DE248630C - - Google Patents

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DE248630C
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balls
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friction sleeve
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D15/00Clutches with wedging balls or rollers or with other wedgeable separate clutching members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/08Serially-arranged clutches interconnecting two shafts only when all the clutches are engaged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 248630 KLASSE 47c. GRUPPE
BERTRAM HARLEY PENN in LONDON.
in ihrer Lage festgeklemmt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1910 ab.
auf Grund der Anmeldung in England vom 14. Oktober 1909 anerkannt.
Die Erfindung betrifft eine gemischte Reibungs- und Mitnehmerkupplung, bei der die Mitnehmerkupplung aus einem Kugellager besteht, dessen Kugeln beim Einrücken der Reibungskupplung in ihrer Lage festgeklemmt werden.
Von den bekannten Reibungskupplungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß zum Festklemmen der Mitnehmerkugeln verstellbar und drehbar angeordnete Druckstücke dienen, die in einer Laufbüchse des Kugellagers angeordnet sind.
Zur Verstellung dieser Druckstücke dient
eine federnd und verschiebbar gelagerte angetriebene Reibungsmuffe, an deren Innenfläche keilförmig ausgebildete Nuten vorgesehen sind, in die über den Druckstücken in Aussparungen der Laufbüchse gelagerte Kugeln eingreifen, welche bei Verschiebung der Rei-
ao bungsmuffe durch die angetriebene Reibungsmuffe die Druckstücke drehen und in die Laufbahn der Mitnehmerkugeln hineindrücken, so daß diese in ihrer Lage festgeklemmt werden und die Mitnehmerkupplung in Wirkung tritt.
In der Zeichnung ist eine Reibungs- und Mitnehmerkupplung gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe; die
Fig. 3 und 4 zeigen abweichende Ausführungsformen der Druckstücke.
Die dargestellte Kupplung dient zur Kraftübertragung von einer Antriebswelle S auf ein Zahnrad P, das auf Kugellagern A, A1 gelagert ist, von denen das Kugellager A1 gleichzeitig den Mitnehmerteil der Kupplung bildet. Die Lauf büchse B1 des Kugellagers A1 ist auf die Welle S aufgekeilt und die Laufbüchse R1 in irgendeiner anderen Weise an dem Zahnrad P angebracht.
Zum Festklemmen der Mitnehmerkugeln sind in Aussparungen der Laufbüchse R1 verstellbare und drehbare Druckstücke D gelagert, die mit ihren halbzylindrischen Außenenden in den entsprechend geformten Endwandungen der Aussparung angeordnet sind. An den einander näheren inneren Enden der Druckstücke ist in Schlitzen ein Stück Federstahl eingesetzt, welches das Bestreben hat, die Druckstücke nach auswärts zu drehen. Über den Druckstücken D sind in Aussparungen der Laufbuchse R1 Kugeln G gelagert, die um ein geringes an dem Außenumfang der Laufbüchse hervorragen und in zum Teil keilförmig und zum Teil zylindrisch ausgebildete
Nuten eingreifen, die an der Innenfläche der federnd und verschiebbar gelagerten angetriebenen Reibungsmuffe C vorgesehen sind.. Diese Reibungsmuffe ist auf dem Zahnrad P drehbar und steht unter dem Druck einer Feder L, die bestrebt ist, sie von dem Zahnrad abzudrücken. F ist der Antriebsteil der Reibungskupplung, an den die Ein- und Ausrückgabel angreift und der, mittels Feder und Nut auf
ίο die Welle verschiebbar aufgekeilt, wie üblich ausgebildet ist und unter dem Längsdruck einer Feder L1 steht. T, T1 sind Muffen, die zur Aufnahme des beim Einrücken der Kupplung entstehenden achsialen Druckes dienen.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende : Wird die Feder L1 durch Lösen der Ein- und Ausrückgabeln freigegeben, so drückt sie die Antriebskupplungshälfte F an die Reibungsmuffe C heran, so daß beide Teile in Eingriff miteinander kommen und sich zusammen drehen. Da die Spannkraft der Feder L1 größer ist als die der Feder L, werden die beiden Teile C und F auch nach ihrem Eingriff weiter nach dem Zahnrad P hin bewegt, wobei die Kugeln G durch die Nuten an der Reibungsmuffe C, mit welcher sie in Eingriff stehen, nach einwärts gedrückt werden und die Druckstücke D in die Bewegungsbahn der Mitnehmerkugeln A1 drehen. Auf diese Weise werden die Mitnehmer kugeln A1 festgeklemmt und die Mitnehmerkupplung wird in Tätigkeit gesetzt. Durch eine weitere Verschiebung der Reibungsmuffe C kommt der zylindrische Teil der an der Innenfläche derselben vorgesehenen Nuten in Eingriff mit den Kugeln G und die Kupplung verbleibt selbsttätig in Eingriff, da kein Bestreben mehr vorhanden ist, die Reibungsmuffe C von dem Zahnrad P fortzubewegen.
Beim Ausrücken der Kupplung kommen zuerst die Kupplungsteile F und C außer Eingriff, worauf die Feder L die Muffe C von dem Zahnrad P abdrückt, um die Mitnehmerkupplung selbsttätig zu entkuppeln.
Anstatt die Druckstücke in der aus den Fig. ι und 2 ersichtlichen Form auszubilden, können dieselben auch die Form nach den Fig. 3 und 4 haben. In letzterem Falle kann von den in die Druckstücke eingesetzten Federn abgesehen werden, da die Wirkung der Kugeln oder auch die Fliehkraft genügt, um dieselben außerhalb der Laufbahn der Mitnehmerkugeln zu halten, wenn die Kupplung außer Eingriff steht. ,
Offenbar kann die Einrichtung auch so getroffen werden, daß von der Reibungsmuffe C abgesehen wird und die Druckstücke durch die Kupplungshälfte F unmittelbar bewegt werden.

Claims (2)

60 Patent-An Spruch E:
1. Gemischte Reibungs- und Mitnehmerkupplung, bei der die Mitnehmerkupplung aus einem Kugellager besteht, dessen Kugeln beim Einrücken der Reibungskupplung in ihrer Lage festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Festklemmen der Mitnehmerkugeln (A1) durch verstellbar und drehbar angeordnete Druckstücke (D) erfolgt, die in einer Laufbüchse (R 1J des Kugellagers angeordnet sind.
2. Ausführungsform der gemischten Reibungs- und Mitnehmerkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd und verschiebbar gelagerte angetriebene Reibungsmuffe (C) mit keilförmig ausgebildeten Nuten an ihrer Innenfläche versehen ist, in die über den Druckstücken (D) in Aussparungen der Laufbüchse (R1) gelagerte Kugeln (G) eingreifen, welche bei Verschiebung der Reibungsmuffe (C) durch die angetriebene Reibungsmuffe (F) die Druckstücke (D) drehen und in die Laufbahn der Kugeln (A1) hineindrücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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