DE2460618C2 - Fahrbares Gerät zur Messung der Gleislage - Google Patents
Fahrbares Gerät zur Messung der GleislageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein fahrbares Gerät zur Messung der Gleislage, insbesondere verschiedener
Parameter des Gleises, mit wenigstens einem mit Rollen
ίο oder Rädern versehenen Fahrgestellrahmen, auf welchem
Vorrichtungen zur Messung und Anzeige sowie gegebenenfalls Registrierung der Spurweite und der
gegenseitigen Höhenlage der Schienen angeordnet sind. Für die Messung der verschiedenen Parameter des
-Gleises sind zahlreiche Vorrichtungen bekannt die jedoch meistens lediglich nur zur Messung von einem
oder höchstens zwei Gleisparametern ausgebildet sind. Zum Beispiel zählt ein derartiges Meßgerät zum Stand
der Technik (DD-PS 90 558), mit welchem sowohl die Spurweite als auch die gegenseitige Höhenlage der
Schienen meßbar ist Bei diesem bekannten Gerät ist die Spurweite und auch die gegenseitige Höhenlage mittels
entsprechender Skalen ablesbar und kann außerdem auf Registrierstreifen aufgezeichnet werden. Solche einfachen
Meßgeräte sind meistens auf einem Grundrahmen mit zwei oder drei Rollen bzw. Rädern auf dem Gleis
verfahrbar angeordnet Solche Geräte wurden in großer Anzahl beim Neubau als auch bei der Instandhaltung des
Gleises verwendet Nachteilig dabei ist aber, daß zur genauen Bestimmung der Gieislage jeweils verschiedene
Geräte eingesetzt werden müssen, und zwar Geräte zur Bestimmung der Höhenabweichung, der Seitenabweichung,
der Spurweite, der Verwindung, der gegenseitigen Höhenlage der Schienen und dgl. mehr. Es
ergibt sich dadurch ein relativ hoher Aufwand an Meßarbeiten, wobei die Durchführungen der einzelnen
Messungen auch nicht gleichzeitig vorgenommen werden können, da die Geräte bei einem derartigen
Einsatz einander hinderlich sind.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun
darin, ein fahrbares Gerät zur Messung der Gleislage zu schaffen, mit welchem die Meßvorgänge, beispielsweise
im Zusammenhang mit einem Gleisumbau oder einer Gleisinstandhaltung, einfacher und rascher durchgeführt
werden können.
Diese Aufgabe wird mit einem fahrbaren Gerät der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zwei im
Abstand voneinander in Gleislängsrichtung verfahrbare Fahrgestellrahmen vorgesehen sind, von denen der eine
«o einen Theodoliten und der andere ein von einer horizontalen und einer vertikalen Meßlatte gebildetes
Zielmarkenkreuz trägt, daß beide Fahrgestellrahmen mit jeweils einer höhenverstellbaren Grundplatte zur
vorzugsweise lösbaren Aufnahme der aus Theodoliten und Zielmarkenkreuz zur Festlegung einer optischen
Bezugsgeraden bestehenden Meßvorrichtung zur Bestimmung der Längshöhe und der seitlichen Abweichung
des Gleises versehen sind, und daß die Meßvorrichtungen zum Messen der Spurweite und der
gegenseitigen Höhenlage der Schienen auf dem mit dem Zielmarkenkreuz versehenen Fahrgestellrahmen angeordnet
sind.
Mit dem erfindungsgemäßen Gerät ist es erstmals möglich, mehrere Gleisparameter, wie Spurweite,
Längshöhe, seitliche Abweichung und gegenseitige Höhenlage der Schienen, im wesentlichen gleichzeitig
bzw. mit dem gleichen Gerät in einem Arbeitsgang festzustellen. Der relativ hohe Aufwand an Meßgeräten
erübrigt sich somit auf Grund des erfindungsgemäßen Gerätes. Ebenso ist der Zeitaufwand für die Größen-Feststellung
der einzelnen Gieisparameter wesentlich geringer, da die einzelnen Messungen im wesentlichen
nahezu gleichzeitig durchführbar sind, wodurch insbesondere
auch die Genauigkeit der Meßvorgänge selbst und der Gesamtergebnisse erhöht wird.
