeichen 12 und 14 in Form von Segmenten vorgesehen, welche jeweils sieben leitende Segmente 16 bzw. 18 besitzen. Von den Segmenten 16 des Ziffernzeichens 12 gehen Leiterbahnen 20 aus. Jede Leiterbahn 20 endet dabei in einem leitenden Anschlußelement 22. Entsprechend gehen von den Segmenten 18 des Ziffernzeichens 14 Leiterbahnen 24 aus, welche in einem zweiten Satz von leitenden Anschlußelementen 26 enden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die leitenden Anschlußelemente 22 und 26 in einem stetigen Raster auf derselben Seite des Substrates wie die aus Segmenten gebildeten Ziffernzeichen angeordnet, wodurch die Anbringung der Schaltkreiselemente zur Ansteuerung der Anzeigezelle erleichtert wird.
  • Die Anschlußelemente sind typischerweise aus einem lötbaren Metall, wie beispielsweise niedrigschinelzendem Indiumlot hergestellt, das gut an den Leiterbahnen 24 haftet und einen guten ohmschen Kontakt mit diesen bildet. Die Leiterbahnen bestehen vorzugsweise aus Indium-Oxid, wenn transparente Leiter erforderlich sind, oder aus Aluminiulu, wenn reflektierende Leiter erforderlich sind.
  • Es ist zu bemerken, daß die Erfindung nicht auf sieben Segmentzeichen oder auf numerische Ziffernzeichen beschränkt ist. Auch ist die Erfindung nicht auf eine spezielle Konfiguration bzw. ein spezielles Raster mit einer bestimmten Anzahl von leitenden Anschlußelementen beschränkt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist über dem Substrat 10 eine Halterungsplatte 30 vorgesehen, wobei sich zwischen dem Substrat 10 und der Halterungsplatte 30 ein elektro-optisch aktives Material 32 befindet. Auf der im Vergleich zum Substrat schlijaleren Halterungsplatte 30 sind ebenfalls Elektroden 34 vorgesehen. Die Halterungsplatte 30 ragt dabei nicht über die leitenden Anschlußelemente 22 und 26 hinaus. Auf diese Weise stört die Halterungsplatte 30 die Anbringung der Schaltkreiselemente auf den leitenden Anschlußelementen 22 und 26 nicht. Darüberhinaus sind die Elektroden auf der Halterungsplatte 30 in Flucht über den durch Segmente gebildeten Ziffernzeichen 12 und 14 auf dem Substrat 10 angeordnet. Die Elektroden 34 auf der Halterungsplatte 30 sollen dabei nicht über den Leiterbahnen 20 und 24 auf dem Substrat 10 liegen.
  • Der einzige Teil des elektro-optisch aktiven Materials 32, welcher aktiviert wird, ist daher derjenige Materialteil, welcher einem aktivierten Segment gegenüberliegt.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 2 stellt eine elektrooptische Anzeigeanordnung 90 auf der Basis eines Flüssigkeitskristalls dar, welche eine Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle 95 sowie ein Schaltkreiselement 98 umfaßt, Die Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle 95 umfaßt das Substrat 10 nach Fig. 1. enn das Substrat 10 die Vorderseite der Anzeigeanordnung bildet, so ist es transparent, wobei auch die als Segmente ausgebildeten Elektroden 14 als transparenter leitender Überzug auf dem Substrat 10 vorgesehen sind. Zwischen dem Substrat 10 und der rückwärtigen Halterungsplatte 30 sind Abstandshalter 36 vorgesehen. Der durch diese Abstandshalter 36 definierte Abstand beträgt vorzugsweise 0,64 x 10 3 bis 1,3 x 10 3cm.
  • Der Abstand kann jedoch von diesen Werten auch nach oben oder unten abweichen. Die rückwärtige Halterungsplatte 30, welche auf den Abstandshaltern 36 aufliegt und über dem Substrat 10 angeordnet ist, besitzt ein Elektrodenraster 34, das mit den Anzeigeziffernzeichen 12 und 14 auf dem Substrat 10 in Flucht liegt.
  • Das bzw. die Schaltkreiselemente 98 können durch monolithisch integrierte Schaltkreise auf einem einzigen Chip, beispielsweise in komplementärer MOS-Technologie, durch hybrid-Schaltkreise, beispielsweise Keramik-Flip-Chips, durch diskrete miteinander verschaltete Bauelemente oder durch Kombinationen dieser Schaltkreisformen gebildet werden. Diese Schaltkreiselemente bilden typischerweise beispielsweise Treiberkreise, Frequenzteilerkreise, Aufwärts-Konverter, Zählerkreise, Decoderkreise und Schalterkreise. Weiterhin muß für die Anzeigeanordnung 90 eine (nicht dargestellte) Spannungsquelle vorgesehen werden. Für eine Armbanduhr wird diese Spannungsquelle beispielsweise durch eine kleine Batterie mit einer Spannung von 1,5 V. gebildet, wobei ein Aufwärts-Konverter diese Spannung zur Ansteuerung der Flüssigkeitskristall-Zeile auf eine Spannung von 15 V. herauftransformiert. Ist die Anzeigeanordnung für eine Armbanduhr oder eine andere Zeitanzeige vorgesehen, so ist weiterhin ein (nicht dargestellter) frequenzstabiler Oszillator erforderlich.
