DE244582C - - Google Patents

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DE244582C
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coil
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0607Wires
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/26Special arrangements with regard to simultaneous or subsequent treatment of the material
    • B21C47/265"helicofil" systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 244582-KLASSE 48 a. GRUPPE
VICTOR de SPRUNER-MERTZ in BRÜSSEL.
Vorrichtung zum elektrolytischen Galvanisieren von Drahtbündeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrolytischen Galvanisieren von Drahtbündeln und besteht darin, daß auf der Antriebswelle Stacheln und in dem unteren Spulenteil die Spulen windungen berührende Kupferbürsten angeordnet sind, so daß die Windungen oben durch die zwischen sie eingreifenden Stacheln und unten durch die Kupferbürsten in gleichen Abständen voneinander gehalten werden.
ίο Nach einer bekannten Ausführung wird das Auseinanderhalten der Spulenwindungen durch Befestigen der beiden Drahtenden an Versteifungslatten angestrebt. Die Abstände der Windungen bzw. deren Steigung werden dabei jedoch nach der Mitte zu immer kleiner, so daß in der Mitte doch eine gegenseitige Berührung der Windungen zu befürchten ist. Werden die Enden der Spulen sehr weit auseinandergezogen, um dies zu vermeiden, so beansprucht die ganze Vorrichtung einen sehr großen Raum. Mit Hilfe der neuen Einrichtung werden die Drahtwindungen dagegen ohne unnötige Verlängerung der Spule über die ganze Spulenlänge in ganz gleichen Abständen voneinander gehalten und außerdem der Vorteil der Beschickung jeder einzelnen Windung mit Strom erreicht, wodurch sich der Elektrolyt rascher und gleichmäßiger als sonst niederschlägt. Um den Elektrolyt ganz gleichmäßig niederzuschlagen, wird die Spule vollständig in das Bad eingetaucht und nur zeitweise gedreht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 2, Fig. 2 ein solcher nach C-D-E-F der Fig. i.
Fig. 3 zeigt einen Einzelteil.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach /-/ der Fig. ι und
Fig. 5 ein Schnitt nach G-H der Fig. i.
Die Welle 1 dreht sich in zwei Lagern 2 und 4, von denen das eine (2) an der Behälterwand befestigt, das andere (4) verschiebbar ist und zwischen in Löcher des den oberen Behälterrand 3 bildenden Winkeleisens 6 einsteckbaren Stiften 5 gehalten wird. Die Welle 1 ist mit reihenweise gegeneinander versetzt angeordneten Stacheln oder Dornen 7 (Fig. 3) ausgerüstet. Zu beachten ist nur, daß diese Stacheln nicht nach einer Schraubenlinie angeordnet sein dürfen. Auf die Mitte der Welle 1 ist ein eine Gabel tragender Ring 8 lose aufgesetzt. Die Gabel 9 trägt eine Seilscheibe 10 zur Aufnahme eines eine Stange 12 tragenden Kabels 11. Diese Stange trägt unten Kupferbürsten 13, welche mit der an den negativen Pol der Stromquelle 28 angeschlossenen Welle ι durch einen Draht 14 und einen Federkontakt 15 elektrisch verbunden sind. Oben auf die Stange 12 ist eine an die positive Stromquelle angeschlossene Trommel 17, z. B. aus Zinkblech, isoliert aufgesetzt. Auf dem Boden des Behälters ist eine Wand 16 befestigt, welche verhindert, daß die Anode (etwa aus Zinkblech 17) mit dem Zahnrad 24 oder mit der Behälterwand in Berührung kommt. An der auf den Wänden des Behälters 3 ruhenden Querstange 18 sind Haken 19 und an diesen an den positiven Pol der Stromquelle angeschlossene, zylindrisch gebogene Bleche 20, z. B. aus Zink, aufgehängt. In auf dem Behälter 3 befestigten Lagern 22 kann
sich eine Welle 21 drehen, auf die ein Zahnsektor 23 aufgekeilt ist, welcher in ein auf die Welle 1 aufgekeiltes Zahnrad 24 eingreifen kann. Die Welle 21 trägt außerdem die VoIl- und Leerlaufscheiben 25 und 26. Will man die Vorrichtung in Betrieb setzen, so verschiebt man das bewegliche Lager 4 und führt das zu galvanisierende Drahtbündel über die Welle ι ein. Dann schiebt man das Lager 4 in seine Anfangslage zurück, gestaltet die Spule derart, daß sich alle ihre Windungen 27 auf die Welle ι legen und senkt dann mittels des über die Seilscheiben 29 geführten Kabels die Kupferstange 12, so daß die auf ihr befestigten Kupferbürsten mit dem unteren Teil der Drähte 27 in Berührung kommen. Nun treibt man die Welle 21 an und erteilt der Welle 1 eine unterbrochene Drehbewegung. Der zu galvanisierende Draht erfährt so eine periodische, drehende Vorschubbewegung. Während dieser Periode treten die Stacheln 7 zwischen die Windungen und halten diese in ganz gleichen Abständen sicher voneinander getrennt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum elektrischen Galvanisieren von Drahtbündeln, bei welcher das Drahtbündel in Form einer etwas auseinandergezogenen Spule an einer Antriebswelle in das Bad gehängt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (1) Stacheln (7) und in dem unteren Spulenteil die Spulenwindungen (27) berührende Kupferbürsten (13) angeordnet sind ,so daß die Windungen (27) oben durch die zwischen sie eingreifenden Stacheln (7) und unten durch die Kupferbürsten (13) in gleichen Abständen voneinander gehalten werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (1) an dem einen und die Kupferbürsten an dem anderen Pol (14) eines Stromkreises (28) angeschlossen sind, der durch die einzelnen Spulen windungen (27) hindurch geschlossen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtspule vollständig in das Bad eingetaucht und konzentrisch zwischen einer zylindrischen Anode (17) und einer zylindrischen Kathode (20) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtspule durch einen Zahnsektor (23)
    0. dgl. nur zeitweise eine drehende Vorschubbewegung erteilt wird, damit der Elektrolyt in den Ruhepausen Zeit findet, sich gleichmäßig niederzuschlagen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE244582C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2495695A (en) * 1944-05-08 1950-01-31 Kenmore Metals Corp Electroplating apparatus
FR2436739A1 (fr) * 1978-09-21 1980-04-18 Meusienne Const Mec Dispositif limiteur de la taille des spires d'un produit long forme en helice
US6726976B2 (en) 1999-12-02 2004-04-27 E.I. Du Pont De Nemours And Company Tufted pile structure having binder concentrated beneath the backstitches
US6951590B2 (en) 1999-03-02 2005-10-04 Invisia North America S.A.R.L. Stitched pile surface structure and process and system for producing the same
US6967052B2 (en) 2002-10-15 2005-11-22 Invista North America S.A.R.L. Stitched-bonded yarn surface structure

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