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn beide Grundplatten zur
Befestigung und zur horizontalen Einstellung des Theodoliten bzw, des Zielmarkenkreuzes je einep quer
zur Gleislängsachse verlaufenden Längs-Schlitz aufweisen.
Durch diese Maßnahme kann in einfacher Weise der Theodolit bzw. das Zielmarkenkreuz normal zur
Gleislängsachse, d.h. in horizontaler Ebene bzw. is
parallel zur Gleisebene eingestellt werden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist zumindest die den Theodoliten tragende
Grundplatte zur genauen Höhenverstellung des Theodoliten wenigstens drei gegenüber dem Fahrgestellrahmen
einstellbare Verbindungselemente, z. B. Gewindeschrauben od. dgl. auf. Dadurch kann die Grundplatte
zur Gleissbene einfach eingestellt und statisch bestimmt
aufgelagert werden.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung eines derartigen fahrbaren Gerätes nach der Erfindung
sind beide Fahrgestellrahmen und die Grundplatten im wesentlichen gleich ausgebildet und aus tragbaren
Baueinheiten zusammengesetzt, wobei beide Fahrgestellrahmen mit je einer Spu'-weitenmeß- bzw. Anzeigevorrichtung
und/oder je einfcr Vorrichtung zur Bestimmung der gegenseitigen Höhenlage der Schienen
ausgestattet sind und gegebenenfalls jeder Fahrgestellrahmen mit zwei Gleisrollen bzw. Rädern zur
Abstützung auf der einen Schiene und einer bzw. einem weiteren als Auflager dienenden Gleisrolle bzw. Rad zur
Abstützung auf der anderen Schiene versehen werden kann.
Durch diese Maßnahmen kann das Gerät einfach zerlegt und in diesem Zustand sehr leicht transportiert
werden. Die Ausbildung des Gerätes mit zwei Spurweitenme^- bzw. Anzeigevorrichtungen und zwei
Vorrichtungen zur Messung der gegenseitigen Höhenlage der Schienen bringt weiter den Vorteil, daß bei
einem Anfall derartiger Meßvorgänge diese wesentlich rascher durchgeführt werden können.
Es kann aber auch weiter zumindest einer der beiden Fahrgestellrahmen eine Wegmeß- -bzw. Anzeigevorrichtung
aufweisen. Dadurch kann der zurückgelegte Weg des Fahrgestellrahmens während der Vorfahrt zu w
dem mit dem Theodoliten versehenen Fahrgestellrahmen direkt abgelesen werfen. Es erübrigt sich somit das
mühselige vorherige Vermessen und Markieren gleichartiger Abschnitte, wodurch weiter sehr rasch die
gesamten Einzelmeßvorgänge erstellt werden können.
Um die Einstellung jeder der beiden Grundplatten exakt in der horizontalen Lage durchführen zu können,
sind außerdem zwei um 90° zueinander versetzt angeordnete Libellen vorgesehen. Weiter ist zweckmä-IJigerweise
die Anordnung des Theodoliten bzw. des Zielmarkenkreuzes auf der Grundplatte so getroffen,
daß eine wahlweise Messung in der jeweils gewünschten Gleisrichtung ermöglicht ist, wodurch ein rationelles
Arbeiten gestattet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines fahrbaren Gerätes dargestellt, an Hand dessen die
Erfindung näher erläutert wird. Es zeigt
Fig. 1 das erfindungsgemäße Gerät in Längsansicht
bei Bestimmung der Längshöhe dps Gleises mit den
beiden Fahrgestellrahmen und teilweise in verschiedenen Meßstellungen,
Fig.2 das Gerät in Draufsicht, bei der Bestimmung
der seitlichen Gleisabweichungen,
Fig.3 in Stirnansicht in vergrößertem Maßstab den
einen Fahrgestellrahmen mit dem Zietmarkenkreuz,
Fig.4 und 5 den anderen Fahrgestellrahmen in
Stirnansicht und Draufsicht, mit dem Theodoliten und
Fig.6 den Fahrgestellrahmen nach Fig.4 und 5 in
Seitenansicht nach Pfeil VI.