  • Für eine Uhr ist ein Quarzkristall-Oszillator geeignet, welcher auf einer Frequenz von etwa 32,768 kHz. schwingt.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind wenigstens die Schaltkreiselemente 98 und vorzugsweise die Spannungsquelle und der Oszillator (falls vorhanden) auf dem Substrat 10 der Anzeigezelle 95 angeordnet. Gemäß Fig. 2 ist ein Schaltkreiselement 98 auf den leitenden Anschlußelementen 22 des Substrats 10 der Anzeigeanordnung angeordnet, wobei die Verbindung durch lötbare oder in anderer Weise befestigbare Leitungen 38 erfolgt, die von Teilen des Schaltkreiselementes 98 ausgehen. Das Schaltkreiselement steuert die leitenden Segmente als Funktion von logischen Eingangssignalen für die Anordnung über die entsprechenden leitenden Anschlußelemente an.
  • Für den Fall einer reflektierenden Anzeigeanordnung ist die Elektrode 34 auf der rückwärtigen Halterungsplatte 30 als reflektierender Spiegel ausgebildet. Ein Kontakt mit dieser Elektrode kann über eine Elektrodenkontaktleitung auf dem Substrat erfolgen, wobei diese Elemente beim Zusammenbau der Anordnung miteinander in Kontakt treten.
  • Andererseits kann der Kontakt auch durch eine drahtförmige Leitung oder einen leitenden Stift erfolgen.
  • Der Flüssigkeitskristall 32 wird vorzugsweise gegen die Atmosphäre abgeschirmt. Zu diesem Zweck kann eine Abdeckung 40 vorgesehen werden, welche die rückwärtige Halterungsplatte 30 sowie den Flüssigkeitskristall 32 einschließt und mit dem Substrat 10 eine dichte Verbindung bildet. Wenn die Abdeckung aus Metall hergestellt und daher leitend ist, muß auf den Leiterbahnen 20 und 24 ein Isolator 42 vorgesehen werden, um einen Eurzschluß durch die Abdeckung zu vermeiden. Dieser Isolator 42 wird durch einen dielektrischen Film gebildet, welcher als Ring um den Teil des Substrates verläuft, an dem die Abdeckung 40 befestigt ist. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 liegt die Abdeckung 40 lediglich über der Anzeigezelle der Anordnung; die Abdeckung kann jedoch darüberhinaus auch die Schaltkreiselemente 98 mit abdecken.
  • Zwischen der Abdeckung 40 und der rückwärtigen Halterunsplatte 30 kann im Bedarfsfall eine Federanordnung 44 vorgesehen werden, welche den Zusammenbau der Gesamtanordnung erleichtert.
  • Eine andere Möglichkeit der Abdichtung des Flüssigkeitskristalls besteht darin, daß am Umfang der hinteren Halterungsplatte eine Abdichtung vorgesehen wird, wodurch eine direkte Dichtung gegen das Substrat erfolgt.
  • Eine weitere Möglichkeit der Abdichtung, welche in Fig.2 gestrichelt dargestellt ist, kann in Verbindung oder unabhängig von den vorgenannten Möglichkeiten der Abdichtung dadurch erfolgen, daß die Anordnung durch eine Vergußmasse 46 vollständig eingekapselt wird. Im Falle einer Armbanduhr kann die Gußform so ausgebildet werden, daß gleichzeitig Ösen 48 mit hergestellt werden, an denen ein Armband befestigt werden kann. Dadurch wird eine weitere Kostenreduzierung erreicht. Darüberhinaus ist in diesem Fall auch kein getrenntes Uhrengehäuse erforderlich. Im Falle des Vergießens ist es vorteilhaft, ein schlfarzes bzw. dunkel gefärbtes Vergußmaterial zu verwenden, wodurch der Kontrast der Anordnung verbessert wird.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit sich gegenüber angeordneten Substraten 50 und 52, welche Schaltkreiselemente 54 und 56 tragen. Diese Schaltkreis elemente 54 und 56 sind über leitende Anschlußelemente 58 bzw. 60 entsprechend der vorbeschriebenen Ausführungsform mit den Substraten verbunden.
