DE244952C - - Google Patents
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- DE244952C DE244952C DENDAT244952D DE244952DA DE244952C DE 244952 C DE244952 C DE 244952C DE NDAT244952 D DENDAT244952 D DE NDAT244952D DE 244952D A DE244952D A DE 244952DA DE 244952 C DE244952 C DE 244952C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/03—Vibrating conveyors
- B65G2812/0348—Supporting or guiding means for troughs
- B65G2812/0352—Rollers or balls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigging Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- JKS 244952 KLASSE 81 e. GRUPPE
H. FLOTTMANN & COMP, in HERNE.
Förderrinne. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1911 ab.
Die bekannten Förderrinnen dienen im Bergbau sowohl zur Kohle- wie zur Bergeförderung.
Dieser zweifachen Bestimmung entsprechend sind die Anforderungen an die Rinne oder Rutsche verschieden.
Die Kohlenrutsche wird zweckmäßig söhlig gelagert, d. h. sie liegt nur wenig über der
Sohle und schmiegt sich dieser an. Es ist dies möglich, weil die Fördersohle regelmäßig
ίο genügend tief unter der Flözsohle liegt, um
ein selbsttätiges Ausfallen der Kohle aus der Rinne in den Hund zuzulassen. Die söhlige
Verlagerung gestattet, die Rutsche in bekannter Weise auf Wälzkörper — Rollen u. dgl. —
zu lagern, mit deren Hilfe die Rutschen dann beweglich sind und motorisch angetrieben
werden können. Diese sogenannte Rollenrutsche ist besonders vorteilhaft anwendbar in
niedrigen Flözen, die zur Aufhängung an Pendelketten den erforderlichen Raum nicht gewähren.
Dient die Rutsche hingegen zur Bergeförderung, so läßt man sie zweckmäßig · unter
der First ausmünden, namentlich, wenn es sich um flache Einfallwinkel handelt, weil sich
im anderen Falle die Rutsche nicht entleeren kann. Eine solche hohe Lagerung gestatten
aber die Wälzkörper ohne Schwierigkeiten nicht. Es werden zu Bergerutschen daher
unter Umständen die an der Zimmerung aufgehängten Pendelrutschen lieber verwandt.
Die Erfindung betrifft nun eine Schüttelrutsche, die ohne Umstände sowohl als Pendelrutsche
wie auch als Rollenrutsche eingerichtet werden kann. Dabei ist sie außerordentlich
leicht aufzustellen und abzubauen, ein Vorteil, der mit Rücksicht darauf wichtig
ist, daß die Schüttelrutsche dem Arbeitsfortgang mühelos folgen muß. Der Zweck wird
dadurch erreicht, daß der Keil, der in bekannter Weise gleichzeitig zum Zusammenhalten
der einzelnen Rutschenschüsse und zur Aufhängung der Rutsche an den Ketten dient,
mit dem Ende einer Laufstütze verbunden wird, deren anderes Ende mit der Rutsche
gekuppelt ist. Diese Laufstütze bietet die Wälzbahn für die Wälzkörper und trägt unter
Vermittelung des erwähnten Keiles die Rutsche. Wird aber die Rutsche an Ketten aufgehängt,
so geschieht dies in bekannter Weise ebenfalls durch Vermittelung des Keiles. Die Laufstützen
aber sind dann nicht hinderlich; sie bilden kaum eine Beschwerung der Anlage;
sie können aber auch mühelos abgenommen werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Beispiel veranschaulicht,
und zwar stellen dar:
Fig. ι die Schüttelrutsche in der Seitenansicht,
Fig. 2 die Schüttelrutsche im Querschnitt und
Fig. 3 die Laufstütze im Grundriß.
Der Rutschenschuß α ist mit dem Rutschenschuß
b in bekannter Weise dadurch zusammengehalten, daß ein geschlitzter Bolzen c
durch die Flanschen d gesteckt ist, der durch den Keil e festgezogen wird. Dieser dient in
bekannter Weise zur Aufhängung der Rutsche an Ketten f, wenn die Rutsche als Pendelrutsche
arbeiten soll.
Um die Rutsche auch als Rollenrutsche verwenden zu können, ist an ihr die Laufstütze
g angeordnet, auf welcher sich die Rollen h abwälzen. Die Rollen sind paarweise
vorgesehen und durch eine Achse i verbunden. Die zweite Wälzbahn findet die Rolle auf den
ίο söhlig verlagerten Winkel- oder Flacheisen k,
die untereinander durch die Schwellen / verbunden sind. Es ist zweckmäßig, die Laufstütze
g im Querschnitt so auszubilden, daß die Rollen eine seitliche Führung erfahren.
Zu diesem Zwecke ist die Lauf stütze g an der Unterseite gerillt. Der Weg der Rollen
wird zweckmäßig durch Anschläge η und 0 begrenzt.
Während die Laufstütze g am einen Ende mit dem Keile e verbunden ist, ist ihr anderes
Ende durch ein vom Rinnenschuß α getragenes Auge m gesteckt. Soll nun die Rutsche
auseinandergenommen werden, so ist nur nötig, den Keil e nach unten aus dem Bolzen c und
die Laufstütze g aus dem Auge m zu ziehen bzw. die Rutsche zu heben. Der Aufbau der
Rutsche geschieht entsprechend einfach. Soll diese als Pendelrutsche benutzt werden, so
sind die Ketten f in das Loch des Keiles e einzuhängen.
Die im Beispiel dargestellte Rutsche soll durch einen Luftdruckmotor angetrieben werden.
Die Förderung kommt dadurch zustande, daß das Fördergut infolge des Anhebens der
Rutsche einen Auftrieb erfährt. Am Hubende hingegen wird die Rutsche unter dem Gute
hinweggezogen. Während der Reibungsdruck des Gutes bei der Bewegung der Rutsche in
der Förderrichtung durch den zu erteilenden Auftrieb zunimmt, nimmt er auf dem Rückwege
der Rutsche ab, so daß im Gute ein Impuls in der Förderrichtung verbleibt.
Claims (2)
1. Förderrinne, dadurch gekennzeichnet, daß der bekannte, das Zusammenhalten
der Rinnenschüsse bewirkende, als Tragvorrichtung für die Kettenaufhängung dienende
Keil (β) mit einer Laufstütze (g) verbunden ist, welche die Wälzbahn von
Rollkörpern (h) für die Rutsche bildet, zu dem Zweck, die Rutsche sowohl als Pendelrutsche
wie auch als Rollenrutsche verwenden zu können.
2. Förderrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufstütze (g) mit
ihrem einen Ende am Breitende des Keiles (e) befestigt ist, während das andere
Ende in ein von der Rinne gebildetes oder getragenes Auge (m) eingesteckt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244952C true DE244952C (de) |
Family
ID=503948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244952D Active DE244952C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244952C (de) |
-
0
- DE DENDAT244952D patent/DE244952C/de active Active
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