Nach den F i g. 1 und 2 sind auf dem Gleis 1 zwei im Abstand voneinander verfahrbare Fahrgestellrahmen 2,
3 angeordnet, wobei der in der Zeichnung rechts dargestellte Fahrgestellrahmen 2 mit einem Theodoliten
4 und der links dargestellte Fahrgestellrahmen 3 mit einem Zielmarkenkreuz 5 versehen ist Zur Bestimmung
der Längshöhe (F i g. 1) bzw. der seitlichen Abweichung des Gleises (F i g. 2) wird eine optische Bezugsgerade 6
vom Theodoliten 4 zum Zielmarkenkreuz 5 hergestellt. Sowohl in F i g. 1 als auch in F i g. 2 wird der mit dem
Zielmarkenkreuz 5 versehene Fahrgestellrahmen 3 in einer Zwischensteliung im Zuge einer fortlaufenden
Messung dargestellt, auf die im Anst.iluß an die
Detailbeschreibung nach den Fig.3 bis 5 näher eingegangen wird.
Das auf dem Fahrgestellrahmen 3 angeordnete Zielmarkonkreuz 5 ist im Detail in F i g. 3 dargestellt und
weist zwei zueinander im rechten Winkel angeordnete Meßlatten 7, 8 auf, wobei die vertikale Meßlatte 8 zur
Bestimmung der Längshöhe und die horizontale Meßlatte 7 zur Bestimmung der Seitenabweichungen
des Gleises vorgesehen sind. Auf dem Fahrgestellrahmen 3 ist weiter eine Vorrichtung 9 zur Bestimmung der
gegenseitigen Höhenlage der Schienen vorgesehen, welche eine Wasserwaage 10, die auf einem rechtwinkeligen
Schenkel parallel zur Längsmittelachse des Fahrgestellrahmens 3 angeordnet ist, aufweist, und
wobei ein Teil des Schenkels am Fahrgestellrahmen 3 drehbar gelagert ist, so daß der andere, mit der
Wasserwaage 10 versehene Teil des Schenkeis im wesentlichen parallel zur Gleisebene liegt. Der mit der
Wasserwaage versehene Teil des Schenkels ist über eine mit einer Teilung versehene Mikrometerschraube 11
vertikal verstellbar.
Beide Fahrgestellrahmen 2, 3 sind im wesentlichen gleich ausgebildet und mit je einer Vorrichtung 22 zur
Messung der Spurweite versehen, wie im folgenden an Hand der Fig.4 und 5 im Zusammenhang mit dem
Fahrgestellrahmen 3 im Detail erläutert wird.
Der Fahrgestellrahmen 2 weist einen T-förmigen Grundrahmen auf, der mittels Gleisrollen bzw. Rädern
13,14 auf dem Gleis ? aufliegt, wobei die Gleisrollen 14 an einem in Gleislängsrichtung verlaufenden Querträger
angeordnet sind. Mittels der Gleisrolle 13 stützt sich der T-formige Grundrahmen auf der gegenüberliegenden
Schiene des Gleises 1 ab. Auf dem .^ur
Gleislängsachse quer verlaufenden Teil des T-iörmigen Grundrahmens ist an der Stirnseite ein zum Querträger
parallel verlaufender Ausleger 15 angeordnet, wobei zwischen diesem und dem Querträger des Grundrahmens
eine Grundplatte 16 vorgesehen ist, die sich über einstellbare Verbindungselemente 17,18,19 sowohl am
Ausleger 15 als auch am Querträger des Clnjndranmens
abstützt und in vertikaler Richtung zur Einstellung parallel zur Gleisebene verstellbar ist. Um den
Theodoliten 4 und dar Zielmarkenkreuz 5 auch seitlich einstellen zu können, weist die Grundplatte 16 einen
Längs-Schlitz20auf.