  • Fig. 4 zeigt eine von der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 abweichende Substratkonfiguration. Bei dieser Ausführungsform sind in einem Substrat 70 leitende Durchführungen 72 vorgesehen, welche Elektrodensegmente 74 auf einer Oberseite 76 des Substrats 70 mit leitenden Anschlußelementen 78 auf der Unterseite des Substrates verbinden.
  • Im Substrat kann dabei eine Ausnehmung 80 vorgesehen sein, in der die Anschlußelemente 78 angeordnet sind, wodurch die Dicke der Gesamtanordnung so klein wie möglich gehalten wird. Die Durchführungen 72 können andererseits auch zu einer Hinterfläche 82 des Substrats verlaufen, wobei die Anschlußelemente 78 an dieser Stelle angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform sind die als Segmente ausgebildeten Elektroden nicht transparent, sondern reflektierend.
  • Dabei muß auch das Substrat nicht transparent sein, da es die Hinterseite der Anordnung bildet. Die gesamte Anzeigeanordnung besitzt eine transparente, vordere Halterungsplatte 89. Auf dieser vorderen Halterungsplatte 89 ist eine transparente, vordere Elektrode 91 vorgesehen, welche durch Abstandshalter 92 vom Substrat im Abstand gehalten wird. Bill aktiver Flüssigkeitskristall 93 befindet sich im Raum zwischen der Halterungsplatte 89 und dem Substrat 70.
  • Schaltkreiselemente 94 sind direkt auf dem Substrat 70 angeordnet, das aufgrund der leitenden Anschluß elemente einen integrierenden Bestandteil der Anzeigezelle bildet.
  • Bei den beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen können zur Verschaltung verschiedener Schaltkreiselemente zusätzliche Anschlußelelilente und Leitungen verwendet werden.
  • Patentansprüche

Claims (9)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c h e (1;) Elektro-optische Anzeigeanordnung mit einer elektrooptischen Anzeigezelle und dieser zugeordneten Schaltkreiselementen, bei der die Anzeigezelle ein zwischen Elektroden befindliches elektro-optisch aktives Medium aufweist, wobei wenigstens eine Elektrode auf einem Substrat als Überzug in Form von ein Segmentenraster bildenden Elektrodensegmenten ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß von den Elektrodensegmenten (16, 18; 74) Dünnfilg-Leiterbahnen (20, 24; 72) ausgehen und in lötbaren elektrisch leitenden Anschlußelementen (22, 26; 58, 60; 78) enden und daß die Schaltkreiselemente (98; 54, 56; 94) an die Anschlußelemente angelötet sind.
  2. 2. Anzeigeanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elektro-optisch aktive Medium (34; 93) ein Flüssigkeitskristall ist und daß die Schaltkreiselemente (98; 54, 56; 94) monolithisch integrierte Schaltkreise sind.
  3. 3. Anzeigeanordnung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (22, 26; 58, 60; 78) aus einem lösbaren Metall hergestellt sind, das am Substrat (10; 50, 52; 72) haftet und mit den Dünnfilm-Leiterbahnen (20, 24; 72) in ohmschem Kontakt steht.
  4. 4. Anzeigeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (22, 26; 58, 60; 78) aus niederschmelzendem Indiumlot hergestellt sind.
  5. 5. Anzeigeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für eine digitale elektronische Uhr mit einer Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle, einer Spannungsquelle, einem Oszillator sowie zugehörigen Schaltkreiselementen, die durch Teiler-, Zähler-, Decoder-und Aufwärts-Konverter-Kreis e gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektro dens egmente (16, 18; 74) numerische Ziffernzeichen bilden, daß eine mit einem Elektrodenüberzug (34; 91) versehene llalterungsplatte (30; 89) durch Abstandshalter (36; 92) vom Substrat (10; 70) im Abstand gehalten ist, daß sich das Flüssigkeitskristall-Material (32) im Raum zwischen den Elektroden der Halterungsplatte und des Substrats befindet und daß eine Abdichtung (40) für die Flüssigkeitskristall-Anzeigezelle vorgesehen ist.
  6. 6. Anzeigeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat (10), die Elektrodensegmente (16, 18) und die Leiterbahnen (20, 24) transparent und der Elektrodenüberzug (34) auf der Halterungsplatte (30) ein reflektierender Metallfilm ist und daß die Elektrodensegmente und die Leiterbahnen als Indiumoxidfilm ausgebildet sind.
  7. 7. Anzeigeanordnung nach einem der Ansprüche l-bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle und der Oszillator auf Anschlußelementen (22, 26; 58, 60; 78) auf dem Substrat (10; 50, 52; 72) angebracht sind.
  8. 8. Anzeigeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Uhrenkomponenten in eine Vergußmasse (46) eingegossen sind, an der auf sich gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Element (48) zur Anbringung eines Armbandes vorgesehen ist.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergußmasselullaterial (46) eine dunkle Farbe besitzt.
    L e e r s e i t e
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