Die Grundplatte 16 ist somit in vertikaler Richtung über der Schienenoberkante des durch eine Schiene
gebildeten Bezugsstranges verstellbar und kann für die Anordnung des Theodoliten 4 bzw. des Zielmarkenkreuzss
5 auch statisch bestimmt aufgelagert werden. Zu diesem Zweck sind an jeder Grundplatte zur Einjustierung
in die Horizontallage zwei um 90° zueinander versetzt angeordnete Libellen vorgesehen und ist das
einstellbare Verbindungselement 17 — wie im Detail in n F i g. 6 ersichtlich — als ein mit Markierungen
versehener Bolzen im Querträger des Grundrahmens auf verschiedene Höhen einstellbar angeordnet. Das
zweite einstellbare Verbindungselement 19, das die Grundplatte 16 auf dem Querträger des Grundrahmens ι ■
abstützt, wird durch einen mit der Grundplatte verbundenen Schraubenbolzen gebildet, welcher mit
seiner kegelförmigen Spitze am Querträger aufliegt. Das dritte einstellbare Verbindungselement 18 (F i g. 5)
weist eine auf dem Ausleger 15 angeordnete Nut auf, in :<' die ein Kegel eines in der Grundplatte angeordneten
Schraubenbolzens eingreift. Durch zwei auf dem Ausleger 15 angeordnete vertikale Gleitführungen wird
die Grundplatte 16 gegen horizontale Verschiebung gesichert.
Der Fahrgestellrahmen 2 weist ebenso wie der Fahrgestellrahmen 3, wie an Hand der F i g. 3 beschrieben,
eine Vorrichtung 9 zur Bestimmung der gegenseitigen Höhenlage der Schienen auf. Zur Messung der
Spurweite ist der Grundrahmen des Fahrgestellrahmens «> 2 an dem mit der Gleisrolle 13 versehenen Ende
teleskopartig ausgebildet. Die mit der Gleisrolle 13 versehene Achse ist im Grundrahmen unter der
Wirkung einer Feder gelagert. Die Feder drückt die Achse und somit die Gleisrolle 13, die sich ebenso wie
die Gleisrolle 14 an der Innenseite der Schiene mit einem Spurkranz abstützt, quer zur Längsmittelachse
des Gleises nach außen. Auf der Achse ist ein über einem Bund befestigter Zeiger angeordnet, mittels dem
die Spurweite über die Spurweitenmeßskala, die an dem mit der Gleisrolle 13 versehenen Ende des Grundrahmens
angeordnet ist, abgelesen werden kann. Um bei Messungen den zurückgelegten Weg der Fahrgestellrahmen
2, 3 ermitteln zu können, weisen beide Fahrgestellrahmen eine Wegmeßeinrichtung 21 auf.
Die Feststellung der einzelnen Gleisparameter mit dem im Detail beschriebenen Gerät wird nun an Hand
der Fig. I und 2 näher erläutert: Der mit dem Theodoliten 4 versehene Fahrgestellrahmen 2 ist auf
dem Gleis — in der Zeichnung ganz rechts — ortsfest aufgestellt. Der mit dem Zielmarkenkreuz 5 versehene
Fahrgestellrahmen wird zum Beginn der Messung im Abstand beispielsweise von 80 bis 100 m — in der Figur
ganz links dargestellt — angeordnet und die optische Bezugsgerade 6 durch Einstellung hergestellt, wobei der
Theodolit 4 durch entsprechende Verstellung auf den Mittelpunkt des Zielmarkenkreuzes 5 gerichtet wird, so
daß sich eine Ablesung von Höhe 0 und Seitcnlage 0 ergibt. Gleichzeitig können über die an den Fahrgestellrahmen
2, 3 angeordneten Vorrichtungen 9, 12 die gegenseitige Höhenlage der Schienen und die Spurweite
des Gleises abgelesen werden.
Im Verlauf weiterer Messungen wird der mit dem Zie'lmarkenkreuz 5 versehene Fahrgestellrahmen 3 in
Richtung des in der Zeichnung ersichtlichen Pfeiles zu dem mit dem Theodoliten 4 versehenen Fahrgestellrahmen
2 verschoben. Nach dem Einjustieren des Zielmarkenkreuzes 5 in die Horizontallage wird wieder
eine Messung durchgeführt, wobei die Werte über den Theodoliten 4 vom Zielmarkenkreuz 5 abgelesen
werden, und zwar der Wert für die Längshöhe von der vertikalen Meßlatte 8 und der Wert für die Seitenabweichung
des Gteises von der horizontalen Meßlatte 7 des Zielmarkenkreuzes 5. Gleichzeitig können wieder über
die Vorrichtungen 9, 12 am Fahrgestellrahmen 3 die gegenseitige Höhenlage der Schienen und die Spurweite
des Gleises abgelesen werden, ebenso über die Vorrichtung 21 der zurückgelegte Weg des Fahrgestellrahmens
3.
Nach der Durchführung mehrerer Messungen, die in bestimmten gewünschten Abständen der beiden Fahrgestellrahmen
2, 3 erfolgen, können die erfaßten Meßdaten zur Bestimmung der exakten Gleislage
ausgewertet und wenn erforderlich auch registriert oder auf Meßstreifen aufgezeichnet werden.
Claims (8)
1. Fahrbares Gerät zur Messung der Gleislage,
insbesondere verschiedener Parameter des Gleises, mit wenigstens einem mit Rollen oder Rädern
versehenen Fahrgestellrahmen, auf welchem Vorrichtungen zur Messung und Anzeige sowie
gegebenenfalls Registrierung der Spurweite und der gegenseitigen Höhenlage der Schienen angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Abstand voneinander in Gleislängsrichtung
verfahrbare Fahrgestellrahmen (2, 3) vorgesehen sind, von denen der eine einen Theodoliten (4) und
der andere ein von einer horizontalen und einer vertikalen Meßlatte (7, 8) gebildetes Zielmarkenkreuz
(5) trägt daß beide Fahrgestellrahmen (2, 3) mit jeweils einer höhenverstellbaren Grundplatte
(16) zur vorzugsweise lösbaren Aufnahme der aus Theodoliten (4) und Zielmarkenkreuz (5) zur
Festlegung einer optischen Bezugsgeraden (6) bestehendes Meßvorrichtung zur Bestimmung der
Längshöhe und der seitlichen Abweichung des Gleises versehen sind, und daß die Meßvorrichtungen
(12 bzw. 9) zum Messen der Spurweite und der gegenseitigen Höhenlage der Schienen vorzugsweise
auf dem mit dem Zielmarkenkreuz (5) versehenen Fahrgestellrahmen (3) angeordnet sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Grundplatten (16) zur Befestigung und
zur horizontalen Einstellung des Theodoliten (4) bzw. des Zielmarkenkreuzes (5) je einen quer zur
Gleislängsachse verlaufenden Längs-Schlitz (20) aufweisen.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest i'e den Tneodoliten
(4) tragende Grundplatte (16) zur genauen Höhenverstellung des Theodoliten (4) wenigstens drei
gegenüber dem Fahrgestellrahmen (2) einstellbare Verbindungselemente (17, 18, 19), z.B. Gewindeschrauben
od. dgl., aufweist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Fahrgestellrahmen
(2,3) und die Grundplatten (16) im wesentliche/ gleich ausgebildet und aus tragbaren Baueinheiten
zusammengesetzt sind, wobei beide Fahrgestellrahmen (2, 3) mit je einer Spurweitenmeß- bzw.
Anzeigevorrichtung (12) und/oder je einer Vorrichtung (9) zur Bestimmung der gegenseitigen Höhenlage
der Schienen ausgestattet sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fahrgestellrahmen
(2,3) mit zwei Gleisrollen bzw. Rädern (14) zur Abstützung auf der einen Schiene und einer bzw.
einem weiteren als Auflager dienenden Gleisrolle bzw. Rad (13) zur Abstützung auf der anderen
.Schiene versehen ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der
beiden Fahrgestellrahmen (2,3) eine Wegmeß- bzw. Anzeigevorrichtung (21) aufweist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Grundplatte (16)
zur Einjustierung in die Horizontallage zwei um 90° zueinander versetzt angeordnete Libellen aufweist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung des
Theodoliten (4) bzw. des Zielmarkenkreuzes (5) auf der Grundplatte (16) so getroffen ist, daß eine
wahlweise Messung- in der jeweils gewünschten Gleisrichtung ermöglicht ist
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1975
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- 1975-12-09 FR FR7537668A patent/FR2294076A1/fr active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006042496A1 (de) * | 2006-09-07 | 2008-04-24 | Gbm Wiebe Gleisbaumaschinen Gmbh | Verfahren zur Gleisvermessung und hochgenaues Messsystem für kleine Baustellen im Gleisbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DD122567A5 (de) | 1976-10-12 |
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